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Usbekistan & Tadschikistan

Moscheen, Minarette & Bergwelten

Tauchen Sie ein in eine Bergkulisse mit kristallklaren Seen, in ein blau-türkises Farbenmeer, in eine Welt der Moscheen und Minarette. Erleben Sie Ihr persönliches Märchen aus "Tausendundeiner Nacht"!

Begegnungen in Augenhöhe erleben!

  • Bei einer usbekischen Familie zu Mittag essen

  • Per Kamel durch die Steppe schaukeln...

  • ...und in Jurten übernachten!

  • Das Nationalgericht „Plow“ zubereiten lernen

  • Wanderungen in den malerischen Fan Mountains

  • Preisgekrönten Wein aus Samarkand probieren

  • In Bergdörfern bei Usbeken & Tadschiken übernachten: Familienleben spüren!

Reise im Überblick

Tadschikistan - Usbekistan Reisen - Verlauf der Rundreise

Erleben Sie auf einer außergewöhnlichen Reise diese historisch und landschaftlich faszinierenden Länder. In Usbekistan finden Sie die ältesten Städte der Welt! Sie besuchen die bedeutendsten Zentren entlang der legendären Seidenstraße und lernen die einmalige Schönheit der orientalischen Architektur von Samarkand, Buchara und der Oasenstadt Chiwa kennen. Auf dieser Reise übernachten Sie in einer traditionellen Jurte und lernen beim Besuch von einheimischen Familien mehr über den Alltag in Usbekistan und Tadschikistan. Im touristisch noch relativ unberührten Hochgebirgsland Tadschikistan erfahren Sie auf Wanderungen die einmalige Bergwelt der Fan Mountains mit ihren schneebedeckten 5.000 m hohen Giganten! Besichtigen Sie mit Duschanbe die wohl schönste Hauptstadt Zentralasiens – umrahmt von Bergen und mit neoklassischen Gebäuden gezierte Straßen – und mit Istarawschan die älteste Stadt Tadschikistans! Tauchen Sie ein in ein blau-türkisenes Farbenmeer der Medresen, in eine Welt von bedeutenden Moscheen und grazilen Minaretten, in ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Kristallklare türkise Bergseen, schneebedeckte Gipfel und die Gastfreundschaft der Usbeken und Tadschiken erwarten Sie!


1. Reisetag: Flug von Frankfurt nach Taschkent


Von Frankfurt aus fliegen wir voraussichtlich am frühen Mittag nach Taschkent. Bei unserer Ankunft am Abend werden wir bereits erwartet und es erfolgt der Transfer zum Hotel. Übernachtung in Taschkent. (-/-/-)

2. Reisetag: Hauptstadt Taschkent entdecken – Chiwa


Taschkent, die Hauptstadt von Usbekistan mit ihren Alleen und vielen Bäumen erwartet uns mit einer interessanten Mixtur aus modernen Gebäuden, traditionellen Häusern und islamischen Moscheen. Das sowjetische Erbe ist an vielen Stellen noch deutlich zu spüren. Hier beginnt unsere Usbekistan-Reise. Bei einer Besichtigungstour lernen wir die kulturellen Highlights der Stadt kennen und können bei einer Fahrt mit der U-Bahn über die faszinierende Architektur "unter Tage" staunen. In einer Bäckerei werden wir zuschauen, wie das traditionelle Brot gebacken wird. Am späten Nachmittag geht es dann zum Flughafen und wir fliegen nach Urgentsch, von wo wir ins nahe gelegene Chiwa fahren. Übernachtung in Chiwa. (1xF/-/1xA)

3. Reisetag: Oasenstadt Chiwa


Chiwa, UNESCO Weltkulturerbe! Am Morgen starten wir zu einer Besichtigungstour zu Fuß durch die gemächliche Oasenstadt, deren Anfänge bereits ins 8. Jh. zurückreichen. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein! Bei unseren Besichtigungen tauchen wir in das orientalische Leben ein und besuchen Moscheen und Medresen. In den schmalen Gassen des Itschan Kale mit seinen Lehmhäusern, beim Anblick des Kalta Minor – des “kleinen Minaretts“ mit seinen türkisfarbenen Kacheln, offenbart sich uns die Schönheit der Altstadt. Das Mittagessen nehmen wir bei einer usbekischen Familie ein – freuen Sie sich auf die Herzlichkeit der Bewohner von Chiwa. Am Abend geht es dann zu einem ganz besonderen Dinner in den Toza Bog Palast. Übernachtung in Chiwa. (1xF/1xM/1xA)

4. Reisetag: Vorbei an Wüstenforts nach Buchara


Heute verlassen wir die Oase Chiwa und besuchen auf staubigen Wegen die Ruinenstätte von Ayaz-Kale. Ein Aufstieg auf sandigem Pfad führt uns zu den Überresten einer einst gewaltigen Festung aus dem 1. Jahrhundert. Vom Hügel bietet sich ein fantastischer Blick über die Wüste und Steppe. Auch Toprak Kale, ein Fort, Tempelkomplex und ehemalige Stadt des khoresmischen Reiches aus dem 1.– 5. Jahrhundert wird von uns besucht. Im Anschluss führt eine längere Fahrt durch die steppenähnliche Landschaft der „roten“ Wüste Kisilkum nach Buchara. Übernachtung in Buchara. (1xF/-/-)

5. Reisetag: Moscheen, Mausoleen & Medresen in Buchara


Heute stehen die Höhepunkte der bald 2000 Jahre alten Handelsstadt Buchara auf dem Programm, deren Altstadt sich in den letzten zwei Jahrhunderten nicht sonderlich verändert hat. Nicht nur die Sehenswürdigkeiten um den Teich Labi e-Haus werden Ihnen den Reiz der Stadt vermitteln, sondern u.a. auch die alte mächtige Festung Ark, die Medrese Ulughbek, das Mausoleum der Samaniden und das Minarett Kalan. Das Abendessen genießen wir in einem lokalen Haus und wir lernen wie man "Plow" zubereitet, das Nationalgericht. Übernachtung in Buchara. (1xF/-/1xA)

6. Reisetag: Buchara / Chor Bakr und Sommerpalast


Außerhalb von Buchara besichtigen wir heute Chor Bakr, die „Stadt der Mausoleen“ aus dem 16. Jhdt. sowie den Sommerpalast des letzten regierenden Emirs, der hier mit seinem Harem verweilte. Am Ort, wo angeblich „Mond und Sterne einander begegnen“! Zurück in Buchara dürfen wir auf eine orientalische Überraschung gespannt sein! Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Erkundungen. Gehen Sie auf Schnäppchenjagd in den kühlen überkuppelten Basaren, besuchen eines der Teehäuser oder schauen Sie den alten Männern beim Schachspielen im Schatten der uralten Maulbeerbäume am Teich Labi e-Haus zu. Wer mag, kann sich am Nachmittag in einem typischen Hamam mit einem Bad und einer Massage verwöhnen (optional). Übernachtung in Buchara. (1xF/-/-)

7. Reisetag: Über Nurata ins Jurtencamp


Nach diesem Einblick in die alten Städte Usbekistans beginnt nun heute unser Abenteuer in der Wüste. Von Buchara fahren wir über Nurata - hier ist eine Ruinenfestung Alexander des Großen zu sehen - in das Dorf Yangikazgan. Hier tauschen wir das Fahrzeug (je nach Jahreszeit und Wegbeschaffenheit) evtl. gegen einen Jeep ein und fahren weiter zu unserem Jurtencamp. Dort angekommen können Sie sich - wer möchte - auf dem Rücken eines Kamels durch die Steppe tragen lassen. Nach dem Abendessen können wir vielleicht am Lagerfeuer dem Klang von alten Kazak-Liedern lauschen, bevor wir in unseren traditionellen Filzjurten in den Schlaf fallen. Übernachtung in einer Jurte. (1xF/1xM/1xA)

8. Reisetag: Picknick am Aydarkul-See – Samarkand


Morgens werden wir abgeholt und fahren zum Aydarkul-See, wo wir uns kurz bei einem Bad abkühlen können. Nach einem Picknick am Ufer des Sees führt die Weiterfahrt durch hügelige Landschaft entlang kleiner Dörfer nach Samarkand, einst die bedeutendste Kultur- und Handelsstadt in Mittelasien. Samarkand, welches nicht umsonst als Juwel Zentralasiens bezeichnet wird und dessen Name sofort romantische Bilder der Seidenstraße wachruft, zeigt sich uns von seiner schönsten Seite am Registanplatz – ein Ensemble von majestätischen Medresen. Übernachtung in Samarkand. (1xF/1xM/1xA)

9. Reisetag: Märchenhafte Seidenstraße in Samarkand


Heute wollen wir uns auf eine ausführliche Stadtbesichtigung begeben. Wir besuchen das Mausoleum des Herrschers Timur mit seinem überaus reich geschmückten Innenraum und den Registanplatz – von den drei Medresen Ulughbek, Schir-Dar und Tella-Kari kunstvoll eingerahmt. Für die wissenschaftliche Bedeutung, die einst von Samarkand weit nach ganz Asien hinausging, spricht das Observatorium des damaligen Astronomen Ulughbek, dessen Beobachtungen heutzutage immer noch die Fachleute verblüffen. In der Nähe liegt die Totenstadt Schah-e-Sinde mit einer Vielzahl von Mausoleen aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Nekropole fasziniert mit schmalen Gassen, in denen sich die Mausoleen in leuchtend blau-grünen Farben reihen. Auch der Besuch eines Museums für Wein steht auf dem Programm mit einer kleinen Probe - hätten Sie gedacht, dass der Wein aus Samarkand sogar preisgekrönt ist!? Zum Abendessen probieren wir dann traditionelle Gerichte in einem einheimischen Haus. Übernachtung in Samarkand. (1xF/-/1xA)

10. Reisetag: Samarkand – Sachrisabs – Boysun


Unsere Usbekistan-Reise führt uns heute nach Sachrisabs, Geburtsstadt Timurs. Obwohl Ruinen, beeindrucken noch heute die Überreste des alten Ak-Sarai-Palastes mit seinen hoch aufragenden Pylonen und weitere berühmte Monumente aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Bei einem Bummel über den farbenfrohen Markt können wir nicht nur die Fülle der Waren, sondern auch die Freundlichkeit der Bewohner des Städtchens bestaunen. Dann erreichen wir in den kleinen Ort Boysun, der landschaftlich reizvoll, umgeben von bis zu 3.000 Meter hohem Gebirge, in einem Tal liegt – hier tauchen wir in das traditionelle, ländliche Leben ein. Die Häuser sind bunt geschmückt mit bestickten Decken und Teppichen. In den Höfen befinden sich die traditionellen "Tandir". Am Abend wollen wir in diesen traditionellen Tonöfen gemeinsam das wunderbar duftende Fladenbrot backen. Wir übernachten in einem kleinen lokalen Gästehaus in Boysun. (1xF/-/1xA)

11. Reisetag: Boysun – Duschanbe / Tadschikistan


Wir erreichen das faszinierende Nachbarland Tadschikistan! Die Überlandfahrt bringt uns in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe, die als die schönste Hauptstadt Zentralasiens gilt. Übernachtung in Duschanbe. (1xF/-/-)

12. Reisetag: Bergwelt am Iskanderkul-See / Dorf Saritag


Wir beginnen den Tag mit einer Stadtbesichtigung der tadschikischen Hauptstadt und besuchen unter anderem einen Bazar, das Nationalmuseum und die größte antike Buddha-Statue Zentralasiens. Dann geht es weiter in die Bergwelt Tadschikistans! Nach Duschanbe gewinnt die Landschaftsszenerie an Dramatik und unsere Reise führt uns in die Fan Mountains zum Bergsee Iskanderkul - ein wunderschöner türkisfarbener Bergsee, an dem wir eine Pause am Ufer des Sees einlegen. Nicht weit von hier liegt das kleine Dorf Saritag, in dem wir heute bei einer lokalen Familie unterkommen und die tadschikische Gastfreundschaft kennenlernen. Abendessen und Übernachtung im Homestay. (1xF/-/1xA)

13. Reisetag: Wanderung in den Fan Mountains


Heute heißt es aktiv werden. Die Tageswanderung führt uns durch die eindrucksvolle Kulisse der Fan Mountains. Es geht an einer Schlucht vorbei und entlang des Karakul-Flusses, in den hier viele kleine Bäche münden. Wunderbare Blicke auf die tadschikische Bergwelt erwarten uns – eine einmalige Szenerie! Übernachtung im Homestay. (1xF/1xM/1xA)

14. Reisetag: Bergpässe, Wasserfälle & 2.500 Jahre altes Istarawschan


Weiter geht es auf abenteuerlichen Gebirgsstraßen nach Istarawschan. Grandiose Bergpässe, Gebirgsflüsse inmitten schroffer Felslandschaft, Lehmhäuser unter leuchtend blauen Himmel begleiten uns als Eindrücke auf dem beschwerlichen Weg. Eine Pause legen wir am Wasserfall "Fan Niagara" ein, der aus einem See 40 Meter in die Tiefe rauscht. Ziel ist heute die älteste Stadt des Landes (rund 2.500 Jahre)! Istarawschan wurde einst von Alexander dem Großen gegründet. Wir besuchen u.a. Mug Teppe, wo einst ein gigantisches Fort stand und die blauschillernde Medrese Kuk Gumbaz / Abdullatif Sultan aus dem 15. Jahrhundert. Übernachtung in Istarawschan. (1xF/1xM/-)

15. Reisetag: Istarawschan & Chudschand (Khujand)


Am Morgen bleibt vielleicht noch ein wenig Zeit, um den großen Basar von Istarawschan zu besuchen, bevor wir uns weiter auf den Weg in das nahe Chudschand machen. Nach der Ankunft unternehmen wir eine Besichtigungstour von Chudschand, zweitgrößte Stadt des Landes am Ufer des Syr Darja Flusses gelegen. Einst hatte die Stadt auf der in die Mittelmeerländer führenden Seidenstraße eine große strategische Bedeutung. Heutzutage ist die Gebirgshauptstadt Zentrum des wirtschaftlich reichsten Teil des Landes. Sie besichtigen u.a. das Historische Museum, welches in einer Zitadelle beheimatet ist, und den lebhaften Basar, eine eigentümlich anmutende große Halle aus dem Jahre 1954. Hier spürt man die russische Vergangenheit des Landes. Übernachtung in Chudschand. (1xF/-/-)

16. Reisetag: Chudschand – Taschkent / Usbekistan


Am Morgen heißt es Abschied nehmen von Tadschkistan und wir werden zur Grenzstation Oybek gebracht, wo unser usbekischer Guide uns erwartet. Es erfolgt die Weiterfahrt nach Taschkent. Der Rest des Tages bleibt Zeit für letzte eigene Erkundungen. Kaufen Sie noch letzte Souvenirs, bevor wir am Abend ein Abschiedsabend in einem einheimischen Restaurant genießen, bei dem das Nationalgericht Plow sicherlich nicht fehlen darf. Übernachtung in Taschkent. (1xF/-/1xA)

17. Reisetag: Flug von Taschkent nach Frankfurt


Am frühen Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Abflug nach Frankfurt. Ankunft voraussichtlich am Vormittag in Frankfurt. (1xF/-/-)

Bergsee in Tadschikistan

Ihr Reiseexperte:

Sie erreichen Ihre/n Ansprechpartner/in für diese Reise unter folgender Rufnummer:

Luisa Zierk
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Termine und Preise

vonbisPlätzePreis% Preisbuchen
26.08.1711.09.17Termin leider nicht mehr buchbar!
€ 3.090,-
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GARANTIERTE DURCHFÜHRUNG!

Zusatzbuchungen

LeistungPreis
Einzelzimmer-Zuschlag
260,-
Rail & Fly - Zugticket
75,-

Leistungen

  • Economy-Flüge Frankfurt – Taschkent, Taschkent – Urgentsch & Taschkent – Frankfurt
  • 13 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels und nationalen Gasthäusern, 1 x Übernachtung in Jurten und 2 x Übernachtung im einfachen Homestay (3-6 Personen pro Jurte / Raum), 1 x im einfachen Guesthouse mit geteiltem Bad
  • Verpflegung: 16 x Frühstück (F), 5 x Mittagessen oder Picknick-Lunch (M), 10 x Abendessen (A)
  • Rundreise wie beschrieben in Fahrzeugen mit Klimaanlage (Usbekistan), Fahrten in das Jurtencamp je nach Jahreszeit evtl. mit Jeeps, in Tadschikistans Bergen mit Allrad-Fahrzeug
  • Ausflüge, Besichtigungen inkl. Eintrittsfeldern und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Deutschsprechende Reiseleitung (je ein Reiseleiter in Usbekistan und einer in Tadschikistan)
  • 100% CO2-Kompensation für Flüge & Landprogramm durch Ausgleichszahlung an atmosfair

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visagebühren Usbekistan & Tadschikistan (z.Zt. EUR 90,- und 35,-, Bearbeitung und Rückversand durch Visa-Service ca. EUR 60,- (Änderungen vorbehalten!))
  • Reiseversicherungen

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 6
  • Max. Teilnehmerzahl: 14

Hinweise

  • Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen bei dieser Usbekistan Reise klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 2.440 kg. Seit 2014 kompensieren wir auf dieser Reise 100% des CO2-Ausstoßes, der durch die Flüge sowie durch das Landprogramm entsteht. Durch die finanzielle Unterstützung eines Klimaschutzprojektes und die Kompensationszahlung an unseren Partner atmosfair werden die Emissionen komplett ausgeglichen. Mehr zum Thema Klimakompensation finden Sie unter www.atmosfair.de.
  • Bitte beachten Sie, dass Einzel-/Doppelbelegung in den Jurten im Dorf Yangikazgan sowie in den Homestays bei Familien Fan Mountains nicht immer möglich ist (je nach Gruppengröße). Bitte beachten Sie, dass bei diesen vier Übernachtungen nur einfache sanitäre Einrichtungen vorhanden sind (Gemeinschafts-Bad und -WC).
  • In den Bergen in Tadschikistan werden Sie – je nach Gruppengröße – gegebenenfalls in mehreren kleineren Fahrzeugen die Transfers zurücklegen, da manche Pässe nicht mit einem Kleinbus passiert werden können.
  • Tadschikistan ist in manchen Landesteilen ein vom Tourismus noch recht unerschlossenes Land. Es handelt sich bei diesem Reisepart um eine echte Expedition! Die Unterkünfte in den abgelegeneren Regionen entsprechen nicht europäischen Maßstäben, sondern sind zum Teil äußerst einfach. Vor allem die Straßenverhältnisse sind je nach Witterungsbedingungen zum Teil außerordentlich schwierig (Schlaglöcher, Serpentinen etc.), so dass manche Überlandstrecken sehr mühsam und zeitlich nicht immer im Rahmen des ausgeschriebenen Programms zu bewältigen sind. Programmänderungen - auch kurzfristig vor Ort - müssen wir uns daher ausdrücklich aus organisatorischen, politischen und aktuellen Gründen vorbehalten. Wir bitten Sie daher bei einer Reise in diese spannende, aber in Tadschikistan touristisch doch kaum erschlossene Region um eine gute Portion Abenteuerlust, Offenheit, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung! Für die manchmal strapaziösen Überlandfahrten werden Sie dafür vor Ort durch ursprüngliche Landschaft und beeindruckende Erlebnisse mit den freundlichen Menschen dieser Region entschädigt.
  • Sie reisen lieber individuell? Diese Usbekistan & Tadschikistan Reise ist auch als Individualreise für 2 Personen zum Wunschtermin buchbar (Start samstags). Reisepreis ab EUR 3.490,- mit örtlich wechselnden deutschsprechenden Reiseleitern. Fragen Sie gern Ihren persönlichen Wunschtermin an!

Einreise und Gesundheit

  • Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass. Dieser muss noch mindestens bis 6 Monate nach dem Rückreisedatum gültig sein. Ebenso besteht für Usbekistan und Tadschikistan Visumspflicht. Kosten für die Visagebühren und Einholung siehe obenstehend.
  • Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (Gelbfieberimpfung nur erforderlich, sofern man aus einem Infektionsgebiet einreist). Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), Hepatitis A / (B) und Typhus. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Atmosfair Beitrag

  • Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 2.435 kg.
    Durch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von € 58,- an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
    Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise

  • Höhe der Anzahlung für diese Usbekistan Reise in % des Reisepreises: 20%
  • Restzahlung vor Reisebeginn: 21 Tage
  • Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.

Generelle Hinweise

  • Veranstalter: a&e erlebnis:reisen GmbH
  • Stand: 21.02.2017 (LZ)
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Lupe Durch Usbekistan und TadschikistanDurch Usbekistan und Tadschikistan

Reisegeschichten

Durch Usbekistan und Tadschikistan

"Vorausgeschickt sei, dass dies eine unserer schönsten Reisen, wenn nicht sogar die schönste bisher war. Verantwortlich hierfür war zum einen natürlich der abwechslungsreiche Charakter der Reise."

U.-K. und M. Dederich, Tadschikistan, Usbekistan
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Durch Usbekistan und Tadschikistan
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Durch Usbekistan und Tadschikistan

Unsere Reise mit a&e erlebnis:reisen führte uns für 17 Tage im Juni 2012 nach Usbekistan (11 Tage) und Tadschikistan (6 Tage).

Vorausgeschickt sei, dass dies eine unserer schönsten Reisen, wenn nicht sogar die schönste bisher, war. Verantwortlich hierfür war zum einen natürlich der abwechslungsreiche Charakter der Reise. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Organisatoren und Beteiligten von a&e. Dem Veranstalter ist es aus unserer Sicht hervorragend gelungen, punktgenau die richtige Auswahl und das richtige Gleichgewicht zwischen historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, wunderschönen Landschaften und körperlicher Aktivität, etwas Abenteuer und Eintauchen in das einfache Leben vor Ort zu finden. Obwohl bisweilen die äußeren Umstände, um von Ort zu Ort zu gelangen (Stichwort: Straßenzustände), eine zeitliche Planung vor allem in Tadschikistan, aber auch in Usbekistan, nicht gerade einfach machten, gelang es durch die Zusammenstellung des Reiseprogramms, dass es kein hektisches Hopping von Highlight zu Highlight gab, wie man es des Öfteren bei großen Studienreiseveranstaltern beobachten kann. Es blieb immer noch genügend Puffer für unvorhergesehene Störungen sowie freie Zeit für eigene Erkundungen.

Schön war die kleine, aufgrund des Reisecharakters zu erwartende große Homogenität der Gruppe mit 11 Personen, eine lustige, nette und unkomplizierte Truppe, von 20 bis 70 Jahren war alles dabei.

Am Tag nach der Anreise und am Tag vor der Abreise stand jeweils ca. ein halber Tag in Taschkent zur freien Verfügung. In Usbekistan besichtigten wir zunächst Taschkent, Chiwa, Buchara und Umgebung. Unsere Fahrt führte uns über Nurata in ein Jurtencamp in die Wüste am Aydarkulsee, wo Kamel- und Eselreiten sowie ein kurzes Bad im See für lustige Abwechslung sorgten. Weiter ging es nach Samarkand und von dort, weil die Grenze bei Pendschikent nach Tadschikistan gesperrt ist, über das (nirgendwo verzeichnete) Bergdorf Langar Ota mit einer Übernachtung in einer dortigen, typischen Dorffamilie, weiter zur tadschikischen Grenze. In Tadschikistan stand zunächst Duschanbe auf dem Plan, von dort ging es auf abenteuerlichen Wegen, dessen Höhepunkt in der Durchquerung eines Tunnels gipfelte, zu 2 Übernachtungen ins Bergdorf Saytag auf 2400 m Höhe, nahe des Iskanderkulsees. 2 Wanderungen durch die Fanberge ließen uns die grandiose und einsame Natur der tadschikischen Berge genießen. Weiter fuhren wir über einen Paß (3400 m) nach Istarawschan und über Chodschand zurück nach Usbekistan.

Der Kontrast zwischen beiden Ländern konnte größer nicht sein.

In Usbekistan erwarteten uns auf den Spuren Marco Polos vor allem wunderschöne Baudenkmäler, Moscheen, Medresen, aber auch Basare, freundliche und neugierige Menschen. Aufdringliche Händler sind völlig unbekannt. Fotostops mit Einheimischen, die sich gerne mit europäischen Touristen fotografieren lassen, sind angenehme Unterbrechungen des Besichtigungsprogrammes. Die Übernachtung in Langar Ota bei einer dortigen Familie ließ uns das typische Leben der dörflichen Gemeinschaft kennenlernen. Eine wirkliche touristische Infrastruktur kann man hier nicht finden, man lebte für kurze Zeit einfach in und mit der Familie. Abends blieb Zeit für eine anregende Unterhaltung in kleinerer Runde mit dem Familienvater und dessen Bruder. Eine bewegende und einzigartige Erfahrung, die wir nicht missen möchten. Besonders anstrengend war die Fahrt von Chiwa nach Buchara, die aufgrund der Straße, eine in weiten Teilen schlaglöcherübersäte Staubpiste, schon um die 10 Stunden gedauert hat. Geduld und Seefestigkeit sind hier hilfreich. Schon deswegen lohnt der im Programm vorgesehene Abstecher zur Ruine Ayaz-Kale den längeren Umweg nicht. Die gute Nachricht: Eine vorbildliche Betonpiste neben der jetzigen Straße ist zu 90% fertig, aber momentan nicht in Betrieb. Entschädigt wird man auf dem langen Weg mit einer abwechslungsreichen Fahrt durch verschiedene Wüsten- und Steppenlandschaften. Die Hotels waren durchweg gut, die Übernachtungen im Jurtencamp und bei der Familie erwartungsgemäß sehr einfach in Mehrbettjurten/-räumen auf dem Boden, aber ordentlich.

Hervorheben möchten wir den sehr bemühten und umtriebigen Reiseführer, dessen organisatorisches Talent für einen entspannten Reiseverlauf sorgte. So hatten wir immer genügend Wasser im Bus, was bei Tagestemperaturen von zum Teil bis zu 44 Grad eine Wohltat war. Ebenso mussten wir uns auch um Mahlzeiten, die nicht inklusive waren, nicht selbst kümmern. Auf diese Weise haben wir viele nette einheimische Lokale kennengelernt. Völlig unkompliziert erkannte er die Vorlieben seiner Gäste, gleich, ob es um das Herbeischaffen eines alten Ladas für einen weiblichen Autofan oder eines Esels zum Reiten in Langar Ota ging.

Eine Bemerkung zum Klima: Die trockene Hitze hat uns persönlich keine Probleme bereitet. Die längeren Mittagspausen nutzten wir für eigene Streifzüge durch die Städte.

In Tadschikistan erwarteten uns einerseits Besichtigungen in Duschanbe, Istarawschan und Chochand, eine andere Welt, wobei es die Moscheen und Medresen schwer haben, mit der Großartigkeit der Bauten in Usbekistan mitzuhalten. In Tadschikistan stehen eben Land, Landschaft, Leute und einfach das typische Leben im Vordergrund. Deshalb tauchten wir 2 Tage in das tadschikische Dorfleben ein und waren einfach mittendrin. Auf der Hinfahrt in das Bergdorf verfolgten wir gespannt eine Tunneldurchfahrt, für die wir bei 5 km Länge 1,5 Stunden benötigten. Starke Probleme mit Wassereinbrüchen haben die Straße zerstört und machen die Durchquerung zum echten Abenteuer. Ebenso eine Passüberquerung auf der Weiterfahrt in Richtung Istarawschan, ein wirklich aufregendes Erlebnis, was in der Art wohl nicht so schnell wiederkommen wird. Plötzlich einsetzender Regen auf dem Passscheitel verwandelte die Straße (Staubpiste) in einen Fluss. Unsere beiden hervorragenden Fahrer meisterten alle Unzulänglichkeiten mit Bravour. Bei diesen beiden Fahrten war wirklich der Weg das Ziel, der uns zudem wieder durch eindrucksvolle Berglandschaften führte. Ein typisch tadschikisches Erlebnis, das uns alle sehr bewegt hat. Zur Umgehung des Passes steht übrigens ein nagelneuer Tunnel kurz vor dem Abschluss.

In Tadschikistan ist die touristische Infrastruktur praktisch kaum bis gar nicht ausgeprägt, bewusst haben wir in der ganzen Zeit keine oder kaum andere Touristen wahrgenommen. Ein echter Pioniertrip, der freundliche und interessante Begegnungen mit den Einheimischen garantiert. Überall wird man gefragt, woher man kommt und wie alt man ist, die eine oder andere kurze Unterhaltung ist immer gern gesehen. Viele Leute möchten fotografiert werden und schauen dann, wie sie aussehen - die Digitalfotografie macht's möglich. Wirklich nett.

Die Hotels im Lande waren erwartungsgemäß einfach, aber völlig in Ordnung. Bei der tadschikischen Familie gab es ebenfalls Mehrbetträume mit Übernachtung auf dem Boden. Schön war hier, dass wir landestypisch auf einem bettartigen Gestell aßen, auf dessen Mitte ein niedriger Tisch steht, um den man je nach Gelenkigkeit barfuß im Schneidersitz hockt.

Unser tadschikischer Reiseführer war ebenfalls um uns bemüht, auch er hat nicht eingeschlossene Mahlzeiten in einheimischen Lokalen für uns organisiert.

Abschließend sei noch erwähnt, dass auch die Flüge mit Uzbekistan Airways keine Wünsche offen ließen.

Alles in allem: eine Reise, die sich unbedingt gelohnt hat.

Verfasser: U.-K. und M. Dederich

VerfasserIn des Reiseberichts: U.-K. und M. Dederich

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Zurück aus Zentralasien

"Wir kamen als Fremde in diese Region und haben sie als Freunde verlassen. Für kurze Zeit durften wir ein wenig am Alltag dieser Menschen teilhaben, der so gar nicht unserem westlichen Lebensstil entspricht."

Erika Marx, Usbekistan, Tadschikistan
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Zurück aus Zentralasien
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Zurück aus Zentralasien

Seit einer Woche sind wir wieder wohlbehalten zurück aus Usbekistan und Tadschikistan. Wir haben bei Familien in homestays, in Jurten und landestypischen Hotels übernachtet, durften Tag für Tag in ganz normalen Straßenrestaurants die regionale Küche genießen und sind mit den Menschen ins Gespräch gekommen.

Es hat sich sehr viel getan seit der Unabhängigkeit von Usbekistan und Tadschikistan. Bemerkenswert ist, dass man Lenindenkmale vergebens sucht. Heute findet man an deren Stelle Statuen der Unabhängigkeit oder Dichter bzw. Musiker aus alter Zeit, die mit ihren Werken unsterblich geworden sind. Die Usbeken sind sich ihres großen geschichtlichen Erbes bewusst. So sieht man heute auf den Straßen keine Einheitskleidung mehr. Dafür tragen die jungen Frauen stolz farbenfrohe Kleider und ihre Nationaltracht.

Chiwa, Buchara und Samarkand, die Perlen an der Seidenstraße und UNESCO Weltkulturerbe, sind heute schöner denn je. Betritt man in den späten Abendstunden die Altstadt von Chiwa, dann, wenn die Händler ihre Waren schon längst eingepackt haben und es still in den Gassen geworden ist, sieht man sich in die Zeit Marco Polos versetzt.

Bei unserer Übernachtung in der Kysylkum wurde uns bewusst, wie entbehrungsreich das Leben für die Kamelkarawanen damals gewesen sein muss. Unsere Unterbringung in Jurten mit Sanitäreinrichtungen war dagegen weitaus komfortabler als zu Zeiten Alexander des Großen.

Buchara mit seinen zahlreichen Medresen und Moscheen hat sich bis heute sein besonderes Flair bewahrt. Nicht nur in der alten Basarstraße, auch in den Parks und am Labi Hauz geht es gemächlich orientalisch zu. Man gönnt sich seine Schale grünen Tee, schwatzt ausgiebig mit Freunden und beobachtet die vielen Hochzeitspaare, die sich im Park in allen möglichen Posen professionell fotografieren lassen.

Obwohl in Samarkand durch die Touristenmeile ein wesentliches Stück Ursprünglichkeit verloren ging, besticht der Registan Platz noch immer mit seiner Schönheit. Ein unvergessliches Erlebnis war die abendliche, musikalische Lichtershow, bei der die Medresen ihre ureigene Geschichte erzählen.

Man darf gespannt sein, wann die Bibi Khanym, die ehemals als schönste Moschee im gesamten Orient galt, endlich fertig sein und wieder in ihrer Ursprünglichkeit erstrahlen wird. Seit Ende des 20. Jahrhunderts wird die Moschee aufwändig restauriert. Ein Ende ist bis heute nicht abzusehen.

Waren wir in Usbekistan vom kulturellen Erbe überwältigt, so erwartete uns in Tadschikistan eine völlig andere Welt. In Duschanbe, der schönsten Hauptstadt Zentralasiens, wären wir gern länger geblieben. Aber unser Ziel waren die Fan Mountains. Um in die Berge zu gelangen, mussten wir deshalb in geländegängige Land Cruiser umsteigen. Die Ausblicke auf die Bergwelt während der Fahrt waren einfach grandios.

Aber auch die Übernachtung in einem homestay, zu Füßen einer fantastischen Gebirgslandschaft, war für alle ein besonderes Erlebnis. Zweitägige Wanderungen brachten uns die herrliche Landschaft der Fan Mountains ein wenig näher. Dabei sind manche nicht nur an ihre Grenzen gegangen, sondern regelrecht über sich hinausgewachsen.

Eines der schönsten Erlebnisse auf dieser Reise war für alle Beteiligten der Besuch der Dorfschule in Saritag. Mit zahlreichen Geschenken und jeder Menge Schulmaterial im Gepäck durften wir für kurze Zeit den Unterricht in der 1. Klasse erleben. Nicht nur Russisch, Usbekisch und Mathematik stehen auf dem Lehrplan. Auch moderne Computer gehören zur Ausstattung. Die Freude bei Schülern und Lehrern war groß, als wir der 1. Klasse zum Abschied einen großen Teddybär überreichten, der von nun an als Klassenbär Mischka am Unterricht teilnehmen wird.

Noch immer sind wir in Gedanken bei den Menschen in Usbekistan und Tadschikistan. Wir kamen als Fremde in diese Region und haben sie als Freunde verlassen. Für kurze Zeit durften wir ein wenig am Alltag dieser Menschen teilhaben, der so gar nicht unserem westlichen Lebensstil entspricht. Wir danken dem Veranstalter a&e und seinen Partneragenturen für die gute Organisation der Reise. Besonderer Dank gilt unserem Reiseleiter Murad, der uns mit viel Herz und Humor sein Heimatland Usbekistan nahebrachte.

VerfasserIn des Reiseberichts: Erika Marx

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Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...

"Ich bin unterwegs in einer der fünf ehemaligen mittelasiatischen Sowjetrepubliken. In einem Land, das knapp 30 Millionen Einwohner ihr Zuhause nennen – Usbekistan. Ich bin gespannt, was mich erwartet.""Ich bin unterwegs in einer der fünf ehemaligen mittelasiatischen Sowjetrepubliken. In einem Land, das knapp 30 Millionen Einwohner ihr Zuhause nennen – Usbekistan. Ich bin gespannt, was mich erwartet."

Luisa Zierk von a&e erlebnis:reisen, Usbekistan
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Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...

Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...

Ich bin unterwegs in einer der fünf ehemaligen mittelasiatischen Sowjetrepubliken. In einem Land, das knapp 30 Millionen Einwohner ihr Zuhause nennen – Usbekistan. Ich bin gespannt, was mich erwartet. Kaum jemand aus meinem Bekanntenkreis war zuvor in diesem sagenumwobenen Land, das oftmals zunächst nur mit der Seidenstraße in Zusammenhang gebracht wird...

1. In meinem Reiseführer steht: „Usbekistan ist dabei seinen Weg zwischen Tradition und Moderne zu finden“. Und tatsächlich: Traditionelle, farbenprächtige Kleider werden nicht nur gern von älteren Frauen getragen, sondern auch immer mehr junge Usbekinnen greifen bewusst zu Kleidung mit traditionellen Mustern. Nicht nur in Deutschland besinnt man sich also gern auf Traditionelles zurück. Dabei ist aber nicht davon auszugehen, dass die älteren Damen „hinter dem Mond leben“. Ganz im Gegenteil: Das Kopftuch locker um den Kopf geschlagen, ein buntgemustertes Kleid und die Hand am Smartphone. So trifft hier Tradition auf Moderne!

2. Mein Blick huscht zu den Füßen und ein Lächeln umspielt meine Lippen. Egal wie farbenfroh das Gewand der usbekischen Damen ist, abenteuerlich bunt gemusterte Socken in Schlappen dürfen nicht fehlen. Erst die „Puschen“, die absurderweise immer zu klein für die Füße der Frauen sind, machen das typische Frauenoutfit komplett. Ob in Samarkand oder Chiwa – ich wundere mich immer wieder über diese Schuhwahl. Ich erzähle meinem Guide von meiner Beobachtung. Er lacht und erklärt: „Selbst im Winter, wenn es bitterkalt ist, hüllen sich die Frauen in mehrere Schichten Kleidung, aber was trotzdem nicht fehlen darf, sind die Latschen, in denen die Füße in bunten Socken stecken.“

3. Für mich sind es die Begegnungen mit den Menschen, die eine Reise unvergesslich machen. Deshalb sind Bilder von und mit den Einheimischen auch die schönsten Erinnerungen für mich. Manchmal ist es mir jedoch etwas unangenehm die Menschen zu fotografieren, zumal ich sicher nicht die Einzige bin, die um ein Porträt bittet. In Usbekistan war das anders: Ohne Ausnahme freuten sich die Usbeken über mein Interesse an ihnen und posierten lächelnd für ein Erinnerungsfoto. Doch nicht nur das: Selbst ich wurde des Öfteren schüchtern gefragt, ob auch ich bereit für ein „Selfie“ bin. Akbar, mein Guide, erklärt: „Die Usbeken lieben Fotos und präsentieren stolz ihre Bilder mit den ausländischen Gästen!“ Und so kommt es, dass auch wir Touristen immer wieder gefragt werden, ob man uns fotografieren dürfe. Eine schöne Abwechslung nicht immer der Fragende, sondern auch mal der Gefragte zu sein. Und eine wunderbare Gelegenheit, um ins Gespräch mit den Menschen zu kommen.

4. Ganz aufgeregt fotografiere ich das erste Hochzeitspaar, das ich in Tashkent erblicke. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass noch viele Fotos folgen sollten... Wer über 25 Jahre alt, aber noch nicht verheiratet ist, bildet hier eine Ausnahme. Die (Groß-)Familie spielt eine sehr große Rolle in der usbekischen Gesellschaft und eine pompöse Hochzeit wichtiger Bestandteil dessen. Geheiratet wird in traditioneller Kleidung oder in westlichen Hochzeitskleidern – glitzern muss es auf jeden Fall! Erinnerungsfotos an den schönsten Tag im Leben dürfen dabei natürlich nicht fehlen – und so habe ich die Möglichkeit posierende Pärchen vor dem beeindruckenden Registanplatz in Samarkand oder in der Juma-Moschee in Chiwa, die mit ihren kunstvoll geschnitzten Säulen im Innenraum nicht nur für Hochzeitspaare ein tolles Motiv bietet, abzulichten. Ich staune als Akbar erzählt, dass usbekische Frauen nach ihrer Hochzeit 40 Tage lang jeden Tag ein prächtiges, farbenfrohes Kleid benötigen, das mit Stolz getragen wird. Am Ende meiner Reise wundere ich mich darüber nicht mehr, denn jetzt weiß ich, die Usbeken sind ein wahrlich farbenfrohes Volk!

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VerfasserIn des Reiseberichts: Luisa Zierk von a&e erlebnis:reisen

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Unser Highlight in Tadschikistan

"Besonders die Gastfreundlichkeit der tadschikischen Familie, bei der wir in dem Dorf nahe des Bergsees Iskanderkul gewohnt haben, wird uns in wunderschöner Erinnerung bleiben."

Anonym, Tadschikistan
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Unser Highlight in Tadschikistan

Unser Highlight in Tadschikistan

Besonders die Gastfreundlichkeit der tadschikischen Familie, bei der wir in dem Dorf nahe des Bergsees Iskanderkul gewohnt haben, wird uns in wunderschöner Erinnerung  bleiben.

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VerfasserIn des Reiseberichts: Anonym

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Unsere Highlights in Usbekistan & Tadschikistan

"Wie freundlich und herzlich wir empfangen wurden in diesen einfachen Lebensumständen der Menschen. Es war ehrlich, spontan, einfach schön."

Angelika und Andreas, Tadschikistan, Usbekistan
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Unsere Highlights in Usbekistan & Tadschikistan

Unsere Highlights in Usbekistan & Tadschikistan

Gerade die Begegnungen mit den Menschen in Langar Ota oder bei der Wanderung in den Fan Mountains in einem Bergdorf haben uns sehr beeindruckt. Wie freundlich und herzlich wir empfangen wurden in diesen einfachen Lebensumständen der Menschen. Es war ehrlich, spontan, einfach schön. Natürlich ist der Besuch eines Basares oder aber auch die Oasenstadt Chiwa etwas, was wir hier in unserer westlichen Welt nicht kennen und deshalb für uns einfach fantastisch ist, so etwas erleben zu können.

Erfahren Sie die Herzlichkeit der Bewohner Zentralasiens: Usbekistan & Tadschikistan - Moscheen, Minarette & Bergwelten

VerfasserIn des Reiseberichts: Angelika und Andreas

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Meine Erfahrungen in Usbekistan & Tadschikistan

"Die Altstädte von Usbekistan sind durch all die türkisfarbigen Kuppeln sehr schön. Tadschikistan punktet mit unberührter Natur in den Bergen."

Corinna, Usbekistan, Tadschikistan
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Meine Erfahrungen in Usbekistan & Tadschikistan
Meine Erfahrungen in Usbekistan & Tadschikistan

Meine Erfahrungen in Usbekistan & Tadschikistan

Tolle Reise - super organisiert. Die Altstädte von Usbekistan sind durch all die türkisfarbigen Kuppeln sehr schön. Tadschikistan punktet mit unberührter Natur in den Bergen. Die Homestays waren super!

Entdecken Sie Zentralasiens einmalige Schönheit:
Usbekistan & Tadschikistan - Moscheen, Minarette & Bergwelten

VerfasserIn des Reiseberichts: Corinna

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Reisebericht zur Usbekistan-Reise

"In Gesellschaft der Usbeken, die hier auf Liegebänken speisen, spielen und schwatzen, laben wir uns an den Köstlichkeiten der usbekischen Küche."

Linda Nepicks, Usbekistan
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Reisebericht zur Usbekistan-Reise
Reisebericht zur Usbekistan-Reise
Reisebericht zur Usbekistan-Reise
Reisebericht zur Usbekistan-Reise

Reisebericht zur Usbekistan-Reise

Im Frühjahr 2005 ging es auf eine eindrucksvolle Reise in das Herz Zentralasiens – nach Usbekistan. 

Die Hauptstadt Taschkent überrascht den Reisenden mit großzügiger Weitläufigkeit: breite Alleen gesäumt von mächtigen Bäumen, schattige Parks und weite Plätze prägen auf den ersten Eindruck das Stadtbild. 

Doch auch Monumente und Apartmentblocks -deutliche Spuren sowjetischer Herrschaft- konkurrieren hier mit orientalischen Basaren, Moscheen und buckeligen alten Häusern. Das nächste Ziel, die Bergregion um Beldersay und Tschimgan, erwartet uns für zwei Tage. Immer wieder begegnen uns auch Wochenendausflügler, die von Taschkent hierher zum picknicken kommen: Im Sommer, um der Hitze der Stadt zu entfliehen; im Winter zum Skifahren! Der Lift, der uns „auf den Berg“ bringt, zeugt davon. Auf dem Rücken der Pferde und zu Fuß erkunden wir die Gegend – immer den Blick auf die schneebedeckten Berge! 

Ein anderes Gesicht des Landes offenbart sich uns nach dem kurzen Flug über die Steppe und Wüste, als wir in Chiwa ankommen. Eine ruhige Oasenstadt, in der die Zeit stehen geblieben ist! Wir staunen nicht nur über die gewaltigen Stadtmauern, welche die Altstadt -mit seinen heiligen Moscheen und alten Medresen und den Teppichwebereien- in verwinkelten Gassen umringt. Auch die Freundlichkeit der Pilger, die herzlichen und neugierigen Bewohner der Altstadt rühren uns an. 

Buchara, „die Edle“, ist nächstes Ziel. Die lebendige Oasenstadt besticht nicht nur durch Kuppelbauten und dem türkisblauen Farbenwunder der Majolika, sondern auch durch einen Einblick in die ehemalige jüdische Kultur - ehemalige jüdische Kaufmannshäuser mit krummen Säulen und verblassten Wandmalereien zeugen davon. Am Abend lassen wir uns im Schatten der jahrhundertealten Maulbeerbäume nieder, die den Teich des Hauptplatzes säumen. In Gesellschaft der Usbeken, die hier auf Liegebänken speisen, spielen und schwatzen, laben wir uns an den Köstlichkeiten der usbekischen Küche – Salate, Früchte, Reisgerichte, frisch Gebackenes, Gegrilltes und Gebratenes... 

In Chor Bakr begegnet der älteste Teilnehmer unserer Gruppe einem bald 90-jährigen fast blinden Kriegsveteranen, mit ordenbehefteter Brust. Die beiden blicken zurück auf die Geschichte der Zeit und schließen sich in die Arme - nicht nur sie sind bewegt. 

Dann geht die Reise weiter. Für zwei Nächte genießen wir die Stille und Weite in unserem Jurtencamp in der Wüste. Das Essen ist gut, die Stimmung am Lagerfeuer bei den schönen kirgisischen Gesängen prächtig und in den gemütlichen Jurten findet sich der Schlaf leicht. Wenn man sich denn einmal von dem fantastischen Sternenhimmel losreißen konnte... 

Das letzte Ziel unserer Reise erwartet uns - Samarkand. Der Name hält was er verspricht! Auch wenn die große Stadt moderne Seiten aufweist, sind die bunten Märkte, die türkisblauen Himmelskuppeln der Totenstädte, das Observatorium und die Mausoleen wahrlich faszinierend. Nicht zuletzt verschlägt es uns bei der Schönheit und Gewaltigkeit des Registanplatzes die Sprache – ein eindrucksvolles Mitbringsel im Schatz der Erinnerungen - bevor die Reise uns über Taschkent nach Hause führt.

Verfasserin: Linda Nepicks

VerfasserIn des Reiseberichts: Linda Nepicks

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