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Usbekistan & Kirgistan

Märchenhaftes Zentralasien – ZEIT REISEN

Die türkisblaue Schönheit Usbekistans reflektiert in unseren Augen: Farben des Orients! Sie haben noch nicht genug vom verträumten Zentralasien? In Kirgistan verzaubert uns das Spiegelbild der Berge in kristallklaren Seen...

Begegnungen in Augenhöhe erleben!

  • Ausprobieren: Papier herstellen und Brot backen

  • In Mondlandschaft des Aralsees übernachten

  • „Salom!“ – Zu Gast bei Familien & Nomaden

  • An kristallklaren Seen die Bergkulisse genießen

  • Im Licht der Taschenlampe durch Buchara...

  • Mit einem usbekischen Deutschlehrer über das Schulsystem plaudern

HotelGasthaus, Pension, Landhaus, FundukHütte, Jurte, UrwaldcampZelt, SternenhimmelÜberlandbusBahnfahrtKulturhöhepunkteNaturlandschaftenBootsfahrt, ExpeditionskreuzfahrtInkl. intern. FlugHomestayGeländewagenTages-Wanderung (leicht)Begegnung, Projektbesuch
Reise im Überblick

Kirgistan - Usbekistan Reisen - Verlauf der Rundreise

Wir tauchen ein in Usbekistans märchenhafte Welt aus 1001 Nacht! Glanzvolles Golddekor, türkisblaue Ornamente und prachtvolle Plätze erwarten uns auf dieser Reise entlang der Seidenstraße in Samarkand, Chiwa und der Oasenstadt Buchara. Bei einzigartigen Begegnungen lernen wir die Gastfreundschaft der Usbeken kennen. Auf dem Weg zum Aralsee passieren wir den „Schiffsfriedhof“ mit seinen rostigen Wracks inmitten der trockenen Wüstenlandschaft des Nordwestens. Nach einer Nacht am Aralsee folgt das Fergana-Tal. Wir durchqueren die fruchtbare Landschaft des Ostens und gelangen zum Herzen zentralasiatischer Seidenproduktion in Margilan. Eine abwechslungsreiche Usbekistan-Reise, die uns sicher lange in Erinnerung bleibt...

Für die Abenteuerlustigen unter uns geht es optional weiter durch die atemberaubende Bergwelt von Kirgistan. In dieser nahezu unberührten Szenerie tun wir es den Nomaden gleich und übernachten in traditionellen Jurten und lauschen am Lagerfeuer den Geschichten unserer Gastgeber. Weitere Highlights: die Jeti-Ögüz-Schlucht, der kristallklare Issyk-Kul, die russischen Pfefferkuchenhäuschen in Karakol und ein kulinarischer Abend bei einer uigurischen Familie. So weit entfernt vom Meer und doch am Strand: Cholponata lädt zum Entspannen und Baden ein – mit Blick auf schneebedeckte Gipfel! Mit Bergpanoramen als Kulisse lassen wir die Reise in der Hauptstadt Bishkek ausklingen.


1. Reisetag: Flug von Frankfurt nach Taschkent


Von Frankfurt startet unsere Usbekistan Reise voraussichtlich am späten Vormittag mit dem Flug nach Taschkent. Am Flughafen angekommen, werden wir von unserem Reiseleiter begrüßt und zu unserem Hotel gefahren. Usbekistans kosmopolitische Hauptstadt erwartet uns mit ihrer interessanten Mixtur aus modernen Gebäuden, traditionellen Häusern und islamischen Moscheen. Taschkent ist die größte und weltlichste Stadt Zentralasiens und schlägt damit die Brücke zwischen dem modernen Europa und traditionellen Asien. Übernachtung in Taschkent. (-/-/-)

2. Reisetag: Auf Entdeckungstour in Taschkent


Voller Elan stürzen wir uns ins Getümmel von Taschkent! Die kontrastreiche Stadt empfängt uns mit grünen Boulevards, geschichtsträchtigen Monumenten und farbenfrohen Märkten. Wir nutzen diese Chance, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Im „alten“ Taschkent bestaunen wir die historischen Denkmäler am Platz Hasrati Imam – und natürlich auch die Barak-Kham-Medrese! Bevor uns das geschäftige Markttreiben des Chorsu-Basars in seinen Bann ziehen kann, bahnen wir uns unseren Weg durch die Handwerkergassen. Gestärkt vom Mittagessen spazieren wir durch grüne Parkanlagen, bummeln über imposante Plätze und bewundern das Amir-Timur-Denkmal. Die Fahrt „unter Tage“ per Metro lassen wir uns nicht entgehen: Taschkent ist die einzige Stadt Zentralsiens, die eine U-Bahn besitzt… Und die Haltestellen sind ein kleines künstlerisches Meisterwerk an sich. Ob Kronleuchter in Baumwollknospen-Form oder futuristisch anmutende Reliefs sowjetischer Kosmonauten – so viele Hingucker! Übernachtung in Taschkent. (1xF/-/-)

3. Reisetag: Per Zug nach Samarkand


Mit dem Zug fahren wir am Vormittag weiter nach Samarkand. Baumwollfelder ziehen an uns vorbei, während wir durch die einstige Wüstengegend mit dem bezeichnenden Namen „Hungersteppe“ tuckern. Willkommen im Juwel Zentralasiens! Allein der Name Samarkands weckt romantische Bilder der Seidenstraße. Ein Spaziergang führt uns durch die Oasenstadt in der Kisilkum-Wüste. Immer noch beeindruckt von den eindrucksvollen Überresten der Bibi-Khanym-Moschee zeigt sich uns die Stadt am Registanplatz von einer noch schöneren Seite: Das Ensemble von majestätischen Medresen mit azurblauen und türkisfarbenen Mosaiken ist ein wirklich atemberaubender Anblick! Wir besuchen eine Wassermühle, in der eine Familie nach einer traditionellen Methode aus dem 9. Jh. aus der Baumrinde von Maulbeerbäumen Papier herstellt. Wer mag, versucht sich selbst am Handwerk. Wir werden belohnt mit einer süßen, orientalischen Überraschung. Übernachtung in Samarkand. (1xF/-/-)

4. Reisetag: Orientalisches Flair in Samarkand


In der Nähe von Samarkand liegt die Totenstadt Schah-e-Sinda mit einer Vielzahl von Mausoleen aus verschiedenen Jahrhunderten. Die bewegende Nekropole fasziniert mit schmalen Gassen, in denen sich die Mausoleen in leuchtend blau-grünen Farben reihen. Übersetzt heißt dieser Pilgerort "Grab des lebenden Königs", was auf den ersten und heiligsten Schrein hinweist, unter dem ein Verwandter des Propheten Mohammeds begraben worden sein soll. Die Mehrheit der Mausoleen beherbergen jedoch die Familien und Nachfahren von Timur und Ulughbek, dessen letzte Ruhestätte reich geschmückt und farbenprächtig verziert wurde. Für die wissenschaftliche Bedeutung, die einst von Samarkand nach ganz Asien hinausging, spricht das Observatorium des damaligen Astronomen Ulughbek, deren Aufbau heutzutage immer noch die Fachleute verblüfft und auch uns zum Staunen bringen wird. Im Anschluss besuchen wir die berühmte Modedesignerin Valentina Romanenko und bewundern die handgefertigten Kleider ihrer farbenprächtigen Kollektion. Auf Wunsch können wir den Abend bei einem traditionellen Essen in gemütlicher Atmosphäre bei einer Familie aus Samarkand ausklingen lassen. Übernachtung in Samarkand. (1xF/-/-)

5. Reisetag: Weiterfahrt nach Buchara


Wir nehmen Abschied vom märchenhaften Samarkand und erreichen Buchara – „die Edle“. Diese Oase inmitten der Kisilkum-Wüste ist über 2.500 Jahre alt und damit nicht nur eine der ältesten Städte, sondern auch eines der wichtigsten religiösen Zentren Asiens. Wir gewinnen einen ersten Eindruck der Altstadt, während wir an Moscheen und Medresen vorbei spazieren, die wir am nächsten Tag ausführlich erkunden werden. Ziel ist ein kleines Café einer deutschen Auswanderin nahe des Mützenmachergewölbes. Bei einem frisch gebrühten Kaffee und einem Stück selbstgebackenen Kuchen steigt die Vorfreude auf die morgigen Erkundungen. Übernachtung in Buchara. (1xF/-/-)

6. Reisetag: Buchara - "die Edle"


Wir begeben uns auf eine spannende Entdeckungstour durch Buchara. Der Teich Labi Hovuz, die mächtige Festung Ark, das Mausoleum der Samaniden, das Minarett Kalon und zuletzt die kunstvollen blau- und türkisfarbenen Mosaike der Nadir-Devon-Begi-Medrese lassen uns in die märchenhafte Welt von 1001 Nacht eintauchen. Bei einem Tee sprechen wir mit einer usbekischen Deutschlehrerin über das hiesige Schulsystem und vielleicht gesellen sich auch einige ihrer Deutschstudenten dazu. Auch nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die imposanten Gebäude beleuchtet sind, geizt diese sagenhafte Stadt nicht mit ihren Reizen: Mit Taschenlampen bewaffnet schlendern wir vorbei an den Umrissen der Türme und Kuppeln und erleben Buchara so aus einer ganz neuen Perspektive. Übernachtung in Buchara. (1xF/-/-)

7. Reisetag: Fahrt nach Chiwa


Nach dem Frühstück machen wir uns in nordwestlicher Richtung auf den Weg durch die steppenähnliche „rote“ Kisilkum-Wüste. Auf dieser längeren Etappe können wir uns entspannt zurücklehnen, die Aussicht aus dem Fenster genießen und unseren Füßen eine wohl verdiente Pause gönnen. Am frühen Abend erreichen wir dann Chiwa, eine gemächliche Oasenstadt, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Übernachtung in Chiwa (1xF/-/-)

8. Reisetag: Wüstenblume Chiwa


Das orientalische Leben Chiwas wartet darauf, ausgiebig von uns erkundet zu werden! Wir schlendern durch die schmalen Gassen des Itschan Kale, vorbei an den zahlreichen Lehmhäusern und fühlen uns zwischen den Palästen, Moscheen, Märkten und Medresen wie in einem Freilichtmuseum. Beim Anblick des Tash-Khauli-Palastes und der türkisfarbenen Kacheln des „kleinen Minaretts“ Kalta Minor offenbart sich uns die Pracht der Altstadt. Rein ins Getümmel! Wir mischen uns unter die Marktbesucher und schnuppern ein wenig die Luft der einstigen Seidenstraße. Auf unserem Rundgang durch die Straßen Chiwas halten wir die Augen offen und blicken immer wieder staunend an den Gebäuden hoch: festungsartige Mauern von Zinnen und Kuppeln gekrönt, Wohnhäuser mit kunstvollen Ornamenten und Mosaiken und die für Chiwa typischen Holzschnitzereien – die Schönheit des Orients nimmt uns in ihren Bann! Übernachtung in Chiwa. (1xF/-/-)

9. Reisetag: "Verbotene Kunst" in Nukus


Die Reise geht weiter in den Norden. Wir legen einen kurzen Stopp bei einem Bauernmarkt ein, bevor wir Nukus erreichen. Das ruhige Städtchen ist die Pforte zum Gebiet des Aralsees und lag vor dessen Austrocknung an dem einst reißenden Fluss Amudarja. Die eher unauffällige Stadt wartet mit einem ganz besonderen Nachlass der Sowjet-Zeit auf: das Sawitzky-Museum. Wir besuchen das große Marmorgebäude, das über eine der bemerkenswertesten und wichtigsten Kunstsammlungen der ehemaligen Sowjetunion verfügt. Namensgeber des Museums ist Igor Sawitzky, ein russischer Maler, Kunstsammler und Archäologe. Seine große Sammlung hauptsächlich avantgardistischer Kunstwerke wurde von Stalin verboten und verachtet. Dem Risiko einer Verbannung trotzend, gelang es Sawitzky, diese Werke im abgeschiedenen Nukus zu schützen. Manch einer bezeichnet das Museum sogar als das „Louvre der Wüste“. Übernachtung in Nukus. (1xF/-/-)

10. Reisetag: Schiffsfriedhof & Jurten-Übernachtung am Aralsee


Für unsere Reise zum Aralsee nehmen wir nur leichtes Handgepäck mit, das restliche Gepäck bleibt im Hotel in Nukus. Vorbei an Felsformationen in bizarren Weiß-, Rosa- und Grüntönen setzen wir unsere Reise Richtung Norden fort. Im ehemaligen Fischerdorf Moynak wird die Tragödie des austrocknenden Salzsees sichtbar: Die einst florierenden Fischerhäfen liegen heute beträchtliche 150 km vom Ufer entfernt! Rostige Schiffe und Fischerboote liegen nun wie gestrandet inmitten der Steppe – ein bizarrer und bedrückender Anblick zugleich. Was ist passiert? Im Museum erfahren wir mehr über diese Tragödie. Die Zivilisation hinter uns lassend, geht es mit dem Geländewagen abenteuerlich auf meist ungeteerten Sandpisten weiter durch die Einöde. In der Ferne erblicken wir dann die Überreste des Aralsees. Das hellblaue Wasser ist eine willkommene Erfrischung, jedoch blicken wir auf die tragischen Überreste einer der größten menschengemachten Katastrophen. Nach einem Erkundungsspaziergang beziehen wir unsere Jurten oder Zelte am Ufer und übernachten inmitten der Einsamkeit dieser Mondlandschaft – ein einzigartiges Erlebnis. (1xF/1xM/1xA)

11. Reisetag: Vom Sudochye-See zurück nach Nukus


Ein stärkendes Frühstück im Freien – der ideale Start für den heutigen Tag! Wir führen unsere Reise über das Ustyurt-Plateau wieder Richtung Süden weiter. Die Schreie der Geier, Falken und Wildgänse durchbrechen die Stille, die uns am Sudochye-See umgibt. Umringt von Schilfrohr ist dieses Feuchtgebiet das einzige intakte Ökosystem in diesem trockenen Gebiet und bietet damit zahlreichen, zum Teil seltenen Vogelarten einen Brutplatz. Wenn wir Glück haben, kommen gerade ein paar Fischer mit ihrem Fang zurück. Gespannt halten wir auch nach den heimischen Fischreihern, Pelikanen und Schwänen Ausschau. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck fahren wir schließlich zurück nach Nukus. Übernachtung in Nukus. (1xF/1xM/-)

12. Reisetag: Auf ins fruchtbare Fergana-Tal!


Ein wenig wehmütig lassen wir das trockene Gebiet des Aralsees hinter uns und fliegen in das uns bereits bekannte Taschkent zurück. Gegen Mittag erreichen wir die Hauptstadt und fahren direkt weiter in die fruchtbare Landschaft des Fergana-Tals im Osten, das dichtbesiedelte geographische Zentrum Zentralasiens. Viele Maulbeerbäume zur Seidenraupenzucht säumen die Wege, auch Melonen und Kürbisse werden hier angebaut. In der gleichnamigen Provinzhauptstadt reihen sich neben den russischen Kolonialbauten entlang des Hauptboulevards moderne Gebäude ein und schaffen so einen reizvollen Kontrast aus Geschichte und Moderne. Übernachtung in Fergana. (1xF/-/-)

13. Reisetag: Feine Seide in Margilan & traditionelle Keramikkunst in Rishtan


Auf geht’s in das Herz zentralasiatischer Seidenproduktion! Bei einem Tagesausflug besuchen wir Margilan und kommen in einer Seidenfabrik dem kostbaren Stoff und Namensgeber der weltberühmten Handelsstraße näher. In Rishtan wird es Zeit, kreativ zu werden: In der Töpferwerkstatt des Keramikmeisters Rustam Usmanov lernen wir die traditionelle usbekische Keramikkunst kennen und haben die Möglichkeit, den Künstlern über die Schulter zu blicken. Wer seinen inneren Künstler ausleben möchte, dem bietet sich die Gelegenheit, eine kleine Keramik selber zu bemalen. Zurück in Fergana lassen wir dann den Rest des Tages entspannt ausklingen. Übernachtung in Fergana (1xF/-/-)

14. Reisetag: Zurück nach Taschkent


Mit einem letzten Blick auf das schöne Fergana-Tal fahren wir wieder zurück nach Taschkent. Hier steht uns der restliche Tag zur freien Verfügung. Spazieren Sie doch vorbei an den monumentalen Bauten der Altstadt und tauchen Sie noch ein letztes Mal in das orientalische Flair der Seidenstraße ein. Übernachtung in Taschkent.
Noch nicht genug von Zentralasien? Für die abenteuerlustigen Reisenden geht es heute weiter über die Grenze in die atemberaubende Bergwelt von Kirgistan (s.u.). (1xF/-/-)

15. Reisetag: Flug von Taschkent nach Frankfurt


Am frühen Morgen nehmen wir Abschied von Usbekistan und es erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir fliegen zurück nach Frankfurt, wo wir gegen Mittag ankommen. Hier endet unsere Usbekistan-Reise mit vielen schönen und spannenden Erinnerungen an diese wundervollen Tage im märchenhaften Zentralasien... (1xF/-/-)

VERLÄNGERUNG KIRGISTAN:



14. Reisetag: Auf nach Kirgistan


In Fergana nehmen wir Abschied von Usbekistan und passieren die Grenze zu Kirgistan. Wir durchqueren den kirgisischen Teil des Fergana-Tals und erreichen am Nachmittag Osch. Die zweitgrößte Stadt des Landes ist nach Aussage der Kirgisen mit über 3.000 Jahren älter als Rom und, obwohl in Kirgistan gelegen, sind beinahe die Hälfte der Einwohner Usbeken. Eine Besichtigungstour führt uns zu einigen Überresten aus Zeiten der Sowjetunion, beispielsweise zur großen Lenin-Statue. Übernachtung in Osch. (1xF/1xM/1xA)

15. Reisetag: Zu Gast bei einer kirgisischen Familie in Kazarman


Wir starten in den Tag mit einem gemütlichen Bummel über den Basar in Uzgen und ziehen weiter zum Minarett und den Mausoleen, die von uns entdeckt werden wollen. Weiter ins Landesinnere! Über den etwa 3.000 m hohen Kaldama-Pass gelangen wir dann zu unserem Tagesziel, dem Goldgräberdorf Kazarman. Zum Abendessen und für die heutige Nacht kehren wir bei einer einheimischen Familie ein und spüren hier die herausragende Gastfreundschaft der Kirgisen. Gemeinsamen mit unseren Gastgebern backen wir das typisch kirgisische Brot – hmm, lecker! Näher an die kirgisische Kultur und Mentalität kann man nun wirklich kaum kommen. Übernachtung im Homestay. (1xF/1xM/1xA)

16. Reisetag: Auf zum Jurten-Camp am malerischen Son-Kul


Wir verabschieden uns von unseren Gastgebern, um weiter landeinwärts zu reisen. Serpentinen schlängeln sich vor uns durch die wundervolle Landschaft den Moldo-Ashuu-Pass hinauf bis auf 3.660 m Höhe. Am Ufer eines reißenden Flusses legen wir ein Picknick ein und können, je nach Lust, zu Fuß die Gegend erkunden oder uns inmitten dieser atemberaubenden Kulisse ausruhen. Am Nachmittag erreichen wir dann den malerischen See Son-Kul. Ein herrlicher Ort zum Entspannen und Spazieren mit dem atemberaubenden Bergpanorama und blau leuchtenden Wasser! Durch das Weideland streifen immer noch Hirten und Nomaden sowie Herden von Wildpferden. In dieser besonderen Atmosphäre genießen wir beim Abendessen den Sonnenuntergang und lauschen am Lagerfeuer kirgisischen Geschichten. Übernachten werden wir in traditionellen Jurten am Seeufer (ca. 3.000 m ü. M.). (1xF/1xM/1xA)

17. Reisetag: Nomadenleben am Son-Kul & Weiterfahrt nach Kochkor


Die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne brechen sich im Son-Kul und tauchen unsere Umgebung in warmes Licht. Ein wunderschöner Start in den Tag! Bei einer Wanderung tragen uns unsere Füße durch die Landschaft am See. Wir besuchen unterwegs gastfreundliche Nomaden und können ihnen vielleicht beim Melken ihrer Pferde über die Schulter schauen. Die besonders Aktiven unter uns können optional auch mit Pferden ausreiten oder vom Drahtesel aus die Umgebung erkunden. Nach dem Mittagessen führt uns unsere Rundreise weiter ins beschauliche Örtchen Kochkor. Hier statten wir dem örtlichen Museum für traditionelles Kunsthandwerk einen Besuch ab, bevor wir für die Nacht in unseren heutigen Homestay einkehren. (1xF/1xM/1xA)

18. Reisetag: Faszinierende Felsformationen in der Jeti-Ögüz-Schlucht


Dem Südufer des wunderschönen Issyk-Kul folgend, setzen wir unsere Reise Richtung Osten fort. Unseren ersten Stopp legen wir im Dorf Bokonbayevo ein, wo wir eine Frauenkooperative besuchen. Und dann geht es schon wieder weiter. Unser nächstes Ziel? Die Jeti-Ögüz-Schlucht! Übersetzt bedeutet der Name „sieben Bullen“ und gemeint sind damit die sieben Klippen, die vor uns liegen. Die außergewöhnlichen Felsformationen aus rotem Sandstein versetzen uns zunehmend in Staunen. Dann gelangen wir zum „Gebrochenen Herzen“. Man erzählt sich, dass dieser gespaltene Felsen das trauernde Herz einer Frau symbolisiert, um die zwei Verehrer bis in den Tod kämpften. Nach einer kurzen Strecke mit unserem Fahrzeug erreichen wir am Abend schließlich Karakol. Übernachtung im Gästehaus. (1xF/1xM/1xA)

19. Reisetag: Besichtigungstour mit Kochkurs in Karakol


Karakol, eine friedliche Stadt, mit russischen Pfefferkuchenhäuschen wird heute ausgiebig von uns erkundet. Am Morgen beginnen wir unseren Rundgang mit der hölzernen Dreifaltigkeitskirche sowie der Dungan-Moschee. Diese erinnert jedoch eher an einen buddhistischen Tempel, da sie von einem Chinesen erbaut wurde. Außerdem tauchen wir im Przewalski-Museum in das Leben und die Reisen des Forschers und Entdeckers Nikolei Przewalski, einer lokalen Ikone, ein. Zurück im Hier und Jetzt: Wir wollen zum Mittagessen bei einer uigurischen Familie lernen, wie das traditionell zentralasiatische Nudelgericht Laghman zubereitet wird. Nach einem Verdauungsspaziergang durch den Victory-Park bleibt jedem Zeit für Erkundungen auf eigene Faust. Übernachtung in Karakol. (1xF/1xM/1xA)

20. Reisetag: Bootstour auf dem Issyk-Kul in Cholponata


Weiter geht es mit der Umrundung des Issyk-Kuls. Auf dem Weg nach Cholponata halten wir unterwegs an den Grabhügeln von Scythian und in einem Freilichtmuseum bestaunen wir beeindruckende Felsmalereien, bevor wir in einem Café zu Mittag essen. Nach Ankunft in dem Städtchen am Nordufer erwartet uns eine Bootstour auf dem kristallklaren Issyk-Kul. Die Ausblicke auf den See und die am Horizont liegenden Berge sind einfach fantastisch! Den Nachmittag kann jeder ganz individuell für sich gestalten. Am besten lässt sich die freie Zeit am wundervollen Sandstrand des Sees genießen. So weit entfernt vom Meer und doch können wir am Strand liegen und den Blick über das Wasser und die Berge schweifen lassen – herrlich! Übernachtung in Cholponata. (1xF/1xM/1xA)

21. Reisetag: Stadtbesichtigung in Bishkek


Ein letztes Mal blicken wir auf den malerischen Issyk-Kul, um ihn wehmütig hinter uns zu lassen. Unsere Reise geht weiter in die kirgisische Hauptstadt Bishkek. Unterwegs genießen wir das Panorama vom historischen Burana-Turm aus. Bishkek präsentiert sich uns als überraschend moderne Stadt und lädt mit vielen Monumenten zu einer Besichtigungstour ein. Mit etwas Glück können wir am Ala-Too-Platz auch die Wachablösung miterleben. Außerdem nutzen wir die Gelegenheit, letzte Souvenirs zu erstehen. Übernachtung in Bishkek. (1xF/1xM/1xA)

22. Reisetag: Heimreise


Wir verabschieden uns vom märchenhaften Zentralasien und fliegen von Bishkek zurück nach Frankfurt, das wir am gleichen Tag erreichen. (1xF/-/-)

​Ornamente in Samarkand

Ihr Reiseexperte:

Sie erreichen Ihre/n Ansprechpartner/in für diese Reise unter folgender Rufnummer:

Luisa Zierk
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Termine und Preise

vonbisPlätzePreis% Preisbuchen
28.04.1812.05.18Es sind noch Plätze frei!
€ 3.140,-
unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
keine Kirgistan-Verlängerung möglich
19.05.1802.06.18Es sind noch Plätze frei!
€ 3.140,-
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Usbekistan (Kirgistan-Verl. bis 09.06.2018)
09.06.1823.06.18Es sind noch Plätze frei!
€ 3.140,-
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Usbekistan (Kirgistan-Verl. bis 30.06.2018)
04.08.1818.08.18Es sind noch Plätze frei!
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Usbekistan (Kirgistan-Verl. bis 25.08.2018)
25.08.1808.09.18Es sind noch Plätze frei!
€ 3.140,-
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Usbekistan (Kirgistan-Verl. bis 15.09.2018)
29.09.1813.10.18Es sind noch Plätze frei!
€ 3.140,-
unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
keine Kirgistan-Verlängerung möglich

Zusatzbuchungen

LeistungPreis
Einzelzimmer-Zuschlag Usbekistan
390,-
Verlängerung Kirgistan
1.190,-
Einzelzimmer-Zuschlag Kirgistan
100,-
Rail & Fly-Zugticket (2. Klasse)
75,-

Leistungen

  • Economy-Flüge Frankfurt - Taschkent, Nukus - Taschkent & Taschkent - Frankfurt in Economy Class (bei der Kirgistan-Verlängerung Rückflug von Bishkek nach Frankfurt)
  • Rundreise wie beschrieben in Fahrzeugen mit Klimaanlage (Usbekistan), Zugfahrt von Taschkent nach Samarkand, Fahrt zum Aralsee aufgeteilt in Allrad-Fahrzeugen (Fahrt in das Jurtencamp in Kirgistan evtl. ebenfalls aufgeteilt in Jeeps)
  • Übernachtungen: USBEKISTAN: 13 x in landestypischen Mittelklassehotels, 1 x im Zelt oder in der Jurte am Aralsee (bis zu 8 Personen pro Jurte); INKL. KIRGISTAN: 17 x in landestypischen Mittelklassehotels & Gasthäusern, 1 x im Zelt am Aralsee, 2 x im einfachen Homestay (Gemeinschaftsbad), 1 x in Jurten (bis zu 3 Personen pro Jurte; Gemeinschaftsbad)
  • Verpflegung: USBEKISTAN: 14 x Frühstück (F), 2 x Mittagessen (M), 1 x Abendessen (A); INKL. KIRGISTAN: 21 x Frühstück (F), 10 x Mittagessen (M), 9 x Abendessen (A)
  • Ausflüge, Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Deutschsprechende, örtliche Reiseleitung (je ein Reiseleiter in Usbekistan und einer in Kirgistan)
  • Reiseliteratur (ein Usbekistan-Reiseführer pro Doppelzimmer)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visagebühren Usbekistan (z.Zt. EUR 70,- Bearbeitung und Rückversand durch Visa-Service ca. EUR 27,- (Änderungen vorbehalten!))
  • Reiseversicherungen

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 6
  • Max. Teilnehmerzahl: 14

Hinweise

  • VORAUSSICHTLICHE HOTELS:
    Taschkent: Hotel Bek****
    Samarkand: Emirhan***
    Buchara: Devon Begi***
    Chiwa: Orient Star Khiva ***
    Nukus: Jipek Joli***
    Fergana: Asia Fergana***
    Osch: Classic 3***
    Kazarman: Homestay
    Son-Kul-See: Jurtencamp
    Kochor: Homestay
    Karakol: Green Yard Guesthouse
    Cholpon Ata: Karven****
    Bishkek: Plaza****
    Änderungen vorbehalten!
  • KIRGISTAN:
    Die Mindestteilnehmerzahl für die Kirgistan-Verlängerung liegt bei 6 Personen.
  • ÜBERNACHTUNG AM ARALSEE:
    Vor der Kulisse des Aralsees zu übernachten, ist ein einmaliges Erlebnis. Wir fahren bis zum Ufer, wo uns ein kleines Jurtencamp/Zeltlager erwartet. Bitte planen Sie einen Extrarucksack/Gepäckstück für die Übernachtung ein. Gerade in den Frühlings- und Herbstmonaten kann es nachts empfindlich kalt werden – wir empfehlen ausreichend warme Kleidung mitzunehmen. Ein Abenteuer, das sich lohnt!
  • Änderungen des Tourverlaufs bei der Usbekistan Reise aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.

Einreise und Gesundheit

  • Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass. Dieser muss noch mindestens bis 3 Monate nach dem Rückreisedatum gültig sein. Ebenso besteht für Usbekistan Visumspflicht. Kosten für die Visagebühren und Einholung siehe obenstehend.
  • Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (Gelbfieberimpfung nur erforderlich, sofern man aus einem Infektionsgebiet einreist). Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), Hepatitis A sowie ggf. Typhus. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Atmosfair Beitrag

  • Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 2.435 kg.
    Durch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von € 58,- an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
    Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise

  • Höhe der Anzahlung für diese Usbekistan Reise in % des Reisepreises: 20%
  • Restzahlung vor Reisebeginn: 21 Tage
  • Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.

Generelle Hinweise

  • Veranstalter: a&e erlebnis:reisen GmbH
  • Stand: 17.08.2017 (LZ)
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Reisegeschichten

Mein Moment in Usbekistan

"Innerhalb von 5 Minuten war das ganze Dorf anwesend. Wir haben Gruppenfotos gemacht und spontane, kleine Geschenke als Dankeschön ausgetauscht."

Anne S., Usbekistan
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Mein Moment in Usbekistan
Mein Moment in Usbekistan

Mein Moment in Usbekistan

Der schönste Moment war im Nachhinein der spontane Besuch einer einfachen Familie irgendwo zwischen Bukhara und Chiwa. Unser Reiseleiter stoppte den Bus am Straßenrand und fragte einen ca. 11-jährigen Jungen, ob seine Familie Seidenraupen züchtet und ob er uns sein Haus zeigen will. Der Junge stieg in den Bus und fuhr ein paar Kilometer mit uns zu seiner Familie. Die Familie war sehr überrascht, aber sofort offen und hat ihre Raupen, Ziegen, Kaninchen gezeigt. Innerhalb von 5 Minuten war das ganze Dorf anwesend. Wir haben Gruppenfotos gemacht und spontane, kleine Geschenke als Dankeschön ausgetauscht. Die Gruppe hat noch ein frisches Brot als Präsent erhalten.

Dieser Besuch war nicht Teil des Programms und vielleicht deshalb für alle ein kleines Highlight. Wir konnten sehen, wie die Seidenraupen die Maulbeerzweige abknabberten, das gerade in Hinsicht auf den Besuch in der Seidenfabrik eine tolle Vorbereitung war. Aber die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Menschen zu spüren, war noch viel schöner.

Lernen Sie das Alltagsleben der herzlichen Usbeken kennen: Usbekistan & Kirgistan - Märchenhaftes Zentralasien - ZEIT Reisen

VerfasserIn des Reiseberichts: Anne S.

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Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...

"Ich bin unterwegs in einer der fünf ehemaligen mittelasiatischen Sowjetrepubliken. In einem Land, das knapp 30 Millionen Einwohner ihr Zuhause nennen – Usbekistan. Ich bin gespannt, was mich erwartet.""Ich bin unterwegs in einer der fünf ehemaligen mittelasiatischen Sowjetrepubliken. In einem Land, das knapp 30 Millionen Einwohner ihr Zuhause nennen – Usbekistan. Ich bin gespannt, was mich erwartet."

Luisa Zierk von a&e erlebnis:reisen, Usbekistan
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Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...
Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...

Vier Dinge, die mich in Usbekistan zum Schmunzeln brachten...

Ich bin unterwegs in einer der fünf ehemaligen mittelasiatischen Sowjetrepubliken. In einem Land, das knapp 30 Millionen Einwohner ihr Zuhause nennen – Usbekistan. Ich bin gespannt, was mich erwartet. Kaum jemand aus meinem Bekanntenkreis war zuvor in diesem sagenumwobenen Land, das oftmals zunächst nur mit der Seidenstraße in Zusammenhang gebracht wird...

1. In meinem Reiseführer steht: „Usbekistan ist dabei seinen Weg zwischen Tradition und Moderne zu finden“. Und tatsächlich: Traditionelle, farbenprächtige Kleider werden nicht nur gern von älteren Frauen getragen, sondern auch immer mehr junge Usbekinnen greifen bewusst zu Kleidung mit traditionellen Mustern. Nicht nur in Deutschland besinnt man sich also gern auf Traditionelles zurück. Dabei ist aber nicht davon auszugehen, dass die älteren Damen „hinter dem Mond leben“. Ganz im Gegenteil: Das Kopftuch locker um den Kopf geschlagen, ein buntgemustertes Kleid und die Hand am Smartphone. So trifft hier Tradition auf Moderne!

2. Mein Blick huscht zu den Füßen und ein Lächeln umspielt meine Lippen. Egal wie farbenfroh das Gewand der usbekischen Damen ist, abenteuerlich bunt gemusterte Socken in Schlappen dürfen nicht fehlen. Erst die „Puschen“, die absurderweise immer zu klein für die Füße der Frauen sind, machen das typische Frauenoutfit komplett. Ob in Samarkand oder Chiwa – ich wundere mich immer wieder über diese Schuhwahl. Ich erzähle meinem Guide von meiner Beobachtung. Er lacht und erklärt: „Selbst im Winter, wenn es bitterkalt ist, hüllen sich die Frauen in mehrere Schichten Kleidung, aber was trotzdem nicht fehlen darf, sind die Latschen, in denen die Füße in bunten Socken stecken.“

3. Für mich sind es die Begegnungen mit den Menschen, die eine Reise unvergesslich machen. Deshalb sind Bilder von und mit den Einheimischen auch die schönsten Erinnerungen für mich. Manchmal ist es mir jedoch etwas unangenehm die Menschen zu fotografieren, zumal ich sicher nicht die Einzige bin, die um ein Porträt bittet. In Usbekistan war das anders: Ohne Ausnahme freuten sich die Usbeken über mein Interesse an ihnen und posierten lächelnd für ein Erinnerungsfoto. Doch nicht nur das: Selbst ich wurde des Öfteren schüchtern gefragt, ob auch ich bereit für ein „Selfie“ bin. Akbar, mein Guide, erklärt: „Die Usbeken lieben Fotos und präsentieren stolz ihre Bilder mit den ausländischen Gästen!“ Und so kommt es, dass auch wir Touristen immer wieder gefragt werden, ob man uns fotografieren dürfe. Eine schöne Abwechslung nicht immer der Fragende, sondern auch mal der Gefragte zu sein. Und eine wunderbare Gelegenheit, um ins Gespräch mit den Menschen zu kommen.

4. Ganz aufgeregt fotografiere ich das erste Hochzeitspaar, das ich in Tashkent erblicke. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass noch viele Fotos folgen sollten... Wer über 25 Jahre alt, aber noch nicht verheiratet ist, bildet hier eine Ausnahme. Die (Groß-)Familie spielt eine sehr große Rolle in der usbekischen Gesellschaft und eine pompöse Hochzeit wichtiger Bestandteil dessen. Geheiratet wird in traditioneller Kleidung oder in westlichen Hochzeitskleidern – glitzern muss es auf jeden Fall! Erinnerungsfotos an den schönsten Tag im Leben dürfen dabei natürlich nicht fehlen – und so habe ich die Möglichkeit posierende Pärchen vor dem beeindruckenden Registanplatz in Samarkand oder in der Juma-Moschee in Chiwa, die mit ihren kunstvoll geschnitzten Säulen im Innenraum nicht nur für Hochzeitspaare ein tolles Motiv bietet, abzulichten. Ich staune als Akbar erzählt, dass usbekische Frauen nach ihrer Hochzeit 40 Tage lang jeden Tag ein prächtiges, farbenfrohes Kleid benötigen, das mit Stolz getragen wird. Am Ende meiner Reise wundere ich mich darüber nicht mehr, denn jetzt weiß ich, die Usbeken sind ein wahrlich farbenfrohes Volk!

Wollen auch Sie den Menschen und der Kultur Usbekistans begegnen und einmalige Erinnerungen mit nach Hause nehmen? Entdecken Sie unsere Usbekistan Reisen oder lassen Sie sich Ihre maßgeschneiderte Individualreise gestalten!

VerfasserIn des Reiseberichts: Luisa Zierk von a&e erlebnis:reisen

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Meine Highlights in Usbekistan & Kirgistan

"Die Weite der Berglandschaft in Kirgistan, besonders in Form der Hochebene um den Sun Köl mit ihren vereinzelt in der Gegend ruhenden Jurten, ist ein weiterer bleibender Eindruck von dieser Reise."

Ein österreichischer Reiseteilnehmer, Usbekistan, Kirgistan
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Meine Highlights in Usbekistan & Kirgistan
Meine Highlights in Usbekistan & Kirgistan

Meine Highlights in Usbekistan & Kirgistan

Eine zufällig miterlebte Lasershow (ähnlich der Klangwolke wie bei der Linzer „ars electronica“) am Registan in Samarkand, die einen besonders emotionalen und nachhaltigen Eindruck über eine junge Nation, die ihren Weg zwischen Tradition und Moderne sucht, bei uns hinterlassen hat. Diese Show hat auf besondere Weise belegt, welcher Geist nach wie vor in diesen wundervollen Gebäuden steckt. Dieses grandios inszenierte Spektakel hat unserer Reise eine zusätzliche wunderbare Frucht aus der Schale der zahllosen Geschichten der Seidenstraße geschenkt. Das wird man nur dann ermessen können, wenn man versteht, wie wichtig die Tradition der Geschichtenerzähler in dieser historischen Region auch heute noch von der lokalen Bevölkerung nicht nur durch Abbildungen auf Geldscheinen oder Denkmälern wahrgenommen wird. Wir dürfen gespannt sein, ob durch den Einzug der Smartphonekultur in diese Gesellschaft auch für uns Neues entstehen könnte. Die Vitalität dazu ist überall spürbar.   

Der Wüstentrip zum Rest des ehemalig zweitgrößten Binnengewässers war eine Kategorie für sich. Zwei Tage ohne jede Verbindung zur sogenannten Zivilisation waren eine wertvolle Erfahrung an einem atemberaubend schönen, aber leider auch unheimlichen Ort. Keiner kann wirklich sagen, wie gefährlich weit die Büchse der Pandora sich in dieser abgelegenen Gegend nach dem Zerfall des riesigen Sowjetreiches und der Offenbarung des Umweltmenetekels geöffnet hat. Die verbliebenen Ufer sind gesäumt von Schlammgebirgen, deren tonige Konsistenz einem erst bewusst wird, wenn man irrtümlich in der Annahme, es mit solidem Erd- oder Steinwerk zu tun zu haben, auf einen stinkenden Hügel aus Morast steigt und darin versinkt. Die Sonne wie der Mond machen aus der stillen Weite des immer noch großen Sees eine verführerische Schönheit, die erst beim zweiten Hinschauen oder besser Hinhören preisgibt, dass hier irgendetwas anders ist. Kein kecker Vogel fühlt sich in seinem Revier durch uns bedrängt, da fliegt einfach nicht einmal eine Heuschrecke; nur Löcher in der Erde könnten von irgendwelchen Erdmännchen oder Zieseln stammen, die taten uns aber nicht den Gefallen, die Nase herauszustecken. Der ganze kalkige Ufergrund sinkt ab, bricht weg, bildet zuerst Höhlen, fällt in sich zusammen und hinterlässt eine Landschaft wie auf einem fernen Planeten. Der Weg zurück über den ehemaligen Seegrund wird zum nervenaufreibenden Ritt über unsicheres Terrain, holprig, staubig, heiß. Aber dort gewinnt der Staat dem Desaster einen neuen Sinn ab. Man darf zweifeln, ob die neue Industrie, nämlich die Petroindustrie, die Sache besser machen wird, als dies die Landwirtschaft eben nicht geschafft hat. Hauptsache die Zufahrtswege sind einmal fest im Griff der uniformierten Staatsmacht. Ob diese auch informiert ist, wird uns die Zukunft zeigen. Wir waren bei aller Begeisterung für das Gesehene froh, als wir aus diesem Glutofen wieder draußen waren. 

Die Weite der Berglandschaft in Kirgistan, besonders in Form der Hochebene um den Sun Köl mit ihren vereinzelt in der Gegend ruhenden Jurten, ist ein weiterer bleibender Eindruck von dieser Reise. 

Unbedingt sollte aber noch der kleine Rundkurs mit dem Boot über den Issik Köl erwähnt werden. Die unbeschreiblich schöne Wasserebene dieses überdimensionalen Spiegels wirkte wie aus einer anderen Zeit umgeben von den in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Vier- und Fünftausendern jenes Teiles des Tienschan-Gebirges, das diesen abflusslosen wie scheinbar menschenleeren Flecken Natur so einzigartig macht. Wir haben diese Fahrt sehr genossen. Das Bad in diesen Wassern danach war nur noch ein krönender Abschluss dieser besonderen Begegnung. 

Lassen auch Sie in den Bann bizarrer Landschaften in Zentralasien ziehen: Usbekistan & Kirgistan - Märchenhaftes Zentralasien – ZEIT REISEN

VerfasserIn des Reiseberichts: Ein österreichischer Reiseteilnehmer

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Eindrücke aus Usbekistan

"Usbekisches Lebensgefühl erlebten wir im Herzen der Altstadt von Buchara, wo die lokale Bevölkerung um den Teich Labi Chaus den Sommerabend genoss."

Hans W., Usbekistan
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Eindrücke aus Usbekistan
Eindrücke aus Usbekistan

Eindrücke aus Usbekistan

Um die wunderbaren Moscheen, Medresen und Mausoleen mit eigenen Augen zu sehen, waren wir nach Usbekistan gereist. Obwohl wir Bilder davon gesehen hatten, verschlug es uns dann doch den Atem, als wir vor dem Registan in Samarkand standen: Diese Pracht bis ins letzte Detail war überwältigend, viele weitere Wunder folgten in Buchara, Chiwa und Kokand.

Ein tiefer Eindruck anderer Art war der Aral-See, dessen ausgetrockneter wüstenartiger Seegrund von der Vegetation erobert wird: Man kann kaum glauben, dass hier noch vor wenigen Jahren Fische herumschwammen. Oder der Blick vom Flugzeug auf das Plateau von Ust-Urt zwischen Kaspischem Meer und Aralsee: eine Ebene der Größe von halb Deutschland, eine Mondlandschaft mit tief eingeschnittenen Tälern, unverdorben, so wie geschaffen am ersten Tag …

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Kunstmuseums in Nukus mit Gemälden sowjetischer modernistischer Maler aus dem 20. Jahrhundert. Unglaublich, in dieser unbekannten Stadt in der Wüste so etwas anzutreffen!

Usbekisches Lebensgefühl erlebten wir im Herzen der Altstadt von Buchara, wo die lokale Bevölkerung um den Teich Labi Chaus den Sommerabend genoss.

Vergessen wir auch nicht das Kulinarische: Die besten Aprikosen und Melonen der Welt kommen aus dem usbekischen Fergana-Tal, echt!

VerfasserIn des Reiseberichts: Hans W.

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