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Sri Lanka

Jaffna – Begegnung mit der Tamilen-Kultur

Sie blickt mich an. Ein roter Punkt schmückt ihre Stirn und verrät, dass sie Hindu ist. „Vanakkam“, grüße ich sie. Kaum ein Tourist besucht Jaffna und diesen Tempel. Sie lächelt schüchtern – und grüßt auf Englisch zurück…

Begegnungen in Augenhöhe erleben!

  • Tamilische Freunde beim Tempelmahl finden

  • Inmitten von Pilgern Buddhas Insel besuchen

  • Jaffna: Kolonialzeit & Aufbruchsstimmung

  • Bei Meeresrauschen in heiligen Quellen baden

  • Stillen Kriegszeugen begegnen: Sri Lankas Norden

HotelKulturhöhepunkteNaturlandschaftenBootsfahrt, Expeditionskreuzfahrt
Reise im Überblick

Sri Lanka Reisen - Verlauf der Rundreise

Sie wickeln sich in einen Sarong und steigen die Treppenstufen bis zum Becken hinab, gleiten in das dampfende Wasser. Sie spüren die heilenden Kräfte dieser Quelle auf der Haut. Mit der Zeit kommen Sie mit Ihren lokalen Mitbadenden ins Gespräch, die über die traurige Vergangenheit ihrer Gegend erzählen. Die Unterhaltung erinnert an die freundlichen Tamilen, mit denen Sie im Insel-Tempel Tage zuvor eine Mahlzeit teilten. Diese spannenden Begegnungen erwarten Sie auf der Sri-Lanka-Reise, die in die bunte Hafenstadt Jaffna und zu vorgelagerten Inseln führt. Seien Sie einer der wenigen Reisenden, die in dieser selten besuchten Gegend die faszinierende Tamilen-Kultur erleben… Dieser Baustein lässt sich auch hervorragend in eine Individualrundreise durch Sri Lanka integrieren (z.B. „Sri Lanka intensiv“).


1. Reisetag: Von Anuradhapura in den ursprünglichen Norden - Jaffna


Heute beginnt Ihre Reise in den Norden Sri Lankas. Sie werden in Anuradhapura abgeholt und machen sich auf den Weg nach Jaffna. Es geht durch malerische Landschaft in touristisch noch völlig unerschlossene Regionen. Mit ein wenig Glück sehen Sie freilebende Elefanten neben der Fahrbahn grasen, während es immer weiter Richtung Norden geht, der Blick auf den Horizont immer freier wird und die Straßen immer weniger befahren werden. Nach der Ankunft mischen Sie sich in das Getümmel der tamilischen Stadt. Hierbei besichtigen Sie den eindrucksvollen Kandaswamy-Tempel, der das religiöse Zentrum des Nordens ist. Der größte Hindu-Tempel Sri Lankas zählt zu den fünf wichtigsten hinduistischen Heiligtümern auf der Insel. Ebenfalls einen Besuch statten Sie der Bücherei, dem Museum Jaffnas sowie dem Holländischen Fort aus dem 17. Jahrhundert ab. Bewundern Sie den Kontrast aus der kolonialen Vergangenheit und der Aufbruchsstimmung der Menschen vor Ort, die der Stadt ein ganz besonderes Flair gibt. Übernachtung in Jaffna. (-/-/-)

2. Reisetag: Jaffna / Ausflug zur Insel Nainativu


Der Sonnenaufgang verwandelt die Umgebung langsam in ein stimmungsvolles Bild, während Sie zum Fähranleger Kurikadduwan am westlichen Zipfel der Halbinsel fahren. Ihr Weg führt über zahlreiche Brücken und Dämme und Sie können auf dem Weg anhalten, um den Fischern bei der Arbeit zuzusehen, die mit ihren Katamaranen und alten Fischerbooten durch die Lagune schippern. Dann entern Sie selbst ein Boot, das Sie zur Insel Nainativu bringt. Dieses Fleckchen Erde soll einst von Buddha persönlich besucht worden sein, weshalb hier viele Pilger unterwegs sind. Sie mischen sich unter die Gläubigen und besuchen den buddhistischen Tempel von Nagatheepa und den hinduistischen Tempel von Nagapooshani, in welchem Sie auch essen können. Nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie beim gemeinsamen Mahl mit den Menschen in Kontakt. Viele spannende Geschichten erwarten Sie! Anschließend bleibt Zeit, die kleine Insel selbst zu durchstreifen, bevor es per Fähre und Fahrzeug zurück nach Jaffna geht. Übernachtung in Jaffna. (1xF/-/-)

3. Reisetag: Jaffna / Keerimale & Dambakolaputn


Der nächste Teil Ihrer Sri-Lanka-Reise führt Sie an die Nordküste der Jaffna-Halbinsel. Auf dem Weg durch die verlassene Gegend passieren Sie Hunderte verfallene Häuser, die wild von Bäumen überwuchert sind. Sie sind die letzten stillen Zeugen der Vertreibungen während des beinahe dreißigjährigen Krieges, der im Jahre 2009 sein Ende fand. Auch rund um unser Ziel, dem Hindu-Tempel in Keerimale, finden sich bei genauem Hinsehen noch Spuren des Bürgerkrieges – seien es Einschusslöcher in den Palmen oder ein Schiffswrack, das an der Küste aus dem Meer ragt. In der Nähe des Tempels können Sie ein Bad in den heiligen Becken nehmen, während das Meer im Hintergrund rauscht, oder den Besuchern dabei zuschauen. Anschließend besichtigen Sie den Tempel in dem kleinen Hafenort Dambakolaputn, bevor Sie zurück nach Jaffna aufbrechen. Am Nachmittag haben Sie auf dieser Sri-Lanka-Reise noch ein wenig Zeit für weitere eigene Erkundungen. Übernachtung in Jaffna. (1xF/-/-)

4. Reisetag: Jaffna - Anuradhapura


Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Norden und per Transfer machen Sie sich auf den Weg zurück nach Anuradhapura. Eindrucksvolle Tage liegen hinter Ihnen. Sie haben eine Gegend Sri Lankas erlebt, von der bisher nur wenige Reisende erzählen können… (1xF/-/-)

Bananen auf dem Markt in Sri Lanka

Ihr Reiseexperte:

Sie erreichen Ihre/n Ansprechpartner/in für diese Reise unter folgender Rufnummer:

Björn Schümann
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Termine und Preise

vonbisPlätzePreis% Preisbuchen
16.01.1831.10.18*Es sind noch Plätze frei! ab € 440,- unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
Standard-Hotels bei 4 Teilnehmern pro Person
01.11.1815.12.18*Es sind noch Plätze frei! ab € 470,- unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
Standard-Hotels bei 4 Teilnehmern pro Person
16.12.1815.01.19*Es sind noch Plätze frei! ab € 535,- unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
Standard-Hotels bei 4 Teilnehmern pro Person
* Bei Reisen während der Kandy Perahera sowie über Weihnachten und Silvester kann es zu Feiertagsaufpreisen kommen. Fragen Sie gerne ein konkretes Angebot zu diesen Terminen an.

Bei den oben genannten Preisen handelt es sich um die Ab-Preise der günstigsten Hotelkategorie in den verschiedenen Saisonzeiten. Nachfolgend finden Sie die Preise pro Person im Doppelzimmer für die verschiedenen Saisonzeiten, Hotelkategorien und Teilnehmerzahlen:

ZEITRAUM 01.01.2017 – 31.10.2017
Hotelkategorie Standard / Superior / Deluxe
2-3 Teilnehmer: € 570,- / € 590,- / € 640,-
4-6 Teilnehmer: € 440,- / € 470,- / € 510,-
Einzelzimmer-Zuschlag: € 150,- / € 90,- / € 190,-

ZEITRAUM 01.11. - 15.12.2017
Hotelkategorie Standard / Superior / Deluxe
2-3 Teilnehmer: € 590,- / € 630,- / € 680,-
4-6 Teilnehmer: € 470,- / € 510,- / € 550,-
Einzelzimmer-Zuschlag: € 160,- / € 180,- / € 190,-

ZEITRAUM 16.12.2017 – 15.01.2018
Hotelkategorie Standard / Superior / Deluxe
2-3 Teilnehmer: € 650,- / € 670,- / € 740,-
4-6 Teilnehmer: € 530,- / € 560,- / € 620,-
Einzelzimmer-Zuschlag: € 170,- / € 110,- / € 200,-

ZEITRAUM 16.01.2018 – 31.10.2018
Hotelkategorie Standard / Superior / Deluxe
2-3 Teilnehmer: € 570,- / € 590,- / € 640,-
4-6 Teilnehmer: € 440,- / € 470,- / € 510,-
Einzelzimmer-Zuschlag: € 90,- / € 190,- / € 150,-

ZEITRAUM 01.11. - 15.12.2018
Hotelkategorie Standard / Superior / Deluxe
2-3 Teilnehmer: € 590,- / € 630,- / € 680,-
4-6 Teilnehmer: € 470,- / € 510,- / € 550,-
Einzelzimmer-Zuschlag: € 110,- / € 180,- / € 190,-

ZEITRAUM 16.12.2018 – 15.01.2019
Hotelkategorie Standard / Superior / Deluxe
2-3 Teilnehmer: € 625,- / € 695,- / € 750,-
4-6 Teilnehmer: € 535,- / € 575,- / € 595,-
Einzelzimmer-Zuschlag: € 110,- / € 185,- / € 190,-

Leistungen

  • Übernachtung in der gewählten Zimmerkategorie im Doppelzimmer
  • Verpflegung: 3 x Frühstück (F)
  • Rundreise und Transfers wie aufgeführt in klimatisierten Fahrzeugen
  • Besichtigungen und Aktivitäten inkl. Eintrittsgelder wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Englischsprechender "Driverguide" (deutschsprechende Reiseleitung gegen Aufpreis)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Internationale Flüge
  • Visum (USD 35,-; Online-Antrag 3 Wochen vor Abreise)
  • Reiseversicherungen

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 2

Weitere buchbare Leistungen

LeistungPreis
Internationale Flüge
Gerne machen wir Ihnen ein Angebot für die passende internationale Flugverbindung!
auf Anfrage

Hinweise

  • VORAUSSICHTLICHE HOTELS:
    HOTELKATEGORIE STANDARD:
    Jaffna: The Valampuri
    HOTELKATEGORIE SUPERIOR:
    Jaffna: Fox Resort
    HOTELKATEGORIE DELUXE:
    Jaffna: Jetwing
  • Es werden, sofern nicht anderweitig ausgewiesen, die jeweiligen Standardzimmer in der gebuchten Hotelkategorie gebucht.
  • Änderungen des Tourverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.
  • Aufgrund des Erlebnisreisecharakters ist diese Reise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Gern beraten wir Sie bezüglich einer geeigneten Reise.

Einreise und Gesundheit

  • Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass und ein Visum. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Das Visum kann vorab als "Electronic Travel Authorization" (ETA) online auf der Internetseite www.eta.gov.lk beantragt werden.
  • Sollten Sie eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche besitzen, so teilen Sie uns bitte bei Ihrer Anfrage und vor Buchung Ihre Nationalität mit, so dass wir Sie über die entsprechenden Einreisebestimmungen informieren können. Vielen Dank!
  • Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (Gelbfieberimpfung nur erforderlich, sofern man aus einem Infektionsgebiet einreist). Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), Hepatitis A sowie ggfs. Hepatitis B und eine Malaria-Prophylaxe. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Atmosfair Beitrag

  • Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 3.560 kg.
    Durch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von € 82,- an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
    Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Generelle Hinweise

  • Veranstalter: a&e erlebnis:reisen GmbH
  • Stand: 04.07.2018 (BS)
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Lupe Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri LankaEin Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka

Reisegeschichten

Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka

"Bilder von der Reise schießen durch meinen Kopf. Berührende Begegnungen. Saftig grüne Teelandschaften. Das Rattern des Zuges im Hochland. Weiße Strände. Das Lichtermeer..."

Anna Dütsch, Sri Lanka
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Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka
Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka
Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka

Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka

Der Mond strahlt voll vom nachtblauen Himmel. Er taucht die hohen Tempelwände in weißes Licht. Vom gepflasterten Innenhof scheint mir ein Lichtermeer aus brennenden Kerzen entgegen. Jeder Gläubige ist in weiß gekleidet. Es ist Vollmondtag. Das heißt Tempelzeit für die Buddhisten von Sri Lanka.

Mein letzter Tag auf der Insel ist angebrochen. Zahllose Erinnerungen an eine erlebnisreiche Reise durch Sri Lanka sammeln sich unsortiert in meinem Gedächtnis. Ich suche einen würdevollen Abschied im Tempel in Colombo. Dort angekommen setze ich mich auf kühle Steintreppen. Ich beobachte einfach. Familien nähern sich dem Kerzenmeer. Sie erblicken leere Tonschälchen, die nicht wie die übrigen mit einer Flame erfüllt sind. Kinder pflücken den alten Docht aus dem Tongefäß. Flüssigkeit wird in das Behältnis gegossen, ein frischer Wachsstrang hineingelegt. Ein neues Licht gesellt sich in die Kerzenflut.

Eine Melodie aus monotonen Gesängen umgibt mich. Direkt vor meiner Treppe prangt ein enormer Banyan-Baum. Der Mittelpunkt des Tempels. Murmelnd umrunden vier junge Frauen den Baum. Ihre Aufmerksamkeit gilt nur dem Riesen. Versunken im Gebet. In ihren zarten Händen tragen sie bunte Wasserkrüge. Ich beobachte, dass sie bei jeder Umrundung an mehreren Stellen Wasser auf die Wurzeln gießen. Gläubige geben dem lebenden Heiligtum Nahrung und Abkühlung von der schwülen Hitze. Ein schönes Bild.

Ich werde auf einmal aus meinen Gedanken geholt. Eine Frau mit langem, silber-weißen Zopf tippt mich von der Seite an. Schiefe, weiße Zähne strahlen mir entgegen. Passend zu ihrem perlweißen, langen Rock. Mit lachenden Augen beginnt sie, auf mich einzureden. In einer Sprache, die ich nicht verstehe. Ich lache mit ihr. Unsicher, mit Freude über ihre Herzlichkeit. „Sie möchte, dass du einen Wunsch am Banyan-Baum machst“, erklärt mir ein amüsierter Jugendlicher auf Englisch. „Dann musst du zurück auf unsere Insel kommen. Und zwar, wenn der Wunsch in Erfüllung geht. Und dem Baum Wasser geben zum Dank für die Hilfe.“ An ihrer Hand folge ich der lachenden Frau. Wir bleiben direkt vor dem mächtigen Baumriesen stehen. Sie ergreift meine Handgelenke. Legt meine Hände auf die Rinde. Sie tut es mir gleich. Seite an Seite stehen wir vor dem Koloss. Blick auf die Rinde, völlig wortlos. Ich spüre die harte, raue Borke unter meinen Händen. Bilder von der Reise schießen durch meinen Kopf. Berührende Begegnungen. Saftig grüne Teelandschaften. Das Rattern des Zuges im Hochland. Weiße Strände. Das Lichtermeer. Ich schließe meine Augen. Was soll ich mir wünschen? Mein Wunsch ist, dieses herzlich-lächelnde Land bald wieder zu besuchen. Ich stelle mir vor, wie ich mich nach der Rückkehr in Weiß kleide. Wie ich in denselben Tempel gehe, einen Docht anzünde. Mir einen bunten Wasserkrug besorge. Und lächelnd meine Runden drehe...

Wollen auch Sie unvergessliche Augenblicke auf Reisen erleben? Dann stöbern Sie durch unsere Sri Lanka Reisen oder lassen Sie sich von unserer Expertin Johanna Lohse eine maßgeschneiderte Individualreise entwerfen.

VerfasserIn des Reiseberichts: Anna Dütsch

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Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak

"Plötzliches Murmeln um mich herum. Bewegung in der Menge. Reckende Köpfe. Aufgeregtes Deuten. Die ersten Strahlen des Tages brechen aus einer Wolkendecke hervor. Ein magischer Moment."

Anna Dütsch, Sri Lanka
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Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak
Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak
Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak

Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak

Ich spüre eine warme Hand an meiner linken Schulter. Zu meinen Füßen hat sich ein Kind zum Schlafen eingerollt. Sein Kopf ruht sanft auf meinem linken Schuh. Hinter mir streckt sich ein Kopf gespannt in die Höhe. Seite an Seite mit zahllosen Pilgern stehe ich am Gipfel des heiligen Bergs Adam’s Peak in Sri Lanka. Nahezu völlige Dunkelheit umgibt uns. Es ist 05.15 Uhr morgens. Spannung liegt in der Luft. Wir warten auf den Sonnenaufgang.

Vergangene Szenen ziehen an mir vorbei: Ich betrete die erste Treppenstufe auf meiner Pilgerwanderung den Schmetterlingsberg hinauf. Die kühle Nacht des Hochlands umfängt mich. Alle paar Meter werfen Laternen einen fahlen Schein auf den Weg. Monotones Gebet durchdringt die Stille. Ich blicke um mich. Die Dunkelheit verschweigt, wie die Umgebung aussieht.

Blick nach vorn. Der Gipfel ist zum Greifen nahe. Es geht nur langsam vorwärts. Der Weg ist sehr schmal geworden. Ich blicke auf die Lotusblumen in meiner Hand. Rosa, leicht geöffnet. Mein Reiseleiter Ashan hat sie gekauft. Es ist unsere Opfergabe für den heiligen Fußabdruck am Gipfel. Der Fußabdruck, den je nach Glaube Buddha, Adam oder Shiva dort vor langer Zeit hinterlassen hat. Die Stufen werden größer und größer. Meine Beine zittern bei jedem Schritt. Vorfreude beim Anblick des Gipfels.

Ich stehe in einer Menschenreihe vor dem Tempel am Gipfel. Tiefe, leuchtende Augen blicken mir neugierig entgegen. Eine junge Frau lächelt mich schüchtern an. Ich reiche ihr eine Lotusblume. Mit einem Augenzwinkern scheint sie sich bei mir zu bedanken. Ich zwinkere zurück. Nur noch drei Pilger vor uns trennen mich vom Fußabdruck. Die lächelnde Frau bricht den Stängel der Lotusblume. Sie deutet auf meinen Straus. Ich mache es ihr nach. Ein helles, zurückhaltendes Lachen. Sie nimmt meine Hand. Zusammen treten wir vor den Fußabdruck. Alles geht schnell. Sie führt ihre gefalteten Hände zur Stirn und dann zum Herzen. Dann kniet sie sich nieder. Legt ihren Kopf auf den Sockel vor dem Schrein. Verweilt kurz. Ich verbeuge mich aus dem Hintergrund. Lege meine Blumen ab. Zusammen verlassen wir den schmalen Durchgang.

Und nun stehen wir hier oben. Erwartungsvoll. Ihre Hand verweilt auf meiner Schulter. Ihr Kind liegt schlafend auf meinem Fuß. Plötzliches Murmeln um mich herum. Bewegung in der Menge. Reckende Köpfe. Aufgeregtes Deuten. Die ersten Strahlen des Tages brechen aus einer Wolkendecke hervor. Ein magischer Moment. Wie ein Schleier hebt sich langsam das Dunkel. Das erste Mal gibt die Nacht den Blick auf die Berg- und Seenlandschaft um uns frei. Wie ein Blinder, der auf einmal sehen kann. Der Horizont wird von gold-rotem Glanz überzogen. Ein heller Glockenton erklingt. Es ist Ashan, der die Glocke für mich läutet. Sie verkündet, dass wir hier oben angekommen sind. Das ist unser Moment.

Wollen auch Sie unvergessliche Augenblicke auf Reisen erleben? Dann stöbern Sie durch unsere Sri Lanka Reisen oder lassen Sie sich von unserer Expertin Johanna Lohse eine maßgeschneiderte Individualreise entwerfen.

VerfasserIn des Reiseberichts: Anna Dütsch

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Reisebericht aus Sri Lanka

"Die Straßen waren quirlig und belebt. Fröhlich vor sich hin hupende Tuk Tuks zogen an uns vorbei. Die vielen kleinen Geschäfte nebeneinander erzeugten ein eindrucksvoll buntes, vielseitiges Straßenbild."

E & P, Sri Lanka
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Reisebericht aus Sri Lanka
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Reisebericht aus Sri Lanka
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Reisebericht aus Sri Lanka
Reisebericht aus Sri Lanka
Reisebericht aus Sri Lanka

Reisebericht aus Sri Lanka

Anfang Dezember. Das Wetter ist nass und eiskalt. Sowohl vor als auch nach der Arbeit scheint kein Tageslicht. Es ist dunkel. Wenn Schnee fällt, schmilzt er sofort und durchnässt die Schuhe. Falls es nicht taut, ist die weiße Pracht spätestens am Folgetag zu einem vom Autoabgas versifften, braunen Kristallhaufen verkommen. Selbst die Hunde vermeiden ausgedehnte Spaziergänge am mit Kieselsteinen verschütteten Bürgersteig. Es ist Winterbeginn in einer zentraleuropäischen Großstadt.

Doch während sich die dysphorischen Verstimmungen der drohenden Winterdepression immer lauter und lauter aufdrängen, kommt wie aus dem Nichts der rettende Gedanke: „Wir könnten auf Urlaub fahren“. Doch wohin? Hinsichtlich der Reisezeit wäre Asian interessant. Dort gibt es ja einiges an Auswahl. Hätte ich doch bloß während der Schulzeit etwas besser in Geographie aufgepasst. In Thailand war mittlerweile schon jeder. Auch Vietnam wird langsam touristisch. Indien kommt als Vaterland des Gang-Rapes nicht in Frage, aber Curry schmeckt sehr gut. Die kleine Insel südöstlich davon, Sri Lanka, wäre eine Option. Dort gab es bis vor wenigen Jahren auch noch einen blutigen Bürgerkrieg mit zahlreichen Kriegsverbrechen. Das könnte das Land vor den negativen Folgen des Massentourismus geschützt haben.

Der schnell besorgte Reiseführer liest sich mehr als vielversprechend. Gewürze, Ayurveda (was auch immer das genau sein soll), Elefanten, Strände, Tempel, Buddha und Tee klingt jedenfalls viel sympathischer als Winterdepression, Psychotherapie und Serotonin-Wieder-Aufnahme-Hemmer einmal täglich morgens nüchtern. Selbst die Flugverbindung ist unkompliziert und der Chef ist mit zwei Wochen Urlaub im Jänner einverstanden. Perfekt, der Flug ist gebucht. Wir fliegen also auf Urlaub nach Sri Lanka. Doch was tun wir dann dort eigentlich? Nach gemeinsamem Brainstorming fiel die Antwort schnell auf eine Mischung aus Inselrundreise und Strandurlaub. Auf die Ziele der Rundreise konnten wir uns schnell und konfliktfrei einigen, doch die Planung und Buchung der einzelnen Hotels und Transfers gestaltete sich zunehmend kompliziert in den raren Freiräumen einer 70-Stunden-Arbeitswoche. Auch der Zeitpunkt des Abflugs rückte immer näher und näher.

Zum Glück brachte uns ein naher Verwandter auf die Internetseite von a&e erlebnis:reisen. Der erste Eindruck war sehr sympathisch und auch das telefonische Gespräch über unsere Wünsche und Vorstellung wurde bereits am Folgetag von der sehr freundlichen und kompetenten Mitarbeiterin Frau Lohse um einen individuell für uns zusammengestellten Reisevorschlag ergänzt – großartig. Reisebüroveranstaltung verband ich bis jetzt immer mit Heizdecken, großen Autobussen und Menschen über 75 Jahren mit körperlichen Gebrechen und unbändigbarem Meteorismus. Dass es perfekt auf persönliche Wünsche zugeschnittene Individualreisen gibt, die man sich dann auch noch leisten kann, wusste ich nicht. Frau Lohse meinte wir sollten uns schnell für oder gegen die einzelnen Hotels entscheiden, da wir für die Hauptsaison schon sehr kurzfristig dran sind. Das konnte ich zwar nicht ganz nachvollziehen, immerhin waren noch fast 14 Tage Zeit bis zum Abflug, doch wir waren so und so begeistert und sagten sofort zu.

In den Tagen vor Abflug war von winterdepressiven Verstimmungen gar nichts mehr zu spüren, der Start unserer Reise rückte mit großen Schritten immer näher und auf einmal waren wir nach einem unkomplizierten, angenehmen Flug in Colombo, Sri Lankas Hauptstadt, angekommen.

Der erste Eindruck von Colombo war toll. Die Sonne strahlte. Es war glühend heiß. Die Menschen waren allesamt von Anfang an freundlich, unaufdringlich und wirkten glücklich. Die Straßen waren quirlig und belebt. Fröhlich vor sich hin hupende Tuk Tuks zogen an uns vorbei. Die vielen kleinen Geschäfte nebeneinander erzeugten ein eindrucksvoll buntes, vielseitiges Straßenbild. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich in einer asiatischen Großstadt und war total begeistert. Auch zum Essen fanden wir ein sympathisches Restaurant mit verschiedenen ausgezeichneten Curry Gerichten. So konnte es weitergehen.

Als wir wieder im Hotel eintrafen, wurden wir gleich informiert, dass uns unser Guide und Fahrer morgen zeitig in der Früh für die Rundreise abholt und nach einem tiefen und festen 10-stündigen Jet-Lag Schlaf und darauffolgendem köstlichen Frühstück mit frischen regionalen Früchten lernten wir ihn kennen. Wijay war ein circa 50-jähriger immer lächelnder Singhalese mit freundlicher Ausstrahlung und guten Englischsprachkenntnissen, mit dem sich wie von selbst schnell und unkompliziert eine freundschaftliche Beziehung aufbauen ließ. Bereits nach der ersten halben Stunde Autofahrt waren wir heilfroh über ihn als Fahrer. Nie und nimmer wäre eine Erholung während des Urlaubs möglich gewesen, hätten wir uns selbst durch die Wirren des lokalen Straßenverkehrs kämpfen müssen.

Das Ziel unserer zweiten Station war Sigiryia, von wo aus wir noch am gleichen Tag die Felsenfestung besichtigten. Der Aufstieg über die zahlreichen steinernen Treppen und Leitern war anfangs durchaus anstrengend, wurde jedoch bereits auf halber Strecke durch die drallen Riesenbrüste der 22 zuversichtlich lächelnden Wolkenmädchen belohnt. Bei also insgesamt 44 wunderschönen, im Felsen versteckten, gut erhaltenen Riesenbrüsten waren die paar Stufen nicht der Rede wert. Die anschließende zweite Hälfte des Aufstiegs wurden wir von einem aufmüpfigen Makaken begleitet, der uns bis zum höchsten Plateau verfolgte. Wahrscheinlich war dieser Makake der bis dahin einzige penetrant aufdringliche Einheimische der Insel. Die Aussicht von der Spitze der Felsenfestung war fantastisch. Wir blickten abwechselnd auf unsere begeisterten Gesichter und das wunderschöne Grün des uns umgebenden Regenwaldes, während das langsam untergehende Sonnenlicht rötlich an der Felswand schimmerte. Laut der Reiseführer-Legende wurde die Felsenfestung von einem Königssohn erbaut, der aus finanziellen Nöten seinen Vater tötete und sich dann vor der Rache und dem Neid seines Bruders verschanzte. Was im Reiseführer brutal und unbarmherzig klingt, wird während der wunderschönen Aussicht vom Felsen beinahe irgendwie nachvollziehbar – man sagt doch, jeder Mensch hat seinen Preis. Gegen Abend wurden wir von Wijay in unser Hotel gebracht, von welchem man in ungefähr einem Kilometer Entfernung den aus der Ebene herausragenden Sigiryia-Felsen aus dem Infinity Pool heraus bestaunen konnte.

Für den nächsten Tag stand die Ruinenstadt Anuradhapura auf dem Programm. Diesen buddhistischen Wallfahrtsort besichtigten wir gemeinsam mit unserem Guide, einem gläubigen Buddhisten, der uns in die verschiedenen religiösen Bräuche einführte. Am ganzen Gelände verbreitete sich der Sandelholzduft von den Räucherstäbchen der Opfergaben und von überallher tönten die stimmungsvollen Choräle der Betenden. Vom Buddhismus kannten wir bis dahin nicht viel mehr als die europäische, romantisierte Darstellung adipöser Genügsamkeit durch großteils gescheiterte Existenzen, die ihr Burnout und ihren Selbsthass mit Aussteigertum, Meditation und der Verherrlichung fremder Religionen zu dämpfen versuchen. Die andächtige Atmosphäre der mit aller größter Mehrheit tief gläubigen Besucher dort erzeugte jedoch ehrliche Gänsehaut, selbst für glühende, fundamentalistische Atheisten.

Am Morgen des nächsten Tages brachen wir auf nach Kandy, der zentralen Königsstadt Sri Lankas. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir noch die sehr ansehnlichen Höhlentempel in Dambulla. Auch diese mussten durch eine Bergbesteigung erarbeitet werden und auch auf diesem Aufstieg wurden wir von einer großen Makaken-Bande begleitet. Einer davon versuchte am Gipfel einer Touristin eine Kräcker-Packung zu rauben. Für einen Außenstehenden war es ein Kampf auf Augenhöhe ohne klaren Sieger. In Kandy gab es dann das nächste Highlight, den buddhistischen Zahntempel mitsamt authentisch einheimischer Führung durch unseren Guide. Der Tempel liegt mitten in der Stadt, an einem riesigen künstlich angelegten See, mit ebenso andächtiger Atmosphäre wie in Anuradhapura am Tag davor. Überall funkeln goldene Buddha-Statuen und man wird von betenden Gläubigen permanent freundlich angelächelt. Angeblich finden in dem Tempel einmal jährlich prachtvolle Umzüge mitsamt Fanfare und geschmückter Elefanten statt, wovon Wijay uns begeistert erzählte. Die Nacht verbrachten wir in einem Hotel namens Sky Pavillon, bestehend aus insgesamt fünf Zimmern an der Spitze eines Berges mit großer Glasfassade und einem wunderschönen Panorama – toll.

Von Kandy ging es mit dem Zug weiter ins Hochgebirge. Unser Fahrer brachte uns mit dem Auto zum Bahnhof, zeigte uns das richtige Gleis und erwartete uns dann mitsamt dem Gepäck am Ankunftsbahnhof nahe Nuwara Eliya. Der Zug selbst war rammelvoll und zunächst ohne Chance auf einen Sitzplatz, doch die Atmosphäre war einzigartig. Bis auf einige wenige Rucksacktouristen war der Zug gefüllt mit gut gelaunten Einheimischen, die sich miteinander lautstark unterhielten. Hin und wieder tauchten Essensverkäufer auf, mit geflochtenen Körben voller gerösteter Nüsse, Mandarinen oder Samosa. Nach kurzer Wegstrecke verließ der Zug das Stadtgebiet und führte uns bergauf und -ab durch das Hochgebirge Sri Lankas. Die Region dort ist bekannt für ihre zahlreichen Teeplantagen, was sich sowohl durch prachtvolle grüne Farben an den steilen Berghängen als auch durch einen wohltuenden Jasmintee-Duft bemerkbar machte, der unser gesamtes Zugabteil durchflutete. Unvorstellbar, dass in derart wunderschöner Atmosphäre tausende Menschen in 12-stündigen Schichtdiensten sechs Tage die Woche als Teepflückerinnen und Teepflücker für vier Euro Tagesgage ausgebeutet werden.

Unser Zielort war Nuwara Eliya, ein kleines Städtchen in den Bergen, dem man die frühere britische Besatzung noch durchaus anmerkte. Neben einem Postamt im kolonialistischen Landhausstil gab es einen riesigen Garten mit kurz gestutztem Rasen und zu guter Letzt mitten im Stadtzentrum einen 18-Loch-Golfplatz, auf dem man sich in authentischer Atmosphäre von gebückten Singhalesen die schwere Golftasche tragen lassen kann. Als Nichtgolfer verschlug es uns hingegen auf einen liebevollen Markt mit wundervoll bunten Gemüseständen und laut ihre Produkte anpreisenden Händlern. Die Wahl des Abendessens wurde einem dort demnach sehr leicht gemacht.

Für den nächsten Morgen stand eine Wanderung auf dem Programm. Bereits um sechs Uhr früh brachte uns ein Jeep auf die Hochebene des Naturschutzgebietes Horton Plains, von wo aus uns ein 3-stündiger Rundwanderweg durch das Areal führte. Die Attraktionen des Weges bildeten die Aussichtspunkte Mini World’s End  und World’s End mit jeweils kilometerweiten Blicken auf die umliegenden Gebirge. Nicht weniger interessant waren die sich auf den Aussichtspunkten sammelnden Gruppen älterer chinesischer Touristen, die sich kreischend in spektakuläre Posen an den felsigen Abgrund warfen, nur mit einem Selfie-Stick bewaffnet auf der Jagd nach dem besten Urlaubsfoto. Scheinbar sind durch den quantitativen Konkurrenzdruck auch die Auflagen für ein eindrucksvolles Urlaubsfoto größer als bei uns in Europa. Wahrscheinlich opfern für dieses im Jahr mehr Chinesen ihr Leben als Europäer im Straßenverkehr, wobei mir konkrete Zahlen dazu nicht bekannt sind. Der Blick in den Abgrund und die umliegende Region ist jedoch wirklich eindrucksvoll. Am Rückweg der Rundreise passierten wir noch die Wasserfälle Baker Falls und verspeisten den vom Hotel mitgegebenen Proviant picknickend am Ufer eines kleinen Sees. Am Nachmittag verschlug es uns spazierengehend in eine kleine Siedlung nahe Nuwara Eliya, wo uns aus Wellblechhütten kleine Kinder in wunderschönen Gewändern entgegeneilten mit der Bitte nach einem Schreibstift oder von ihnen ein Foto zu machen. Auch die Eltern begrüßten uns nach kurzer Zeit und wollten ebenfalls fotografiert werden. Die so stolz, würdevoll lächelnden Gesichter der für unsere Verhältnisse in ärmsten Verhältnissen lebenden Bevölkerung zu beobachten, war mitunter sicherlich eine der eindrucksvollsten und schönsten Erfahrungen der gesamten Reise.

Die vorletzte Station des Trips war der UdawalaweNationalpark, berühmt für seine Vielzahl an Vögeln und Elefanten. Auch dort wurde für uns ein wunderschönes Hotel gebucht, mit eigenem Biogemüsegarten und einem Pfauenpärchen, das jeden Nachmittag auf Besuch kam, sowie einigen älteren britischen Vogelfanatikern mit Tarngewändern, riesigen Ferngläsern und beigen Safarihüten auf kahlweißen Köpfen. Beim Sonnen am Pool mit den zwitschernden Melodien der einen umgebenden hundert verschiedenen Vogelarten schliefen wir ein und holten uns so unsere ersten leichtgradigen Verbrennungen, doch bereut wurde nichts. Zum Abendessen gab es eine Auswahl an über zehn verschiedenen vegetarischen Curries. Wir haben alle probiert und sie waren alle köstlich. Unsere ersten Elefanten im Udawalawe-Nationalpark sahen wir bei der morgendlichen Fütterung im Elefantenwaisenhaus. Ganz im Gegensatz zu unseren anfänglichen Befürchtungen war das kein Zoo oder Sea World für Dickhäuter, sondern der ehrliche Versuch verstoßenen Tieren ein Heranwachsen in natürlicher Atmosphäre zu ermöglichen, um sie nach einigen Jahren wieder in die Natur zu entlassen. Auf der Safari am Nachmittag haben wir dann sicher einige frühere Mitbewohner der Elefantenwaisenhaus-Community zu sehen bekommen, wahnsinnig eindrucksvoll. Wasserbüffel und Elefanten waren nur wenige Armlängen entfernt und Zweitere einmal sogar fast mit dem Rüssel bis in unseren Jeep reichend. Fast vier Stunden konnten wir ihren Alltag beobachten, was leider viel zu schnell verging. Ein wirklich absolut empfehlenswertes Erlebnis und ein weiteres Highlight der Sri Lanka-Rundreise.

Zum krönenden Abschluss des Urlaubs ging es an die Südküste der Insel nach Dikwella in ein kleines Strandhotel. Zum Empfang gab es Longdrinks aus Kokosnüssen. Das Hotelareal bestand aus einigen wenigen Bungalows mit Strandblick. Der Eingangsbereich und das Badezimmer waren offen und direkt mit der Natur verbunden, sodass man sich beim Duschen je nach Tageszeit in den Sternen oder im Meer verlieren konnte. Das ganze Hotel war harmonisch mit warmen bunten Farben durchzogen. Täglich wurden Yoga und Meditation angeboten. Der Strand war weiß, das Meer hellblau. Rund um die Uhr gab es regional saisonales Obst und auch das Essen, wir buchten Halbpension mit mehrgängigen raffinierten Frühstück- und Abendmenüs, war täglich köstlich. Unseren Erwartungen hätte, wie schon während der Reise zuvor, nicht besser entsprochen werden können und die Tage und Nächte dort waren der Ideale Abschluss des  perfekt gelungenen Urlaubs.

VerfasserIn des Reiseberichts: E & P

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Unsere Erfahrung mit a&e in Sri Lanka

"Sri Lanka, wir kommen auf jeden Fall wieder!"

H. & T. B., Sri Lanka
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Mein Mann und ich haben eine von a&e organisierte 14-tägige Rundreise durch Sri Lanka im Januar 2016 gemacht. Besonders gefallen hat uns hier die freundliche und geduldige Beratung durch a&e. Die netten Damen sind sehr flexibel auf unsere Wünsche eingegangen und haben damit unsere Rundreise exakt auf unsere Wünsche angepasst. In puncto Organisation hat alles wie am Schnürchen geklappt - Flüge, Abholung, Hotelreservierungen etc.
 
Sri Lanka selbst hat uns außerordentlich fasziniert. Die Mischung aus wunderbarem Wetter, extrem freundlichen Menschen, einer faszinierenden und abwechslungsreichen Landschaft, sehr alter Kultur und dem einem überall begegnenden Buddhismus hat uns sehr beeindruckt. Die Kombination von 9 Tagen Rundreise und 5 Tagen Badeurlaub war optimal.
 
Sri Lanka, wir kommen auf jeden Fall wieder!

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VerfasserIn des Reiseberichts: H. & T. B.

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Sri Lanka Pocket Guide
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