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Sri Lanka

Individualreisen & Sondergruppen

Begeben Sie sich auf historische Spuren zu alten Königsstädten oder genießen Sie die landschaftliche Schönheit in Nationalparks und im Hochland. Die weißen Sandstrände bieten Erholung pur!

Begegnungen in Augenhöhe erleben!

  • Sri Lanka individuell entdecken!

  • Reisen "handmade" nach Ihren Wünschen

  • Tagesgestaltung nach Ihrem Geschmack

  • Persönliche Schwerpunkte setzen

  • Luxus oder Abenteuer – Sie haben die Wahl

HotelGasthaus, Pension, Landhaus, FundukHütte, Jurte, UrwaldcampÜberlandbusExpeditionsfahrzeugBahnfahrtKulturhöhepunkteNaturlandschaftenTierbeobachtungTages--Wanderung (mittel)Mehrtägige Wanderungen "am Stück" (leicht)Mehrtägige Wanderungen "am Stück" (mittel)Mehrtägige Wanderung "am Stück"(schwer)Bootsfahrt, ExpeditionskreuzfahrtTages-Fahrradtouren (mittel)Tierkarawanen, KameltrittStranderholungMehrtägige Fahrradtour (leicht)Mehrtägige Fahrradtour (mittel)
Reise im Überblick

Sri Lanka Reisen - Maßgeschneiderte Individualtouren nach Wunsch!

Sie haben besondere Reisewünsche? Für individuelle Kleingruppen – von größeren Freundeskreisen bis zu Einzelreisenden – arbeiten wir je nach Wünschen, Budget und Vorstellungen Ihre ganz persönliche Traumreise nach Sri Lanka aus, natürlich auch in Kombination mit z.B. Indien oder Malediven. Ob Abenteuer- oder Luxustour oder eine Kombination aus beidem: Gern planen und organisieren wir Ihre individuelle Reiseroute mit eigenen Interessen und Schwerpunkten. Übermitteln Sie uns Ihre Wünsche direkt online über unser Abfrageformular (siehe Rubrik "Links/Reisetipps" rechts). Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!


Entdecken Sie das Tropenparadies Sri Lanka!

Sri Lanka – Begegnungen in Augenhöhe erleben!

„AYUBOWAN“ – von Herzen willkommen! So weit das Auge reicht, die paradiesische Tropeninsel Sri Lanka lockt mit üppig grünen Teeplantagen, alten Königsstädten, endlosen Sandstränden und exotischen Tieren in den Nationalparks. Unvergessliche Begegnungen und Momente, die in Erinnerung bleiben.

Entdecken Sie die Übersicht unserer Sri Lanka Reisen!

Ihr Reiseexperte:

Sie erreichen Ihre/n Ansprechpartner/in für diese Reise unter folgender Rufnummer:

Björn Schümann
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Termine und Preise

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TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 1

Hinweise

  • Vor Ort werden folgende Sprachen gesprochen: Englisch, Tamil
  • Aufgrund des Erlebnisreisecharakters ist diese Reise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Gern beraten wir Sie bezüglich einer geeigneten Reise.

Atmosfair Beitrag

  • Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 5.600 kg.
    Durch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von € 131,- an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
    Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise

  • Die Anzahlung beträgt 20% des Reisepreises
  • Restzahlung: 21 Tage vor Reisebeginn

Generelle Hinweise

  • Stand: 03.11.2011 (JL)
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Lupe Eine Reise in ein Land in der Größe von Bayern aber mit drei verschiedenen KlimazonenEine Reise in ein Land in der Größe von Bayern aber mit drei verschiedenen Klimazonen

Reisegeschichten

Eine Reise in ein Land in der Größe von Bayern aber mit drei verschiedenen Klimazonen

"Es war Zeit, um ein bisschen am Strand zu spazieren sowie erste imposante Strandfotos zu schießen. Warum auf die Malediven [...] – feiner weitläufiger Sandstrand mit Palmen und fast Menschenleer."

Familie Stolle, Sri Lanka
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Eine Reise in ein Land in der Größe von Bayern aber mit drei verschiedenen Klimazonen
Eine Reise in ein Land in der Größe von Bayern aber mit drei verschiedenen Klimazonen
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Eine Reise in ein Land in der Größe von Bayern aber mit drei verschiedenen Klimazonen

1. Tag 25.07.2014
5.00 Uhr aufstehen. Müde aber gespannt auf das, was uns in den nächsten Tagen erwarten wird.

2. Tag 26.07.2014
Als wir endlich aus dem Flughafengebäude herauskamen, erwarteten uns schwüle 27°C und unser ganz netter Reiseleiter Suzuki. [...] Es war Zeit, um  ein bisschen am Strand zu spazieren sowie erste imposante Strandfotos zu schießen. Warum auf die Malediven  (welche nur eine Flugstunde entfernt sind) – feiner weitläufiger Sandstrand mit Palmen und fast Menschenleer. [...]

3. Tag 27.07.2014
Suzuki wird für uns ein sehr guter Begleiter sein, was sich noch oft auf dieser Reise zeigen wird. Er spricht sehr gut Deutsch und macht seinen Job mit viel Begeisterung und großem Wissen. [...] In Udawalawa machten wir eine Jeep-Safari im Udawalawe-Nationalpark. Wir bekamen Elefanten, verschiedene Vogelarten, Wasserbüffel, Pfauen, Adler, Affen und ein Chamäleon zu sehen. Vorher jedoch checkten wir in unserem 2. Hotel ein, dass da hieß „Grand Udawalawe Safari Resort“. Ein 5 Sterne Luxushotel. Dort hat alles gepasst, aber auch alles. [...] Ich ging vor dem Hotel ein paar Schritte im Ort spazieren und traf nur auf lächelnde Menschen. Ich kam mir vor, als würden dunkle Kinderaugen zum ersten Mal einen Weißen sehen. Aber diese überall netten und freundlichen Menschen sollten uns diesen gesamten Urlaub begleiten. Auch haben wir in der gesamten Zeit nur ehrliche Menschen kennengelernt.

4. Tag 28.07.2014
Weiter ging es am heutigen Tag, nach einem phantastischen Frühstück im Hotel, östlich in Richtung Yala-Nationalpark. Unterwegs fuhren wir tanken und fotografierten dabei unseren netten und sehr aufmerksamen Fahrer Wije (Witche). In Sri Lanka herrscht Linksverkehr und ohne Hupe geht gar nichts. Man sagt hier „Hupe kaputt, Auto kaputt!“. [...] Polizisten werden hier „Moskitos“ genannt und zu den Engländern, den Eroberern, sagen die Einheimischen „Inselaffen“. [...] Nach einer 2 ½ stündigen Fahrt gelangten wir in unser Hotel mitten im Yala-Nationalpark. Hier darf man bei Dunkelheit nicht im Hotelgelände herumlaufen, da die wilden Tiere wie Krokodile, Leoparden, Wildschweine und Elefanten gern in die Anlage kommen. [...] Soeben rumpelte es auf unserem Dach des Bungalows. Affen spielten mit der ganzen Familie Fangen und beobachteten uns neugierig. [...]

5. Tag 29.07.14
[...] Gegen halb sieben ging die Sonne auf und wir hatten einen wunderbaren Start in den Tag bei ca. 26°C. Wir sahen viele Tiere, die da waren: Leoparden, Wasserbüffel, Eisvögel, Marabus, Elefanten, Pelikane, Störche, Pfauen, Wildschweine, Affen, Bienenfresser (Vögel), Leguane, Krokodile, Mongos, Rehe und Hirsche. Nach 5 Stunden entschieden wir uns, zurückzufahren. Wir schauten uns noch die Leopardenfelsen an und fuhren noch ans Meer. Dort fanden wir ein Denkmal und eine Gedenktafel für die Tsunami-Katastrophe vom 26.12.2004. Suzuki berichtete uns von seinem Erlebnis mit dieser Naturgewalt. Er befand sich zu dieser Zeit am Strand. Das Wasser zog sich bis zu einem Kilometer zurück. Alle staunten und liefen ins Meer hinein um die dort liegenden Fische und anderes Meeresgetier zu sehen. Dann kam die erste Welle, sie war noch etwas klein, wenn man dagegen die zweite Welle betrachtet. Mit einer Höhe von 6 Metern rollte sie auf die Strände zu. Dann kam noch eine 3. Welle, die wieder etwas kleiner ausfiel. Suzuki hing an einem Strommast und hielt sich fest. Seine Beine wurden immer wieder von der Strömung der Wellen in die Höhe gerissen. Er holte 20 Leute aus dem Wasser, die alles verloren hatten. Kein Gepäck, keine Pässe und keine Kleidung war mehr da. Er lies sie 2 Nächte in seinem Haus schlafen und essen und gab seine Kleidung her. Der Tsunami  richtete große Schäden an und viele Menschen kamen ums Leben. Die Welle breitete sich bis 5 km ins Landesinnere aus. Die Tiere im Nationalpark hatten sich zurückgezogen, sie spürten schon die drohende Gefahr. Somit sind nicht viele Tiere dem Wasser zum Opfer gefallen. [...]

6. Tag 30.07.14
Heute sind wir in Richtung Norden ins Landesinnere gefahren. Unser Ziel hieß Nuwara Eliya, auch genannt die „Stadt des Lichts“. In luftigen 1.889 Metern über dem Meeresspiegel liegt dieser höchstgelegene Bergkurort Sri Lankas. [...] Unterwegs haben wir uns einen Wasserfall (Rawana-Fall) angesehen in dem am Fuße auch die Einheimischen badeten. Da am heutigen Tag die Mohammedaner ihren Neujahrstag feierten, gehört dieses Bad zu ihren Ritualen. Suzuki sammelte für uns eine Tamarinda-Nuß vom Wegesrand auf, die, nachdem wir sie geschält hatten, angenehm säuerlich schmeckte. Auch hat er unterwegs frische Litschis gekauft, die wir gleich im Auto verputzten. [...] Am Abend führte uns Suzuki in eine seiner einheimischen Stammlokale.  

7. Tag 31.07.14
Wieder ein frühes Wecken um 5.00 Uhr. Mit Frühstückspaketen fuhren wir in den "Hortons-Plains-Nationalpark". Vorbei an vielen kleinen Gemüsefeldern der dort lebenden Bauern. Hier im Hochland wächst durch das kühle und feuchte Klima viel uns bekanntes Gemüse wie Kartoffeln, Karotten, Kohl, Salat, Rüben, Zwiebeln, Lauch, Bohnen, Rettich uvm. Wir liefen durch grasbewachsene hügelige Landschaft, welche für mich nicht immer einfach zu durchqueren war, auf ca. 2000 m Höhe. Besonderes Glück hatten wir, da wir zwei von den besonders großen Bärenaffen beobachten konnten. In dieser entlegenen Wildnis bot uns dann  „World’s End“ einen spektakulären Anblick. Über 1000 m fällt das Hochland hier steil ab. Wir hatten einen phantastischen Blick in die Schlucht, da die Sonne die Nebelschwaden wie von Geisterhand verdrängte, als wir dort ankamen und eine Pause machten. [...]

8. Tag 01.08.14
Unsere nächste Etappe hieß Kandy. Aber nicht etwa mit dem Auto, nein, wir fuhren mit dem Zug. Erst einmal wurden wir und unser Gepäck mit dem Auto zum Bahnhof gebracht. Unterwegs fuhren wir an vielen Straßenbaustellen vorbei, deren Fertigstellung nicht abzusehen sein wird, da der ständige Regen, das kalte Wetter und die hohe Luftfeuchtigkeit die Arbeit immer wieder unterbricht. Suzuki sagte uns, dass der Zug sehr voll wäre, da viele Einheimische mitfahren und wir gegebenenfalls 4 Stunden stehen müssten. Für Touristen allerdings ist ein extra Abteil vorgesehen, wofür wir nur noch Platzkarten kaufen müssten (400 Rupien / Person). Wir erlaubten wir uns den Luxus der Platzkarten. Unser Gepäck fuhr mit unserem Fahrer im Auto mit. Die Strecke führte durch wunderschöne Naturlandschaften. Trotz des Regens hatten wir immer wieder Gelegenheit, landestypische Lebensverhältnisse, immergrüne Teeplantagen, Wasserfälle uvm. mit unserer Kamera einzufangen. Ich konnte auf dieser  Zugfahrt viele Interessante Objekte zum Fotografieren finden. [...] Im „Thilanka Hotel“ fanden gerade 2 Hochzeiten statt. Nach der Schlüsselübergabe waren wir natürlich sehr gespannt, wie eine einheimische Braut wohl aussieht. Also machten wir uns in unseren Reiseklamotten und nur mit der Kamera bewaffnet auf die Suche. Ein Hotelboy führte uns erst zu der einen und dann zu der anderen Hochzeit. Zu unserer Überraschung lief er mit uns in die Hochzeitsparty hinein, in der gerade der Fototermin stattfand. Alle Gäste guckten uns freundlich an und baten uns näher zu kommen. Es war mir schon peinlich, da wir nun wirklich nicht die entsprechende Kleidung trugen und auch nicht eingeladen waren. Ich konnte das Brautpaar fotografieren. Nun aber wurden wir aufgefordert, uns mit zum Brautpaar zu stellen. Erst haben wir uns geweigert und gaben zu verstehen, dass wir doch gar nicht entsprechend angezogen waren, doch alle winkten ab. Somit stellten wir uns neben das Brautpaar. Alle fotografierten und wir kamen mit aufs Hochzeitsfoto. Ohhh, wie peinlich, aber wir konnten uns nicht wehren, denn alle waren so nett. Anschließend ging ich noch etwas in die Stadt. Aber unterwegs fing es plötzlich an zu regnen. Ich rettete mich in ein Frisörgeschäft und ließ mir von der Chefin die Haare schneiden. Wir sprachen über dies und das und waren sich wohl sehr sympathisch. Zum Abschied drückte sie mich nochmal, borgte mir einen Schirm, um mit den frisch geschnittenen Haaren trocken die Stadt zu erkunden, und freute sich auf zwei versprochene Kuscheltiere, die wir von zu Hause mitgebracht hatten. Am Abend dann gingen wir mit Suzuki zum Zahntempel Buddhas, was laut Programm für uns geplant war. Jedoch beginnt heute für eine Woche ein Volksfest namens Esala Perahera. Somit fand kein Abendgebet heute im Zahntempel statt. Wir liefen also wieder in Richtung Hotel und nahmen die Möglichkeit wahr, der Frisörin noch die versprochenen Kuscheltiere vorbeizubringen. [...]

9. Tag 02.08.14
Der Zahntempel in Kandy wartete heute auf unseren Besuch. Eigentlich auch nicht, denn es gab tausende von Buddhisten und Besuchern, die mit und ohne Opfergaben in den Tempel kamen. Wir zogen uns vor dem Tempel die Schuhe aus und liefen barfuß durch ihn hindurch. Wichtig ist, vor allem die Schultern und die Knie zu bedecken. Suzuki zeigte und erklärte uns alles. [...] Anschließend durchliefen wir den Botanischen Garten und gingen in ein Seitengeschäft, in dem ich einen Sari anprobierte. [...] Um 17.00 Uhr verließen wir das Hotel wieder, um wieder in die Stadt zu laufen, um den großen Festumzug zu Ehren Buddhas mitzuerleben. Es ist wohl das größte Volksfest Sri Lankas. Wir hatten zwar Sitzplätze mitgebucht aber dank Suzukis Kontakten hatten wir, glaube ich, die besten Plätze bekommen, die man sich beim Anschauen eines Umzugs überhaupt wünschen kann. In einem leerstehenden Ladengebäude wurden auf einer provisorischen Bretterkonstruktion Sitzmöglichkeiten geschaffen, die beim Hinschauen nicht sehr vertrauenswürdig aussahen. Im oberen Stockwerk fehlte die Außenwand. Dort hatten wir in vorderster Reihe die ersten 3 Sitzplätze auf Plastikstühlen erhalten. Eine schwache Holzkonstruktion sollte uns am Herausfallen hindern. Suzuki versorgte uns noch mit Pizza, da wir nur am Morgen etwas gegessen hatten und es bereits 17.30 Uhr war. Dann um ca. 19.45 Uhr ging es los mit lauter Musik, Männern mit Peitschen und Feuertänzern, denen folgten Trommler und wieder Tänzer, die reich geschmückt waren. Dann kamen schon die ersten Elefanten, die auch tollen Schmuck trugen und sich zur Musik beschwingt hin- und herbewegten. Mitten im Umzug dann der Höhepunkt: Ein reich geschmückter großer Elefant mit überkreuzten Stoßzähnen, der die Kopie der Schatulle, in dem sich wiederum die Kopie des Eckzahns Buddhas befinden solle, auf seinem Rücken trug. Weiter ging die Parade bis ca. 22.00 Uhr mit viel Feuer, Musik, Tanz, insgesamt 62 Elefanten und vielen bunten Kostümen.

10. Tag 03.08.14
[...] Wir setzten unsere Fahrt fort in das kulturelle Dreieck in Richtung Norden. Wir besuchten unterwegs einen Naturheilgarten namens „Lucky Land Spice Garden“, in dem uns ein Student einige bekannte Bäume und Sträucher wie Kurkuma, Vanille, Kakao, Zimt, Pfeffer, Ingwer, Aloevera und vieles mehr zeigte und uns deren Wirkung erklärte. Wir bekamen einen Tee gereicht und eine Enthaarungscreme wurde an meinem Bein ausprobiert. Etwa 3 cm wurden eingestrichen und sollten 10 Minuten einwirken. Danach nahm der Student ein Tuch und wischte die Creme einfach weg. Der Bereich war glatt wie ein Kinderpopo. Auch bekamen wir mit dem Öl vom roten Sandelholz eine 10-minütige Massage und wurden natürlich hinterher zum Kauf von Naturcremes- und -wässerchen eingeladen. Nun ja, es gab so einiges, was ich dann auch für wichtig empfand. Anschließend besuchten wir den berühmten Höhlentempel von Dambulla. Zu Fuß erklommen wir die über 200 Stufen, zogen wieder unsere Schuhe aus und sahen uns in verschiedenen Höhlen, die aus dem Fels gehauenen Buddhastatuen und religiöse Wand- und Deckengemälde aus dem Leben Buddhas an. [...]

11. Tag, 04.08.14
Um 5.00 Uhr weckte uns der Ruf einer Moschee. Ungewollt wurden wir akustisch für eine halbe Stunde Zeuge dieser Zeremonie. Der Besuch der legendären Felsenfestung von Sigiriya (Löwenfelsen) aus dem 5. Jahrhundert stand heute auf dem Program. Der massive Monolith erhebt sich 200 m aus dem grünen Dschungel. Ich ging zusammen mit unserem Deutsch sprechenden Führer weiter und schauten uns die Fresken der Wolkenmädchen an, einer verführerischen Tempelmalerei, die zu den schönsten Beispielen singhalesischer Kunst gehören. [...] Wieder am Auto angelangt steuerten wir unser Strandhotel in Trincomalee an. [...] Auf uns wartete ein Traumzimmer, unmittelbar am langen Sandstrand mit totalem Blick auf den fast menschenleeren lagen und Palmenbewachsenen Strand und den Indischen Ozean. Der Strand war feinsandig und weiß und sauber. Vor uns lag das hellblaue Meer, welches uns mit jeder seiner kleinen weißschäumenden Wellen zum Baden einlud. Alle Hotelgäste hatten genügend Platz auf der hoteleigenen Liegewiese, an der sich übergangslos der lange Strand anschloss. Endlich hinein ins ca. 25°C warme Wasser. Unsere Haut schmeckte salzig, als wir wieder aus dem Wasser kamen. Ich ging mit Suzuki ein Bier trinken und besprach ein paar Vorschläge für Unternehmungen hier im Ort. Abends haben wir dann in einem benachbarten Strandlokal Abendbrot gegessen. Die Preise sind deutlich günstiger als im Hotel. Überall gibt es frisch gepresste Säfte. Ein paar englische Grundkenntnisse sind jedoch erforderlich. Im Saft stand der Trinkhalm, so frisch und fruchtig war der. Das Essen hatte eine Weile gedauert, dafür war es frisch gekocht, meine Seefischplatte war vielfältig und sehr gut. Die Tische standen mitten im weißen Sand und vor uns breitete sich der leise rauschende in schwarzgehüllte Indische Ozean aus. Keine Leuchtreklame oder helle Lichter behinderten den Blick in die Sterne. Nur eine Kerze auf den Tischen und Fackeln im Sand deuteten auf ein Restaurant hin. Am Horizont waren die Lichter der Fischerboote zu sehen und mit meinen Ideenreichtum baute ich bereits ein eigenes Hotel. In vielen Situationen merkt man deutlich, dass es sich um ein Entwicklungsland handelt. Vieles ist hier noch möglich.

12.Tag, 05.08.14
Nun war die aktive Erholung erst mal zu Ende. Wir verbrachten den ganzen Tag am Strand der Hotelanlage. [...]

13. Tag, 06.08.14
Unser letzter Tag im Strandhotel. Nach dem Frühstück hat sich ein Wunsch von mir erfüllt. Wir fuhren mit einem Tuc-Tuc. Ein tolles Gefährt, flink und klein. Man musste doch mal das Dorf gesehen haben mit seinem Markt und all seinen einheimischen Lebensgewohnheiten. Ein angenehmes Bad im Meer war eine willkommene Erfrischung als wir wieder im Hotel ankamen. Den Tag verbrachten wir am Strand. Ab und zu besuchten uns Hunde an unserer Liege in der Hoffnung auf einen kleinen Leckerbissen. Streifenhörnchen kletterten mit kleinen Leguanen auf den Palmen um die Wette und Krähen kreischten immer wieder dazwischen. Heute gingen wir zum Abendessen wieder aus der Hotelanlage heraus. Ca. 300 m entfernt machte sich durch Musik und dezente Lichter ein Lokal aufmerksam. Wir haben dort sehr preiswert und gut gegessen. Überall gibt es frischen Fisch. Die Jagdgründe um Sri Lanka sind sehr ergiebig. Während wir aufs Essen warteten, fand ganz in der Nähe eine Hinduzeremonie statt. Ich lief schnellen Schrittes zurück zum Hotel, um die Kamera zu holen. Einige schöne Szenen konnte ich aufnehmen. Hier könnte man sich an Zeiten der Buschvölker zurückversetzt fühlen.

14. Tag, 07.08.14
Unser Aufenthalt am Indischen Ozean ist vorbei. Ich ging noch einmal baden und um 11.00 Uhr starteten wir in Richtung Anuradhapura. Auf dem Weg dorthin musste unser Fahrer sehr gut aufpassen, denn immer wieder überquerten Tiere wir Hunde, Ziegen, Affen und Büffel die Straße. Endlich kam ich dazu, einen Flammenbaum zu fotografieren, der mich schon von Anfang an durch seine feuerroten Blüten faszinierte. [...] Wir spielten am Pool mit Suzuki „Trippel Domino“ und entspannten noch einmal. [...]

15.Tag 08.08.14
Die Stadt Anuradhapura ist die erste Königsstadt Sri Lankas. 121 Könige herrschten hier über dieses Land. Suzuki ging mit uns hier noch in einen besonders großen Tempel und zeigte uns den Baum, unter dem Buddha erleuchtet wurde. Er wurde zwar in Indien erleuchtet, jedoch brachte man vor 2555 Jahren einen Absenker dieses Bodybaums (Ficus Religiosa) hierher. Er ist der älteste Baum der Welt. Viele Gläubige brachten Opfergaben mit in Form von Essen, Seerosen oder Öllampen. [...] Auf nach Katunayake, unserem letzten Zie,l bevor es wieder nach Hause geht. Unterwegs tranken wir Kokoswasser von der gelben Kokosnuss. Wir hielten an einem Stand an der Straße an und ließen uns Kokosnüsse köpfen. Die gelben Nüsse werden hier zum Trinken genutzt, da sie wenig Fruchtfleisch besitzen, die braunen harten Nüsse zur Fruchtfleischgewinnung für Kokosmilch und Kokosöl. [...]

16. Tag, 09.08.14 
Nun also der letzte Morgen, an dem wir in Sri Lanka erwachten. Die Betten waren toll, wir hatten gut geschlafen. Nach dem Frühstück warteten Suzuki und unser Fahrer schon vor dem Hotel auf uns. Ich kaufte auf dem Weg zum Flughafen noch Arrak, das ist Schnaps aus Kokosnussblüten hergestellt. Ich schrieb noch ein paar Zeilen in Suzukis Tagebuch inkl. Adresse, Telefonnummer und E-Mail. Dann verabschiedeten wir uns herzlich von unserem Fahrer und natürlich von Suzuki. [...]

Lesen Sie den ausführlichen Bericht von Famile Stolle...

VerfasserIn des Reiseberichts: Familie Stolle

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Mein besonderes Erlebnis in Sri Lanka

"Einfach auf einem Felsen sitzen, auf das Wasser schauen [...] und die wunderschöne Natur auf sich einwirken lassen. [...] Das ist Urlaub - offen sein und entspannt."

Anke Rebetje, Yogalehrerin und Mind-Coach, Sri Lanka
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Mein besonderes Erlebnis in Sri Lanka

Mein besonderes Erlebnis in Sri Lanka

Mein schönster Moment war die Bootsfahrt auf einem kleinen See im Hinterland zu einer traditionellen Hütte (eine Art Freilichtmuseum). Alte, nachgebaute Hütten, in denen uns dann selbstgemachtes Brot und ein Tee gereicht wurde...sehr schön gemacht und dort konnten wir auch einige Momente der Stille erleben. Einfach auf einem Felsen sitzen, auf das Wasser schauen, im Hintergrund hört man von weit entfernt die Musik vom Bäcker, der mit seinen Broten durch die Lande fährt und immer den gleichen Klang ertönen lässt und die wunderschöne Natur auf sich einwirken lassen. Diese Farben, Bilder und Geräusche haben mein Herz ganz weit und weich werden lassen. Das ist Urlaub - offen sein und entspannt. DANKE!

Möchten auch Sie die besondere Atmosphäre Sri Lankas erleben? Dann durchstöbern Sie doch unsere Sri Lanka-Reisen oder lassen Sie sich von unserem Experten Björn Schümann eine maßgeschneiderte Reise nach Sri Lanka zusammenstellen.

VerfasserIn des Reiseberichts: Anke Rebetje, Yogalehrerin und Mind-Coach

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Sri Lanka: Überraschend abwechslungsreich

"Die anschließende Rundreise führte uns durch das sogenannte kulturelle Dreieck [...], wo zahlreiche Buddha-Statuen, Stupas und versunkene Königsstädte zu Fuß, per Fahrrad oder kletternd erkundet werden konnten."

A. & F., Sri Lanka
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Sri Lanka: Überraschend abwechslungsreich
Sri Lanka: Überraschend abwechslungsreich
Sri Lanka: Überraschend abwechslungsreich

Sri Lanka: Überraschend abwechslungsreich

Unsere 14-tägige Individual-Rundreise durch Sri Lanka startete Ende Dezember in der Hauptstadt Colombo. Nach nur kurzem Aufenthalt im Hotel ging es gleich am ersten Tag auf eine 4-stündige Tuk-Tuk-Safari mit „Big Papa“ zu den Highlights Colombos. Zum Abschluss der Safari konnten wir den Sonnenuntergang im Indischen Ozean betrachten und eine kulinarische Spezialität Sri Lankas (Hopper) genießen.

Die anschließende Rundreise führte uns durch das sogenannte kulturelle Dreieck (Sigiriya und Dambulla – Anuradhapura – Polonnaruwa), wo zahlreiche Buddha-Statuen, Stupas und versunkene Königsstädte zu Fuß, per Fahrrad oder kletternd erkundet werden konnten.

Im weiteren Verlauf erlebten wir die abwechslungsreiche Natur der Insel hautnah. Abenteuerlich war z. B. die 22 km lange Anreise auf Schlagloch übersäter Bergstraße zu unserer Unterkunft in der Knuckles Range. Leider konnten wir die herrliche Aussicht am ersten Tag unserer Wanderung nicht bestaunen, da es wie aus Kübeln goss. Dafür haben wir erste Bekanntschaft mit den Blutegeln gemacht, denen es tatsächlich gelang, sich unbemerkt eine Stelle am Körper zum Blutsaugen zu erobern.

Hoch interessant waren auch die beiden Jeep-Safaris im Kaudulla N.P. und im Udawalawe N.P., wo wir u. a. eine Vielzahl wilder Elefanten und Pfauen vor die Linse bekamen.

Die Hotels auf der Reise waren durchweg alle gut und sehr abwechslungsreich. Besonders beeindruckt hat uns auf der einen Seite das luxuriöse Grand Hotel in Nuwara Eliya, wo wir ein grandioses Silvester-Buffet erleben durften. Auf der anderen Seite die ungewöhnlichen Konzepte der Unterkünfte in Ella (Ella Jungle Resort), zu dem man nur per Seilbahn gelangen konnte sowie die Rainforest Eco Lodge im Sinharaja Rainforest, deren Bungalows aus schön eingerichteten ehemaligen Schiffscontainern bestehen.

Insgesamt also eine kurzweilige, interessante und abwechslungsreiche Rundreise. Vielen Dank an das a&e-Team für die hervorragende Planung.

Sie suchen nach Abwechslung auf Ihren Reisen? Dann durchstöbern Sie unsere Sri Lanka-Reisen nach der für Sie passenden Reise oder lassen Sie sich von unserer Expertin Nora Schüßler eine maßgeschneiderte Reise nach Sri Lanka zusammenstellen.

VerfasserIn des Reiseberichts: A. & F.

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Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka

"Bilder von der Reise schießen durch meinen Kopf. Berührende Begegnungen. Saftig grüne Teelandschaften. Das Rattern des Zuges im Hochland. Weiße Strände. Das Lichtermeer..."

Anna Dütsch, Sri Lanka
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Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka
Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka
Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka

Ein Lächeln bei Vollmond – berührender Tempelbesuch in Sri Lanka

Der Mond strahlt voll vom nachtblauen Himmel. Er taucht die hohen Tempelwände in weißes Licht. Vom gepflasterten Innenhof scheint mir ein Lichtermeer aus brennenden Kerzen entgegen. Jeder Gläubige ist in weiß gekleidet. Es ist Vollmondtag. Das heißt Tempelzeit für die Buddhisten von Sri Lanka.

Mein letzter Tag auf der Insel ist angebrochen. Zahllose Erinnerungen an eine erlebnisreiche Reise durch Sri Lanka sammeln sich unsortiert in meinem Gedächtnis. Ich suche einen würdevollen Abschied im Tempel in Colombo. Dort angekommen setze ich mich auf kühle Steintreppen. Ich beobachte einfach. Familien nähern sich dem Kerzenmeer. Sie erblicken leere Tonschälchen, die nicht wie die übrigen mit einer Flame erfüllt sind. Kinder pflücken den alten Docht aus dem Tongefäß. Flüssigkeit wird in das Behältnis gegossen, ein frischer Wachsstrang hineingelegt. Ein neues Licht gesellt sich in die Kerzenflut.

Eine Melodie aus monotonen Gesängen umgibt mich. Direkt vor meiner Treppe prangt ein enormer Banyan-Baum. Der Mittelpunkt des Tempels. Murmelnd umrunden vier junge Frauen den Baum. Ihre Aufmerksamkeit gilt nur dem Riesen. Versunken im Gebet. In ihren zarten Händen tragen sie bunte Wasserkrüge. Ich beobachte, dass sie bei jeder Umrundung an mehreren Stellen Wasser auf die Wurzeln gießen. Gläubige geben dem lebenden Heiligtum Nahrung und Abkühlung von der schwülen Hitze. Ein schönes Bild.

Ich werde auf einmal aus meinen Gedanken geholt. Eine Frau mit langem, silber-weißen Zopf tippt mich von der Seite an. Schiefe, weiße Zähne strahlen mir entgegen. Passend zu ihrem perlweißen, langen Rock. Mit lachenden Augen beginnt sie, auf mich einzureden. In einer Sprache, die ich nicht verstehe. Ich lache mit ihr. Unsicher, mit Freude über ihre Herzlichkeit. „Sie möchte, dass du einen Wunsch am Banyan-Baum machst“, erklärt mir ein amüsierter Jugendlicher auf Englisch. „Dann musst du zurück auf unsere Insel kommen. Und zwar, wenn der Wunsch in Erfüllung geht. Und dem Baum Wasser geben zum Dank für die Hilfe.“ An ihrer Hand folge ich der lachenden Frau. Wir bleiben direkt vor dem mächtigen Baumriesen stehen. Sie ergreift meine Handgelenke. Legt meine Hände auf die Rinde. Sie tut es mir gleich. Seite an Seite stehen wir vor dem Koloss. Blick auf die Rinde, völlig wortlos. Ich spüre die harte, raue Borke unter meinen Händen. Bilder von der Reise schießen durch meinen Kopf. Berührende Begegnungen. Saftig grüne Teelandschaften. Das Rattern des Zuges im Hochland. Weiße Strände. Das Lichtermeer. Ich schließe meine Augen. Was soll ich mir wünschen? Mein Wunsch ist, dieses herzlich-lächelnde Land bald wieder zu besuchen. Ich stelle mir vor, wie ich mich nach der Rückkehr in Weiß kleide. Wie ich in denselben Tempel gehe, einen Docht anzünde. Mir einen bunten Wasserkrug besorge. Und lächelnd meine Runden drehe...

Wollen auch Sie unvergessliche Augenblicke auf Reisen erleben? Dann stöbern Sie durch unsere Sri Lanka Reisen oder lassen Sie sich von unserer Expertin Johanna Lohse eine maßgeschneiderte Individualreise entwerfen.

VerfasserIn des Reiseberichts: Anna Dütsch

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Unser Highlight in Sri Lanka

"Bei einer kurzen Pause genossen wir - mit dem wunderschönen Song "Hello" von Adele (das wird uns immer in Erinnerung bleiben!) - eine Tasse Tee und anschließend den Sonnenaufgang."

Helga und Gerhard, Sri Lanka
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Unser Highlight in Sri Lanka

Unser Highlight in Sri Lanka

Unser absolutes Highlight war der anstrengende Aufstieg auf den Adam's Peak! Um 2:00 Uhr ging's mit einem jugendlichen Guide los und nach knapp drei Stunden hatten wir die letzte Teestation vor dem Gipfel erreicht. Bei einer kurzen Pause genossen wir - mit dem wunderschönen Song "Hello" von Adele (das wird uns immer in Erinnerung bleiben!) - eine Tasse Tee und anschließend den Sonnenaufgang. Die meisten Touristen stiegen dann wieder hinunter, während wir das Glück hatten, auf dem Gipfel eine Zeremonie zu erleben und das "Magische Dreieck" (= den Schatten des Berges) zu sehen. Fantastisch!!!

Wollen auch Sie unvergessliche Augenblicke auf Reisen erleben? Dann stöbern Sie durch unsere Sri Lanka-Reisen oder lassen Sie sich von unserer Expertin Johanna Lohse eine maßgeschneiderte Individualreise entwerfen.

VerfasserIn des Reiseberichts: Helga und Gerhard

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Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak

"Plötzliches Murmeln um mich herum. Bewegung in der Menge. Reckende Köpfe. Aufgeregtes Deuten. Die ersten Strahlen des Tages brechen aus einer Wolkendecke hervor. Ein magischer Moment."

Anna Dütsch, Sri Lanka
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Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak
Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak
Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak

Inmitten von Pilgern: Sonnenaufgang am Gipfel des Adam’s Peak

Ich spüre eine warme Hand an meiner linken Schulter. Zu meinen Füßen hat sich ein Kind zum Schlafen eingerollt. Sein Kopf ruht sanft auf meinem linken Schuh. Hinter mir streckt sich ein Kopf gespannt in die Höhe. Seite an Seite mit zahllosen Pilgern stehe ich am Gipfel des heiligen Bergs Adam’s Peak in Sri Lanka. Nahezu völlige Dunkelheit umgibt uns. Es ist 05.15 Uhr morgens. Spannung liegt in der Luft. Wir warten auf den Sonnenaufgang.

Vergangene Szenen ziehen an mir vorbei: Ich betrete die erste Treppenstufe auf meiner Pilgerwanderung den Schmetterlingsberg hinauf. Die kühle Nacht des Hochlands umfängt mich. Alle paar Meter werfen Laternen einen fahlen Schein auf den Weg. Monotones Gebet durchdringt die Stille. Ich blicke um mich. Die Dunkelheit verschweigt, wie die Umgebung aussieht.

Blick nach vorn. Der Gipfel ist zum Greifen nahe. Es geht nur langsam vorwärts. Der Weg ist sehr schmal geworden. Ich blicke auf die Lotusblumen in meiner Hand. Rosa, leicht geöffnet. Mein Reiseleiter Ashan hat sie gekauft. Es ist unsere Opfergabe für den heiligen Fußabdruck am Gipfel. Der Fußabdruck, den je nach Glaube Buddha, Adam oder Shiva dort vor langer Zeit hinterlassen hat. Die Stufen werden größer und größer. Meine Beine zittern bei jedem Schritt. Vorfreude beim Anblick des Gipfels.

Ich stehe in einer Menschenreihe vor dem Tempel am Gipfel. Tiefe, leuchtende Augen blicken mir neugierig entgegen. Eine junge Frau lächelt mich schüchtern an. Ich reiche ihr eine Lotusblume. Mit einem Augenzwinkern scheint sie sich bei mir zu bedanken. Ich zwinkere zurück. Nur noch drei Pilger vor uns trennen mich vom Fußabdruck. Die lächelnde Frau bricht den Stängel der Lotusblume. Sie deutet auf meinen Straus. Ich mache es ihr nach. Ein helles, zurückhaltendes Lachen. Sie nimmt meine Hand. Zusammen treten wir vor den Fußabdruck. Alles geht schnell. Sie führt ihre gefalteten Hände zur Stirn und dann zum Herzen. Dann kniet sie sich nieder. Legt ihren Kopf auf den Sockel vor dem Schrein. Verweilt kurz. Ich verbeuge mich aus dem Hintergrund. Lege meine Blumen ab. Zusammen verlassen wir den schmalen Durchgang.

Und nun stehen wir hier oben. Erwartungsvoll. Ihre Hand verweilt auf meiner Schulter. Ihr Kind liegt schlafend auf meinem Fuß. Plötzliches Murmeln um mich herum. Bewegung in der Menge. Reckende Köpfe. Aufgeregtes Deuten. Die ersten Strahlen des Tages brechen aus einer Wolkendecke hervor. Ein magischer Moment. Wie ein Schleier hebt sich langsam das Dunkel. Das erste Mal gibt die Nacht den Blick auf die Berg- und Seenlandschaft um uns frei. Wie ein Blinder, der auf einmal sehen kann. Der Horizont wird von gold-rotem Glanz überzogen. Ein heller Glockenton erklingt. Es ist Ashan, der die Glocke für mich läutet. Sie verkündet, dass wir hier oben angekommen sind. Das ist unser Moment.

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VerfasserIn des Reiseberichts: Anna Dütsch

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Reisebericht aus Sri Lanka

"Die Straßen waren quirlig und belebt. Fröhlich vor sich hin hupende Tuk Tuks zogen an uns vorbei. Die vielen kleinen Geschäfte nebeneinander erzeugten ein eindrucksvoll buntes, vielseitiges Straßenbild."

E & P, Sri Lanka
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Reisebericht aus Sri Lanka

Anfang Dezember. Das Wetter ist nass und eiskalt. Sowohl vor als auch nach der Arbeit scheint kein Tageslicht. Es ist dunkel. Wenn Schnee fällt, schmilzt er sofort und durchnässt die Schuhe. Falls es nicht taut, ist die weiße Pracht spätestens am Folgetag zu einem vom Autoabgas versifften, braunen Kristallhaufen verkommen. Selbst die Hunde vermeiden ausgedehnte Spaziergänge am mit Kieselsteinen verschütteten Bürgersteig. Es ist Winterbeginn in einer zentraleuropäischen Großstadt.

Doch während sich die dysphorischen Verstimmungen der drohenden Winterdepression immer lauter und lauter aufdrängen, kommt wie aus dem Nichts der rettende Gedanke: „Wir könnten auf Urlaub fahren“. Doch wohin? Hinsichtlich der Reisezeit wäre Asian interessant. Dort gibt es ja einiges an Auswahl. Hätte ich doch bloß während der Schulzeit etwas besser in Geographie aufgepasst. In Thailand war mittlerweile schon jeder. Auch Vietnam wird langsam touristisch. Indien kommt als Vaterland des Gang-Rapes nicht in Frage, aber Curry schmeckt sehr gut. Die kleine Insel südöstlich davon, Sri Lanka, wäre eine Option. Dort gab es bis vor wenigen Jahren auch noch einen blutigen Bürgerkrieg mit zahlreichen Kriegsverbrechen. Das könnte das Land vor den negativen Folgen des Massentourismus geschützt haben.

Der schnell besorgte Reiseführer liest sich mehr als vielversprechend. Gewürze, Ayurveda (was auch immer das genau sein soll), Elefanten, Strände, Tempel, Buddha und Tee klingt jedenfalls viel sympathischer als Winterdepression, Psychotherapie und Serotonin-Wieder-Aufnahme-Hemmer einmal täglich morgens nüchtern. Selbst die Flugverbindung ist unkompliziert und der Chef ist mit zwei Wochen Urlaub im Jänner einverstanden. Perfekt, der Flug ist gebucht. Wir fliegen also auf Urlaub nach Sri Lanka. Doch was tun wir dann dort eigentlich? Nach gemeinsamem Brainstorming fiel die Antwort schnell auf eine Mischung aus Inselrundreise und Strandurlaub. Auf die Ziele der Rundreise konnten wir uns schnell und konfliktfrei einigen, doch die Planung und Buchung der einzelnen Hotels und Transfers gestaltete sich zunehmend kompliziert in den raren Freiräumen einer 70-Stunden-Arbeitswoche. Auch der Zeitpunkt des Abflugs rückte immer näher und näher.

Zum Glück brachte uns ein naher Verwandter auf die Internetseite von a&e erlebnis:reisen. Der erste Eindruck war sehr sympathisch und auch das telefonische Gespräch über unsere Wünsche und Vorstellung wurde bereits am Folgetag von der sehr freundlichen und kompetenten Mitarbeiterin Frau Lohse um einen individuell für uns zusammengestellten Reisevorschlag ergänzt – großartig. Reisebüroveranstaltung verband ich bis jetzt immer mit Heizdecken, großen Autobussen und Menschen über 75 Jahren mit körperlichen Gebrechen und unbändigbarem Meteorismus. Dass es perfekt auf persönliche Wünsche zugeschnittene Individualreisen gibt, die man sich dann auch noch leisten kann, wusste ich nicht. Frau Lohse meinte wir sollten uns schnell für oder gegen die einzelnen Hotels entscheiden, da wir für die Hauptsaison schon sehr kurzfristig dran sind. Das konnte ich zwar nicht ganz nachvollziehen, immerhin waren noch fast 14 Tage Zeit bis zum Abflug, doch wir waren so und so begeistert und sagten sofort zu.

In den Tagen vor Abflug war von winterdepressiven Verstimmungen gar nichts mehr zu spüren, der Start unserer Reise rückte mit großen Schritten immer näher und auf einmal waren wir nach einem unkomplizierten, angenehmen Flug in Colombo, Sri Lankas Hauptstadt, angekommen.

Der erste Eindruck von Colombo war toll. Die Sonne strahlte. Es war glühend heiß. Die Menschen waren allesamt von Anfang an freundlich, unaufdringlich und wirkten glücklich. Die Straßen waren quirlig und belebt. Fröhlich vor sich hin hupende Tuk Tuks zogen an uns vorbei. Die vielen kleinen Geschäfte nebeneinander erzeugten ein eindrucksvoll buntes, vielseitiges Straßenbild. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich in einer asiatischen Großstadt und war total begeistert. Auch zum Essen fanden wir ein sympathisches Restaurant mit verschiedenen ausgezeichneten Curry Gerichten. So konnte es weitergehen.

Als wir wieder im Hotel eintrafen, wurden wir gleich informiert, dass uns unser Guide und Fahrer morgen zeitig in der Früh für die Rundreise abholt und nach einem tiefen und festen 10-stündigen Jet-Lag Schlaf und darauffolgendem köstlichen Frühstück mit frischen regionalen Früchten lernten wir ihn kennen. Wijay war ein circa 50-jähriger immer lächelnder Singhalese mit freundlicher Ausstrahlung und guten Englischsprachkenntnissen, mit dem sich wie von selbst schnell und unkompliziert eine freundschaftliche Beziehung aufbauen ließ. Bereits nach der ersten halben Stunde Autofahrt waren wir heilfroh über ihn als Fahrer. Nie und nimmer wäre eine Erholung während des Urlaubs möglich gewesen, hätten wir uns selbst durch die Wirren des lokalen Straßenverkehrs kämpfen müssen.

Das Ziel unserer zweiten Station war Sigiryia, von wo aus wir noch am gleichen Tag die Felsenfestung besichtigten. Der Aufstieg über die zahlreichen steinernen Treppen und Leitern war anfangs durchaus anstrengend, wurde jedoch bereits auf halber Strecke durch die drallen Riesenbrüste der 22 zuversichtlich lächelnden Wolkenmädchen belohnt. Bei also insgesamt 44 wunderschönen, im Felsen versteckten, gut erhaltenen Riesenbrüsten waren die paar Stufen nicht der Rede wert. Die anschließende zweite Hälfte des Aufstiegs wurden wir von einem aufmüpfigen Makaken begleitet, der uns bis zum höchsten Plateau verfolgte. Wahrscheinlich war dieser Makake der bis dahin einzige penetrant aufdringliche Einheimische der Insel. Die Aussicht von der Spitze der Felsenfestung war fantastisch. Wir blickten abwechselnd auf unsere begeisterten Gesichter und das wunderschöne Grün des uns umgebenden Regenwaldes, während das langsam untergehende Sonnenlicht rötlich an der Felswand schimmerte. Laut der Reiseführer-Legende wurde die Felsenfestung von einem Königssohn erbaut, der aus finanziellen Nöten seinen Vater tötete und sich dann vor der Rache und dem Neid seines Bruders verschanzte. Was im Reiseführer brutal und unbarmherzig klingt, wird während der wunderschönen Aussicht vom Felsen beinahe irgendwie nachvollziehbar – man sagt doch, jeder Mensch hat seinen Preis. Gegen Abend wurden wir von Wijay in unser Hotel gebracht, von welchem man in ungefähr einem Kilometer Entfernung den aus der Ebene herausragenden Sigiryia-Felsen aus dem Infinity Pool heraus bestaunen konnte.

Für den nächsten Tag stand die Ruinenstadt Anuradhapura auf dem Programm. Diesen buddhistischen Wallfahrtsort besichtigten wir gemeinsam mit unserem Guide, einem gläubigen Buddhisten, der uns in die verschiedenen religiösen Bräuche einführte. Am ganzen Gelände verbreitete sich der Sandelholzduft von den Räucherstäbchen der Opfergaben und von überallher tönten die stimmungsvollen Choräle der Betenden. Vom Buddhismus kannten wir bis dahin nicht viel mehr als die europäische, romantisierte Darstellung adipöser Genügsamkeit durch großteils gescheiterte Existenzen, die ihr Burnout und ihren Selbsthass mit Aussteigertum, Meditation und der Verherrlichung fremder Religionen zu dämpfen versuchen. Die andächtige Atmosphäre der mit aller größter Mehrheit tief gläubigen Besucher dort erzeugte jedoch ehrliche Gänsehaut, selbst für glühende, fundamentalistische Atheisten.

Am Morgen des nächsten Tages brachen wir auf nach Kandy, der zentralen Königsstadt Sri Lankas. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir noch die sehr ansehnlichen Höhlentempel in Dambulla. Auch diese mussten durch eine Bergbesteigung erarbeitet werden und auch auf diesem Aufstieg wurden wir von einer großen Makaken-Bande begleitet. Einer davon versuchte am Gipfel einer Touristin eine Kräcker-Packung zu rauben. Für einen Außenstehenden war es ein Kampf auf Augenhöhe ohne klaren Sieger. In Kandy gab es dann das nächste Highlight, den buddhistischen Zahntempel mitsamt authentisch einheimischer Führung durch unseren Guide. Der Tempel liegt mitten in der Stadt, an einem riesigen künstlich angelegten See, mit ebenso andächtiger Atmosphäre wie in Anuradhapura am Tag davor. Überall funkeln goldene Buddha-Statuen und man wird von betenden Gläubigen permanent freundlich angelächelt. Angeblich finden in dem Tempel einmal jährlich prachtvolle Umzüge mitsamt Fanfare und geschmückter Elefanten statt, wovon Wijay uns begeistert erzählte. Die Nacht verbrachten wir in einem Hotel namens Sky Pavillon, bestehend aus insgesamt fünf Zimmern an der Spitze eines Berges mit großer Glasfassade und einem wunderschönen Panorama – toll.

Von Kandy ging es mit dem Zug weiter ins Hochgebirge. Unser Fahrer brachte uns mit dem Auto zum Bahnhof, zeigte uns das richtige Gleis und erwartete uns dann mitsamt dem Gepäck am Ankunftsbahnhof nahe Nuwara Eliya. Der Zug selbst war rammelvoll und zunächst ohne Chance auf einen Sitzplatz, doch die Atmosphäre war einzigartig. Bis auf einige wenige Rucksacktouristen war der Zug gefüllt mit gut gelaunten Einheimischen, die sich miteinander lautstark unterhielten. Hin und wieder tauchten Essensverkäufer auf, mit geflochtenen Körben voller gerösteter Nüsse, Mandarinen oder Samosa. Nach kurzer Wegstrecke verließ der Zug das Stadtgebiet und führte uns bergauf und -ab durch das Hochgebirge Sri Lankas. Die Region dort ist bekannt für ihre zahlreichen Teeplantagen, was sich sowohl durch prachtvolle grüne Farben an den steilen Berghängen als auch durch einen wohltuenden Jasmintee-Duft bemerkbar machte, der unser gesamtes Zugabteil durchflutete. Unvorstellbar, dass in derart wunderschöner Atmosphäre tausende Menschen in 12-stündigen Schichtdiensten sechs Tage die Woche als Teepflückerinnen und Teepflücker für vier Euro Tagesgage ausgebeutet werden.

Unser Zielort war Nuwara Eliya, ein kleines Städtchen in den Bergen, dem man die frühere britische Besatzung noch durchaus anmerkte. Neben einem Postamt im kolonialistischen Landhausstil gab es einen riesigen Garten mit kurz gestutztem Rasen und zu guter Letzt mitten im Stadtzentrum einen 18-Loch-Golfplatz, auf dem man sich in authentischer Atmosphäre von gebückten Singhalesen die schwere Golftasche tragen lassen kann. Als Nichtgolfer verschlug es uns hingegen auf einen liebevollen Markt mit wundervoll bunten Gemüseständen und laut ihre Produkte anpreisenden Händlern. Die Wahl des Abendessens wurde einem dort demnach sehr leicht gemacht.

Für den nächsten Morgen stand eine Wanderung auf dem Programm. Bereits um sechs Uhr früh brachte uns ein Jeep auf die Hochebene des Naturschutzgebietes Horton Plains, von wo aus uns ein 3-stündiger Rundwanderweg durch das Areal führte. Die Attraktionen des Weges bildeten die Aussichtspunkte Mini World’s End  und World’s End mit jeweils kilometerweiten Blicken auf die umliegenden Gebirge. Nicht weniger interessant waren die sich auf den Aussichtspunkten sammelnden Gruppen älterer chinesischer Touristen, die sich kreischend in spektakuläre Posen an den felsigen Abgrund warfen, nur mit einem Selfie-Stick bewaffnet auf der Jagd nach dem besten Urlaubsfoto. Scheinbar sind durch den quantitativen Konkurrenzdruck auch die Auflagen für ein eindrucksvolles Urlaubsfoto größer als bei uns in Europa. Wahrscheinlich opfern für dieses im Jahr mehr Chinesen ihr Leben als Europäer im Straßenverkehr, wobei mir konkrete Zahlen dazu nicht bekannt sind. Der Blick in den Abgrund und die umliegende Region ist jedoch wirklich eindrucksvoll. Am Rückweg der Rundreise passierten wir noch die Wasserfälle Baker Falls und verspeisten den vom Hotel mitgegebenen Proviant picknickend am Ufer eines kleinen Sees. Am Nachmittag verschlug es uns spazierengehend in eine kleine Siedlung nahe Nuwara Eliya, wo uns aus Wellblechhütten kleine Kinder in wunderschönen Gewändern entgegeneilten mit der Bitte nach einem Schreibstift oder von ihnen ein Foto zu machen. Auch die Eltern begrüßten uns nach kurzer Zeit und wollten ebenfalls fotografiert werden. Die so stolz, würdevoll lächelnden Gesichter der für unsere Verhältnisse in ärmsten Verhältnissen lebenden Bevölkerung zu beobachten, war mitunter sicherlich eine der eindrucksvollsten und schönsten Erfahrungen der gesamten Reise.

Die vorletzte Station des Trips war der UdawalaweNationalpark, berühmt für seine Vielzahl an Vögeln und Elefanten. Auch dort wurde für uns ein wunderschönes Hotel gebucht, mit eigenem Biogemüsegarten und einem Pfauenpärchen, das jeden Nachmittag auf Besuch kam, sowie einigen älteren britischen Vogelfanatikern mit Tarngewändern, riesigen Ferngläsern und beigen Safarihüten auf kahlweißen Köpfen. Beim Sonnen am Pool mit den zwitschernden Melodien der einen umgebenden hundert verschiedenen Vogelarten schliefen wir ein und holten uns so unsere ersten leichtgradigen Verbrennungen, doch bereut wurde nichts. Zum Abendessen gab es eine Auswahl an über zehn verschiedenen vegetarischen Curries. Wir haben alle probiert und sie waren alle köstlich. Unsere ersten Elefanten im Udawalawe-Nationalpark sahen wir bei der morgendlichen Fütterung im Elefantenwaisenhaus. Ganz im Gegensatz zu unseren anfänglichen Befürchtungen war das kein Zoo oder Sea World für Dickhäuter, sondern der ehrliche Versuch verstoßenen Tieren ein Heranwachsen in natürlicher Atmosphäre zu ermöglichen, um sie nach einigen Jahren wieder in die Natur zu entlassen. Auf der Safari am Nachmittag haben wir dann sicher einige frühere Mitbewohner der Elefantenwaisenhaus-Community zu sehen bekommen, wahnsinnig eindrucksvoll. Wasserbüffel und Elefanten waren nur wenige Armlängen entfernt und Zweitere einmal sogar fast mit dem Rüssel bis in unseren Jeep reichend. Fast vier Stunden konnten wir ihren Alltag beobachten, was leider viel zu schnell verging. Ein wirklich absolut empfehlenswertes Erlebnis und ein weiteres Highlight der Sri Lanka-Rundreise.

Zum krönenden Abschluss des Urlaubs ging es an die Südküste der Insel nach Dikwella in ein kleines Strandhotel. Zum Empfang gab es Longdrinks aus Kokosnüssen. Das Hotelareal bestand aus einigen wenigen Bungalows mit Strandblick. Der Eingangsbereich und das Badezimmer waren offen und direkt mit der Natur verbunden, sodass man sich beim Duschen je nach Tageszeit in den Sternen oder im Meer verlieren konnte. Das ganze Hotel war harmonisch mit warmen bunten Farben durchzogen. Täglich wurden Yoga und Meditation angeboten. Der Strand war weiß, das Meer hellblau. Rund um die Uhr gab es regional saisonales Obst und auch das Essen, wir buchten Halbpension mit mehrgängigen raffinierten Frühstück- und Abendmenüs, war täglich köstlich. Unseren Erwartungen hätte, wie schon während der Reise zuvor, nicht besser entsprochen werden können und die Tage und Nächte dort waren der Ideale Abschluss des  perfekt gelungenen Urlaubs.

VerfasserIn des Reiseberichts: E & P

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Unsere Erfahrung mit a&e in Sri Lanka

"Sri Lanka, wir kommen auf jeden Fall wieder!"

H. & T. B., Sri Lanka
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Unsere Erfahrung mit a&e in Sri Lanka
Unsere Erfahrung mit a&e in Sri Lanka

Unsere Erfahrung mit a&e in Sri Lanka

Mein Mann und ich haben eine von a&e organisierte 14-tägige Rundreise durch Sri Lanka im Januar 2016 gemacht. Besonders gefallen hat uns hier die freundliche und geduldige Beratung durch a&e. Die netten Damen sind sehr flexibel auf unsere Wünsche eingegangen und haben damit unsere Rundreise exakt auf unsere Wünsche angepasst. In puncto Organisation hat alles wie am Schnürchen geklappt - Flüge, Abholung, Hotelreservierungen etc.
 
Sri Lanka selbst hat uns außerordentlich fasziniert. Die Mischung aus wunderbarem Wetter, extrem freundlichen Menschen, einer faszinierenden und abwechslungsreichen Landschaft, sehr alter Kultur und dem einem überall begegnenden Buddhismus hat uns sehr beeindruckt. Die Kombination von 9 Tagen Rundreise und 5 Tagen Badeurlaub war optimal.
 
Sri Lanka, wir kommen auf jeden Fall wieder!

Sie haben Fernweh bekommen und wollen auf Erkundungstour in Sri Lanka gehen? Dann stöbern Sie doch mal in unseren vielseitigen Sri Lanka-Reisen oder lassen Sie sich Ihre maßgeschneiderte Privatreise gestalten!

VerfasserIn des Reiseberichts: H. & T. B.

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Unsere Momente in Sri Lanka

"Die Bergwanderungen in Corbet's Rest waren beeindruckend. Wir hatten Glück und haben eine Menge verschiedener Tiere sehen können, haben einen Wasserfall besichtigt und konnten die Aussicht genießen."

D + M, Sri Lanka
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Unsere Momente in Sri Lanka

Unsere Momente in Sri Lanka

Die Bergwanderungen in Corbet's Rest waren beeindruckend. Wir hatten Glück und haben eine Menge verschiedener Tiere sehen können, haben einen Wasserfall besichtigt und konnten die Aussicht genießen. Nebenbei haben wir vom Bergführer eine Menge über die einheimische Kultur erfahren! Einfach nur empfehlenswert!

Entdecken Sie Sri Lanka ganz nach Ihren Wünschen: Sri Lanka - Individualreisen & Sondergruppen

VerfasserIn des Reiseberichts: D + M

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Sri Lanka Pocket Guide
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