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Old Burma Road

Old Burma Road 3.11.-.25.11.07

Von Hanoi bis zur chinesischen Grenze

Vor der Abreise hatte ich mir viele Gedanken gemacht, ob es richtig ist, nach Burma zu reisen. Im September und Oktober flimmerten die Bilder über die Demonstrationen in Rangun und Mandalay über unsere häuslichen Fernsehschirme. Und seit der Niederschlagung der Proteste kaum noch Nachrichten. Wird es gefährlich? Wen unterstützt man da wirklich? Es ist grässlich, aber vier von fünf Fluglinien gehören der Familie des Generals oder hohen Militärs, das Gleiche gilt für die besseren Hotels. Es gibt 2 Fernsehsender, der eine ist staatlich, der andere gehört dem Militär. Die Liste liesse sich sicher fortführen.

Doch ich will am Anfang beginnen:

Zunächst einmal ging der Flug nach Hanoi, bekanntes Terrain noch vom Februar diesen Jahres. Es blieb so gut wie keine Zeit, irgend etwas anzuschauen. Das wäre ärgerlich gewesen für jeden, der zum ersten Mal in dieses freundliche und quicklebendige Land kommt. Doch wie ich sehr schnell feststellen musste, war ich mit lauter "alten Hasen" unterwegs, die alle schon in Vietnam gewesen sind.

 Nun gut. Am nächsten Morgen ging es dann auf äußerst holperiger Strecke Richtung Norden/chin. Grenze und in die "Tonkinesischen Alpen" nach Sapa. Dort leben viele Minderheiten, die recht nett anzuschauen sind in ihren Trachten. Da gibt es "Schwarze Hmong", "Blumen-Hmong", "Weisse Hmong" , "Cai" und "Yi". Die Frauen scheinen den lieben langen Tag lang wunderschöne Handarbeiten zu machen auf Stoffen, die mit selbst angebautem Indigo dunkelblau bis schwarz gefärbt werden.

Um Sapa herum wunderschöne Landschaft, malerische Reisterassen, Wir hatten freundliches Wetter und sind einige Stunden herumgewandert. Das Hotel war anständig und verfügte zwar nicht über Heizung, ein Umstand der in fast 2000 m Höhe für uns Weicheier schon von einiger Bedeutung ist. Aber es gab in jedem Zimmer einen "Widerstand", so die Erklärung unseres Guides. Nach einigem Suchen entpuppte sich dieses Ausstattungsstück als eine elektrische Heizdecke im Bett, eine wahrlich nette Errungenschaft in kalten Nächten!

Und am nächsten Tag stand uns dann schon der Grenzübertritt nach China bevor.

Die Grenzformalitäten waren schnell erledigt. Beim Durchleuchten des Gepäcks gab es erste Eindrücke von dem Staat, den wir nun bereisen wollten. Mit sicherem Griff wurde ein einziges Buch herausgefischt und konfisziert: Lonely Planet Reiseführer "China". Wir alle schauten einigermassen perplex! Was soll das? Der chin Reiseleiter ("Stefan"), gefragt, was das soll, erklärte uns, dass in diesem Buch keine Beschreibung von Taiwan sei. Taiwan aber sei Teil der VR China, daher sei dieses Buch verboten und müsse beschlagnahmt werden! Die ganze Erklärung mit einer Miene, die uns unangenehme Tage befürchten liess... Vielleicht stehen in diesem Reiseführer auch noch ein paar kritische Sätze zur Tibet-Politik oder positive Statements zum Dalai Lama? Wir konnten es nicht mehr überprüfen. 

Kunming und der Steinwald

Hekou ist ein kleiner und unbedeutender Grenzort mit 30.000 Einwohnern, der durch den kleinen Grenzverkehr mit Vietnam lebt. Die "Stadtbesichtigung" war dann auch schnell beendet.Am nächsten Morgen ging es dann weiter auf ziemlich schlechten Strassen nach Kunming und zum Steinwald. Laut Reiseleiter soll die "Zentralregierung" der Provinz Yunnan zwar reichlich Geld für den Strassenbau zu Verfügung stellen, es gäbe aber schlimme Korruption und das Geld der Regierung verschwinde in dubiosen Kanälen und werde für schicke Privathäuser und dicke Landrover ausgegeben. 

Erst gegen Abend erreichten wir dann nach 400 km total durchgeschüttelt und zermürbt den Steinwald, UNESCO-Naturerbe. 

Und dort erwartete uns das mit Abstand schlechteste Hotel der ganzen Reise, was wir aber zu diesem Zeitpunkt nicht wussten. Vielleicht auch ein kluger Schachzug? Also: staatliches Hotel, welches seinen einzigen Stern wegen der einzigartigen Lage mitten im Steinwald hat. Keine Heizung (kein Hotel und kein Privathaus in China südlich des Yangtse hat normalerweise Heizung!) und das bei nächtlichen Temperaturen in Gefrierpunktnähe in einer Höhe von 2000 m. Auch kein warmes Wasser, weder am Abend noch am Morgen. Absolut schreckliches Frühstück in Bahnhofs-Wartesaal-Atmosphäre. Der Bau ist hellhörig und vollbelegt von chin. Reisegruppen. Was das heisst wird mir in der Nacht klar, als ca. eine Busladung Chinesen sich vor meiner Tür versammelt (aus unerfindlichen Gründen) und gut 40 Minuten in einer Lautstärke schnattert und diskutiert, dass mir im Zimmer fast die Ohren abfallen. Nach 10 Minuten beschliesse ich, als Gespenst auf dem Flur zu erscheinen, Nachthemd, wirre Haare, Schlafsocken an den Füssen, um sie zu erschrecken und zu vertreiben. Effekt gleich Null! NULL!! Irgendwann um 23.15 Uhr löst sich der Spuk für mich auf, um am Morgen gegen 5.00 Uhr in ähnlicher Form wieder einzusetzen.

Insgesamt machen wir immer wieder diese Erfahrung, dass in Hotels zu jeder Tages- und Nachtzeit in immenser Lautstärke auf den Fluren getobt wird, dass Koffer und sonstige Gepäckstücke mit Getöse befördert werden, als ob es schlicht keine anderen Gäste gäbe. Es wird gedrängelt und geschoben ohne Rücksicht auf Verluste. Der Rest der Welt ist schlicht nicht existent. Mein China-Bild bekommt erste Risse.

Als Trost zeigt sich der Steinwald am frühen Morgen direkt vor dem Hotel bei gutem Wetter. Auf einem Areal von mehr als 260 Quadratkilometer sind diese bizarren einstmals unter Wasser gelegenen Formationen durch Erosion entstanden. Wie immer haben die Chinesen den Felsen sofort passende Namen gegeben. Auch hier wieder Gedränge, Geschubse, Reiseleiter mit Flüstertüten, die die romantischen Bilder erklären und von der Romantik nichts übrig lassen.

Weiter geht es nach Kunming, wo ich mich im Hotel erst einmal wieder "entbusche" - sprich ein langes genüssliches Bad nehme. In diesem Hotel habe ich im Jahr 2000 schon einmal genächtigt. Die Show der Minderheiten am Abend entpuppt sich als irgendwas Richtung Revue, hat aber kaum noch mit den Yunnan-Minderheiten oder deren Tänzen zu tun. Schön bunt war es trotzdem.

Shangri La

Am frühen Morgen Flug von Kunming, der "Stadt des ewigen Frühlings", der "Gartenstadt", nach Chongdian oder "Shangri La", wie die Chinesen diesen Ort seit Ende der 90er mit dem ihnen eigenen, immer schon vorhandenen Selbstbewusstsein nennen. Damit haben sie einfach den Namen eines sagenumwobenen Ortes aus dem 1933 erschienenen Roman von James Hilton "Lost Horizon" auf ihr Städtchen im Westen Yunnans mit 30.000 Einwohnern übertragen. 

Wir finden uns bei gutem und klarem Wetter in einer Hochebene auf 3.400 Metern wieder. Also: gaaanz langsam bewegen! Uns empfängt eine wahre Augenweide von jungem und tibetischen Guide mit strahlenden Augen und einer guten Portion Schalk im Nacken. Er spricht nur Englisch, macht ein paar Andeutungen über den "Leader", der vor kurzem noch in Deutschland gewesen sei und von unserer Angie empfangen wurde. Wir hoffen, dass unser chin. Guide nicht so gut Englisch versteht, denn alleine solche Aussagen könnten Jampa - so heisst er - seinen Job kosten!

Unser Hotel hat einen tibetischen Touch und KEINE Zentralheizung!! Die grossen Holztore am Eingang stehen zu jeder Tageszeit einladend weit offen. Man sitzt eben in Mänteln und mit entsprechender Ski-Unterwäsche am Tisch und frühstückt. Ich danke meiner Eingebung, die mich entsprechende Kleidungsstücke in den Koffer werfen liess! Und am Abend erhört man unsere dringenden Bitten, die Heizstrahler im Zimmer einzuschalten. Mit dieser Massnahme erreicht die Zimmertemperatur dann nach 2 Stunden immerhin 16 Grad. Dann wird wieder abgeschaltet. Aber bei 9 Grad im Zimmer einzuschlafen, das ist wirklich fast nicht möglich.

Ein erster Ausflug führt uns zum grössten buddhistischen Kloster in China nach Songtseling. In der Tat sieht dieses Kloster aus wie ein kleiner Potala in Lhasa und lässt wahrscheinlich die hier ansässige tibetische Bevölkerung ihr Schicksal ein wenig verdrängen. Die Dörfer unterwegs sehen prächtig aus, es wird viel im traditionellen Stil mit wuchtigen Holzfassaden gebaut. Alles macht einen properen Eindruck.

Nachmittags ein Spaziergang durch die "Altstadt"; die eigentliche Stadt sieht eher aus, als wäre sie vor ein paar Jahren nach Regierungsplänen auf dem Reissbrett entstanden und ist mit ihren überdimensionierten Prachtstrassen eindeutig für wesentlich mehr Verkehr, mehr Menschen und den erwarteten boomenden Tourismus geplant. Die Altstadt gibt uns einen Vorgeschmack auf Lijiang, unsere nächste Station. Mit zwei Mitfahrerinnen zusammen mache ich es mir in einem Café gemütlich, wir trinken zum ersten Mal einen trockenen Rotwein aus Yunnan, China, durchaus trinkbar, wenn auch vergleichsweise teuer (ca. 10 €/Flasche).

Der Ausflug am nächsten Tag in das einzige Naturschutzgebiet Yunnans ist zu dieser Jahreszeit eher enttäuschend. Im Sommer muss es hier ein Blütenmeer geben, den der XXX-See ist rundum von wahren Hainen von Rhododendren und Azaleen umstanden. Wir laufen ein gutes Stück rund um den See und geniessen die relative Ruhe, wenn man mal absieht von den chin. Reisegruppen, die aber eigentlich nicht wirklich gerne zu Fuss sind. In den Mülltonnen am Rande unseres Weges sieht man immer wieder die allgegenwärtigen Sauerstoff-Einwegflaschen, groß wie Haarspray-Dosen mit Maske zum Aufsetzen auf das Gesicht. Nun ja, wer's braucht. Aber eigentlich kommen sie uns schon ein bisschen hypochondrisch vor, die Chinesen!

Das Naturschutzgebiet ist ein neues Herzeige-Projekt. Schaut, wir haben es auch mit dem Naturschutz. Man darf mit Bussen nicht hineinfahren, sondern wird am Eingangstor in grüne Busse umgeladen, die aber genauso mit Diesel fahren wie alle anderen. Im Bus gibt es wieder eine Reiseleiterin in tibetisch anmutender Tracht, die etwas über die Landschaft erzählt.

Übrigens: Diesel. Es wird zunehmend zum Problem, Diesel zu tanken. Es gibt ein Lieferproblem für diesen Treibstoff und der Busfahrer ist im weiteren Verlauf der Tour noch häufiger gezwungen, viele Tankstellen anzufahren, um irgendwie Diesel zu organisieren. In einigen Landstrichen wird der Kraftstoff schlicht nur an die eigene Bevölkerung verkauft. Und da es unser Busfahrer auch an diesem Tag schafft, unser Gefährt zu versorgen, steht der Weiterfahrt am nächsten Tag nichts im Wege.

Tigersprungschlucht, Lijiang und Dali

Es geht durch schöne Landschaften immer bergab zur Tigersprung-Schlucht. Hier verläuft die Grenze der autonomen tibetischen Präfektur Degen und hier muss uns unser tibetischer Guide verlassen. 

Die Tigersprung-Schlucht ist durch einen Seitenarm des Yangtse entstanden und gehört zu den tiefsten Schluchten der Welt. Bis zu 3900 m ragen die Berge beidseits auf, und die Schlucht ist an ihrer engsten Stelle, zu der wir uns begeben, gerade mal 30 Meter breit. In der Mitte des Flusses liegt dann auch noch ein Felsbrocken, so dass ein Tiger auf die andere Seite springen könnte, wenn es sie hier noch gäbe, die Tiger...

Lijiang, auf einem 2600 m hohen Plateau gelegen und umgeben von den Jadedrachen-Schneebergen, wurde bereits in der Mingzeit erbaut. Die UNESCO erklärte die komplette Altstadt 1998 zum Weltkulturerbe. Zwei Jahre zuvor hatte ein Erdbeben der Stärke 7 die Stadt erschüttert,und während die chin. Plattenbauten der Neuzeit großenteils einstürzten, zeigte sich der Baustill der Naxi-Minderheit überlegen. Die historische Altstadt war fast komplett intakt geblieben.

Die Naxi stammen von tibetischen Nomaden ab, die Jahrhunderte zuvor hier eingewandert sind. Sie haben eine eigenständige Kultur mit einer schamanistischen Dongba-Religion und einer wunderschönen Bilderschrift. Klar, dass hier unbedingt 2 T-Shirts und Tücher gekauft werden mussten. Am nächsten Tag fand ich dann noch in der Altstadt einen Künstler, der diese Dongba-Schrift in Bilder einarbeitet. Und von Stund' an hatte ich ein Handgepäckstück mehr...

Unser Hotel liegt im neueren Teil der Altstadt und ist wie alle anderen Bauten zwar neu, aber komplett im alten Stil gebaut mit mehreren schönen Innenhöfen. Beim Bummel durch die Altstadt kann man kaum die Grenze ausmachen zwischen alter und "neuer alter" Bebauung. Insgesamt beherrscht der Tourismus die Szene, ein Ladengeschäft reiht sich an das nächste, dazwischen ein paar Restaurants, die man wie überall in China an den großen roten Laternen erkennt. Zwischen und neben den malerischen Gässchen mit holperigem Kopfsteinpflaster fließen noch mehrere kleine Bäche, man kommt sich fast vor wie in einer Filmkulisse zu einem der Filme mit Gong Li. 

Am nächsten Tag geht es wieder in die Berge, wieder mit Umstieg in einen "grünen" Bus und letztendlich per Seilbahn auf ein Plateau in den Jadedrachen-Schneebergen. Wir haben gutes Wetter und die Sicht auf die bis zu 5.500 m hohen Gipfel des Ost-Himalaya ist wirklich toll. Unterwegs schauen wir uns noch eines der Naxi-Dörfer an, die vor allem wegen ihrer schönen Haustore bekannt sind. 

Und wieder einen Tag später erreichen wir Dali und sind nunmehr wieder auf der legendären "Old Burma Road", die der Reise ihren Namen gegeben hat. Sie führt von Kumning über Dali zur burmesischen Grenze und dann weiter nach Mandalay. Gebaut von den Briten wurde sie zu einem wichtigen Versorgungsweg, auf welchem u.a. die Amerikaner den Chinesen im Krieg gegen die Japaner zu Hilfe kamen. 

Nach Lijiang hat Dali, obwohl ein nettes Städtchen sehr malerisch am Erhai-See gelegen nicht mehr so wirklich viel zu bieten und das Wetter hat sich zu allem Überfluss auch noch verschlechtert. Die berühmten drei Pagoden, Wahrzeichen von Dali, werden natürlich abgelichtet.

Auf der „Old Burma Road“

Es folgen zwei eher unspektakuläre Tage, weil wir die Distanz zwischen Dali und der Grenze nach Burma erreichen müssen. Zwar gibt es in Tengchong einen Abstecher nach Yufeng zu einem daoistischen Kloster, welches malerisch auf dem Gipfel eines Berges liegt, sich aber konsequent in Wolken hüllt, so dass wir nach der Fahrt mit der Seilbahn und anschliessendem Erklimmen der letzten 100 Höhenmeter lediglich Nebel zu sehen bekommen. Hier ist der Sitz der daoistischen Gesellschaft Yunnan. einen Mönch können wir auch bewundern. Schöne, wilde Landschaft, nun gut.

Nach einem Gewaltritt kommen wir nun endlich zur burmesischen Grenze und übernachten noch auf chinesiischer Seite in einem Apartment-Hotel in Ruili. Unglaublich, was wir für Autos vor den einzelnen Apartmenthäusern geparkt sehen, da wechseln sich die dicken Jeeps mit entsprechenden Limousinen ab. Wir sind im goldenen Dreieck und Yunnan war bis vor nicht allzu langer Zeit der wichtigste Lieferant von Schlafmohn und seinen Produkten. Hauptsächlich die Minderheiten in den Bergen auf beiden Seiten der Grenze konnten ihre Mohnfelder gut tarnen. Bei den Karossen könnte es sich aber genausogut um Mafia-Angehörige oder Politiker handeln, die sich zum Wochenende mit ihrer kleinen Zweitfrau amüsieren. Es ist nun deutlich wärmer, schwül fast und die Moskitonetze vor den Fenstern haben ihre Berechtigung.

Am nächsten Morgen Abschied von Stefan und unserem tapferen und immer gelassenen Busfahrer, der alle Diesel-Probleme gemeistert hat. Die Grenzformalitäten beim Verlassen Chinas sind schnell erledigt. Das kann man von der burmesischen Seite nicht behaupten.

Es erwartet uns San, eine hübsche junge Burmesin mit leichtem und darum umso interessanteren Silberblick, traditionell in Longyi gekleidet. Sie spricht sehr gut Deutsch mit einem ganz leichten englischen Akzent, hat in Rangun studiert und lebt dort auch. Wir warten. Eine Stunde... zwei Stunden. San kommt mal wieder heraus aus dem kleinen Grenzhäuschen mit all unseren Pässen und diversen Papieren. Wir müssen noch mehr ausfüllen. Es dauert wieder, dann muss San in den Ort fahren, um Fotokopien zu machen, der Kopierer der Grenzstation ist defekt!

Endlich können wir dann fahren, aber das war noch nicht alles. Nach 10 Kilometern hält der Bus erneut an einer Station, wo die Wagen und Busse gefilzt werden. Ich bange um mein Handy, welches ich in drei Teilen an drei Orten im Gepäck versteckt habe. Ausländische Handys sind in Burma verboten!!! Aber man lässt unser Gepäck glücklicherweise in Ruhe.

Im weiteren Verlauf der Fahrt nach Lashio werden unsere Papiere noch zweimal überprüft. Mir fällt auf, dass wir keinen "Immigration"-Stempel auf dem Visum haben, dafür aber ein wüstes lila Papier angetackert ist. Angeblich sei alles in Ordnung, den Stempel gäbe es nur auf dem Flughafen. Eines ist uns jetzt jedenfalls ganz klar: diesen Grenzübergang haben bislang nur ganz wenige Langnasen passieren dürfen!

Lashio als Zwischenstopp auf der Fahrt nach Maymyo (oder burmesisch Pyin Oo Lwin) hat auch nicht wirklich viel zu bieten: eine neumoderne Pagode "vom General gebaut" und entsprechend steril und protzig, ein kleiner malerischer Wasserfall und eine Höhle mit vielen neuen Buddhastatuen.

Aber ein Höhepunkt kommt dann doch noch: wir fahren mit der Eisenbahn über die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Welt: über dreihundert Meter hoch und 700 Meter lang, eine Stahlkonstruktion der Pennsylvania Steel Company, gebaut in der Rekordzeit von XXX Jahren. Aus dem Zug heraus ist es nicht möglich und auch verboten, zu fotografieren. San berichtet uns, dass auf den Bergen rundum Soldaten mit Feldstechern den Zug beobachten und kontrollieren, ob jemand eine Kamera aus dem Fenster hält. Man fürchtet offenbar Terrorakte. Direkt am Ende der Brücke befindet sich wieder ein kleiner Bahnhof und es gelingt mir ein - allerdings enttäuschender - fotografischer Rückblick, da die Tiefe der überquerten Schlucht durch die Vegetation verborgen wird.

Im Zug werden wir von mehreren Einheimischen nepalesischer Abstammung angesprochen und interviewt. Auch sie sind ein Überbleibsel der englischen Besatzung, da sich die englische Armee auch aus Indern (v.a. Sikhs) und Nepali rekrutierte. Ein kleines Mädchen schäkert mit uns und nach dreissig Minuten sind wir Freunde geworden, ohne ein einziges Wort gewechselt zu haben.

Das Bild wandelt sich komplett in Maymyo, Rückzugsort der englischen Kolonialherren vor der erdückenden Hitze in Mandalay. Hier erwarten uns Kolonialarchitektur, ein Hotel im englischen Stil mit Early Morning Tea und Golfplatz in der Nähe, Pferdekutschen als übliches Transportmittel und - als wichtigstes - europäisch anmutendes angenehmes Klima, erst recht jetzt im November. Die Zimmer haben sogar Kamine!

Die Häuser der ehemaligen Besatzer sind noch gut im Schuss aber großenteils verlassen. Die Burmesen fürchten, dass es in einigen spukt. Phantastisch ist der Baumbestand in der ganzen Stadt und in der Umgebung der Kolonialhäuser. Natürlich darf auch ein botanischer Garten nicht fehlen, der sich als wahres Kleinod entpuppt. Neben schöner Landschaftsgärtnerei erwarten uns verschiedene thematisch konzipierte Abschnitte, es gibt Bambus-Gärten und das obligatorische Orchideenhaus und ich treffe hier wieder auf Takins! Anders als vor zwei Jahren in Bhutan kann man sie ganz aus der Nähe bewundern, diese sonderbare Spezies, Mischung aus Kuh, Ziege und Wolpertinger.

Immer wieder fallen uns unterwegs kleine geschmückte Transporter auf mit jeder Menge freundlich winkender Menschen, die ein baumartiges Gebilde mit allerlei seltsamen Zierrat irgendwohin zu karren scheinen und dabei auch noch singen oder Musik machen. San klärt uns auf, dass am Ende der Woche an Vollmond ein hohes buddhistisches Fest stattfinden wird. Die Wunschbäume sind mit Utensilien für die Mönche behängt, also Schüsseln, Teller, Bilder, Küchengeräte, Teekannen, aber auch Geldscheinen, Nahrungsmitteln und Decken. Kaum aber werden wir offensichtliche Touristen gesichtet, wird gewunken und gelächelt. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man sich so willkommen geheißen vorkommt!

Mandalay

Gegen Abend treffen wir in Mandalay ein. Hier war einer der Brennpunkte der Demonstrationen vom September/Oktober dieses Jahres.

Bevor ich im November nach Burma fuhr hatte ich nicht verstanden, was vergeistigte Mönche auf die Straße treibt, um gegen die Erhöhung der Spritpreise zu demonstrieren. Nun weiss ich mehr.

Wie in fast allen Ländern Südostasiens, v.a. aber in Burma mit seinen 85 % Buddhisten, übernehmen die Mönche und die Klöster die Aufgaben, die hier bei uns ein Sozialstaat regelt. Mönche dürfen kein Geld besitzen oder verdienen, sie sind von Spenden aus der Bevölkerung abhängig. In den Morgenstunden zockeln sie durch die Strassen mit ihrer Almosenschüssel und sammeln Nahrungsmittel, Reis, Früchte, schon zubereitete Speisen, was halt gerade bei den Menschen so im Kochtopf brodelt. Gegen 11 Uhr gibt es dann Mittagessen, ab 12 Uhr herrscht für den Rest des Tages ein striktes Verbot jeglicher Nahrungsaufnahme.

Die Klöster erhalten auch Geldspenden. Dafür werden ganz arme Leute mit durchgefüttert. Kinder können dort abgegeben werden und erhalten Essen, Unterkunft und eine Ausbildung, die neben der buddhistischen Lehre auch so profane Fertigkeiten wie Schreiben, Lesen, Rechnen und Englisch umfasst. Die Kinder können übrigens zu jeder Zeit wieder ins weltliche Leben zu den Eltern/der Familie zurückkehren und sich auch dann wieder anders entscheiden.

Im September hat die Militärregierung die Preise für Diesel um 500 % angehoben. Sie baut ca. 300 km nordöstlich von Rangun eine neue Hauptstadt mitten im Dschungel, ausschliesslich für Regierung und Militär und deren Angehörige. Dies geschieht auf Anraten eines ASTROLOGEN!!! Und dafür u.a. muss die Bevölkerung bluten!

Wenn nun aber in der Folge der Preiserhöhung für Diesel alle anderen Preise steigen, der Bauer muss schliesslich seine Waren auf den Markt transportieren und der Tagelöhner muss seinen Bus bezahlen, dann bleibt für die Klöster und deren soziale Aufgaben nichts mehr übrig.

Da auch die Soldaten der Militärregierung Buddhisten sind, haben sie sich am Anfang der Protestbewegung geweigert, auf Menschen, insbesondere auf Mönche zu schiessen. Was denen die Befehlsverweigerung eingebracht hat, weiss keiner so genau. Die Regierung hat daraufhin Soldaten der Bergvölker im Norden rekrutiert und zu den Krisenherden schaffen lassen. Die sind weder Buddhisten noch Christen und haben bereitwillig die von oben erteilten Befehle ausgeführt.

Während der Ausgangssperre hat man dann die Klöster in und um Mandalay und Rangun nachts durchsucht und sich die Teilnehmer der Demonstrationen aufgrund von Fotos und Videos herausgepickt. Auch hier ist unklar, wieviele für ihren Mut ihr Leben lassen mussten.

Mit diesem Wissen im Kopf besuchen wir die Mahagandayon-Mönchs-Universität in der Nähe der U Bein-Brücke bei Mandalay, einer bekannten 1200 Meter langen Holzbrücke über den Taungthaman-See, die 1849 ganz aus Teakholz gebaut wurde und immer noch ihren Dienst tut.

Wir wohnen der Speisung der Mönche bei. Eine Familie hat heute für die über 1000 großen und kleinen Mönche und (wenigen) Nonnen das Essen finanziert und selbst gekocht bzw. teilweise kochen lassen. Die Frauen der Familie stehen in ihrer besten Kleidung an den Töpfen mit Reis und Currys und bieten den vorbeigehenden Mönchen ihre Speisen an. Ein kleiner Junge verteilt mit Hilfe seiner Mutter Bananen. Es herrscht eine ehrfürchtige Stimmung, die auch ein paar wirklich saublöde Kommentare österreichischer Touristen nicht stören können.

Im Anschluss gehe ich mit den Mädels und San, unserer Reiseleiterin zum Klosterbüro und wir lassen eine Spende da. Der Buchhalter will sich revanchieren und überhäuft uns mit Bananen und Mandarinen, die wir am Eingang sogleich wieder an die dort wartenden Kinder und Mütter weitergeben.

Und natürlich laufen wir einmal über die U Bein-Brücke, zurück geht es dann auf dem Wasser mit Blick auf die pagodengeschmückte "Skyline" von Mandalay.

Am Vormittag hatten wir noch die berühmte Mahamuni-Pagode besucht. Sie ist wegen ihrer Buddha-Figur berühmt, die von den gläubigen männlichen Burmesen (nur Männer dürfen in direkten Kontakt kommen) seit Jahr und Tag um unzählbare Schichten von Blattgold "verziert" wird. "Verziert" in Anführungsstrichen, denn die vielen Schichten edlen Materials haben sich auf die Figur des Verehrten nicht gerade positiv ausgewirkt. Das "Hüftgold" lässt die ursprüngliche Figur nur noch erahnen. Schön, dass eine Fotoreihe gibt, damit man erkennt, wie der Asiate eimal ausgesehen hat. Die Frauen dürfen nicht auf die oberste Stufe des Altars wie in allen anderen Pagoden auch und wir lassen uns auch auf den Schenkeln nieder, um die Stimmung aufzunehmen. Auch hier gibt es wieder Langnasen - männliche - die sich nicht entblöden, breitbeinig vor dem Buddha stehend Fotos zu schiessen und damit etlichen Gläubigen die Sicht nehmen.

Inle-See 

Flug am frühen Morgen von Mandalay nach Heho in den südlichen Shan-Staaten nahe am Inle-See. Auf dem Weg nach Taunggyi besuchen wir das erste und bislang einzige Weingut Burmas. Wir werden in herzlichen Moselfränkisch vom Leiter des Gutes empfangen. Er stammt aus Trier, hat in Heidenheim Enologie studiert und dann in Bernkastel gearbeitet, bevor er sich vor einem Jahr in dieses Abenteuer stürzte. Voller Begeisterung schildert er seine Arbeit und sein Leben. Selbständigkeit, die Möglichkeit zu experimentieren und vor allem die Zusammenarbeit mit den Einheimischen sind seine stärksten Triebfedern. Die Reben führen bei dem guten Klima und den fruchtbaren Böden zu zwei Ernten im Jahr, um der Qualität willen wird aber nur eine Ernte zugelassen. Dem Gut angeschlossen ist eine private kleine Schule für einheimische Kinder und man plant den Ausbau von Appartements für Touristen.

Wir werden eingeladen, am Abend das Heissluftballon-Festival in Taunggyi hautnah mitzuerleben. In den Tagen vor dem Novembervollmond und dem damit verbundenen buddhistischen Fest werden in der Hauptstadt des südlichen Shan-Staates unzählige selbstgebaute Ballons in allen Formen, Farben und Größen in den Abendhimmel geschickt. Dazu finden Kerzenprozessionen statt und wie überall in Asien wird Krach gemacht: Musik, Böller und Raketen. Leider gibt unser Zeitrahmen das nicht her und wir müssen uns verabschieden, nicht ohne vorher einige Flaschen Wein zu erstehen.

In Taunggyi steigt eine junge Pa O-Frau zu uns in den Bus. Sie kommt mir vor wie 18 in ihrer schönen schwarzen Tracht und dem farbenfohen Turban. Sie entpuppt sich als 32-jährige Mutter und studierte Chemikerin. Da sie sehr gut Englisch spricht, arbeitet sie als Reiseleiterin, denn ohne Pa O-Begleitung dürfen wir nicht in deren Gebiet fahren. Kekku ist eine wirkliche kleine Sensation. Auf circa einem Quadratkilometer stehen über 2500 Stupas, alle sehr, sehr schön und gut erhalten und alle Nischen beherbergen ihre kleinen Buddha-Figuren. Begeistert fotografiere ich diesen kulturellen Schatz, der inzwischen hergerichtet und für Touristen (barfuss!) begehbar gemacht wird.

Es wird spät und wir kommen erst in der Dunkelheit am Inle Lake an. In einer einstündigen Überfahrt bei Fast-Vollmond erreichen wir unser Hotel auf dem See. Der See liegt auf 900 m Höhe, ist 11 km breit, 22 km lang und 2 - 3 m tief. Das hier lebende Volk der Intha hat sein Leben vollkommen auf die Gegebenheiten des Sees abgestellt und eine auf der Welt einmalige Form des Gartenbaus entwickelt: Hyazinthen und Seetang bilden im Laufe der Jahre ein Dickicht, auf dem sich dann eine gut 1 m dicke Humusschicht bildet, die anschließend in 1 m breiten Streifen abgestochen und mit Bambusstangen am Seeboden verankert wird. Nun können diese schwimmenden Gärten bearbeitet und bepflanzt werden. Dabei arbeitet man vom Boot aus. Prinzipiell wächst hier alles, v.a. aber werden Tomaten, Auberginen und Blumen gezogen.

Die Proteine zur Nahrung liefern die Fische des Sees, die in einer Aufsehen erregenden Art und Weise gefangen werden. Die Männer stehen auf einem Bein am Heck ihres Bootes und rudern mit dem zweiten Bein. Gefischt wird mit einem reusenartigen Gestell, das im passenden Moment über den Fisch gestülpt wird.

Auf dem See befinden sich ganze Dörfer, mehrere Tempel, Klöster und Pagodenfelder. In den Dörfern verdient man sein Auskommen mit ausgefallenem Handwerk. Die Cheroots, die berühmten burmesischen Zigarren werden hier hergestellt; sie bestehen aus einem mildem Tabak, der mit Tamarinde, getrockneten Bananen, Zuckerrohr und einheimischem Schnaps aromatisiert wird. Das Deckblatt kommt vom Thanatpin-Baum, den die Pa O in Plantagen anbauen.

Es gibt auch Seidenwebereien, die neben den Seidenraupen-Kokons auch die Fasern der Lotusstengel verarbeiten. Die Lotus-Schals sind ziemlich kratzig und kosten ein kleines Vermögen. Sie werden hauptsächlich als Opfergaben von Einheimischen gekauft.

Auch hier treffen wir wieder im Phaung Daw-U Tempel auf fünf inzwischen bis zur Unkenntlichkeit mit Blattgold verzierte Buddha-Figuren. Zum Pagodenfest am Oktober-Vollmond werden die Figuren in einer prächtig geschnitzten Barke über den See zu den verschiedenen Dörfern gebracht. Im Jahr 1965 ist das Prozessionsschiff gekentert. Taucher konnten am Grunde des Sees aber nur vier der heiligen Figuren bergen. Auf unerklärliche Weise befand sich der fünfte Buddha anschließend an seinem angestammten Platz im Tempel. Seitdem hat er Reiseverbot!

Auf einem der Märkte gelingt es mir, eine große Pa O-Umhängetasche zu kaufen und mein Handgepäck wird wieder um einige Souvenirs erweitert. Überhaupt könnte ich so viele schöne Dinge erstehen. Zudem ist es eine der wenigen Möglichkeiten, die Bevölkerung direkt zu unterstützen, indem man ihre Produkte kauft. Aber ich sehe mit Grausen meinem Rückflug und der gnadenlosen Waage am Check-In entgegen.

Yangon

Zunächst aber fliegen wir am nächsten (und vorletzten) Tag nach Yangoon/Rangun. Ich verziehe mich sofort ins Hotel, froh über eine Toilette in direkter Nähe zum Bett, denn ich habe mir unliebsame Untermieter eingeheimst. Meine Medikamentenvorräte werden geplündert und nach entsprechender Selbstbehandlung bin ich am letzten Tag wieder so weit, dass ich mich mittags vor die Tür wagen kann. Schliesslich geht am Abend mein Flieger über Bangkok nach Hause.

Ich wage also, begleitet von zwei mitreisenden Damen zumindest mal die 2 Kilometer Fussweg zur Shwedagon-Pagode. Ohne dieses Wahrzeichen des Landes und der Stadt, Zentrum auch der letzten Proteste, heute, am November-Vollmond-Fest besucht zu haben, wollte ich dieses Land doch nicht verlassen.

Die inzwischen 100 m hohe Hauptpagode ist umgeben von einem Wald kleinerer Pagoden und Tempeltürme. Allein der 10 Meter hohe Schirm an der Spitze ist von unschätzbarem Wert und enthält neben Rubinen, Smaragden und Saphiren einen Diamanten von 76 Karat sowie über 5000 kleinere Diamanten, außerdem Gold, Silber und andere Edelsteine. Die obere Hälfte der Pagode ist mit Goldfolien verkleidet, die ein Gewicht von einer Tonne zusammenbringen. Unschätzbarer Reichtum in einem ehemals reichen, inzwischen ausgeplünderten Land. Es herrscht fröhliches Treiben. Leider bin ich noch zu früh am Tag hier: unglaublich schön zeigt sich dieser Platz in der Abenddämmerung. Dann kann man auch so nette Schauspiele wie das tägliche Kehren der Pagodenterrasse beobachten, womit man sich als gläubige Buddhistin Verdienste erarbeiten kann.

Mit diesen Eindrücken im Kopf und im Herzen verlasse ich am Abend dieses herrliche Land. Man will mich in der Passkontrolle am Flughafen zunächst nicht rauslassen, da ich auf unerklärliche Weise nach Burma hereingekommen bin und keinen Immigration-Stempel zeigen kann. Ich werde mehrfach hintereinander von Damen und Herren mit steigender Kompetenz interviewt, wo ich herkomme, wie ich dahin kam, wo ich vorher war, wo die anderen sind etc. pp. Dann lässt man mich doch ziehen.

Fazit: Es war richtig und wichtig, dieses Land besucht zu haben. Und wer unter den Mitlesenden jemals mit dem Gedanken an eine Reise nach Burma gespielt haben sollte: Fahrt hin! Die Menschen dort haben es nicht verdient, dass die Weltöffentlichkeit sie nicht mehr wahrnimmt. Sie brauchen unsere Solidarität. Und ich kann versprechen, dass eine solche Reise zu den anrührendsten und schönsten Erlebnissen gehören wird, die man sich vorstellen kann. Ich für meinen Teil werde sicher irgendwann ein drittes Mal hinfahren.

Verfasserin: Margareta Kirsch

VerfasserIn des Reiseberichts: Margareta Kirsch

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