a&e erlebnis:reisen > Amerika > Peru > Individualreisen & Sondergruppen

Peru

Individualreisen & Sondergruppen

Sie haben besondere Reisewünsche? Für individuelle Sondergruppen – von Freundeskreisen bis zu Einzelreisenden – arbeiten wir je nach Wünschen und Budget Ihre persönliche Traumreise nach Peru aus!

Begegnungen in Augenhöhe erleben!

  • Peru individuell entdecken!

  • Auch in Kombination mit den Nachbarländern

  • Reisen "handmade" nach Ihren Wünschen

  • Tagesgestaltung nach Ihrem Geschmack

  • Luxus oder Abenteuer – Sie haben die Wahl!

  • Persönliche Schwerpunkte setzen

HotelGasthaus, Pension, Landhaus, FundukHütte, Jurte, UrwaldcampZelt, SternenhimmelÜberlandbusKulturhöhepunkteNaturlandschaftenTierbeobachtungTages--Wanderung (mittel)Bootsfahrt, ExpeditionskreuzfahrtKanu-, Kajak-,Raftingtour
Reise im Überblick

Peru Reisen - Maßgeschneiderte Individualreise

Ob Abenteuer- oder Luxustour oder eine Kombination aus beidem: Gern planen und organisieren wir Ihren individuellen Reisetraum. Übermitteln Sie uns Ihre Wünsche gerne direkt online über unser Abfrageformular (siehe Rubrik "Links/Reisetipps" rechts). Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!


Ihr Reiseexperte:

Sie erreichen Ihre/n Ansprechpartner/in für diese Reise unter folgender Rufnummer:

Hanna Clasen
Telefon:
Email:

Termine und Preise

vonbisPlätzePreis% Preisbuchen
01.12.1731.12.19*Es sind noch Plätze frei! auf Anfrage unverbindliche Anfrage senden
* Reiseprogramm und Reisedauer nach Wunsch & Absprache!

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 1

Hinweise

  • Aufgrund des Erlebnisreisecharakters ist diese Reise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Gern beraten wir Sie bezüglich einer geeigneten Reise.

Atmosfair Beitrag

  • Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 5.872 kg.
    Durch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von € 136,- an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
    Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
  • Restzahlung vor Reisebeginn: 21 Tage

Generelle Hinweise

  • Veranstalter: a&e erlebnis:reisen GmbH
  • Stand: 08.12.2017 (HC)
BildBild
Lupe Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in PeruWie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru

Reisegeschichten

Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru

Kann man sich blind in ein Land verlieben? Ich sage: Ja. Unter einer Bedingung: Man muss es schmecken! Zumindest trifft dies auf Peru zu. Und wenn auch Sie dachten Perus beste Lockmittel wären Machu Picchu, Kolonialstädte und ursprüngliche Natur, nehme ich Sie mit auf eine kulinarische Reise durch das Land der verborgenen Schätze.

Miriam Lipinski von a&e erlebnis:reisen, Peru
weiter lesen
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru
Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru

Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru

Kann man sich blind in ein Land verlieben? Ich sage: Ja. Unter einer Bedingung: Man muss es schmecken! Zumindest trifft dies auf Peru zu. Die Gewinnerhistorie des renommierten „World Travel Award“ spricht für sich: Der Titel „Weltweit beste kulinarische Destination“ geht seit 2012 jedes Jahr an Peru. In Lima allein sind drei der 50 weltbesten Restaurants zu finden. Und die Zahlen werden immer eindrucksvoller, je tiefer man nach Peru vordringt – oder je höher man kommt: So erzählt man mir in den Anden von 800 Quinoa-Sorten sowie stolzen 4.000 verschiedenen Kartoffel- und Maisarten (jeweils!), die in ihrer Farbe, Größe und im Geschmack nicht unterschiedlicher sein könnten. Aber nicht nur die Kartoffel hat seinen Ursprung im Inka-Reich, auch eines der gesündesten Fleischarten der Welt. Und wenn auch Sie dachten Perus beste Lockmittel wären Machu Picchu, Kolonialstädte und ursprüngliche Natur, nehme ich Sie mit auf eine kulinarische Reise durch das Land der verborgenen Schätze. 

1. Station: Die Hauptstadt – Amor a Lima
Auf Limas Hauptplatz begrüßt mich das lebendige, pulsierende Peru buchstäblich mit Pauken und Trompeten. Es ist Wachablösung am Regierungssitz. Abseits des Trubels und chaotischen Verkehrs kommen die Limeños (so nennen sich die Bewohner) dagegen unter den ältesten Olivenbäumen Südamerikas oder in den Parks von Miraflores an der Küste zur Ruhe. Hier isst man seinen Lunch mit Blick auf den türkisblauen Pazifik, der laut und wild Surfer zu sich einlädt. Darüber schweben Paraglider. Mein Magen knurrt als ich durch das Künstlerviertel Barranco schlendere – mein Lieblingsstadtteil von Lima! Eine sommerliche Brise weht durch die Gassen des ehemaligen Fischerdorfes. Ich bestaune immer wieder bunte Bauhaus- und Jugendstil-Häuschen. Noch heute heißt das Leibgericht hier Fisch. Und so finde ich mich im verwunschen schönen Innenhof des Restaurants Amor a mare wieder. Der Name ist Programm: Ich esse in Limettensaft badende Jakobsmuscheln auf einem Bett aus Meersalz und fabelhaftes Thunfischsteak auf Quinoa. Und liebe es.

Meine zweite kulinarische Empfehlung in Lima: Das Restaurant des Larco Museums bietet nach dem Museumsbesuch fabelhafte traditionelle Küche inmitten eines blühenden Bilderbuch-Gartens.

Und mindestens beim zweiten Mal essen gehen in Peru weiß man: Das Nationalgetränk ist Pisco Sour. Auch wenn sich die Geister der Nachbarländer scheiden, für die Peruaner ist es klar: Der Cocktail stammt nicht aus Chile, sondern aus Peru. Aber kann das schmecken wenn Traubenschnaps auf Zitrone und Ei trifft? Beim Pisco-Sour-Workshop erfahre ich es schließlich und ja, bin nun auch vollends vom Nationalgetränk überzeugt. Statt der klassischen Weinprobe ist ein solcher Workshop, den viele Hotels und Bars anbieten, also ein guter Tipp.

2. Station: Die Anden – dem Himmel so nah und Schätze aus der Erde
Ich verabschiede mich vom Pazifik und schnüre die Wanderschuhe – es geht voller Enthusiasmus und Motivation in die Anden …und dann bleibt mir erst einmal die Luft weg. Auf bis zu 5.000 m nimmt der Sauerstoffanteil in der Atemluft stetig ab und das wirkt sich bei manchen mehr bei manchen weniger (bei mir mehr) auf das körperliche Befinden aus. Aber auch da kann die peruanische Meisterköchin namens Mutter Natur („Pachamama“) Abhilfe schaffen: Coca! Während die Heilpflanze unter anderem in Deutschland verboten ist, bedeutet sie für die Peruaner – und dann in den Anden auch für Reisende – schlichtweg Linderung der Höhenkrankheit. In den Höhen findet man sie an jeder Ecke als Bonbons, Tee oder pur. Ich bevorzuge die ersten beiden Varianten und so werden überall Bonbons gelutscht – bei der Fahrt nach Machu Picchu, beim Schlendern über den Markt im Heiligen Tal, beim nächtlichen Bestaunen des Hauptplatzes von Cusco. In Hotels und manchen Restaurants bekommt man den Coca-Tee sogar in der Regel kostenlos, da er hier einfach zur nötigen Tagesvorbereitung gehört. Neben Coca empfiehlt es sich zudem viel Wasser (keinen Alkohol!) zu trinken und wenig zu essen. 

Letzteres fällt aber besonders in den Anden sehr schwer! Gedeihen hier doch in allen Höhen- und Klimalagen tausende verschiedene Kartoffel-, Mais- und Quinoa-Arten. In einem abgelegenen Bergdorf bei Cusco erfahre ich hautnah was das heißt: Ich darf nicht nur dabei helfen das Feld zu pflügen und Quinoa anzupflanzen (auf 4.000 m und in schwerer Tracht ein echtes Stück Arbeit!), sondern bei der Zubereitung eines echten Pachamancas zur Hand gehen. Das Nationalgericht bedeutet aus dem Quechua übersetzt Erdspeise. Und so ist es auch: In einem Erdloch warten drei Stunden lang erhitzte Steine auf Hähnchenfleisch, Kochbananen, Bohnen, Kartoffeln, Mais und Käse. Dann wird alles mit Kräutern und Erde bedeckt, bevor die Berggeister um ein gelungenes Mahl gebeten werden. Sie haben uns erhört! Nach meisterhaften Restaurants und unzähligen „Das ist wirklich das beste was ich hier bisher gegessen habe“-Momenten auf meiner Reise, muss ich in diesem Moment gestehen: DAS hier ist das beste, das ich in Peru gegessen habe!  

3. Station: Der Titicacasee – wo man Idylle schmecken kann
Der Titicacasee mit seinen schwimmenden Schilfdörfern und zahlreichen Inseln liegt auf 3.800 m Höhe. Wie im restlichen Hochland kann einem auch hier schnell mal die Luft ausgehen. Und da es sich empfiehlt leicht zu essen und der gigantische See direkt vor der Tür liegt, liegt also eine „Trucha“ als Abendessen nahe: frisch gefangene Forelle. Natürlich finden Sie am Hafen von Puno viele Fischrestaurants, doch empfehle ich ganz klar den authentischeren Weg zum perfekten Dinner: Stellen Sie sich vor Sie schippern am Nachmittag gemeinsam mit einem Fischer auf den See hinaus. Keine Menschenseele weit und breit. Nur die spiegelglatte Wasseroberfläche, die Berge am Horizont und ein im kühlen Wind aufgeregt flatterndes Segel. Zurück im Dorf nach einer wärmenden Tasse Coca- oder Muña-Tee (Andenminze) liegt sie dann auf Ihrem Teller: eine selbstgefischte Forelle, daneben Zitrone, Kartoffeln und eine knallgelbe Quinoa-Suppe. Etwas besseres gibt es nicht. Auf der Halbinsel Llachón mache ich nicht nur diese Erfahrung, sondern darf auch im Dorf übernachten. Nach dem gemeinsamen Fischen und Kochen, schaue ich den Frauen beim Weben und den Männern bei der pflanzlichen Waschmittelherstellung über die Schulter, lache mit den Mädchen über meine Versuche die Trachten anzuprobieren und sehe vom Berggipfel aus die Sonne in den See sinken. Und bevor es in die Schilfbetten meines Lehmhauses geht, sitzen meine Gastfamilie und ich am Lagerfeuer und ich sehe über mir so viele Sterne wie noch nie zuvor in meinem Leben.

4. Station: Vom Colca Canyon bis Arequipa – zwischen Wohlfühl-Oasen und Komfortzonen-Dehnung
Vom Titicacasee ist es nicht mehr weit. Ich erreiche den zweittiefsten Canyon der Erde und bin beeindruckt: Der Colca Canyon, die riesige Getreidekammer Perus. Ich erblicke die eindrucksvollen Andenkondore und wandere durch grüne Terrassen. Dann gibt es Cuy. Meerschweinchen. Reisen heißt Abenteuer eingehen, Neues ausprobieren – abseits der Komfortzone. Also teste ich auch hier wieder alles, was Peru zu bieten hat. Geschmacklich ähnelt es Kaninchen, das bei uns schließlich ebenso ein Haustier ist wie das Meerschweinchen. Da merke ich wieder, wie schnell man manchmal von fremden Traditionen voreingenommen ist, nur weil es nicht exakt wie bei uns zuhause ist.

Meine Reise schließe ich in Arequipa ab – die weiße Stadt aus Vulkanstein. Nach Cusco und Limas Altstadt bin ich überrascht, dass ich immer noch überrascht werden kann: Arequipas Hauptplatz mit seiner Kathedrale, dem exotischen Garten und dem Blick auf die Vulkane ist noch mal schöner als die zuvor gesehenen. Ich verliebe mich in das Kloster Santa Catalina, das wie eine Stadt in der Stadt direkt um die Ecke liegt. Ich verliebe mich aber auch hier wieder in Perus kulinarischen Genüsse und wie die Bewohner es immer schaffen die perfekte Wohlfühl-Atmosphäre zu bieten. Kleine Cafés verstecken sich in Innenhöfen, die mit Blumenparadiesen und Schattenplätzchen wie kleine Oasen in der aufgeheizten Stadt liegen. Ein Kaffee aus der hauseigenen Rösterei, bevor ich weiter durch die Gassen bummel und in den Manufakturen für Kleidung aus Alpakawolle am Ende doch schließlich schwach werde. Hier bekomme ich wohl den besten Tipp meiner kulinarischen Tour: das ZigZag. Ein uriges und urgemütliches Restaurant am schönen San-Francisco-Park, das für sein herausragendes Alpaka-Steak berühmt ist. Das Fleisch der peruanischen Andenkamele gilt als eines der gesündesten der Welt, da es kaum Cholesterin und Kalorien hat. Geschmacklich gleicht es am ehesten Wildfleisch. Auf einem heißen Lavastein und mit Quinoa-Risotto serviert ein Muss auf jeder Peru Reise!  

Und so endet meine Rundreise durch ein Land, das es verstanden hat, seine Besucher immer wieder aufs Neue zu überraschen. Vermutliche weil die meisten Reisenden denken zu wissen, was sie erwarten sollen: alte Ruinen in Machu Picchu, hübsche Gebäude in den Kolonialstädten und Regenwald im Amazonas-Gebiet. Doch hinter Peru steckt noch so viel mehr. Hilfsbereite und immer fröhliche Menschen, eine tiefgreifende Verbundenheit zur Natur sowie die Liebe zum Essen und Genießen. Eine Peru Reise ist wahrlich ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne! 

Entdecken auch Sie die verborgenen Schätze der Anden, Pazifikküste und des Amazonas-Gebietes auf unseren Peru Reisen

VerfasserIn des Reiseberichts: Miriam Lipinski von a&e erlebnis:reisen

schließen
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa

"Er sei von der UNESCO ausgezeichnet als freundlichster Polizist Perus. Wenn dem wirklich so ist, auch für seinen Charme und seine Eleganz, hätte er diesen Orden verdient!"

Irmgard Lersch aus Tübingen, Peru
weiter lesen
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa
Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa

Bei den Erben der Inkas: Ein Tag in Arequipa

April 2016

Bei der Ankunft im Hotel am Abend Besorgnis: Im beschaulichen Garten mit Brunnen im Innenhof ist ein großes Zelt errichtet. Gerade findet ein Soundcheck statt. Es wird wohl geprobt für eine große Veranstaltung, und wir sind von unserem Zimmer und Balkon aus die unmittelbaren unfreiwilligen Zaungäste. Der freundliche Angestellte an der Rezeption beruhigt uns: Die Proben wären bald abgeschlossen, und das Fest morgen gehe nur bis 18 Uhr, wir würden sicher nicht gestört. Wir könnten uns auch gerne morgen früh noch einmal bei der zuständigen Dame melden.

Nach der kühlen Nacht überrascht uns der sonnenbeschienene schneebedeckte Gipfel des Vulkans, auf dem Weg zum Frühstück sehen wir, wie farbenfrohe üppige Blumengestecke ins Zelt gebracht werden, im Brunnenwasser werden später Blumeninseln schwimmen. Auf dem Frühstückstisch leuchten wie schon vertraut die peruanischen Früchte in Gelb, Orange, Rot, Grün, was das Auge mehr erfreut als den Magen, der zieht Diät und Coca-Tee vor.

Die Dame an der Rezeption klärt uns auf: Ja, es gebe ein großes Fest heute, zum ersten Mal überhaupt in 50 Jahren, die Mutter des Hotelbetreibers feiere ihren 80. Geburtstag, sie habe eingeladen zum Lunch, am Abend ab 18 Uhr werde es bestimmt zu Ende sein, und die Gesellschaft von größtenteils betagten Herrschaften werde sich sicher nicht in Alkoholorgien ergehen. Wir wünschen ein schönes Fest, Siesta wollten wir bei einem eintägigen Aufenthalt in Arequipa ohnehin nicht machen.

Unser deutschsprachiger peruanischer Führer Ronald (tatsächlich, Ronald Reagan stand für ihn Pate, aber der Filmschauspieler, nicht der Präsident) holt uns ab. Wir fahren über die Kolonialbrücke über den Fluss Chili zum Aussichtspunkt außerhalb der Stadt, schauen weit hinaus in das immer noch von den Inka-Kanälen bewässerte sattgrüne Chilital auf die mit Gemüse bepflanzten Terrassen, entdecken die ersten schwarzbunten peruanischen Kühe, die hatte es in der Wüste von Lima nicht gegeben, und wir sehen, wie die graubraunen Hüttensiedlungen immer höher auf die umliegenden Wüstenberge hinaufwachsen, genauso wie in Villa El Salvador, dem von 400.000 Menschen bewohnten Stadtteil von Lima, in dem wir vorher bei den Partnern unseres Projektes zur Unterstützung alter Menschen einige Tage verbracht hatten. […] Gegenüber die ca. 6.000 m hohen überzuckerten Vulkane Misti und Chanchani, seit der Klimaveränderung gebe es weniger Schnee mit entsprechenden Folgen für die Vegetation, die Erdbeben seien eine ständige Gefahr, erst gestern habe es ein leichtes Beben der Stärke 3-4 gegeben.

In der Markthalle gehen uns die Augen über von der Vielfalt der Früchte und Gemüse, insbesondere von Kartoffeln. Über 3.000 Sorten gebe es in Peru, wird uns immer wieder erzählt, sie heißen hier „papas“, es gibt sie in den unterschiedlichsten knolligen Formen und Farben, sogar in schneeweiß, nach einem Transport ins frostige Hochland und einigen Bädern in einem Fluss sind sie gefriergetrocknet und auf Jahre haltbar. Dann fallen uns die Stände mit Kräuterbüscheln aus verschiedenen Kräutern und die Regale mit Päckchen unterschiedlichen Inhalts auf, und nach genauerem Hinsehen die teilweise mit Mützen und Bordüren versehenen Skelette und nackten Schädel und Knochen von Lama-Föten und aufgetürmte Eisenringe mittendrin. Und Ronald erklärt uns, was er von seiner Mutter gelernt hat, wie er mehrfach betont, und wovon er auch heute noch überzeugt ist: die Notwendigkeit von Opferritualen, für die diese Kräuter und Lama-Skelette und Magnete bestimmt sind. So ziehen denn bei akuten Anlässen Schamanen oder befugte Familienmitglieder an die alten Opferstätten der Inkas, um Pachamama, der Mutter Erde, die so viel gibt, etwas wiederzugeben. Geben und Nehmen: Das ganze Dasein bewege sich zwischen diesen Polen, und es sei wichtig, das Gleichgewicht der Erde durch ständigen Ausgleich zu erhalten.

Von der Plaza de Armas ertönt temperamentvolle Musik von Trompeten, Pauken, Trommeln. Ein überwältigender Umzug beeindruckt uns: Hunderte von Kindern in unterschiedlichen Schuluniformen, Jugendliche, Frauen, Männer, junge Familien ziehen singend und tanzend aus den Nebenstraßen kommend um den großen Platz, in bunten Outfits, cheer groups ähnelnd, begleitet von Hunderten von bunten Luftballons, zwischendrin verkleidete Umzugswagen, auch Militäruniformen tauchen auf, Sprüche werden skandiert, der Zustrom will nicht enden: ein Spektakel wie im Kölner Karneval. Und über allem fliegt eine Kameradrohne. Erst nach einiger Zeit erkennen wir, dass vor den jeweiligen Gruppen Spruchbänder getragen werden: „Viva la vida! Marcha por la vida! Arequipa defiende y ama la vida!” Meistens stehen Namen von colegios auf den Plakaten. Nein, es ist kein Karnevalsumzug, auch nicht ein Umzug zum Tag des Kindes, wie unser Führer anfänglich vermutet, sondern ein „Marsch für das Leben!” gegen die Abtreibung. Dieser vehemente Auftritt erstaunt uns angesichts des anderen Umgangs mit dem Thema in unserem Land, und wir fragen, ob denn dieser Umzug eher Ausdruck einer kirchlichen Kampagne sei oder dem Denken der Bevölkerung entspreche. Unser Führer, der selber keine Familie hat, lässt sich auf kirchenkritische Nachfragen nicht ein und hält den Einsatz der Demonstrierenden für authentisch. Was Pachamama gibt, muss man annehmen.

Wir verlassen den Platz, auf einer Seitenstraße regelt ein mit vielen Orden dekorierter älterer Herr in weißem Hemd mit Krawatte den dichten Zustrom an Fußgängern, unser Führer, der ihn kennt, erzählt ihm offensichtlich von uns, daraufhin kommt er auf mich zu, nimmt die Tanzhaltung ein, ergreift meine Hand, lässt mich elegant unter seinem ausgestreckten Arm kreisen, spricht dazu spanische Verse, die sich alle auf señorita und weitere -itas reimen, verbeugt sich abschließend tief, bedankt sich für unser Engagement in Villa El Salvador und wünscht uns noch schöne Tage in Peru. Er sei von der UNESCO ausgezeichnet als freundlichster Polizist Perus. Wenn dem wirklich so ist, auch für seinen Charme und seine Eleganz, hätte er diesen Orden verdient! […]

Unser Mittagessen nehmen wir auf dem Balkon eines der Arkadenbauten über dem Platz ein: Sopa de Pollo, in der Speisekarte auf Englisch als diet soup übersetzt. Das passt. Der Marsch für das Leben hat sich aufgelöst, direkt unter uns tut sich eine neue Szene auf: Ein langer Tisch wurde aufgebaut, auf dem ziemlich vergilbt aussehende Zeitschriften mit Porträts auf dem Titelblatt und etliche Bücher ausgelegt werden. Passanten nehmen Platz, junge und alte Frauen und Männer vertiefen sich mit gesenktem Kopf in die Lektüre, drei von ihnen rühren sich während der anderthalb Stunden, die wir dort sitzen, nicht von der Stelle. […]

Wir verlassen mit dem Gefühl, durchaus weitere interessante Vorkommnisse zu versäumen, nach anderthalb Stunden Aufenthalts unsere kostenlose Zuschauertribüne (nach der Suppe gibt es noch Muña-Tee gratis, man weiß, was uns gut tut…) und schauen uns das Plakat für die Lesewerbung genauer an: Es handelt sich um eine konzertierte Aktion von sozialen und religiösen Einrichtungen (Lesen ist ein Beitrag zur Resozialisierung, auch des eigenen Inneren!) und öffentlichen Bibliotheken. […]

Wir wollen noch Juanita sehen, die 1995 entdeckte Mumie von dem vor über 500 Jahren geopferten, von Drogen betäubten und dann erschlagenen 13-jährigen Inka-Mädchen, dem in einigen Publikationen der mir befremdliche Titel „Eisprinzessin“ verliehen wird. Juanita ist gerade nicht anwesend, sie wird in jedem Frühjahr aus ihrer tiefgekühlten Vitrine entfernt und behutsam von ihrem eiskristallenen Überzug befreit, damit sie nicht vollends unter der Eisschicht verschwindet. Aber für einen Film von ihrer Entdeckung und die Ausstellung und die Ansicht anderer Mumien wird geworben, und wir geben nach. […] Schließlich taucht sogar noch ein junger Mann auf, der uns, persönlich von seiner Sache begeistert, Erläuterungen in deutscher Sprache gibt. Wir empfinden den Leidensweg dieses Mädchens nach, das zu Fuß von Cusco ,wo es vom Inka zum Opfer und damit zur Aufnahme in den Kreis der Götter des Vulkans Ampato erkoren wurde, über 500-600 Kilometer zum Kraterrand des über 6.000 m hohen Vulkans aufsteigen musste, was uns aber am meisten beschäftigt: das Déjà-Vu. Für den jungen Mann bedeutet dieses grausame Geschehen unserem Eindruck nach auch heute noch einen notwendigen Beitrag zum ausgleichenden Prinzip von Geben und Nehmen, verkörpert von Pachamama. […] Dem uns sehr sympathischen Museumsführer, der vor lauter Eifer und wegen unserer Fragen seine nächsten Besucher vergessen hat und schnell weg muss, hinterlasse ich neben dem tip noch einen kleinen Zettel. Ich hatte nicht verstanden, in welchen Graben am Kraterrand Juanita gelegt wurde, und er bedankte sich für die Aufklärung: der Graben – die Gräben – graben. Das Grab – die Gräber – begraben. Die deutsche Sprache hat es wirklich in sich!

Gerade gehen die Sperrgitter zum üppigen Markt herunter, und wir verpflegen uns an einem kleinen Stand mit etwas Obst. Die beiden Frauen reden freundlich auf uns ein, sie wiederholen auf meine Bitte gerne: Ob der Mann an meiner Seite mein Ehemann oder mein Freund sei, wollen sie wissen, natürlich mein Mann, alles Weitere geht in ihrem Kichern unter. Auf jeden Fall geht es um irgendetwas Anzügliches…

Um 19 Uhr zurück im Innenhof des Hotels, hat offensichtlich die Mehrzahl der Gäste das Geburtstagsfest verlassen, die meisten Tische sind geräumt, nur die Blumengestecke kann man noch bewundern. Im vorderen Bereich des Zeltes ist das Fest aber noch im Gange, unsere neugierigen Blicke werden von einer Teilnehmerin freundlich beantwortet: Jetzt sei nur noch die engere Familie da. Wir erleben von unserem Balkon aus noch einen heiteren Abend mit klassischem Orchester mit Geige, Klarinette, Fagott, Trompete und viel Gesang. Jung und Alt geben sich abwechselnd das Mikrofon in die Hand und singen einheimische und internationale Ohrwürmer, ich hätte Lust, mich gestenreich an „Come si pianta la bella polenta?“ zu beteiligen, es hätte sicher niemand etwas dagegen gehabt. Und zum Schluss singen die Alten laut ein Hoch auf la patria und la nación. Um 23 Uhr rundherum in den Himmel aufsteigendes leuchtend buntes Feuerwerk.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht von Irmgard Lersch

VerfasserIn des Reiseberichts: Irmgard Lersch aus Tübingen

schließen
Unsere Erfahrung mit a&e in Peru

"Es war sehr angenehm, alle unsere Wünsche mit der zuständigen Expertin, die offensichtlich die Reiseroute und die Hotels gut kannte und in ständigem Kontakt mit der Partneragentur vor Ort war, zu besprechen [...]."

Irmgard Lersch aus Tübingen, Peru
weiter lesen
Unsere Erfahrung mit a&e in Peru

Unsere Erfahrung mit a&e in Peru

Peru – Rundreise vom 01.04.2016 bis 14.04.2016 mit a&e erlebnis:reisen

Mein Mann und ich waren zwei Mal mit a&e unterwegs, einmal in Usbekistan 2015 und einmal in Peru 2016. In beiden Fällen schlossen wir diese Reise an einen privaten Aufenthalt an. a&e musste sich also darum kümmern, die Reiseroute an vorgegebene Termine anzupassen. Es war sehr angenehm, alle unsere Wünsche mit der zuständigen Expertin, die offensichtlich die Reiseroute und die Hotels gut kannte und in ständigem Kontakt mit der Partneragentur vor Ort war,  zu besprechen und die Reise zu planen. Wir haben mit dem Modell der von a&e organisierten Individualreise nur positive Erfahrungen gemacht. Wir sind immer zuverlässig abgeholt und transportiert worden und konnten jederzeit auch mit der örtlichen Agentur Kontakt aufnehmen. Im Fall Peru mussten wir aus gesundheitlichen Gründen den Ausflug in den Regenwald an den letzten beiden Tagen stornieren, was organisatorisch etliche Maßnahmen erforderte. Der Chef der örtlichen Reiseagentur in Cusco hat sich rührend um uns gekümmert, alles Organisatorische erledigt und uns sogar einen Arzt ins Hotel geschickt. Auch unsere Betreuerin in Deutschland konnte sofort über alles informiert werden. Wir bekamen auch alle nötigen Bescheinigungen für Krankenkasse und Versicherung sofort. Auf diese Weise fand dann unsere Reise noch einen positiven Abschluss. Danke an alle Mitarbeiter in Deutschland und in Peru!

Sie möchten auch ganz nach Ihren Wünschen Peru entdecken? Dann durchstöbern Sie doch unsere Peru-Reisen oder lassen Sie sich von unserer Expertin Tanja Gerlach eine maßgeschneiderte Reise nach Peru zusammenstellen.

VerfasserIn des Reiseberichts: Irmgard Lersch aus Tübingen

schließen
Meine Erfahrungen mit a&e in Südamerika

"Die gesamte Reise verlief reibungslos, um nichts musste ich mich sorgen oder kümmern und ich konnte mich 100-prozentig den neuen Eindrücken und Erlebnissen widmen und diese genießen."

V. Kübbeler, Weilerswist, Bolivien, Brasilien, Peru
weiter lesen
Meine Erfahrungen mit a&e in Südamerika
Meine Erfahrungen mit a&e in Südamerika

Meine Erfahrungen mit a&e in Südamerika

Liebe Frau Gerlach,

seit gestern bin ich wieder Zuhause und es ist mir ein großes Anliegen Ihnen und Ihrem Team meinen ganz besonderen Dank auszusprechen. Die Reise war ein großes Erlebnis für mich und meine Tochter und wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen. Dank Ihrer hervorragenden Organisation war das Abenteuer, einen großen, mir unbekannten Kontinent zu besuchen, ein echter Genuss. Alles hat perfekt geklappt, die Flüge, der Transfer in die Hotels, die Betreuung vor Ort durch die ortskundigen Guides. Die Hotels waren sehr komfortabel, von besonderem Charme und immer günstig gelegen. Die gesamte Reise verlief reibungslos, um nichts musste ich mich sorgen oder kümmern und ich konnte mich 100-prozentig den neuen Eindrücken und Erlebnissen widmen und diese genießen. Das Programm war stressfrei, nicht zuvviel und auch die zwischengeschalteten Ruhetage haben eine Reizüberflutung oder Ermüdung vermieden. Auch die letzten Tage am Meer waren perfekt gestaltet und gaben uns Gelegenheit, die zahlreichen Eindrücke zu verarbeiten.

Für diese Leistung muss ich Ihnen wirklich ein riesengroßes Lob aussprechen! Herzlichen Dank für diese unvergesslichen Tage. Auch für die freundliche und unkonventionelle Hilfe bei der Buchung des Rückfluges meiner Tochter nach Sucre möchte ich mich herzlich bedanken. Bitte lassen Sie mich wissen, wie ich die noch offene Rechnung begleichen kann.

Für meinen nächsten Urlaub, für den noch kein genaues Ziel und kein genauer Zeitpunkt feststeht, werde ich mich auf jeden Fall wieder an Sie wenden. Leider muss ich jetzt erst mal wieder ein wenig arbeiten...

Es grüßt Sie auf das Herzlichste
V. Kübbeler

Sie möchten nun auch das schöne Südamerika mit uns entdecken? Dann stöbern Sie doch in unseren Reisen nach Bolivien, Brasilien und Peru oder lassen Sie sich von unserer Expertin Tanja Gerlach eine maßgeschneiderte Reise nach Bolivien, Brasilien und/oder Peru zusammenstellen.

VerfasserIn des Reiseberichts: V. Kübbeler, Weilerswist

schließen
Meine Highlights in Südamerika

"Der sehr bewanderte und extrem gut gebildete Guide in Cusco, mit dem man auch religiöse und philosophische Themen besprechen konnte und der über das normale Maß auf unsere Fragen einging."

V. Kübbeler, Weilerswist, Bolivien, Brasilien, Peru
weiter lesen
Meine Highlights in Südamerika

Meine Highlights in Südamerika

Es gab zahlreiche schöne Momente, bedingt durch das Reiseland. Im Rahmen der Organisation waren dies:

  • Die Hilfsbereitschaft des Hotelpersonals in La Paz, mir ein Medikament zu besorgen, als ich mit der Höhe zu kämpfen hatte.
  • Die Möglichkeit in Puno die Lamas zu streicheln.
  • Der sehr bewanderte und extrem gut gebildete Guide in Cusco, mit dem man auch religiöse und philosophische Themen besprechen konnte und der über das normale Maß auf unsere Fragen einging.
  • Das Wahnsinnshotel am Machu Picchu!
  • Der bayrische Guide mitten in Brasilien, der wirklich Spaß gemacht hat und uns umfassend über Land und Leute informiert hat, weit über die Info aus Reiseführern hinaus.

Sie hat auch das Fernweh gepackt? Dann stöbern Sie doch in unseren Reisen nach Bolivien, Brasilien und Peru oder lassen Sie sich von unserer Expertin Tanja Gerlach eine maßgeschneiderte Reise nach Bolivien, Brasilien und/oder Peru zusammenstellen.

VerfasserIn des Reiseberichts: V. Kübbeler, Weilerswist

schließen
Meine Momente in Peru

"Es gab keinen schönsten Moment. Ich habe viele schöne Momente erlebt: die Tierbeobachtungen in der Selva, die unglaublichen Schätze der Moche-Kultur [...]"

Ute L-D, Peru
weiter lesen
Meine Momente in Peru

Meine Momente in Peru

Es gab keinen schönsten Moment. Ich habe viele schöne Momente erlebt: die Tierbeobachtungen in der Selva, die unglaublichen Schätze der Moche-Kultur, die Gespräche auf den Fahrten mit den Guides und den Fahrern über die bevorstehenden Wahlen, die Begegnungen mit Einheimischen und anderen Reisenden und und und...

Auch Sie möchten unvergessliche Momente im schönen Peru erleben? Finden Sie auf unserer Peru-Übersichtsseite die passende Reise oder lassen Sie sich von unserer Expertin Tanja Gerlach eine maßgeschneiderte Individualreise entwerfen.

VerfasserIn des Reiseberichts: Ute L-D

schließen
Peru / Ecuador

"In Cuzco unbedingt im "Pachapapa" oder "A mi manera" essen gehen und Inka-Museum anschauen."

Claudia Fenske, Ecuador, Peru
weiter lesen
Peru / Ecuador
Peru / Ecuador

Peru / Ecuador

  • Machu Picchu: Eigentlich reicht ein voller Tag aus - eine zusätzliche Tageskarte für einen weiteren Tag lohnt nur für echte Spezialisten
  • in Cuzco unbedingt im "Pachapapa" oder "A mi manera" essen gehen und Inka-Museum anschauen
  • die Fahrt Riobamba
  • Teufelsnase (Ecuador) ist derzeit nur im Schienenbus möglich, weil die Gleise so marode sind. Außerdem fährt der Zug nur alle paar Tage
  • Tickets vorher unbedingt reservieren!

Verfasserin: Claudia Fenske

VerfasserIn des Reiseberichts: Claudia Fenske

schließen
Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia

"Zuerst aber sind wir in Argentinien gelandet. Wir hatten mitten in der Regenzeit strahlend blauen Himmel. Der Reiseleiter ging mit uns zuerst zur Teufelsschlucht und später zu den einzelnen anderen Highlights."

Elfi und Wolfgang Burghardt, Brasilien, Peru, Argentinien
weiter lesen
Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia
Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia
Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia
Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia
Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia
Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia
Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia
Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia

Reise Quer durch Südamerika und Erholung in Bahia

Als erstes möchten wir der Firma a&e erlebnis:reisen, insbesondere Herrn Stock danken, der unsere Rundreise "Quer durch Südamerika" zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht hat. Wir, knapp an die 60, wussten von den Strapazen einer solchen Rundreise, dafür waren wir schon zuviel unterwegs (reisen seit 40 Jahren weltweit). Ein alter Traum war Machu Picchu, fehlte uns einfach noch. Uns war klar, wenn wir die Reise machen wollten, dann jetzt, den die zu erwartende Höhe könnte Probleme aufwerfen.

Also plante Herr Stock für uns eine Individualreise, die nach unserem Wunsch nicht mehr als 15 Tage dauern sollte, da wir uns ja schließlich anschließend noch erholen wollten, und die preislich in einem erschwinglichen Rahmen lag.

Reiseverlauf Frankfurt-Caracas-Lima, Peru, Cusco, Machu-Picchu, Buenos Aires, Iquassu. Unseren Resturlaub hatten wir in einem Ferienhaus in Bahia eingeplant.

Unsere ausführliche Webseite mit Bildern können Sie im Internet ansehen unter: Elfi & Wolfis Erlebnisse.

Hier möchten wir noch einmal hervorheben, daß alle Unterkünfte nach unserem Wunsch ruhig gelegen waren, sehr zentral und wir hatten genügend Freiraum, die Umgebung auch selbst noch zu erkunden. Die Reiseleitungen sprachen alle ausgesprochen gut Deutsch und waren sehr kompetent und begeisterungsfähig.

Lima hat uns überraschend gut gefallen. Was wir gesehen haben, war sehr sauber und sicher. Unsere Unterkunft in Miraflores lag sehr ruhig und nah am Meer. Der Stadtteil ist nur zu empfehlen. Auch die Altstadt hat uns sehr fasziniert.

In Cusco hatten wir erwartungsgemäß etwas Probleme mit der Höhe. Der Cocatee half jedoch über die schlimmsten Beschwerden. Anna, unsere Reiseleiterin, war total spitze. Sie war überbegeistert von ihrem Beruf und machte uns die Besichtigungen und auch den Ausflug nach Machu Picchu zu einem ganz besonderen Highlight unserer Reise.

Machu Picchu besuchten wir über Silvester. Unsere Unterkunft Pueblohotel war wirklich spitzenmäßig, auch das Silvestermenü. Die Anlage ist nur zu empfehlen.

Auch das Dorf Machu Picchu ist sehr interessant. Ein außergewöhnliches Erlebnis ist natürlich der Berg. Er hat uns fasziniert auch die darum liegende unglaubliche Landschaft.

Besonders hervorzuheben ist die Zugfahrt von Cusco nach Machu Picchu. Wir waren sehr überrascht über die einmalig schöne und vielseitige Landschaft auf der Zugfahrt. Alles war total perfekt organisiert.

Anna erklärte uns jedes Detail im einzelnen. In der Tempelanlage Saqsaywaman hatten wir sogar das Glück, einen gerade gelandeten Condor aus nächster Nähe zu sehen.

Ein weiterer Höhepunkt war die Busfahrt von Cuscu nach Puno. Wir wollten eigentlich mit dem Zug fahren, aber Herr Stock hatte uns richtig beraten. Die Busfahrt war das Absolute. Durch die hochinteressanten Zwischenstops und das Naturerlebnis der Fahrt über 4.300 m Höhe sowie die Vielfalt der Natur war das genau die richtige Entscheidung. In Puno hatten wir eine tolle Unterkunft direkt am Titkakasee.

Die Weiterfahrt über die bolivianische Grenze nach Copacabana am Titikakasee dauerte dann nur ca. 2 Stunden mit den Einreiseformalitäten. Ein weites Highlight war der Besuch der Sonneninsel mit einem supertollen Catamaran.

Bei der Weiterreise nach La Paz gab es einige Schwierigkeiten, die sich dann gottlob noch lösen ließen. Leider hatte mein Mann bereits am Titikakasee offensichtlich erlebliche Probleme mit der Höhe (3.800 m), La Paz zwischen 2.900 und 4.300m. Er bekam schlimme Kopfschmerzen. Überall war jedoch Sauerstoff. Sowohl in den Schiffen, Bussen und in allen Hotels. Das half ihm einigermaßen. Allerdings bekam er dann noch einen Virusinfekt dazu, der hohes Fieber auslöste.

Der Reiseleiter holte uns einen Notarzt. Er stellte zusätzlich noch hohen Blutdurck fest, der absolut unnormal für meinen Mann war. Herr Dr. Carlos Yoshito Nishi Koide war noch sehr jung und unglaublich kompetent. Er setzte die richtige Medizin und Spritzen ein, so dass wir die Reise nach Buenos Aires vom hochgelegenen Airport (4.100 m) in La Paz 2 Tage später weiter durchführen konnten. Er war sogar in der Früh vor dem Abflug um 5.30 Uhr von sich aus gekommen, um die Reisefähigkeit zu bestätigen. Es gibt wirklich noch ganz tolle Menschen auf der Welt.

Buenos Aires hat uns ganz besonders fasziniert. Das Wetter war einmalig. Die Stadt hatte tolle Plätze und Bauten. Bucco die Wiegestätte des Tangos zog uns in seinen Bann, ebenso die Floridastreet mit ihren tollen Geschäften. Der Friedhof von Buenos Aires mit seinen unglaublichen Grabmälern darf auf keinen Fall vergessen werden und auch nicht der Flair im alten Hafen. Unsere Unterkunft war wie immer total ruhig und günstig geleben. Wir konnten zu Fuß überall problemlos hingehen. Das nächste Mal werden wir uns mehr Zeit nehmen, um Buenos Aires richtig kennenzulernen und natürlich auch die Umgebung und andere Höhepunkte des Landes.

Dann kam unser nächstes Traumziel Iguassu. 1996 waren wir dort schon einmal im Hotel Cataratas direkt an den Fällen in Brasilien. Ein Erlebnis der besonderen Art. Von dort aus kann man, wann immer man will, zu den Fällen schlendern, denn in den Hauptzeiten sind die Menschenansammlungen kein großes Vergnügen.

Zuerst aber sind wir in Argentinien gelandet. Wir hatten mitten in der Regenzeit strahlend blauen Himmel. Der Reiseleiter ging mit uns zuerst zur Teufelsschlucht und später zu den einzelnen anderen Highlights. Das Erlebnis lässt sich nicht beschreiben. Solche Naturgewalten hinterlassen unvergessliche Erinnerungen.

Nachmittags ging es über die Brücke nach Brasilien. Des tollen Wetters wegen konnten wir einem Rundflug mit dem Heli nicht widerstehen. Bei strahlend blauem Himmel flogen wir direkt über den Dschungelwald, den Flußlauf zu den Fällen und konnten auch unser Hotel von oben bewundern.

Schon am nächsten Frühstück saßen wir auf der Terrasse des Hotels mit dem direkten Blick auf die Wasserfälle, wiederum bei strahlendem Himmel. Wir hatten das Glück wirklich gepachtet.

Dann hieß es Abschied nehmen und es ging weiter nach Salvador de Bahia und nach Itacimirim nördl. von Salvador in ein tolles Ferienhaus 100 m vom Meer.

Wer Interesse hat, kann sich ja unsere Wepseite ansehen und dort noch einzelne Details entnehmen. Ansonsten dürft Ihr auch gerne anrufen. Wir freuen uns.

Gruß Elfi und Wolfi

VerfasserIn des Reiseberichts: Elfi und Wolfgang Burghardt

schließen
Lupe

(Peru Rundreisen) (Peru Erlebnisreisen) (Peru Abenteuerreisen) (Peru Urlaub) (Peru Gruppenreise) (Reisen Peru) (Rundreisen Peru) (Erlebnisreisen Peru)
Weitersagen heißt unterstützen ... Vernetzen Sie sich mit uns...
a&e erlebnis:reisen GmbH .... Hans-Henny-Jahnn-Weg 19 .... 22085 Hamburg ..... Tel: (0 40) 27 14 34 7-0 .... Fax: (0 40) 27 14 34 7-14 ..... Email: info(at)ae-erlebnisreisen.de
Reise-Newsletter
Reise-Newsletter

Erhalten Sie regelmäßig Reiseideen, Programm- Neuigkeiten und nützliche Infos zu unseren Reisezielen!



* Pflichtangabe
x
19-07-2018-06-14-13