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Peru

Im Reich der Inka

Der Morgen taucht die Gipfel der Anden in warmes Licht. So liegt sie vor mir, die Inka-Stadt Machu Picchu. Durch die Küstenwüste, über den Titicacasee und staunend über Kondore haben wir unser Ziel erreicht!

Begegnungen in Augenhöhe in Peru erleben!

  • Wir erkunden das Rätsel um die sagenumwobenen Nazca-Linien

  • Zu Besuch beim „König der Anden“ im Colca Canyon

  • Kultur der Inka intensiv erleben – Cusco, Ollantaytambo & Machu Picchu

  • Auf dem Titicacasee die schwimmenden Schilf-Inseln der Uros besuchen

  • Islas Ballestas: Wir begegnen verspielten Robben und Pinguinen

  • Auf dem berühmten Inka Trail nach Machu Picchu wandern (optional)

HoteGasthaus, Pension, Landhaus, FundukÜberlandbusBahnfahrtKulturhöhepunkteNaturlandschaftenTierbeobachtungBootsfahrt, ExpeditionskreuzfahrtInkl. intern. FlugTages-Wanderung (leicht)
Diese Peru-Reise im Überblick

Peru Reisen - Verlauf der Rundreise

Peru – geprägt von einzigartiger Natur und intensiver Kultur hat dieses Land so einiges zu bieten. Wir begeben uns auf die Spuren der Inka zu den Ruinenstädten in Ollantaytambo und Machu Picchu, schauen uns die Nazca-Linien aus der Vogelperspektive an und besuchen die wunderschöne Stadt Cusco. Aktiv geht es bei Wanderungen durch den Colca-Canyon und im Boot auf dem Titicacasee zu. All das begleitet von den neugierigen Blicken von Kondoren, Alpakas und den Pinguinen auf den Islas Ballestas – da schlägt unser corazón gleich höher!


1. - 2. Reisetag: Frankfurt – Lima
Erster Stadtrundgang in der Altstadt


Am Abend geht es endlich los. Wir fliegen in die Hauptstadt Perus, nach Lima! Ankunft am nächsten Morgen und Transfer zum Hotel. Am Vormittag erhalten wir eine kurze Einführung zu Peru und unternehmen einen Stadtrundgang im historischen Zentrum (UNESCO-Weltkulturerbe). Anschließend beziehen wir unsere Zimmer im Hotel. Der Nachmittag bietet Gelegenheit für eigene Erkundungen in der Hauptstadt Perus. Übernachtung im Hotel. (-/-/-)

3. Reisetag: Lima – Oase Huacachina
Auf den Islas Ballestas Ausschau halten nach Robben und Pinguinen


Am frühen Morgen fahren wir auf der Panamericana zum Hafen von Paracas. Auf einem Bootstrip zu den Islas Ballestas, dem sogenannten „Klein-Galápagos“, können wir Seevögel, Robben und mit etwas Glück Pinguine beobachten. Anschließend besuchen wir einen Weinbaubetrieb, wo nach traditionellen Methoden der Pisco – Perus Nationalgetränk – hergestellt wird. Am Nachmittag erreichen wir die Oase Huacachina bei Ica. Wir klettern auf die imposanten Sanddünen und genießen den Anblick der bizarren Wüstenlandschaft bei Nacht. Übernachtung im Hotel. (-/-/-)

4. Reisetag: Oase Huacachina – Camaná
Die mystischen Linien von Nazca sind noch immer ein Geheimnis


Frühe Abfahrt nach Nazca, wo wir die Linien von Nazca (UNESCO-Weltkulturerbe) von Aussichtsplattformen bewundern können. Wir wundern uns, was diese riesigen Bilder inmitten der Wüste darstellen sollen. Vielleicht Landebahnen für Außerirdische? Rituelle Pfade für religiöse Zeremonien? Ein überdimensional großer astronomischer Kalender? Eins ist klar, es gibt viele verrückte Theorien, beweisen ließ sich aber noch keine, daher bleibt die Entstehung der Wüstenbilder noch heute ein ungelüftetes Geheimnis. Mystisch geht es weiter: Wir besuchen anschließend den alten Friedhof von Chauchilla, wo man dank des trockenen Klimas auch heute noch Reste der Nazca-Kultur findet. Danach erfolgt die Weiterreise entlang der Küste gen Süden. Wir erreichen einen verschlafenen Ort an der Pazifikküste und haben die Gelegenheit, im Pazifik zu baden. Am Abend Ankunft im Küstenstädtchen Camaná. Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

5. Reisetag: Camaná – Arequipa
Erkundung der Sonnenstadt


Heute heißt unser Ziel Arequipa, die „Weiße Stadt“. Am Fuße dreier mächtiger Vulkane liegt sie, wie in einer Oase, inmitten des kargen Altiplano und wird wegen des angenehmen Klimas auch „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt. Hier gibt es angeblich 360 Sonnentage im Jahr. Nach der Ankunft unternehmen wir einen ausgedehnten Stadtrundgang im historischen Zentrum (UNESCO-Weltkulturerbe). Einen Höhepunkt stellt hier der traditionelle Stadtmarkt dar. Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

6. Reisetag: Arequipa – Colca-Canyon
Lama- und Alpakaherden begleiten unsere Fahrt über das Altiplano


Der heutige Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Eine Empfehlung ist, das noch in Betrieb befindliche Santa-Catalina-Kloster zu besuchen (optional). Gegen Mittag beginnt die Fahrt über das Altiplano, das steppenähnliche Hochland von Peru. Unterwegs werden wir unzählige Lamas und Alpakas sowie Vicuñas sehen. Diese Tiere liefern für viele Andenbewohner die Lebensgrundlage. Die Fahrt führt uns auf den 4.800 m hohen Patapampa-Pass, welcher der höchste unserer Reise durch die Anden ist. Tausende von kleinen Steinmännchen sind hier als Glücksbringer aufgeschichtet worden. Beeindruckend ist auch die Sicht auf mehrere Vulkane, wovon einige noch aktiv sind. Danach führt der Weg allmählich abwärts, zuletzt steil in Serpentinen hinunter ins Colca-Tal. Hier liegt ein sehr altes Siedlungszentrum und noch heute ist dieses Gebiet eine der landschaftlich schönsten Gegenden Perus. Übernachtung im Hotel im Colca-Tal. (1xF/-/-)

7. Reisetag: Colca-Tal
Wanderung im Colca-Canyon zu den Königen der Anden, den Kondoren


Faszination Colca-Canyon: Bereits früh brechen wir zum berühmten Cruz del Condor auf. Mit etwas Glück können wir hier die riesigen Kondore aus nächster Nähe beobachten. Nicht selten fliegen die „Könige der Anden“ direkt über unsere Köpfe hinweg und hinterlassen ein Gefühl der besonderen Art. Eine Wanderung entlang eines Wasserkanals mit Blick in den Colca-Canyon ist ein weiterer Höhepunkt des Tages, denn in der Regel kann man hier die Kondore ganz privat erleben, abseits jeglicher Touristenströme! Auf der Rückfahrt bleibt Zeit, die Schönheit der Natur des Canyons, sowie die riesigen Terrassenfelder zu bestaunen. Am Nachmittag Wanderung zu den Thermalquellen. Bei einem entspannten Bad in den heißen Quellen lassen wir den Tag ausklingen. Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

8. Reisetag: Colca-Canyon – Puno
Ruinenstätte von Sillustani am Titicacasee


Wir setzen die Fahrt über die Altiplano-Hochebene fort. Die Route führt nach Puno, eine der wichtigsten Städte am Titicacasee. Nachmittags Besuch der Ruinenstätte von Sillustani, eine vor atemberaubender Naturkulisse gelegene Grabstätte drei verschiedener Kulturen. Übernachtung in Puno im Hotel. (1xF/-/-)

9. Reisetag: Puno
Bootsausflug auf dem Titicacasee zur Insel der strickenden Männer


Heute kommen wir der Kultur der Ureinwohner zum greifen nah. Bei einem ganztägigen Bootsausflug auf dem Titicacasee besuchen wir die schwimmenden Inseln der Uros und unternehmen einen Rundgang auf der Insel Taquile, bekannt als "die Insel der strickenden Männer". Unvergessliche Begegnungen mit offenen, freundlichen und glücklichen Menschen erfreuen uns hier. Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

10. Reisetag: Puno – Cusco
Noch mehr Lamas und Alpakas und Indiodörfer prägen das Bild


Morgens beginnt eine erlebnisreiche Busfahrt durch das Hochland mit seinen unendlichen Weiten. Lama- und Alpakaherden, viele kleine und große Indiodörfer und zahlreiche schneebedeckte Gipfel schmücken die Landschaft. Ziel ist Cusco, die sagenhafte Hauptstadt des Inkareiches und heute die vielleicht schönste Stadt Lateinamerikas. Abends Ankunft in Cusco und Übernachtung im Hotel. (1xF/1xM/-)

11. Reisetag: Cusco
Die alte Inka-Hauptstadt ist heute UNESCO Weltkulturerbe


Der heutige Tag gehört Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Tahuantinsuyu, eine gleichermaßen durch ihre Schönheit und kulturelle Bedeutung interessante Stadt. Während des Stadtbummels lernen wir einige der sehenswertesten Gebäude aus der Inka- und Kolonialzeit kennen. Fast überall können wir die Überreste der Inka-Architektur bestaunen, deren Mauern trotz vieler schwerer Erdbeben im Laufe der Jahrhunderte noch heute fest wie eh und je gefügt sind. Am besten lässt sich der Unterschied zwischen der Bauweise der Inka und der Spanier wohl bei einem Besuch der Coricancha, der heutigen Kirche St. Domingo erkennen. Den restlichen Tag können Sie nach Lust und Laune gestalten. Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

12. Reisetag: Cusco – Ollantaytambo
Wanderungen, Marktbesuch und schöne Terrassenfelder


Bei einer Wanderung erkunden wir heute zwei Ruinen etwas außerhalb von Cusco: Sacsayhuaman, ein riesiger Monumentalbau und Kenko. Danach geht es mit dem Bus weiter ins Valle Sagrado, dem Heiligen Tal der Inka, nach Pisac. Auf dem Dorfplatz besuchen wir den bekannten Wochenmarkt, bevor wir die Ruinen von Pisac erkunden. Anschließend folgen wir dem landschaftlich reizvollen Tal weiter bis nach Ollantaytambo. Das Heilige Tal erstreckt sich über 60 km und beheimatet eine Fülle an historischen Inka-Stätten. Es diente den Inka mit seinem Klima als Anbaugebiet u.a. für Mais. Die angelegten Terrassenfelder werden bis heute genutzt und produzieren den besten peruanischen Mais. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

13. Reisetag: Ollantaytambo
Erkundung der atmosphärischen Stadt


Am Morgen erkunden wir die eindrucksvolle Festung von Ollantaytambo in der noch heute die Stadtplanung der Inka zu erkennen ist. Der Komplex beinhaltet Verwaltungs-, Landwirtschafts-, Militär- und religiöse Einrichtungen. In zahlreichen Cafés genießen wir die charmante Stadt und nehmen den Flair der uralten Kultur auf. Übernachtung wie am Vortag. (1xF/-/-)

14. Reisetag: Ollantaytambo – Cusco
Salz-Salinen in Maras & Zeremonienterrassen in Moray besuchen


Mit dem Bus fahren wir nach Maras – zu den teilweise schon hunderte von Jahren alten Salinen, mit denen bereits die Inka und deren Vorfahren Salz gewannen. Ein Spaziergang zwischen den Verdunstungsbecken vermittelt einen guten Eindruck von dem traditionellen Verfahren. Anschließend fahren wir nach Moray zu den Zeremonienterrassen. Vor Ort erfahren wir, wie die Inka hier vermutlich ein Agrarversuchsfeld angelegt haben, um Nahrungsmittel aus tieferen Höhenlagen auch in den Anden anbauen zu können. Weiter geht es in den kleinen Ort Chinchero, wo wir die koloniale Kirche, errichtet auf Inka-Fundamenten, und den Friedhof besuchen. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Cusco. Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

15. Reisetag: Cusco
Den Kochlöffel schwingen und ein leckeres Mahl kochen


Nach einem entspannten Frühstück besuchen wir die Ruinenanlage von Tipon. Die Besonderheit hier sind die zwölf Terrassen, welche die zwölf Monate des Jahres symbolisieren. Beeindruckend sind zudem die Bewässerungsterrassen, die mittels kleiner Wasserfälle miteinander verbunden sind. Nachdem wir wieder Cusco erreicht haben, nehmen wir an einem Kochkurs teil um in die Geheimnisse der tollen peruanischen Küche eingeweiht zu werden. Zum Abschluss des Tages lassen wir uns das leckere Menü schmecken – buen provecho! Übernachtung im Hotel. (1xF/-/1xA)

16. Reisetag: Cusco – Aguas Calientes
Zugfahrt und Entspannung in heißen Quellen...


Nach einem ausgedehnten Frühstück fahren wir zunächst mit dem Bus und später mit dem Zug bis nach Aguas Calientes. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung um z. B. in den Thermalquellen zu entspannen (optional). Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

17. Reisetag: Aguas Calientes
Das Highlight der Reise: die prächtige Inka-Stadt Machu Picchu


Der heutige Tag wird uns wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben: Die legendäre Felsenstadt und berühmtes Weltkulturerbe, Machu Picchu, steht heute auf unserem Programm. Einer der ersten Busse bringt uns zur Inka-Ruine, um die Ruhe und Schönheit der Anlage in den Morgenstunden zu genießen. Ausgiebige Führung durch die einstige Inka Stadt. Anschließend bleibt genügend Zeit für eigene Streifzüge, z.B. für die Besteigung des Huayna Picchu oder für einen Besuch der alten Inkabrücke (Buchung jeweils bei Anmeldung) sowie für Erkundungen zum Mondtempel. Am Abend Rückkehr nach Aguas Calientes. Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

18. Reisetag: Aguas Calientes – Cusco
Freizeit am Vormittag und Zugfahrt nach Cusco


Ein weiterer Besuch der Anlage von Machu Picchu und die Besteigung des Huayna Picchu sind an diesem Morgen optional möglich (Buchung jeweils bei Anmeldung, Zusatzkosten: EUR 110,-). Allen anderen Reiseteilnehmern steht der Vormittag zur freien Verfügung. Besuchen Sie heute beispielsweise das Museum von Machu Picchu (optional), entspannen Sie in den Thermalquellen (optional) oder unternehmen Sie eine Wanderung zum Wasserfall Mandor (Gehzeit ca. 3 Std.). Gegen Nachmittag verlassen wir den mystischen Ort und fahren per Zug und Bus zurück nach Cusco. Übernachtung im Hotel. (1xF/-/-)

19. - 20. Reisetag: Cusco – Lima – Frankfurt
Heimreise


Gegen Mittag Transfer zum Flughafen Cusco. Mit vielen Eindrücken aus dem bezaubernden Andenland kehren wir über Lima nach Hause zurück, wo wir am nächsten Abend landen. (1xF/-/-)

OPTION INKA TRAIL ab Tag 14



14. Reisetag: Cusco – Wayllabamba
Los geht's auf den Inka Trail


Am frühen Morgen fahren Sie nach Piscacucho bei Kilometer 82 (2650 m). Hier starten Sie Ihre Wanderung mit der Überquerung der Brücke über den Urubamba-Fluss. Sie besuchen die kleine Gemeinde Miskay und steigen zu einem kleinen Plateau auf, wo Sie einen herrlichen Blick auf die Andenlandschaft und das Inka-Gebäude Llactapata (2650 m) haben. Anschließend geht es weiter durch ein Gebiet voll üppiger Vegetation, bis Sie Ihr erstes Camp in Wayllabamba auf 3100 m erreichen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 450 m↑,12 km) (1xF/1xM/1xA)

15. Reisetag: Wayllabamba – Pacaymayo
Der höchste Punkt der Wanderung


Heute beginnt der schwierigste Teil der Wanderung: der Engpass Warmihuañusca (steiler Anstieg über 9 km). Zunächst wandern Sie in Richtung des Ayapata-Tals, passieren eine wunderschöne Landschaft und erreichen das Gebiet Llulluchapampa. Warmihuañusca ist mit 4215 m der höchste Punkt der Wanderung. Während des Anstiegs können Sie verschiedene Pflanzen und die schöne Landschaft der Anden genießen. Danach steigen Sie hinab in ein Tal, wo Sie zu Mittag essen. Sie folgen dem Weg bis zum Tal des Pacaymayu-Flusses, wo Sie Ihr Lager für die kommende Nacht aufschlagen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7h, 1115 m↑, 615 m↓, 11 km) (1xF/1xM/1xA)

16. Reisetag: Pacamayo – Wiñaywayna
Der steile Anstieg wird mit sagenhaften Ausblicken belohnt


Nach dem Frühstück steigen Sie einen steilen Pfad hinauf. Sie passieren einen Pass, an dem sich die archäologische Stätte Runkuracay (3970 m) befindet. Es geht weiter in Richtung der Lagune Yanacocha und von dort aus nach Sayaqmarca (3625 m), wo Sie einen wunderbaren Blick auf das Acobamba-Tal haben. Die einzige Möglichkeit, zu den Gebäuden zu gelangen, ist über eine steile Steintreppe. Es geht weiter bergauf bis zum ersten Tunnel auf dem Weg, von wo aus Sie den dritten und letzten Engpass aufsteigen und das Dorf Puyupatamarca sehen (3600 m). Dies ist eine der am besten erhaltenen archäologischen Stätten entlang des Inka Trails. Nach dem Besuch steigen Sie ca. 2000 Treppenstufen hinab bis zur Zitadelle Wiñaywayna (2650 m), wo Sie Ihr Lager errichten. Am Abend verabschieden Sie sich von den Trägern. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8h, 370 m↑, 1320 m↓,16 km). (1xF/1xM/1xA)

17. Reisetag: Wiñaywayna – Machu Picchu
Früher Aufstieg zum Sonnenaufgang über Machu Picchu


Heute brechen Sie sehr zeitig auf, um nach ca. 3h zum Sonnenaufgang das Sonnentor (2720 m) zu erreichen. Dies ist vielleicht der beste Ort und die beste Zeit, um die majestätische Pracht Machu Picchus zu bewundern. Sie steigen hinab zur Zitadelle und treffen wieder auf den Rest der Gruppe. (1xF/1xM/1xA)

Machu Picchu

Ihr Reiseexperte für Peru:

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Hanna Clasen
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Email:

Termine und Preise

vonbisPlätzePreis% Preisbuchen
07.10.1926.10.19Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
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EZ (a); GARANTIERTE DURCHFÜHRUNG!
17.10.1905.11.19*Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
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EZ (a); Sondertermin: Señor de los Milagros
05.04.2024.04.20Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
€ 3.870,-
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Dieser Preis gilt noch 17 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (b)
10.05.2029.05.20Es sind noch Plätze frei!
€ 3.790,-
€ 3.676,-
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Dieser Preis gilt noch 53 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (a); Flug ab/bis München
13.06.2003.07.20Es sind noch Plätze frei!
€ 4.290,-
€ 4.161,-
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Dieser Preis gilt noch 86 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
Sondertermin: Inti Raymi-Fest (Fest der Sonne)
29.06.2018.07.20Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
€ 3.870,-
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Dieser Preis gilt noch 102 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (b); GARANTIERTE DURCHFÜHRUNG!
05.07.2024.07.20Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
€ 3.870,-
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Dieser Preis gilt noch 109 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (b)
26.07.2014.08.20Es sind noch Plätze frei!
€ 3.790,-
€ 3.676,-
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Dieser Preis gilt noch 130 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (a); Flug ab/bis München
10.08.2029.08.20Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
€ 3.870,-
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Dieser Preis gilt noch 145 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (b)
05.09.2024.09.20Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
€ 3.870,-
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Dieser Preis gilt noch 169 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (b)
27.09.2016.10.20Es sind noch Plätze frei!
€ 3.790,-
€ 3.676,-
unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
Dieser Preis gilt noch 191 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (a); Flug ab/bis München
17.10.2005.11.20Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
€ 3.870,-
unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
Dieser Preis gilt noch 212 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (b); Sondertermin: Señor de los Milagros
23.03.2111.04.21Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
€ 3.870,-
unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
Dieser Preis gilt noch 371 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (b); Sondertermin: Semana Santa (Karwoche)
26.04.2115.05.21Es sind noch Plätze frei!
€ 3.990,-
€ 3.870,-
unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
Dieser Preis gilt noch 404 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
EZ (b)
13.06.2103.07.21Es sind noch Plätze frei!
€ 4.290,-
€ 4.161,-
unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
Dieser Preis gilt noch 452 Tage. Danach gilt der Originalpreis.
Sondertermin: Inti Raymi-Fest (Fest der Sonne)
* abweichender Reiseverlauf (Details auf Anfrage)

Zusatzbuchungen

LeistungPreis
Einzelzimmer-Zuschlag EZ (a)
390,-
Einzelzimmer-Zuschlag EZ (b)
430,-
Einzelzimmer-Zuschlag zum Sondertermin "Inti Raymi" (13.06.-03.07.2020/2021)
460,-
Rail & Fly - Zugticket
Deutsche Bahn-Ticket für die 2. Klasse
50,-

Leistungen der Peru-Reise

  • Economy-Linienflug ab/an Frankfurt mit LAN Airlines oder anderer Fluggesellschaft (Andere Abflughäfen auf Anfrage.)
  • Inlandsflug Cusco - Lima in Economy Class
  • 17 Übernachtungen in einfachen Mittelklassehotels im Doppelzimmer
  • Verpflegung: 16 x Frühstück (F), 1 x Mittagessen (M)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen, Touristenlinienbus und Shuttle-Bus, Bootsfahrt Islas Ballestas und Titicacasee, Zugfahrt mit der Andenbahn nach/von Aguas Calientes
  • Eintrittsgelder für die im Programm vorgesehenen Besichtigungen (außer optionale Aktivitäten)
  • Eintrittskarte für das Inti Raymi-Fest (nur am Termin 13.06. - 03.07.2019)
  • Wechselnde deutschsprechende Reiseleitung, Tag 3-4 englischsprechende Tourenleitung; ab 8 Personen: durchgehende, deutschsprechende Reiseleitung (ausgewählte Termine)
  • Reiseliteratur

Nicht enthaltene Leistungen

  • Flughafengebühren im Reiseland (personengebunden, vor Ort zahlbar)
  • Inka Trail (englischsprechende Reiseleitung, internationale Gruppe)
  • Reiseversicherungen

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 4
  • Max. Teilnehmerzahl: 14

Weitere buchbare Leistungen

LeistungPreis
Option Inka Trail (Start an Tag 12)
200,-
Zweiter Eintritt Machu Picchu (17. Reisetag)
17. Reisetag
90,-
Zweiter Eintritt Machu Picchu plus Besteigung Huayna Picchu (17. Reisetag)
17. Reisetag
110,-
Zubringerflüge von anderen Flughäfen
Deutschland, Österreich, Schweiz
auf Anfrage

Hinweise zur Peru-Reise

  • Änderungen des Tourenverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.
  • Bei dieser Reise können auch halbe Doppelzimmer gebucht werden. Sie teilen sich ein Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichem Teilnehmer.
  • Diese Kulturreise erfordert keine gesundheitlichen Voraussetzungen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kontakt mit den Einheimischen und dem Erleben der Kultur. Dennoch ist es ratsam einen Gesundheitscheck bei Ihrem Hausarzt durchführen zu
    lassen, da Sie sich teilweise in großen Höhen befinden (z. B. Titicacasee 3800 m).
  • Für das Trekking (der Inka Trail ist optional dazubuchbar) sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, eine gute Kondition, körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht Voraussetzung. Sie sollten schon in den Bergen gewandert sein, müssen aber keine Erfahrungen im Bergsteigen mitbringen.
  • Abweichende Teilnehmerzahl auf einzelnen Streckenabschnitten möglich.
  • Für Jene, die das Trekking auf dem Inka-Trail dazu buchen, gilt ein geänderter Tourenverlauf. Bitte beachten Sie, dass zu manchen Terminen teilweise schon sechs Monate vor Abreise keine Permits für den Inka-Trail mehr verfügbar sind. Frühzeitiges Buchen ist daher zu empfehlen!
  • Vor Ort werden folgende Sprachen gesprochen: Englisch, Quechua-Sprache, espagnol
  • Aufgrund des Erlebnisreisecharakters ist diese Reise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Gern beraten wir Sie bezüglich einer geeigneten Reise.

Einreise und Gesundheit für Peru

  • Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.
  • Sollten Sie eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche besitzen, so teilen Sie uns bitte bei Ihrer Anfrage und vor Buchung Ihre Nationalität mit, so dass wir Sie über die entsprechenden Einreisebestimmungen informieren können. Vielen Dank!
  • Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (Eine Gelbfieberimpfung ist nur bei Grenzübertritt nach Bolivien oder Stopover in Brasilien vorgeschrieben). Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie, Masern), ggfs. Hepatitis A / (B). Generell empfehlen wir, einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Atmosfair Beitrag der Peru-Reise

  • Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 6.005 kg.
    Durch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von € 141,- an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
    Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Downloads für die Peru-Reise

Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
  • Restzahlung vor Reisebeginn: 21 Tage
  • Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.

Generelle Hinweise

  • Die Durchführung der Reise erfolgt in Zusammenarbeit mit einem befreundeten Veranstalter.
  • Stand: 05.07.19 (HC)
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Reisegeschichten

Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru

Kann man sich blind in ein Land verlieben? Ich sage: Ja. Unter einer Bedingung: Man muss es schmecken! Zumindest trifft dies auf Peru zu. Und wenn auch Sie dachten Perus beste Lockmittel wären Machu Picchu, Kolonialstädte und ursprüngliche Natur, nehme ich Sie mit auf eine kulinarische Reise durch das Land der verborgenen Schätze.

Miriam Lipinski von a&e erlebnis:reisen, Peru
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Wie ich mich blind in ein Land verliebte… a&e unterwegs in Peru

Kann man sich blind in ein Land verlieben? Ich sage: Ja. Unter einer Bedingung: Man muss es schmecken! Zumindest trifft dies auf Peru zu. Die Gewinnerhistorie des renommierten „World Travel Award“ spricht für sich: Der Titel „Weltweit beste kulinarische Destination“ geht seit 2012 jedes Jahr an Peru. In Lima allein sind drei der 50 weltbesten Restaurants zu finden. Und die Zahlen werden immer eindrucksvoller, je tiefer man nach Peru vordringt – oder je höher man kommt: So erzählt man mir in den Anden von 800 Quinoa-Sorten sowie stolzen 4.000 verschiedenen Kartoffel- und Maisarten (jeweils!), die in ihrer Farbe, Größe und im Geschmack nicht unterschiedlicher sein könnten. Aber nicht nur die Kartoffel hat seinen Ursprung im Inka-Reich, auch eines der gesündesten Fleischarten der Welt. Und wenn auch Sie dachten Perus beste Lockmittel wären Machu Picchu, Kolonialstädte und ursprüngliche Natur, nehme ich Sie mit auf eine kulinarische Reise durch das Land der verborgenen Schätze. 

1. Station: Die Hauptstadt – Amor a Lima
Auf Limas Hauptplatz begrüßt mich das lebendige, pulsierende Peru buchstäblich mit Pauken und Trompeten. Es ist Wachablösung am Regierungssitz. Abseits des Trubels und chaotischen Verkehrs kommen die Limeños (so nennen sich die Bewohner) dagegen unter den ältesten Olivenbäumen Südamerikas oder in den Parks von Miraflores an der Küste zur Ruhe. Hier isst man seinen Lunch mit Blick auf den türkisblauen Pazifik, der laut und wild Surfer zu sich einlädt. Darüber schweben Paraglider. Mein Magen knurrt als ich durch das Künstlerviertel Barranco schlendere – mein Lieblingsstadtteil von Lima! Eine sommerliche Brise weht durch die Gassen des ehemaligen Fischerdorfes. Ich bestaune immer wieder bunte Bauhaus- und Jugendstil-Häuschen. Noch heute heißt das Leibgericht hier Fisch. Und so finde ich mich im verwunschen schönen Innenhof des Restaurants Amor a mare wieder. Der Name ist Programm: Ich esse in Limettensaft badende Jakobsmuscheln auf einem Bett aus Meersalz und fabelhaftes Thunfischsteak auf Quinoa. Und liebe es.

Meine zweite kulinarische Empfehlung in Lima: Das Restaurant des Larco Museums bietet nach dem Museumsbesuch fabelhafte traditionelle Küche inmitten eines blühenden Bilderbuch-Gartens.

Und mindestens beim zweiten Mal essen gehen in Peru weiß man: Das Nationalgetränk ist Pisco Sour. Auch wenn sich die Geister der Nachbarländer scheiden, für die Peruaner ist es klar: Der Cocktail stammt nicht aus Chile, sondern aus Peru. Aber kann das schmecken wenn Traubenschnaps auf Zitrone und Ei trifft? Beim Pisco-Sour-Workshop erfahre ich es schließlich und ja, bin nun auch vollends vom Nationalgetränk überzeugt. Statt der klassischen Weinprobe ist ein solcher Workshop, den viele Hotels und Bars anbieten, also ein guter Tipp.

2. Station: Die Anden – dem Himmel so nah und Schätze aus der Erde
Ich verabschiede mich vom Pazifik und schnüre die Wanderschuhe – es geht voller Enthusiasmus und Motivation in die Anden …und dann bleibt mir erst einmal die Luft weg. Auf bis zu 5.000 m nimmt der Sauerstoffanteil in der Atemluft stetig ab und das wirkt sich bei manchen mehr bei manchen weniger (bei mir mehr) auf das körperliche Befinden aus. Aber auch da kann die peruanische Meisterköchin namens Mutter Natur („Pachamama“) Abhilfe schaffen: Coca! Während die Heilpflanze unter anderem in Deutschland verboten ist, bedeutet sie für die Peruaner – und dann in den Anden auch für Reisende – schlichtweg Linderung der Höhenkrankheit. In den Höhen findet man sie an jeder Ecke als Bonbons, Tee oder pur. Ich bevorzuge die ersten beiden Varianten und so werden überall Bonbons gelutscht – bei der Fahrt nach Machu Picchu, beim Schlendern über den Markt im Heiligen Tal, beim nächtlichen Bestaunen des Hauptplatzes von Cusco. In Hotels und manchen Restaurants bekommt man den Coca-Tee sogar in der Regel kostenlos, da er hier einfach zur nötigen Tagesvorbereitung gehört. Neben Coca empfiehlt es sich zudem viel Wasser (keinen Alkohol!) zu trinken und wenig zu essen. 

Letzteres fällt aber besonders in den Anden sehr schwer! Gedeihen hier doch in allen Höhen- und Klimalagen tausende verschiedene Kartoffel-, Mais- und Quinoa-Arten. In einem abgelegenen Bergdorf bei Cusco erfahre ich hautnah was das heißt: Ich darf nicht nur dabei helfen das Feld zu pflügen und Quinoa anzupflanzen (auf 4.000 m und in schwerer Tracht ein echtes Stück Arbeit!), sondern bei der Zubereitung eines echten Pachamancas zur Hand gehen. Das Nationalgericht bedeutet aus dem Quechua übersetzt Erdspeise. Und so ist es auch: In einem Erdloch warten drei Stunden lang erhitzte Steine auf Hähnchenfleisch, Kochbananen, Bohnen, Kartoffeln, Mais und Käse. Dann wird alles mit Kräutern und Erde bedeckt, bevor die Berggeister um ein gelungenes Mahl gebeten werden. Sie haben uns erhört! Nach meisterhaften Restaurants und unzähligen „Das ist wirklich das beste was ich hier bisher gegessen habe“-Momenten auf meiner Reise, muss ich in diesem Moment gestehen: DAS hier ist das beste, das ich in Peru gegessen habe!  

3. Station: Der Titicacasee – wo man Idylle schmecken kann
Der Titicacasee mit seinen schwimmenden Schilfdörfern und zahlreichen Inseln liegt auf 3.800 m Höhe. Wie im restlichen Hochland kann einem auch hier schnell mal die Luft ausgehen. Und da es sich empfiehlt leicht zu essen und der gigantische See direkt vor der Tür liegt, liegt also eine „Trucha“ als Abendessen nahe: frisch gefangene Forelle. Natürlich finden Sie am Hafen von Puno viele Fischrestaurants, doch empfehle ich ganz klar den authentischeren Weg zum perfekten Dinner: Stellen Sie sich vor Sie schippern am Nachmittag gemeinsam mit einem Fischer auf den See hinaus. Keine Menschenseele weit und breit. Nur die spiegelglatte Wasseroberfläche, die Berge am Horizont und ein im kühlen Wind aufgeregt flatterndes Segel. Zurück im Dorf nach einer wärmenden Tasse Coca- oder Muña-Tee (Andenminze) liegt sie dann auf Ihrem Teller: eine selbstgefischte Forelle, daneben Zitrone, Kartoffeln und eine knallgelbe Quinoa-Suppe. Etwas besseres gibt es nicht. Auf der Halbinsel Llachón mache ich nicht nur diese Erfahrung, sondern darf auch im Dorf übernachten. Nach dem gemeinsamen Fischen und Kochen, schaue ich den Frauen beim Weben und den Männern bei der pflanzlichen Waschmittelherstellung über die Schulter, lache mit den Mädchen über meine Versuche die Trachten anzuprobieren und sehe vom Berggipfel aus die Sonne in den See sinken. Und bevor es in die Schilfbetten meines Lehmhauses geht, sitzen meine Gastfamilie und ich am Lagerfeuer und ich sehe über mir so viele Sterne wie noch nie zuvor in meinem Leben.

4. Station: Vom Colca Canyon bis Arequipa – zwischen Wohlfühl-Oasen und Komfortzonen-Dehnung
Vom Titicacasee ist es nicht mehr weit. Ich erreiche den zweittiefsten Canyon der Erde und bin beeindruckt: Der Colca Canyon, die riesige Getreidekammer Perus. Ich erblicke die eindrucksvollen Andenkondore und wandere durch grüne Terrassen. Dann gibt es Cuy. Meerschweinchen. Reisen heißt Abenteuer eingehen, Neues ausprobieren – abseits der Komfortzone. Also teste ich auch hier wieder alles, was Peru zu bieten hat. Geschmacklich ähnelt es Kaninchen, das bei uns schließlich ebenso ein Haustier ist wie das Meerschweinchen. Da merke ich wieder, wie schnell man manchmal von fremden Traditionen voreingenommen ist, nur weil es nicht exakt wie bei uns zuhause ist.

Meine Reise schließe ich in Arequipa ab – die weiße Stadt aus Vulkanstein. Nach Cusco und Limas Altstadt bin ich überrascht, dass ich immer noch überrascht werden kann: Arequipas Hauptplatz mit seiner Kathedrale, dem exotischen Garten und dem Blick auf die Vulkane ist noch mal schöner als die zuvor gesehenen. Ich verliebe mich in das Kloster Santa Catalina, das wie eine Stadt in der Stadt direkt um die Ecke liegt. Ich verliebe mich aber auch hier wieder in Perus kulinarischen Genüsse und wie die Bewohner es immer schaffen die perfekte Wohlfühl-Atmosphäre zu bieten. Kleine Cafés verstecken sich in Innenhöfen, die mit Blumenparadiesen und Schattenplätzchen wie kleine Oasen in der aufgeheizten Stadt liegen. Ein Kaffee aus der hauseigenen Rösterei, bevor ich weiter durch die Gassen bummel und in den Manufakturen für Kleidung aus Alpakawolle am Ende doch schließlich schwach werde. Hier bekomme ich wohl den besten Tipp meiner kulinarischen Tour: das ZigZag. Ein uriges und urgemütliches Restaurant am schönen San-Francisco-Park, das für sein herausragendes Alpaka-Steak berühmt ist. Das Fleisch der peruanischen Andenkamele gilt als eines der gesündesten der Welt, da es kaum Cholesterin und Kalorien hat. Geschmacklich gleicht es am ehesten Wildfleisch. Auf einem heißen Lavastein und mit Quinoa-Risotto serviert ein Muss auf jeder Peru Reise!  

Und so endet meine Rundreise durch ein Land, das es verstanden hat, seine Besucher immer wieder aufs Neue zu überraschen. Vermutliche weil die meisten Reisenden denken zu wissen, was sie erwarten sollen: alte Ruinen in Machu Picchu, hübsche Gebäude in den Kolonialstädten und Regenwald im Amazonas-Gebiet. Doch hinter Peru steckt noch so viel mehr. Hilfsbereite und immer fröhliche Menschen, eine tiefgreifende Verbundenheit zur Natur sowie die Liebe zum Essen und Genießen. Eine Peru Reise ist wahrlich ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne! 

Entdecken auch Sie die verborgenen Schätze der Anden, Pazifikküste und des Amazonas-Gebietes auf unseren Peru Reisen

VerfasserIn des Reiseberichts: Miriam Lipinski von a&e erlebnis:reisen

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Mein Traum vom Inka Trail

"Die Genugtuung am Sonnentor anzukommen und zu wissen, ich habe es geschafft, war großartig. Ich war so außer mir, dass ich weiter zu Fuß bis ganz unten nach Aquas Calientas gelaufen bin."

Katarina, Peru
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Mein Traum vom Inka Trail
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Mein Traum vom Inka Trail

Mein Traum vom Inka Trail

Ich hatte schon lange den Traum, einen der Inka Trails in Peru zu laufen - entweder den klassischen nach Macchu Picchu oder den weniger bekannten nach Choquequirao. Ich war sehr froh, dass ich über eine Reise mit Inka-Trail-Option im Katalog von a&e gestolpert bin. Ich musste zwar 6 Monate vorher buchen, aber es hat geklappt. Ich hatte genug Zeit, mich darauf vorzubereiten...

An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, dass es für jeden zu schaffen ist, soweit er/sie keine Probleme mit der Höhe hat und durschnittlich sportlich ist. Auch für mich als erfahrene Wanderfrau war es eine neue körperliche Erfahrung zu sehen, was die Höhe mit dem Körper macht und wie die Leistung sinkt. Leider war die Höhe auch daran Schuld, dass ich alleine mit dem Guide gelaufen bin und die 2 weiteren Mitreisenden frühzeitig abreisen mussten... Aus dem Inka-Unterhaltungsprogramm wurde so eine Meditationsreise ;) Mit ganz viel Essen und Diskussionen über Inka-Tradition mit dem lokalem Guide. (Ich wollte gerne auch mit dem Koch und Träger reden, aber ich spreche leider kein Quechua.)

Der Treck an sich war wunderschön. Ich konnte es deutlich schneller als in 4 Tagen schaffen, aber so hatte ich keinen Stress und konnte mir in Ruhe jede Inka-Ruine auf dem Weg anschauen und den Ausblick genießen. Es war ganz anders, als ich mir es vorgestellt hatte: größer, höher, breiter, tiefer. Die Ausmaße werden klar, wenn man am dritten Pass steht und die Wolken vor dem Gletscher verschwinden. Da ist noch viel Luft nach oben. Beim Blick nach unten in das heilige Tal, sieht auch Macchu Picchu nur aus wie ein kleiner Berg in der Bergkette und ich stehe noch mindestens 1 km darüber. Die Genugtuung am Sonnentor anzukommen und zu wissen, ich habe es geschafft, war großartig. Ich war so außer mir, dass ich weiter zu Fuß bis ganz unten nach Aquas Calientas gelaufen bin. Für Macchu Picchu hatte ich noch einen weiteren Tag zusammen mit dem Rest der Gruppe und wir haben tatsächlich ganze 8 Stunden in der Anlage verbracht. (Ich bin noch auf den Huayana Picchu geklettert - empfehle ich nur für schwindelfreie, da es das Steilste der ganzen Reise war und Peruaner kennen kein Geländer ;) )

Natürlich habe ich auch die 2 Wochen Rundreise vor dem Trail genossen. Ich hatte Glück tolle Leute kennenzulernen, mit denen es jeden Tag Spaß gemacht hat, alles zu erkunden und lecker essen zu gehen. Von den Städten waren Cusco und Arequipa meine Highlights und die Wüste in der Nähe von Ica (inklusive Sandboardinng- auf jeden Fall mitmachen!!!).

Noch ein paar Empfehlungen: Es kann sehr kalt werden, Thermo-Unterwäsche einpacken und für den Treck auf jeden Fall einen guten Schlafsack und Isomatte mitnehmen. Schlafen auf der Höhe von > 3.800 m kann sehr ungemütlich werden und das, was sich die Mitreisenden vor Ort ausgeliehen haben, war nix... Ich habe aber gut geschlafen.

Alles in allem: Es war eine tolle Reise mit viel Geschichte und körperlicher Anstrengung... aber auch stundenlangen Fahrten, die man mit passender Gruppe gerne in Kauf nimmt und mit Spaß übersteht.

In dem Sinne - Danke an alle, die dabei waren!

VerfasserIn des Reiseberichts: Katarina

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