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21Nov2017

Warum der Kuba-Boom berechtigt ist

5 Gründe, die Kuba zum Top-Ziel 2018 macht

Nur 7 von 100 Kubanern nutzen einen Computer – die meisten davon stehen in staatlichen Einrichtungen und verfügen über keinen Internetanschluss. Zum Vergleich: In Deutschland besitzen 82 von 100 Personen einen Computer – mehr sogar noch nutzen täglich das Internet. Eine Kuba Reise ist wie eine Zeitreise. Knallige Oldtimer fahren durch die Straßen. Ein Radio trällert einen längst vergessenen Hit. Ein vergilbtes Portrait von Fidel Castro hängt an einer Hauswand. Castro drückte vor etwa 50 Jahren den Pause-Knopf, doch nun macht sich seit wenigen Jahren ein Wandel bemerkbar. 

Raúl Castro und Barack Obama schüttelten Hände. Die Einreisebedingungen aus den USA wurden gelockert. Von der kommunistischen zur digitalen Revolution: Schon jetzt prägen die neuen Freiheiten das Stadtbild Havannas, wenn täglich etwa 100.000 Kubaner mit ihren Smartphones die WLAN-Hotspots der öffentlichen Plätze nutzen. Und nachdem im Januar die erste Computerfabrik des Landes eröffnete, ist das nächste große Ziel bis Ende 2017 bis zu 30.000 Privathaushalte mit einem schnellen, erschwinglichen Internetanschluss zu versorgen. 

Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich die Veränderung für Kuba-Reisende bemerkbar macht und welche Auswirkungen sie auf das Land haben. Fakt ist aber: Das Kuba der letzten 50 Jahre wird es bald nicht mehr in seiner nostalgischen Form geben. Spätestens jetzt sollten Sie also den karibischen Inselstaat an oberste Stelle Ihres Reisewunschzettels schreiben! Unsere Kuba-Expertin Luisa Zierk verrät Ihnen fünf Gründe, warum sie Kuba als Top-Reiseziel 2018 sieht.

1. Eine Reise durch die Geschichte
Woran denken Sie, wenn Sie Kuba hören? Wir denken an Revolution, Che Guevara, Kommunismus und Fidel Castro. Die turbulente Vergangenheit des Inselstaates begann aber bereits im 16. Jahrhundert mit der spanischen Kolonialherrschaft. Noch heute sind die Spuren der Spanier in Kuba deutlich sichtbar. 

Die zum Teil sehr gut erhaltenen Kirchen und Kolonialpaläste der Zuckerbarone dominieren das Erscheinungsbild der UNESCO-Weltkulturerbe-Städte Havanna, Trinidad und Santiago de Cuba. Letzterer Ort erwartet Sie mit zwei höchst geschichtsträchtigen Gebäuden: Die Casa Diego de Velazquez ist das älteste Haus Kubas und vom Balkon des benachbarten Rathauses verkündete Fidel Castro 1959 den Sieg der Revolution, nachdem er mit Ernesto „Che“ Guevara den Diktator Batista stürzte. 

2. Musik als Lebensphilosophie
Nehmen Sie sich auf Ihrer Kuba-Reise unbedingt Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang durch Havannas Gassen. Gitarrenklänge im Schatten der Bäume, Salsa-Rhythmen, die aus dem nächsten Tanzlokal schallen, Mojito-Stände am Straßenrand. Das gesamte Land scheint zu tanzen und sich in einem gutgelaunten Rhythmus zu bewegen. 

Mein Tipp: Das heißeste Pflaster für kubanische Rhythmen finden Sie in der heimlichen Musik-Hauptstadt Santiago de Cuba. Nach Einbruch der Nacht füllen sich die Lokale mit dem tanzliebenden Volk und die Gassen mit mitreißenden Salsa-Klängen. Nur zu, tanzen Sie mit! Wer sich unter die Kubaner mischt, Offenheit und ein kleines bisschen Spanisch im Gepäck hat, stößt im Inselstaat schnell auf Sympathie und neue Freunde. 

3. Gelassene Stimmung mit Lust auf Veränderung
Die Kubaner selbst sind wahre Unikate. Angesichts ihrer Geschichte und Gegenwart scheinen sie unverwüstlich und gelassen. Sie engagieren sich, um das Land voranzubringen und bauen vielerorts wohltätige Projekte auf. 

Papito, ein Friseur in Havanna, ist nur einer von ihnen. Zwischen urigen Friseurutensilien und moderner Kunst schneidet der Maestro Ihnen nicht nur die Haare, sondern unterstützt mit dem Erlös die lokale Kunstförderung sowie die Ausbildung Jugendlicher für das Friseurhandwerk. Junge Erwachsene können sich aber auch über eine Lehrstelle in der Kunstwerkstatt von Manuel Diaz Baldrich freuen. Seine Schüler haben den einst unansehnlichen Hausfassaden des Stadtteils Lawton zu frischer Farbe verholfen. Andere Organisationen fördern den Naturschutz, renovieren Schulen und Krankenhäuser oder schaffen Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Ein Gespräch mit Projektleitern, Mitarbeitern und Schülern ist spannend und eröffnet Ihnen auf einer Kuba-Reise eine ganz neue Perspektive auf das Land im Wandel. 

4. Cocktails, Eis und andere Genussmittel
Ob in der berühmten Hemingway-Bar Floridita in Havanna oder einer urigen Gaststätte auf dem Land: Der Gast ist König und der Gaumenschmaus unvergesslich. Die unbefangene Herzlichkeit der Kubaner nimmt Sie mindestens so schnell in Empfang wie der karibische Cocktail oder der Duft frischer Köstlichkeiten vom Grill. Mit Einflüssen aus der afrikanischen, spanischen und karibischen Küche zeugen Kubas Gerichte von einer großartigen Vielfalt: von Empanadas und Tortillas über Fleisch- und Fischgerichte an Reis und Bohnen bis hin zur süßen Milchspeise Dulce de leche. 

Mein Tipp: Wer Lust auf ein solch erfrischendes Eis oder Sorbet hat, sollte sich von der langen Schlange vor einem Coppelia-Eisladen nicht abschrecken lassen – das Warten lohnt sich! Fidel Casto selbst rief die Kette aus Liebe zum Eis in den 60er Jahren ins Leben. Das Geschäft in Havanna zählt zu den größten Eiscafés weltweit. Es bietet bis zu 1.000 Gästen Platz und verkauft mehr als 16.000 Liter Eis pro Tag! 

Und für welches Genussmittel ist Kuba besonders berühmt? Für Zuckerrohr? Kakao? Oder für seinen Rum? Stimmt alles, aber dieser Exportschlager ist noch immer die Nummer eins: Tabak. Die kubanischen Zigarren – die „Habanos“ – sind weltbekannt und begehrt. Doch auch für Nichtraucher ist das Tal des Tabaks ein absolutes Muss. Das Valle de Viñales reiht sich nahtlos zu den vielen Postkartenmotiven Kubas ein und bietet nicht nur einen Blick auf die flinken Finger der Zigarrendreher, sondern auch in die atemberaubende Landschaft des Landes.

5. Vom grünen Tal zum weißen Strand
Ja, die Landschaft Kubas ist zweifellos umwerfend. Das Viñales-Tal lässt über nebelumhüllte Kalksteinfelsen, grüne Tabak-Felder und mystische Höhlenkomplexe blicken. Kubas wohl schönste Panorama-Route von Santiago de Cuba nach Baracoa raubt Ihnen den Atem: Über den spektakulären Höhenpass La Farola führt die abenteuerliche Straße durch die tropische Bergwelt an der östlichsten Spitze der Insel. 

Der krönende Abschluss jeder Kuba-Reise ist dann zweifellos ein Strandaufenthalt an einem der zahlreichen Traumstrände – zwischen Kokosnusspalmen und kristallklarem Ozean wird spätestens hier Ihr Karibiktraum wahr... 

Mit einer Karibik-Reise ins neue Jahr starten? Eine tolle Idee! Egal, ob in kleiner Gruppe oder lieber privat, mit Chauffeur und Reiseleitung oder auf eigene Faust per Mietwagen, bei unseren vielfältigen Kuba-Reisen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Aber dabei müssen Sie schnell sein: Zurzeit erlebt Kuba einen Boom, den das Land kaum bewältigen kann. Das bedeutet, dass Sie viel Vorlaufzeit für Ihre Kuba-Reise einplanen und sich bereits jetzt Plätze auf einer Gruppen- oder Privatreise ab Januar 2018 sichern sollten. Unsere Kuba-Expertin Luisa Zierk berät Sie gern. 

 

Quelle Bild Nr. 3: © Fremdenverkehrsamt Kuba

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