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19Mär2018

a&e-Teamvorstellung – Teil 8: 6 Fragen an Dorothea

Lernen Sie unsere Mittelamerika-Spezialistin kennen

Wie und wann bist du zu a&e gekommen?
Nach meinem Tourismusstudium im Norden Deutschlands arbeitete ich bei diversen Tourismusunternehmen im In- und Ausland. Seitdem fühle ich mich in der Branche insbesondere im Bereich des nachhaltigen Tourismus zuhause. Im vergangenen Jahr beendete ich mein längeres Kapitel in Berlin, um ein neues Abenteuer zu beginnen: Es zog mich ins tropische Costa Rica, wo ich insgesamt ein Jahr für eine Tourismusagentur arbeitete – eine wunderschöne, erlebnisreiche Zeit! Zum Ende 2017 kehrte ich nach Deutschland zurück, der richtige Moment für einen Neuanfang in der Hansestadt Hamburg. Ich freue mich seitdem Mitglied im Team von a&e erlebnis:reisen zu sein und weiterhin Reisegästen mein Herzensziel Costa Rica zu empfehlen.

Was machst du bei a&e?
Ich kreiere Reisen vornehmlich nach Mittelamerika, um meine persönliche Reiseerfahrung und Insidertipps in die Kundenberatung einfließen lassen zu können. Ich betreue dabei Kleingruppenreisen sowie Privatreisen, die ich auf Basis individueller Kundenwünsche und -bedürfnisse mit unseren langjährigen Partnern in den Ländern entwickle. Es macht mir viel Freude unsere Kunden von den Anfängen ihrer Reiseplanung bis hin zur Rückankunft in ihrer Heimat unterstützen zu können.

Was hast du schon von der Welt gesehen? Welches Ziel steht auf deiner Reise-Wunschliste ganz oben?
Einige Monate verbrachte ich auf Lanzarote und bereiste anschließend auch ein paar weitere kanarische Inseln. Außerdem war ich unterwegs auf den Kapverden sowie in Marokko, Südafrika, Laos, Thailand, Vietnam, Guatemala, El Salvador, Kuba, Panama und Costa Rica. Recht bald schon geht die Reise für mich nach Georgien, worauf ich sehr gespannt bin.

Ganz oben auf meiner Reisewunschliste steht Ecuador mit den spannenden Galapagos-Inseln, dicht gefolgt von vielen weiteren Ländern Südamerikas. Außerdem möchte ich unbedingt einmal Australien und Neuseeland entdecken.

Nenne deine drei Lieblingsorte auf der Welt:
Dazu zählt der Nationalpark Manuel Antonio an der Pazifikküste Costa Ricas. Ganz besonders hat mich dieses „Mittendrin-Gefühl“ in der unschätzbar üppigen und ursprünglichen Natur fasziniert. Als ich im Boot hinaus aufs Meer fuhr und sich ganz plötzlich neben mir ein riesiger Buckelwal erhob, um sein Junges an die Wasseroberfläche zum Atmen zu stupsen – das war ein Moment, der mir selbst den Atem raubte und bis heute unvergesslich bleibt. 

Unbedingt erwähnen muss ich hier aber auch den Krüger Nationalpark in Südafrika. Während meiner Safari konnte ich tatsächlich direkt nacheinander mit allen Big Five Bekanntschaft machen. Das war immer mein Traum, ich hatte diese Fülle an Artenreichtum aber nicht in dieser Form erwartet.

Havanna ist definitiv auch mein Lieblingsort, da sie mich als eine unglaublich beeindruckende und impulsive Stadt empfangen hat. Ich konnte den Stolz der Kubaner und die Nostalgie förmlich spüren. Beim Schlendern entlang des Malecón bekam ich das unvergleichliche Gefühl durch ein gigantisches Geschichtsbuch zu wandeln. Andauernd trifft man auf die ansteckende Lebensfreude und Gastfreundschaft der Kubaner und wird immer wieder neu überrascht und mitgerissen.

An welchen Reisemoment erinnerst du dich besonders gern?
Ich erinnere mich sehr gern an Vietnam, insbesondere an Sapa und das Rote Dao Dorf von Nam Cang zurück: Nach einer längeren Fahrt von Hanoi aus erreiche ich die Thanh-Phu-Brücke. Von dort aus geht es in einem kleineren Fahrzeug weiter zum abgelegenen Nam-Cang-Dorf. Mit meiner kleinen Gruppe erkunde ich das Örtchen und lerne hautnah das Alltagsleben der Einheimischen kennen. Sie sind stolz auf ihre traditionelle Stickerei und ihre Kleidung. Sie wirken genügsam und zufrieden. Das lässt mich über das eigene Leben und meine Ansprüche nachdenken. Wir treffen unterwegs eine Gruppe von Kindern und tauschen gegenseitig neugierige Blicke aus. Wir machen gemeinsam Fotos und lachen zusammen. Obwohl wir nicht dieselbe Sprache sprechen, scheinen wir uns mit unserer Ausstrahlung verständigen zu können. Es sind also nicht nur die Einheimischen, die für uns die spannenden Exoten sind – in diesem Dort sind wir die Attraktion!

Später machen wir einen Ausflug mit einer Roten Dao Dame zum Wald und sammeln heilsame Kräuterblätter. Anschließend gehen wir noch spontan im Fluss baden. Ich fühle mich so wohl und genieße die unglaubliche Gastfreundschaft in der Nam Cang Riverside Lodge. Es gab Momente, in denen ich vergessen habe, dass ich hier „nur“ Gast bin und nicht zur Gemeinschaft gehöre. Ein Tag den ich nicht so schnell vergessen werde...

Was hat dich auf Reisen besonders überrascht oder welche Reise-Anekdote, erzählst du gern Freunden?
Der beste Guide, den ich bisher kennenlernen dürfte, heißt Dang Minh Thoi und begleitete meine Freunde und mich auf unserer Reise durch Vietnam. Nicht nur mit seinen Anekdoten machte er diese Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis, er erzählte uns eine Geschichte, an die ich mich immer wieder gern auch in schwierigen Alltagssituationen zurück erinnere:

Es war einmal ein alter Mann, der mit seinem einzigen Sohn am Rande eines kleinen chinesischen Dorfes lebte. Sein einziger Besitz war ein wunderschöner Hengst, um den sie von allen im Dorf beneidet wurden. Das Pferd wurde bei der Erntearbeit gebraucht, doch eines Tages war der Hengst verschwunden. Nachbarn kamen und sagten: „Was für ein Unglück!“ Der alte Mann antwortete: „Unglück? Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man sollte nicht urteilen und kann nur vertrauen. Wer weiß wozu es gut ist?“

Ein paar Tage später war der Hengst wieder da und mit ihm war ein Wildpferd gekommen, das sich dem Hengst angeschlossen hatte. Jetzt waren die Leute im Dorf begeistert. „Du hast Recht gehabt. Das Unglück war in Wirklichkeit ein Glück.“ 

Am nächsten Tag begann der Sohn des alten Mannes das neue Wildpferd einzureiten. Er fiel vom Pferd und brach sich ein Bein. Die Nachbarn im Dorf versammelten sich und sagten zu dem alten Mann: „Was für ein Unglück, dein einziger Sohn ist jetzt ein Krüppel.“ Aber der alte Mann blieb gelassen und sagte: „Unglück? Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg. Wer weiß wozu es gut ist?“

Ein paar Wochen später begann ein Krieg. Der König brauchte Soldaten und alle wehrpflichtigen jungen Männer im Dorf wurden in die Armee berufen. Nur den Sohn des alten Mannes holten sie nicht ab, denn den konnten sie mit seinen Krücken nicht gebrauchen. „Was für ein großes Glück!“ riefen die Leute im Dorf. Der alte Mann sagte: „Mal sehen, denn wer weiß? Aber ich vertraue darauf, dass das Glück am Ende bei dem ist, der vertrauen kann. Wer weiß wozu es gut ist?“

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