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22Jun2017

a&e-Teamvorstellung – Teil 7: 6 Fragen an Hanna

Lernen Sie unsere Amerika-Spezialistin kennen

Wie und wann bist du zu a&e gekommen?
Seit nun mehr als 23 Jahren arbeite ich in der Touristik und nachdem ich den Winter 2015/16 in Südamerika verbrachte, war es Zeit für etwas Neues. So kam ich im Sommer 2016 zu a&e.

Was machst du bei a&e?
Mein Aufgabengebiet bei a&e umfasst die Produktbetreuung und den Verkauf für Südamerika, Neuseeland und Kanada. Ich entwickle nach den Vorstellungen meiner Kunden ganz individuelle Rundreisen. Jedes Mal, wenn ich in Beratungsgesprächen über Länder, Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse spreche, kommen die eigenen tollen Erinnerungen wieder hoch. So bin ich fast täglich in Gedanken auf Reisen und kann nach über 23 Jahren in dieser Branche immer noch sagen: Ich liebe meinen Job!

Was hast du schon von der Welt gesehen? Welches Ziel steht auf deiner Reise-Wunschliste ganz oben?
Manchmal muss ich mich selbst wundern, wo ich schon überall war! Schon als Kind entdeckte ich mit meiner Familie nahezu jede Ecke von Europa. Später verbrachte ich ein ganzes Jahr in Spanien, von dort aus ging’s direkt nach Finnland und Frankreich.

Dann tingelte ich auch in der Ferne von Land zu Land – darunter Südafrika, Tansania, Kanada, Ecuador, Peru, Uruguay, Israel, Oman, Malaysia und viele mehr. Ich wollte aber schon immer gern nach Indien. Also landete ich in einem indischen Reisebüro, in dem ich jedoch keine Reise buchte, sondern die Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau absolvierte. Meine Leidenschaft machte ich damit zu meinem Beruf.

Auch in Zukunft zieht es mich wieder gen Abenteuer. Nordindien und Nepal mit dem Himalaya stehen auf jeden Fall auf meiner Reiseliste, aber auch Mosambik und Patagonien. 

Nenne deine drei Lieblingsorte.
Meine Lieblingsorte sind auf der ganzen Welt zu finden und ich kann das gar nicht so richtig an einem Ort festmachen. Oft sind es eher die Situationen und Begegnungen die einen Platz auf der Welt zu einem ganzen besonderen Ort machen. Als Flachländerin aus der Schleswig-Holsteiner Marsch entdeckte ich vor einigen Jahren allerdings einen Faible für Berge – richtig hohe Berge!

Ich stand auf dem Dach von Afrika in 6.000 Metern Höhe und sah, dass die Welt rund ist. Afrika hatte mich zu der Zeit in seinen Bann gezogen.

In Ecuador surfte ich die perfekte Welle und auch hier zogen mich die Anden wieder in ihren Bann und ich konnte die nachfolgenden Wochen in den Höhen der südamerikanischen Kordilleren verbringen.

In Kanada tat sich keine 5 Meter neben mir der Ozean auf und ein Buckelwal drehte einen tollkühnen Salto. In den Rocky Mountains schaute ich einem Schwarzbären tief in die Augen und war sofort verliebt in den kleinen zotteligen Kerl.

An welchen Reisemoment erinnerst du dich besonders gern?
Ich lebte einige Wochen bei einer ecuadorianischen Familie unter einfachsten Bedingungen. Es gab 14 Leute in dem Haus, davon 8 Kinder. Die Wände waren nicht verputzt, der Ofen in der Küche über 50 Jahre alt und kaputt, Wasser gab es nur an 3 von 7 Tagen die Woche. Auf den Tisch kam das, was der älteste Sohn Hamilton am Tag gefangen hatte, häufig Großfisch, gefangen mit der Harpune. Dazu Reis oder Kartoffeln. Das Haus aber, war in jeder Minute des Tages erfüllt von Leben, mal Geschrei, mal Lachen und manchmal auch Tränen, aber stets mit einer unsagbar starken Lebensenergie und einem unvergleichlichen Familienzusammenhalt. Eine wundervolle Erfahrung!

Was hat dich auf Reisen besonders überrascht, was hast du gelernt oder welche Reise-Anekdote, erzählst du gern Freunden?
Wenn Reisen deine Augen öffnet...

Unser Gastgeber Ali Top in Tansania, erzählte immer viel von seiner Farm und eines Tages nahm er uns dahin mit. Meine westlich geprägte Vorstellung von einer Farm, wurde vor Ort pulverisiert.

Die Farm bestand aus einem ca. 500 qm großen Stück Land, der Boden knochentrocken mit riesigen Felsbrocken durchzogen. Es gab einen kleinen Verschlag mit zwei ausgemergelten Ziegen, einen Tomatenstrauch und eine Papaya-Palme, die drei vollreife Früchte trug. Ali Top nahm seine selbstgebaute Säge, am Ende eines langen Stab festgebunden, kappte eine Frucht und schenkte sie uns. Am Abend auf der Straße sah ich Ali Top, die anderen beiden Früchten und wenige Tomaten im Angebot. Zurück in Deutschland stand ich im Supermarkt vor einer Fülle an 20 Sorten Tomaten in unterschiedlichster Form und Farbe.

Den Supermarkt verließ ich an dem Tag ohne Tomaten...

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