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30Mär2017

a&e-Teamvorstellung – Teil 5: 6 Fragen an Luisa

Lernen Sie unsere Asien- & Mittelamerika-Expertin kennen

Wie und wann bist du zu a&e gekommen?
Nach meinem Bachelor im Gesundheits- und Tourismusmanagement kehrte ich aus der Schwäbischen Alb in meine Heimat Greifswald zurück. Hier absolvierte ich ein Masterstudium in Tourismus & Regionalentwicklung und machte 2014 im Rahmen dessen ein sechsmonatiges Praktikum bei a&e. Als Aushilfe unterstütze ich das Team auch darüber hinaus bis ich dann im Herbst 2016 fester Bestandteil von a&e wurde. 

Was machst du bei a&e?
Ich berate Kunden und entwickle Reisen nach Japan, Zentralasien und Mittelamerika. Dabei betreue ich sowohl unsere Kleingruppenreisen – z.B. nach Usbekistan – als auch Privatreisen, die ich auf die Wünsche meiner Kunden maßschneidere – z.B. nach Japan. Da ich schon selbst in den Ländern unterwegs war, macht mir die Kundenberatung am meisten Freude. Wenn ich meine Erfahrungen z.B. mit Usbekistan-Interessierten teilen kann, fühlt es sich für mich nicht wie Arbeit an, sondern wie ein Gespräch mit guten Freunden, denen man mit allerlei persönlichen Empfehlungen und „Insiderwissen“ bei der Reiseplanung zur Seite steht.

Was hast du schon von der Welt gesehen? Welches Ziel steht auf deiner Reise-Wunschliste ganz oben?
Meine Reisekarte ist eine ganz bunte Mischung. Ich bereiste neun Monate lang Australien und erkundete Japan – zwei Länder, die kontrastvoller nicht sein könnten. Wieder andere Erfahrungen waren Jamaika sowie meine zahlreichen Europareisen. Besonders meine Fahrradreise durch Estland war ein großes Erlebnis. Für a&e bin ich 2016 in den Orient nach Usbekistan und Tadschikistan aufgebrochen. 

Mein nächstes Traumziel auf meiner Reisewunschliste ist tatsächlich bereits gebucht: Es geht nach Kuba.

Nenne deine drei Lieblingsorte:
1. Auf der Dachterrasse stehen und die Sonne über dem tropischen Regenwald aufgehen sehen – einer meiner Lieblingsmomente an Lieblingsort Nummer 1:  Jamaika. Die wundervolle Lodge in den Blue Mountains verfügte nicht nur über diesen atmosphärischen Aussichtspunkt, sie liegt inmitten von Kaffeeplantagen und der unvergesslichen Melodie-Symbiose aus Vögelgezwitscher und Reggae-Musik.

2. Warum in die Ferne schweifen... Kindheitserinnerungen aus vielen wundervollen Urlauben ziehen mich heute noch immer wieder in die Heimat meiner Eltern, auf die Halbinsel Mönchgut auf Rügen. Abseits der überlaufenden Touristenorte findet man hier Ruhe und pure Idylle.

3. Die traumhafte Küste der Elephant Cove in Westaustralien mit ihren Felsformationen oder doch der Registanplatz mit seinen strahlend blauen Kuppeln im usbekischen Samarkand? Zwei so verschiedene Orte und doch hinterließen sie mich sprachlos und mit Gänsehaut... Es gehören also beide auf diese Liste!  

An welchen Reisemoment erinnerst du dich besonders gern? 
In Australien verliebte ich mich beinahe jeden Tag in die unglaubliche Natur dieses Kontinents. Sie zog mich einfach vollends in ihren Bann. Und so waren wir, meine Freunde und ich, eines Tages den Wundern der australischen Unterwasserwelt auf der Spur. Im Ningaloo Reef im Westen Australiens tauchten wir mit unseren Schnorcheln ab und bewunderten die bunte Meereswelt. Doch als die See etwas rauer wurde, entschied ich mich zurück zum Strand zu schwimmen, während die anderen noch weiter suchten – nach noch schöneren und größeren Meereswundern. Kurz bevor ich das Ufer erreichte dann das Überraschende: Aus einem Schatten neben mir formte sich langsam eine riesige Meeresschildkröte. Sichtlich überrascht von unserer gegenseitigen Anwesenheit, blickten wir uns für einen kurzen Moment lang an. Dann schwebte sie zurück in die Tiefe. Auge in Auge mit einer so wundervollen Kreatur – das gehört definitiv zu meinen Reisehighlights!

Was hast du auf Reisen gelernt oder welche Reisegeschichte erzählst du gern Freunden?
Das kleine Dorf Saritag liegt fernab großer Zivilisationen in den tadschikischen Fan-Mountains. Ich spaziere über Wiesen und vorbei an Hütten. Ich blicke immer wieder hoch auf die malerische Berglandschaft im Hintergrund. Idyllischer geht’s nicht, denke ich mir, als ich eine kleine Brücke erreiche. Ich bleibe stehen. Ein paar Kinder hocken vor mir und sammeln rote Hagebutten auf, um sie behutsam in ihre Körbe zu legen. Sie reden dabei viel und schnell – auf Usbekisch, eine Sprache, die ich leider nicht verstehe oder spreche. Dann bemerken sie mich. Ihre Augen werden groß, das Lächeln breit. Ohne Scheu kommen sie auf mich zu und beginnen wieder aufgeregt durcheinander zu reden – dieses Mal reden sie mit mir. Ich versuche auf Englisch zu verdeutlichen, dass ich sie nicht verstehe, aber wie vermutet verstehen nun die Kinder mich nicht. Trotzdem probieren wir es: Die Kinder zeigen mir stolz ihre gesammelten Beeren, stellen mir (des Tonfalls nach zu urteilen) viele Fragen und strahlen mich an. Sie scheint es nicht zu stören, dass wir uns nur mit Händen und Füßen verständigen können. Und spätestens als sie meine Digitalkamera entdecken, sind alle Barrieren gebrochen. Wir machen Fotos zusammen und die Kinder probieren sich an der Technik aus. Sie haben sichtlich viel Spaß dabei und ich genieße den Moment... Es erstaunt mich immer wieder beim Reisen, dass man selbst – oder besonders – in der völligen Abgeschiedenheit und Einfachheit so großartige, spontane Begegnungen erleben kann, für die es nicht mal die gleiche Sprache braucht. Die Sprache der Gastfreundschaft, Freude und des Lächelns versteht eben jeder... 

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