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30Dez2018

5 große Momente in Usbekistan

„Ich wollte schon immer mal...“

Spannende Eindrücke unserer Serie „Ich wollte schon immer mal...“ haben uns bereits nach Patagonien, Myanmar und Vietnam geführt. Heute tauchen wir in ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht ein: Usbekistan! Welche faszinierenden Momente Sie wohl entlang der Seidenstraße erwarten?

Hallo Usbekistan!
Lage: Der Binnenstaat in Zentralasien wird von den Nachbarländern Kasachstan im Westen und Norden, Kirgistan im Osten, Tadschikistan und Afghanistan im Südosten und Turkmenistan im Süden begrenzt.
Geeignet für Sie, wenn... Sie auf den Spuren der alten Seidenstraße wandeln wollen... prachtvolle Bauten in Blau und Türkis bestaunen möchten... einen (noch) waschechten Geheimtipp entdecken wollen!
Reisedauer: Mindestens 2 Wochen sind ideal, um die „drei Schönheiten“ kennenzulernen und einen Abstecher sowohl in die Natur als auch zum Aralsee einzuplanen. 
Beste Reisezeit: Die Frühlingsmonate April und Mai sowie die Herbstmonate September und Oktober. Wer heiße Sommer liebt, kann auch zwischen Juni und August reisen. Bei 300 Sonnentagen im Jahr fällt die Entscheidung nicht leicht...

Wenn Sie einmal Samarkand gesehen haben, werden Sie immer von seiner Magie verzaubert bleiben.
„Viele Bilder hatte ich bereits gesehen und doch bin ich nicht vorbereitet auf diese Schönheit und Erhabenheit, bei der es mir den Atem verschlägt. Die riesigen blauen und türkisfarbenen Mosaike heben sich kontrastreich von den sandfarbenen Gebäuden der Altstadt ab. Liebevoll verzierte Portale, die eindrucksvoll gen Himmel ragen und Gebetshallen für Tausende von Gläubigen ziehen mich in ihren Bann...“

Samarkand ist eine der ältesten Städte weltweit, deren Einzigartigkeit dem Herrscher Timur zu verdanken ist. Bereits Alexander der Große kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn in Samarkand scheint alles größer, prächtiger und noch schöner zu sein! Der beeindruckende Registan-Platz mit seinen farbenprächtigen Medresen stellt das Herzstück Samarkands dar. Doch auch die sagenumwobene Bibi Chanum Moschee, die Nekropole Schah-i-Sinda, das Ulugbek Observatorium sowie das Gur Emir Mausoleum lohnen einen Besuch. Mit der Erkundung welcher dieser Architekturdenkmäler wollen Sie beginnen?

Geheimnisvoller Schiffsfriedhof & Mondlandschaft in der Aralkum Wüste
„Ich lasse den Blick über die unendliche Salzwüste schweifen. Sand soweit das Auge reicht... ein rostiges Schiffsskelett hebt sich in dieser Mondlandschaft ab. Was ist passiert? Ich kann kaum glauben, dass in dieser mystischen Landschaft einst Fischerdörfer florierten. Am Seeufer beziehen wir unsere traditionelle Jurte fernab der Zivilisation – ich bin mittendrin im Abenteuer Wüste! Nicht nur das Salz hinterlässt ein Kribbeln auf meiner Haut... Hin- und hergerissen zwischen Tragik und Faszination lausche ich den Erzählungen meines Guides über die Geschichte des Aralsees.“

Der Aralsee schrumpfte vom einst viertgrößten Binnensee der Erde zum hochgradig salzhaltigen See, dem nur ein Achtel der einstigen Wasserfläche geblieben ist (gegenüber 1960). Im Nordwesten Usbekistans kann man ein ganz anderes Gesicht Usbekistans kennenlernen, wenn man mit dem Jeep über abenteuerliche Sandpisten der Aralkum Wüste braust. Das Gefühl dann endlich am Ufer des einstigen „Meer Mittelasiens“ zu stehen, ist unbeschreiblich. Ganz authentisch und eindrucksvoll lässt sich das Abenteuer Wüste durch Begegnungen mit Bewohnern und einer Jurtenübernachtung erleben.

Das Herz der Seidenstraße schlagen hören
„Ich lasse mich durch die engen Gassen treiben... leuchtend bunte Stoffe und Tücher, die von freundlichen Usbekinnen feilgeboten werden, heben sich von den erdfarbenen Tönen der Häuser in der Altstadt ab. Ich blicke in kleine Werkstätten, in denen Werkzeuge, aber auch Instrumente in liebevoller Handarbeit hergestellt werden. Bilder von Aladdin werden vor meinem inneren Auge lebendig als ich mich in einem Teppichgeschäft wiederfinde, in dem traditionelle Muster mit modernen Formen und von der Natur inspirierten Farben harmonisch verschmelzen. Jetzt wird mir klar, warum man von „Teppichkunst“ spricht. Neugierig lasse ich mich weiter von meinen Sinnen leiten... Würzige Düfte kitzeln meine Nase. Ein Basar! So bunt und lebendig wie Usbekistan selbst. Ich muss zweimal blinzeln bis ich wirklich glauben kann, dass sich meine Augen nicht täuschen: Berge von Nüssen und getrockneten Früchten in allen Sorten lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ich komme wir vor wie im Märchen.“

Geht es Ihnen wie uns und Sie verspüren bereits beim Klang des Wortes „Seidenstraße“ Fernweh? In Usbekistan können Sie in längst vergangene Zeiten eintauchen, denn hier finden sich die Wurzeln des internationalen Fernhandels wieder. Bereits einige Jahrhunderte vor Christus begann der rege Handel zwischen China im Fernen Osten und Mitteleuropa. Reich mit Gewürzen, Perlen, Weihrauch, Keramik und Perlen bestückte Karawanen zogen durch Usbekistan. Die Karawanenhändler genossen in Samarkand, Buchara und Chiwa die angenehmen Seiten des Lebens. Der Wohlstand ließ die Städte aufblühen und nicht umsonst spricht man bei Samarkand, Buchara und Chiwa von den „drei Schönheiten“.

Im Nordwesten von Usbekistan erhebt sich mitten in der Wüste die Oasenstadt Chiwa. Beim Anblick der mächtigen Mauern, die den Altstadtkern umgeben, würde man die dahinterliegende Schönheit der prachtvollen und orientalischen Bauwerke nicht vermuten. Der Bummel durch die älter als 2.500 Jahre alte Stadt gleicht einem Besuch eines Freilichtmuseums. In der von der UNESCO als Weltkulturerbe ernannten Altstadt Ichan Kala locken 250 Bauwerke. Beeindruckt von dieser Fülle sollten Sie sich auf keinen Fall den Palast Tash Hauli, das Minarett Kalta Minor und die Zitadelle Kunya Ark entgehen lassen. 

In Buchara, der „Edlen“ spüren Sie einen ganz besonderen orientalischen Zauber. Die prächtige Altstadt zählt zu den am besten erhaltenen der islamischen Welt. Das Mausoleum der Samaniden ist ein Meisterwerk der frühen islamischen Architektur. Die Perle der Seidenstraße ist bekannt für seine hochwertigen Teppichmanufakturen und am besten entspannt man sich in einem Teehaus rund um den Teich Labi Hovuz.

Traditionelle Handwerkskunst im fruchtbaren Ferganatal
„Gerade befinde ich mich noch im trockenen Westen des Landes und nun blicke ich aus dem Fenster und sehe riesige Obst- und Gemüseplantagen an mir vorbeiziehen. Usbekistan ist ein Land der Kontraste, wird mir einmal mehr deutlich. Preisgekrönte Weine in Usbekistan? Tatsächlich sehe ich die Weinreben, deren Trauben im fruchtbaren Ferganatal herrlich gedeihen. Und hier leben die kleinen Raupen in den Maulbeerbäumen, die die kostbare Seide spinnen? Ich halte die Augen offen und möchte mehr über den edlen Stoff erfahren, der der Seidenstraße ihren Namen verlieh...“

Ganz im Osten des Landes befindet sich das geografische Zentrum Usbekistans, das Ferganatal. Die Region gilt als Wiege der zentralasiatischen Kulturen. Die usbekischen Handwerkskünste der Seidenspinnererei und die Produktion der leuchtendblauen Keramikfliesen genießen auch außerhalb der Landesgrenzen hohe Bekanntheit und Beliebtheit. Deshalb lohnt sich ein Besuch der Stadt Margilan, die als „Stadt der Seide“ bekannt ist. In der Seidenfabrik Yodgorlik kann man mit großen Augen dem gesamten Produktionsprozess der Seide beiwohnen und den Arbeitern dabei über die Schulter schauen. Wieso sollte es anders als in anderen Ländern sein: Auch in Usbekistan sind traditionelle Muster und Handwerke wieder gefragter denn je – dies wird deutlich bei dem Besuch der wohl bekanntesten Keramikwerkstatt der Familie Usmanov in Rishtan. Die Stadt ist eines der ältesten und bedeutendsten Keramikzentren in Zentralasien. Noch heute, nicht anders als vor tausend Jahren, werden die filigranen Floral-Ornamente in liebevoller Handarbeit gemalt. Später leuchten sie in türkisen und tiefblauen Farben, wie wir es schon von den Mosaiken der Medresen kennen.

Es sind die Begegnungen, die eine Reise unvergesslich machen...
„Ich stehe tief beeindruckt auf dem Registan-Platz und plötzlich taucht ein kleiner Junge auf, der schüchtern in gebrochenem Englisch fragt, ob ich mit ihm und seiner Familie ein Foto machen würde. Ich blicke mich um und sehe eine Reihe von Frauen, die in traditionelle farbenprächtige Kleider gehüllt sind und mich neugierig beobachten, während sie zaghaft lächeln. Erst etwas schüchtern positionieren wir uns vor der Kamera und einen Moment später lachen wir bereits gemeinsam und zeigen uns gegenseitig Familienfotos.“

Es gibt vielleicht nicht mehr allzu viele Länder, in denen die Touristen noch von den Einheimischen selbst um ein Erinnerungsfoto gebeten werden. In Usbekistan ist dies keine Seltenheit, denn die Usbeken sind aufgeschlossen, weltoffen und neugierig. Dadurch ergeben sich wunderbare Gelegenheiten, um ins Gespräch – wenn auch mehr mit Händen und Füßen als mit Sprache – zu kommen.  

Die Zahlen sprechen für sich: Usbekistan ist das Lieblingsland unserer Kunden in diesem Jahr! Sie möchten einmal selbst in den Genuss der Gastfreundschaft der Usbeken kommen und die wundervollen Architekturdenkmäler mit eigenen Augen sehen? Dann stöbern Sie doch gerne mal in unseren Usbekistan Reisen! Ob in der Kleingruppe oder individuell – unsere Usbekistan-Experten Patrick Lenz und Björn Schümann beraten Sie gern!

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