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24Mär2017

4 Dinge, die Sie noch nicht über Usbekistan wussten

...und gleichzeitig 4 Gründe unbedingt hinzureisen!

Usbekistan hat Moscheen, Minarette, Mosaike, pompöse Plätze und ein herzensgutes Volk. Doch wussten Sie, dass das orientalische Land auch erstklassige Weine und Mode beheimatet? Was es mit mysteriösen Schiffsskeletten auf sich hat oder warum Taschkents Juwel unter der Erde liegt? Wir präsentieren Ihnen 4 Dinge, die Sie garantiert noch nicht über Usbekistan wussten.

1. Warum sich Schiffsfriedhof und Mondlandschaft lohnen
Wüste. Sand. Kein Mensch weit und breit. Mittendrin ein rostiges Schiffsskelett. Eine Fata Morgana? Nicht hier! In die Wüste Aralkum im Nordwesten Usbekistans verirren sich wenige Reisende, wo doch die prachtvollen Städte und Oasen in anderen Regionen des Landes so viel Leben und Farbe bieten. Hier dagegen herrscht Staub und Einsamkeit. Doch wer die Geschichte dieser Mondlandschaft kennt – die Tragik des Aralsees – lässt sich auf das Abenteuer Wüste ein. Der einst viertgrößte Binnensee der Erde fiel einer der größten menschengemachten Umweltkatastrophen der Geschichte zum Opfer. Heute bleibt ein geschrumpfter, hochgradig salzhaltiger See mit nur einem Achtel der einstigen Wasserfläche (gegenüber 1960) übrig. Wenn Reisende durch diese Landschaft fahren, passieren sie einst florierende Fischerorte, die mittlerweile wie Geisterstädte inmitten von Salzdünen liegen. Aber hier und da trifft man doch noch auf Bewohner der Aralkum – wie lebt es sich hier bloß? Eine Begegnung mit ehemaligen Fischern ist hoch interessant, eine Zeltübernachtung am Seeufer abenteuerlich – näher kann man Natur und Geschichte nicht kommen! 

2. Was Valentina Romanenko und eine usbekische Raupe gemeinsam haben...
...beide sind wohl dafür geboren kostbare Kleidung zu erschaffen! Hätten Sie gewusst, dass viele der in den Modemetropolen dieser Welt immer beliebter werdenden Orient-Muster aus Samarkand stammen? Im Atelier von Valentina Romanenko zeigt sich Usbekistans ganzer Traum von 1001 Nacht: Unbeschreiblich edle Stoffe in schillernden Farben und Mustern konkurrieren mit den filigranen Mosaiken an den Kuppeln der Stadt – höchstwahrscheinlich die Inspiration für diese Meisterwerke zum Anziehen. Die Modedesignerin ist eine dieser eindrucksvollen Persönlichkeiten, die allein durch ihre Anwesenheit, alle Menschen im Raum in ihren Bann zieht – ein Besuch in ihrem Atelier ist daher ein Höhepunkt abseits des üblichen Sightseeings! Und die usbekische Raupe? Die lebt im paradiesisch-fruchtbaren Ferganatal in Usbekistans äußersten Osten und sorgt dafür, dass Frau Romanenko zu ihren wundervollen Stoffen kommt. In den Maulbeerbäumen der Raupenzüchter sitzen die kleinen unscheinbaren Tierchen und spinnen die kostbare Seide, die Zentralasien zu Ruhm und zum Namen der weltberühmten Seidenstraße führte. 

3. Wein aus der Wüste und Kochen als Männersache
Wer an den Seidenraupenzuchten vorbei weiter durch das Ferganatal fährt, entdeckt noch weitere ungeahnte Schätze Usbekistans: Massenweise, köstliches Obst gedeiht im fruchtbaren Tal – darunter auch Trauben für erstklassigen Wein. Doch wer hätte gedacht, dass besonders zwei Wüstenstädte mit berühmten Früchtchen glänzen? In der Oase Chiwa, so heißt es überall in Usbekistan, wachsen die besten Melonen der Welt, während Sie in Samarkand preisgekrönten Wein genießen. Wohl bekomm’s! In Buchara dagegen locken vor allem die urgemütlichen, schummerigen Teestuben. Hier könnte man sich stundenlang aufhalten und den Männern beim Schachspielen im Schatten der uralten Maulbeerbäume am Teich Labi e-Haus zuschauen... Und wenn der Magen knurrt? Plow natürlich! Das Nationalgericht kann überall gekostet werden und wurde angeblich vom Koch von Alexander dem Großen persönlich nach Usbekistan gebracht. Daher wird das Reisgericht heute noch mit großem Stolz hauptsächlich von Männern zubereitet. Unser Tipp: Besonders authentisch ist der Geschmack und das Erlebnis bei einem gemeinsamen Abendessen im Hause einer Gastfamilie. 

4. Warum so groß und so schön – und warum eine U-Bahn zum Sightseeing gehört
Sandfarbige, mächtige Mauern erheben sich aus der Wüste. Hinter haushohen Toren tobt das Leben auf bunten Basaren, riesige Mosaike in Blau und Türkis glitzern überall wo man hinblickt in der Sonne. Ein Gefühl wie im Märchen übermannt Sie in Samarkand, Buchara und Chiwa – Städte wie Inbegriffe des Orients. Hallen für Tausende Gläubige, Kuppeln blauer als der Himmel. Die wahnwitzige Architektur Samarkands spiegelt die Gigantomanie des einstigen Herrschers Timur wieder. Noch größer, noch prächtiger sollten die Bauwerke werden und die Stadt zur schönsten Perle der Welt. Aber bereits 329 Jahre v. Chr. wusste Alexander der Große: „Alles, was ich über die Schönheit dieser Stadt gehört habe, ist wahr – nur dass sie noch viel schöner ist, als ich es mir vorgestellt habe.“ Auch die Hauptstadt Taschkent hat viele architektonische Meisterwerke zu bieten – besonders unter der Erde: Nach dem Vorbild der Moskauer U-Bahn sind die Haltestellen der Taschkenter Metro prächtig verziert. Jede Station ist pompöser als die vorherige und jede ist einzigartig. Manch eine erinnert an einen orientalischen Palast aus Gold und Marmor, eine andere wirkt wie die Vision einer Stadt der Zukunft... Fotografieren darf man hier übrigens leider nicht, weil die Metro zu einem Schutzbunker umfunktionierbar ist.

Erkunden Sie die unentdeckte Perle der Seidenstraße und erleben Sie mit uns den Traum von 1001 Nacht auf unseren Usbekistan Reisen – in kleiner Gruppe, auf privaten Wegen oder von A bis Z auf Ihre persönlichen Wünsche maßgeschneidert! Unsere Usbekistan-Reiseexpertin Luisa Zierk berät Sie gern.

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