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Kambodscha

Unbekanntes Land der Khmer

Die Hühner flattern aufgeregt an den Wegesrand, während wir durch das Dorf spazieren. Ich schaue in freundliche Gesichter und fühle mich willkommen im bisher unbekannten Land der Khmer.

Begegnungen in Augenhöhe erleben!

  • Angkor's Ruinen per Fahrrad erkunden

  • Gaumenfreuden in einer Projekt-Kochschule

  • Beobachtungstour zu den Irrawaddy-Delfinen

  • Übernachten in einem Khmer-Dorf

  • Eine Fahrt auf dem Bambuszug wagen

  • Legendäre Khmer-Architektur im Sonnenuntergang bewundern

HotelGasthaus, Pension, Landhaus, FundukHütte, Jurte, UrwaldcampÜberlandbusKulturhöhepunkteNaturlandschaftenTierbeobachtungBootsfahrt, ExpeditionskreuzfahrtStranderholungInkl. intern. FlugHomestayTages-Fahrradtour (leicht)Tages-Wanderung (leicht)Begegnung, ProjektbesuchDelfin Wal-Beobachtung
Reise im Überblick

Kambodscha Reisen - Verlauf der Rundreise

Entlang des Mekong, der Lebensader Indochinas, entdecken wir die Kontraste von einfachen Dörfern und monumentalen Sakralbauten. Wir lernen die Kultur bei Projektbesuchen und den legendären Angkor-Ruinen kennen, erkunden die einzigartige Natur bei Fahrradtouren, Wanderungen und auf allerlei ungewöhnlichen Transportmitteln. Erholung pur erwartet uns am Ende am Naturstrand des Küstenstädtchens Kep – immer begleitet von der herzlichen Gastfreundschaft der Khmer. Eine Kambodscha-Reise der Extraklasse!


1. - 2. Reisetag: Ankunft und erste Erkundungen der Hauptstadt


Sourm sva kum! So werden wir bei unserer Ankunft in der Hauptstadt Phnom Penh freundlich begrüßt. Nach einer kurzen Akklimatisierungspause im Hotel starten wir bereits am Nachmittag zu einer ersten Erkundungstour in der Stadt, die als die schönste der während der französischen Kolonialzeit in Indochina erbauten Städte gilt. Wir nutzen dazu ganz landestypisch ein für Phnom Penh seit den 30er Jahren so typisches Transportmittel: das Cyclo. Die wendigen Dreiräder werden von einem sozialen Projekt betrieben, und wir können den frischen Wind durch unsere Haare wehen spüren – eine herrliche Art, erste Eindrücke von der trubeligen Stadt zu bekommen. Wir beginnen unsere Stadtführung auf der, auf einem künstlichen Berg gelegenen, Pagode Wat Phnom, bevor es weiter geht zum königlichen Palast. Der 1866 erbaute Komplex beherbergt auch die Silberpagode. Diese mit über 5.000 schweren Silberplatten verzierte Pagode trug ursprünglich den Namen „Tempel des Smaragdbuddha“ und lädt in einer Ausstellung ein, sich goldene, silberne und bronzene Buddhas anzuschauen. Am nächsten zu entdeckenenden Ort, dem Nationalmuseum, erleben wir einen Zeitsprung in die Vergangenheit. Weltführende Sammlungen von antiken archäologischen, religiösen und künstlerischen Artefakten zeigen den kulturellen Reichtum des Königreiches. Anschließend nähern wir uns dem dunklen Kapitel der kambodschanischen Geschichte und besuchen das berüchtigte Toul Sleng Museum, einen ehemaligen Gefängniskomplex. Unser Willkommensessen am Abend genießen wir gemeinsam im Romdeng Restaurant. Übernachtung im Hotel in Phnom Penh. (-/-/1xA)

3. Reisetag: Vorbei am Tonle Sap nach Battambang


Eine lange aber äußerst spannende Fahr-Etappe liegt vor uns! Überland geht es auf der Nationalstraße 5 von Phnom Penh nach Norden vorbei an Udong, einem wahrhaft beeindruckenden Bau, der einst Sitz der kambodschanischen Könige war. Dieses Gebiet um den Tonle Sap und das obere Mekong-Delta bildet eine weite Ebene mit fruchtbaren Schwemmböden. Das Leben hier wird vom Reisanbau bestimmt und sicherlich werden wir den ein oder anderen Bauern bei seiner beschwerlichen Ernte entdecken. In Kampong Chhnang machen wir einen ersten Stopp und besuchen eine prächtig renovierte Pagode und den örtlichen Markt mit seinen Töpferwaren. Wir schlendern umher und schauen uns die handwerklichen Meisterwerke, die in mühevoller Kleinarbeit angefertigt wurden, an. Eventuell ist ja auch schon ein Souvenir für unsere Lieben zu Hause dabei?! Dann geht die Fahrt weiter. Über Pursat erreichen wir Battambang, die einzige größere Stadt in dieser Region. Etwas verschlafen wirken die langen Straßenzüge mit den verblichenen Häuserfassaden einst prächtiger Kolonialvillen, aber dennoch hat dieser Ort seinen ganz eigenen Charme den es zu entdecken gilt. Übernachtung in Battambang. (1xF/-/-)

4. Reisetag: Aktiv Battambang erleben!


Heute steht einiges auf dem Programm unserer Kambodscha-Reise! Den heutigen Tag verbringen wir auf dem Fahrrad (ca. 40 km) und entdecken die Stadt von einer anderen Seite. Die Einwohner eines kleinen Dorfes empfangen uns herzlich und lassen sich bei der Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten wie Reispapier, getrockneten Bananen oder Reiswein gerne über die Schulter schauen. Extrem lehrreich – oder wussten Sie dass die Kambodschaner ihren Klebereis stets im Bambusrohr servieren? Wissensdurstig fragen wir die einheimischen Köche aus und lernen aus ersten Hand, wie das tägliche Leben auf dem Land abläuft! Zum Mittagessen sind wir zu Gast bei einer Familie, die uns ein typisches Gericht serviert – mmh, lecker! Nach dem Essen besuchen wir noch eine andere Familie, die die bekannten, traditionellen kambodschanischen Schals herstellt. Anschließend erhalten wir einen Einblick in das tägliche Klosterleben in einem buddhistischen Tempel. Dann gehen wir auf eine spaßige Fahrt mit dem Bambuszug. Auf dem Fahrgestell liegt eine einfache Plattform, auf der wir entspannt durch die grüne Landschaft fahren. Achtung, bei Gegenverkehr muss ein Bambuszug abgebaut werden, damit der andere passieren kann – ein ereignisreicher Ausflug. Übernachtung in Battambang. (1xF/1xM/-)

5. Reisetag: Kochvergnügen, Töpferkunst & Sonnenuntergang in Angkor


Den Morgen begrüßen wir mit einem Spaziergang auf den Hügel des schönen Tempels Wat Banan aus der Angkor-Zeit. Vom Hügel aus genießen wir die herrliche Aussicht und den Charme der Region. Dann machen wir uns auf den Weg nach Siem Reap, einer kleinen Stadt, die sich in der Nähe der berühmten Grabungsstätte gebildet hat. Im Ort angekommen, erwartet uns ein Einblick in die Kochkünste Kambodschas in einem geförderten Bildungsprojekt, dass der Ausbildung von einheimischen Kindern aus armen Familien dient. Der Duft von exotischen Gewürzen und frischem Gemüse strömt uns entgegen und das Wasser läuft uns schon im Mund zusammen. Die Absolventen des Sala Bai Hotel- und Restaurantfachschule servieren uns ein schmackhaftes Mittagessen und erzählen während eines Rundganges von ihrem Leben. An einer traditionellen Töpferscheibe des Angkor Pottery Centre werden wir ganz praktisch in das Handwerk der Khmer-Keramik eingewiesen. Wer weiß was wir mit unseren ungeschulten Händen so alles zu Stande bekommen? Am Abend erklimmen wir eine Tempelterrasse, von der man besonders bei Sonnenuntergang eine wunderbare Aussicht auf das Gelände von Angkor hat. Wie ein Feuerball taucht die Sonne den gesamten Horizont in rotes Licht und macht aus dem Panorama der Stadt ein Bild das seinesgleichen sucht – ein wahnsinniger Augenblick! Übernachtung in Siem Reap. (1xF/1xM/-)

6. Reisetag: Per Fahrrad zum Angkor Wat


Drahtesel satteln und los geht's auf eine ausgiebige Tour zu den faszinierenden Sehenswürdigkeiten von Angkor – der größten sakralen Anlage der Welt! Zunächst radeln wir zum berühmten Tempelbau von Angkor Wat. Mit seiner dreißigjährigen Bauzeit zeigt Angkor Wat eines der beeindruckendsten Beispiele der Khmer Kunst mit den längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt. Die Reliefs gewähren einen Einblick in die Geschichte der hinduistischen Mythologie – eines der 7 Weltwunder und jetzt sehen wir mit eigenen Augen warum! Erst im 19. Jahrhundert von europäischen Forschern im Dschungel wiederentdeckt, zeigt sich der Tempel Ta Phrom noch heute von Baumwurzeln und Urwald überwuchert. Ob Elefantenterrasse, die Überreste des Tempels Sras Srang oder die lächelnden Skulpturen des Bayon – die Vielzahl, Größe und filigrane Gestaltung der Khmer-Architektur wird uns in ihren Bann ziehen und großartige Eindrücke in unseren Köpfen hinterlassen. Übernachtung in Siem Reap. (1xF/-/-)

7. Reisetag: Wanderung zu Banteay Srei und Phnom Kulen


Der Tag beginnt kulturell! Wir besuchen zunächst den etwas abgelegeneren Tempels Banteay Srei, dessen volkstümlicher Name „Zitadelle der Frauen“ bedeutet. Das Dekor des Shiva geweihten Tempels ist außergewöhnlich virtuos gestaltet: Ganze Wände sind bedeckt mit den prächtig gekleideten himmlischen Tänzerinnen und Göttinnen, den Apsaras und Devatas, die ein vollendetes Ballett in Stein aufführen. Summen Sie auch schon innerlich die Melodie von Schwanensee vor sich hin? Der Tempel ist auch durch seine in Angkor einzigartigen roten Sandsteine einen Ausflug wert. Zum Mittagessen führt unser Ausflug hinauf auf den Phnom Kulen, der von den Kambodschanern als heiliger Wallfahrtsort verehrt wird und unter anderem einen reißenden Wasserfall und die Statue eines liegenden Buddhas beherbergt. Übrigens soll die nahegelegene Quelle heiliges Wasser spenden, das Glück und Gesundheit bringt, wenn man sich damit wäscht. Da müssen wir unbedingt selbst unser Glück versuchen! Auf dem Rückweg besuchen wir das Landminen-Museum und erfahren mehr über Kambodschas Vergangenheit. Museumsgründer ist Mr. Aki Ra, der selbst ein Kindersoldat während des Khmer Rouge Regimes war und sich heute der Minenentschärfung widmet. Das Museum dient auch als Auffangzentrum für Kinder, die von Landminen betroffen sind, und die Mr. Aki Ra aus den Straßen Phnom Penhs oder den ärmlichen ländlichen Gemeinden hier hergebracht hat. Am Abend erwartet uns eine spezielle, artistische Überraschung, auf die wir uns freuen können. Übernachtung im Hotel in Siem Reap. (1xF/1xM/-)

8. Reisetag: Überland nach Sambor Prei Kuk & Begegnung im Khmer Dorf


Wir verlassen die Ruinen von Angkor und begeben uns auf abenteuerlicher Straße durch die fruchtbare Landschaft in Richtung Kampong Thom. Die Fahrt vermittelt uns einen Eindruck vom ländlichen Leben in Kambodscha. Unterwegs machen wir einen Abstecher nach Sambor Prei Kuk, die ehemals bedeutende Hauptstadt des Chenla Reiches mit einer beeindruckenden Gruppe von komplett bewachsenen Bauwerken aus der Zeit vor dem 9. Jahrhundert. Eines der Highlights unseres Tages und eine ganz besondere Begegnung erwartet uns später: die Bewohner eines traditionellen Khmer Dorfes eröffnen uns Einblicke in ihren Alltag. Beim Abendessen lassen wir uns die leckeren lokalen Gerichte schmecken, die extra für uns zubereitet wurden, und genießen die Atmosphäre und Gespräche in bunter Runde – eine wahnsinnige Herzlichkeit wird uns entgegen gebracht. Übernachtung in einfachen Hütten im Khmer Dorf/ Homestay in Baray. (1xF/-/1xA)

9. Reisetag: Kampong Cham entdecken


Früh am Morgen bleibt noch Zeit, im Dorf spazieren zu gehen, bevor unsere Kambodscha-Reise weiter nach Kampong Cham führt. Der Wat Nokor Bayon mit seiner großen liegenden Buddha Statue ist ebenso unser Ziel, wie die beiden weithin sichtbaren Hügel Phnom Proh und Phnom Srei, die einen wunderbaren Ausblick auf die Landschaft bieten, den wir für ein paar Minuten einfach auf uns wirken lassen. Wenn es uns die Zeit erlaubt, besuchen wir noch das Cheungkok Dorf mit seinem ökotouristischen und handwerklichen Projekt. Tief verwurzelt in das Leben der Khmer ist das untypische, sehr interessante Dorf mit seinen 600 Einwohnern. Die Initiative wurde nicht zuletzt durch die Unterstützung der Bewohner zum Vorzeigeprojekt für verantwortungsbewusste Tourismusentwicklung in Kambodscha. Übernachtung in einem einfachen Hotel in Kampong Cham. (1xF/-/-)

10. Reisetag: Kratie erkunden & Irrawaddy-Delfine entdecken


Überland setzen wir unsere Tour entlang des Mekong fort (ca. 160 km). Die Fahrt führt vorbei an zahlreichen Gummiplantagen und durch weite Ebenen, bevor wir den kleinen, entlegenen Ort Kratie erreichen. Dort angekommen lockt uns als erstes der nahe gelegene und dicht bewaldete Hügel Wat Phnom Sambok mit seinen zwei Gipfeln. Vielleicht treffen wir einige Mönche und Nonnen, die nahe der Pagode auf dem Phnom Proh leben. Der Phnom Srei wird hauptsächlich von Einheimischen aufgesucht die für die Genesung ihrer Verwandten bitten. Wir genießen den Ausblick von hier oben auf die Schnellen des Mekong und lassen unsere Gedanken schweifen – fantastisch! Anschließend können wir uns auf etwas ganz Besonderes freuen. Im nördlich gelegenen Kampi besuchen wir den Dolphin Observation Park und beobachten die quirligen Irrawaddy-Süßwasserdelfine, die bis zu 2,5 m lang werden und stets in kleinen Gruppen schwimmen. Noch etwa Achtzig der vom Aussterben bedrohten Tiere leben hier bei den kleinen Mekonginseln. Augen auf! Mit etwas Glück können wir einige der seltenen Flussdelfine als Begleiter sichten, die hier den Fluss in der Nähe der Stromschnellen bevölkern und elegant durchs Wasser gleiten. Übernachtung in Kratie. (1xF/-/-)

11. Reisetag: Bootsausflug auf dem Mekong


Ahoi! Wir wagen uns auf eine abenteuerliche Bootsfahrt auf dem Mekong gen Süden nach Chhlong. Mit dem leichten Schaukeln der Wellen unter uns und der frischen Brise im Gesicht gibt es keine bessere Möglichkeit die Gegend zu erkunden. Unterwegs legen wir mit unserem kleinen Boot immer mal wieder an, um so das Landleben an den Ufern des Mekong zu Fuß zu erkunden. Wir besuchen einen ländlichen Markt, der mit frisch duftenden Lebensmitteln und allerlei liebevoll gefertigtem Handwerk lockt. Auch das „Haus der 100 Säulen“ und der Tempel Wat Phnom Preah stehen auf unserem Plan und begeistern uns aufs Neue von der aufwendigen Architektur der Khmer. Entlang des Mekong gibt es sogar einige muslimische Dörfer, die ebenso darauf warten von uns entdeckt zu werden. Abends kommen wir auf eine ganz besondere Art und Weise zur Ruhe – in zauberhaftes Licht getaucht ist die Landschaft um den Mekong herum eine märchenhafte Ansicht während des Sonnenuntergangs und entlockt uns bewundernde Seufzer. Übernachtung im Hotel in Kratie. (1xF/-/-)

12. Reisetag: Durch Kampong Cham zu Apsara-Tänzen in der Hauptstadt


Heute geht es zum Ausgangspunkt unserer Kambodscha-Reise, nach Phnom Penh, zurück. Durch die neu ausgebaute Straße fahren wir etwas komfortabler überland durch die Provinz Kampong Cham. Der Stopp an einer Kautschukbaumplantage liefert uns Einblick in die Ernte von Kautschuk und die Latex-Herstellung – eine Möglichkeit, die wir sonst wohl eher selten bekommen. Beim Besuch der Champey Academy of Art haben wir die Gelegenheit, beim Training junger Künstler in der alten Tradition des Khmer Apsara-Tanzes dabei zu sein. Andächtig wiegen sich die Kinder und Jugendlichen zum Rhythmus der einheimischen Klänge, und wir merken direkt, wie diese Leidenschaft auf uns überspringt, und wir beginnen, mit den Füßen mit zu wippen. Falls es die Zeit erlaubt, besuchen wir heute noch den Tempel Wat Phnom, der auf einem Hügel liegt, und genießen den atemberaubenden Ausblick auf die Stadt. Übernachtung in Phnom Penh. (1xF/-/-)

13. Reisetag: Über Ta Prohm & Angkor Borei nach Kep


Über Takeo machen wir uns südlich in Richtung Küste auf. Bei einem Stopp am Tonle Bati See besichtigen wir den beeindruckenden, aus Laterit errichteten Tempel Ta Prohm aus dem 12. Jahrhundert. Diese verwunschene Kulisse mit verwachsenen alten Steinbauten wirkt fast schon gruselig. Über den recht kahlen Berg Phnom Chiso mit seinen hoch über dem Tal thronenden Tempelanlagen erreichen wir Angkor Borei. Das Monument aus dem 6. Jahrhundert stellt eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse des indisch beeinflussten Funankönigreiches dar. Südlich davon besuchen wir die kunstvoll verzierten Höhlen des Phnom Da Hügels bevor wir die Küste erreichen und uns die frische Meeresluft um die Nase wehen lassen können. Übernachtung in Kep. (1xF/-/-)

14. Reisetag: Kep – Höhlenbesuch und Pfefferplantange


Ein Höhlenbesuch bei Phnom Ta’aun, Phnom Sia und Kampong Trach steht auf unserem Programm. Die Höhlen, in denen man immer wieder auf Jahrhunderte alte menschliche Behausungen und Heiligtümer trifft, befinden sich in den Karstbergen und bilden ein geheimnisvolles Höhlensystem. In den faszinierenden Felsformationen aus Kalkstein verbergen sich Dutzende kleiner Schreine, Tempel und Pagoden, die die Khmer unvorstellbar viel Arbeit gekostet haben müssen. Am Nachmittag statten wir einer Pfefferplantage einen Besuch ab und lassen uns verführen von den Düften der Gewürze. Übernachtung in Kep. (1xF/-/-)

15. Reisetag: Idyllische Bootsfahrt und Zeit zum Entspannen


Am Vormittag wagen wir uns auf eine Bootsfahrt und lernen dabei mehr über das Leben am Fluss bei Kampot. An den Ufern zeigen sich einige kleine Fischerdörfer mit Moscheen der Cham sowie das verschlafene, kolonial geprägte Kampot mit Stelzenhäusern der Khmer und den einstöckigen Gebäuden der chinesischen Gemeinde. Im warmen Licht der Sonne kann man die ausfahrenden Fischer in farbenfrohen Booten bei der Arbeit beobachten. Der Rest des Tages steht uns in dem malerischen kleinen Küstenort zum Relaxen zur freien Verfügung. Der idyllisch gelegene Ort bietet einen vom internationalen Tourismus noch weitestgehend unentdeckten Naturstrand und bietet uns so die Möglichkeit zum ungestörten Entspannen, Sonnenbaden und erholen von den zahlreichen Eindrücken. Unbedingt besuchen sollten Sie den offenen Markt der Krabbenfischer, der das kleine Hallengebäude mit einigen flachen Stufen zum Meer umlagert. Von hier steigen die Händlerinnen mit großen Flechtkörben direkt aus dem Wasser in das Marktleben. Reges Handeln um die Schalentiere entwickelt sich tagtäglich. Handeln Sie mit oder genießen Sie einfach nur das rege Treiben um Sie herum! Die Kulisse bietet eine wunderbare Atmosphäre im Licht der Morgensonne, die sich in den Meereswogen spiegelt. Wer aktiv sein möchte, kann sich ein Fahrrad leihen und die Umgebung erkunden oder einen Ausflug zur vorgelagerten Rabbit Island mit schönem breiten Sandstrand unternehmen. Übernachtung in Kep. (1xF/-/-)

16. - 17. Reisetag: Auf Wiedersehen Kambodscha!


Nun heißt es leider Abschied nehmen von der schönen Küste. Wir kehren zurück in die lebendige Hauptstadt. Bevor wir in den Flieger steigen, winken wir noch einmal auf Wiedersehen und denken mit Freuden zurück an die Erlebnisse der vergangenen Tage unserer Kambodscha-Reise. Am nächsten Tag erreichen wir Frankfurt. (1xF/-/-)

VERLÄNGERUNG 2: Badeverlängerung an den Stränden von Kep


Sie würden gern mehr Zeit an der Küste von Kep verbringen, statt mit der Gruppe zurück nach Phnom Penh zu fahren? Gern können wir hier zusätzliche Nächte und einen individuellen Rücktransfer für Sie organisieren. Erholen Sie sich bei herrlichem Wetter, tollem Sandstrand und der Herzlichkeit der Khmer, bevor es zurück in den stressigen Alltag geht!

Ihr Reiseexperte:

Sie erreichen Ihre/n Ansprechpartner/in für diese Reise unter folgender Rufnummer:

Josephine Huth
Telefon:
Email:

Termine und Preise

vonbisPlätzePreis% Preisbuchen
03.11.1719.11.17Es sind noch Plätze frei!
€ 2.750,-
unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
17.11.1703.12.17Es sind noch Plätze frei!
€ 2.750,-
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22.12.1707.01.18Es sind noch Plätze frei!
€ 3.450,-
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02.02.1818.02.18Es sind noch Plätze frei!
€ 2.750,-
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02.03.1818.03.18Es sind noch Plätze frei!
€ 2.750,-
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23.03.1808.04.18Es sind noch Plätze frei!
€ 2.990,-
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Zusatzbuchungen

LeistungPreis
Einzelzimmer-Zuschlag
420,-
Rail & Fly - Zugticket (innerdeutsch in der 2. Klasse)
55,-

Leistungen

  • Economy-Flüge Frankfurt - Phnom Penh - Frankfurt
  • Übernachtung in guten, landestypischen Mittelklassehotels im Doppelzimmer, 1 Nacht ortsbedingt in einem einfachen Hotel, 1 Nacht im Homestay im Mehrbettzimmer
  • Verpflegung: 14 x Frühstück (F), 3 x Mittagessen oder Picknick-Lunch (M), 2 x Abendessen (A)
  • Rundreise mit Bus und lokalen Booten
  • Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Deutschsprechende, örtliche Reiseleitung
  • LEISTUNGEN DER VERLÄNGERUNG / Badeverlängerung an den Stränden von Kep (optional dazu buchbar): Übernachtung mit Frühstück

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visagebühren für Kambodscha (z.Zt. USD 30,- bei Einreise am Flughafen). Änderungen seitens der Behörden vorbehalten.
  • Reiseversicherungen

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 6
  • Max. Teilnehmerzahl: 8

Weitere buchbare Leistungen

LeistungPreis
Andere Flugdaten
Gerne buchen wir für Sie einen früheren Hinflug oder späteren Rückflug gegen eine Gebühr in Höhe von EUR 75,- ein (vorbehaltlich Verfügbarkeit seitens der Fluggesellschaft).
75,-
VERLÄNGERUNG: BADEN AN DEN STRÄNDEN VON KEP
Le Flamboyant im Doppelzimmer (Superior Bungalow) pro Person pro Nacht
50,-
Le Flamboyant im Einzelzimmer (Superior Bungalow) pro Nacht ab
100,-
PRIVATER RÜCKTRANSFER VON KEP NACH PHNOM PENH (ONEWAY) auf Anfrage

Hinweise

  • Sie reisen lieber individuell? Diese Reise ist auch als Individualreise mit englischsprechenden, örtlichen Reiseleitern für 2 Personen zum Wunschtermin buchbar. Reisepreis ab EUR 3.350,- je nach Flug- und Hotelverfügbarkeit. Fragen Sie gern Ihren persönlichen Wunschtermin an!
  • FAHRRADTOUR: Bei der Fahrradtour durch das Grabungsgelände von Angkor steht zusätzlich ein Begleitfahrzeug zur Verfügung, auf das die Teilnehmer ausweichen können, falls ihnen das Fahrradfahren zu anstrengend ist oder die Temperaturen zu hoch sein sollten.
  • PROJEKTBESUCHE: Wir werden unterwegs einige soziale Projekte besuchen, die wir unterstützen möchten. Wer sich vor Ort für einzelne Projekte mit einsetzen möchte, ist mit Spenden herzlich willkommen!
  • KAMBODSCHA ist ein vom Tourismus in weiten Teilen noch recht unerschlossenes Land. Die Unterkünfte in den abgelegeneren Regionen entsprechen keinesfalls europäischen Maßstäben. Vor allem die Straßenverhältnisse sind je nach Witterungsbedingungen zum Teil katastrophal, so dass manche Überlandstrecken sehr mühsam und zeitlich nicht immer im Rahmen des ausgeschriebenen Programms zu bewältigen sind. Programmänderungen – auch kurzfristig vor Ort – müssen wir uns daher ausdrücklich vorbehalten. Es handelt sich bei dieser Reise um eine echte Expedition! Für die manchmal strapaziöse Überlandfahrt werden Sie dafür vor Ort durch ursprüngliche Landschaft und beeindruckende Erlebnisse mit den freundlichen Menschen dieser Region entschädigt. Die Reise erfordert das Engagement der Teilnehmer: So sollten Selbständigkeit, Mithilfebereitschaft, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung selbstverständlich sein.
  • Änderungen des Tourverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.

Einreise und Gesundheit

  • Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass und ein Visum. Der Reisepass muss noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Das Visum kann bei Einreise am Flughafen erteilt werden.
  • Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (Gelbfieberimpfung nur erforderlich, sofern man aus einem Infektionsgebiet einreist). Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), Hepatitis A/(B) und ggfs. eine Malaria-Prophylaxe. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Links & Reisetipps

Atmosfair Beitrag

  • Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 4.724 kg.
    Durch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von € 110,- an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
    Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise

  • Die Anzahlung für diese Kambodscha-Reise beträgt 20% des Reisepreises
  • Restzahlung: 21 Tage vor Reisebeginn
  • Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.

Generelle Hinweise

  • Veranstalter: a&e erlebnis:reisen GmbH.
  • Stand: 12.09.16 (KS)
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Reisegeschichten

Immer mitten dabei!

"So oder ähnlich erlebe ich das fast jeden Tag auf meiner Reise durch Kambodscha. Mal tobe ich mit einer Horde Jungs am Mekong-Strand herum und mache lustige Fotos von ihnen mit Algen im Gesicht."

Ernesto, der Reiserabe, Kambodscha
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„Som sra…“, sage ich zu der freundlich lächelnden Frau und auf ein kleines Tontiegelchen mit Deckel. Es sieht lustig aus, wie das Dach eines Zwiebelturms und zu Hause kann ich meine Ringe darin aufbewahren. Die Frau wickelt es liebevoll in ein paar Zeitungsseiten mit Khmer-Schrift ein und hält mir strahlend das fertige Päckchen hin.

Sie ist Witwe, was das Leben auf dem Land erschwert, da mit dem Mann der Arbeiter auf dem Feld fehlt. „Wir sind alle Witwen“, erzählt die Frau und deutet auf die anderen. „Wir helfen uns gegenseitig.“ Sie wohnen zusammen, sie töpfern und verkaufen die Ware auf ihrem gemeinsamen Grundstück am Straßenrand.

Ein paar Tage später albere ich mit ein paar Kindern lachend auf einer abgelegenen Dorfstraße herum. Es staubt. Ein etwa 8-jähriges Mädchen kann bis fünf zählen – auf Deutsch. Das will ich auch können! Natürlich auf Khmer. Die Kindermeute bringt es mir gemeinsam bei, was nicht einfach ist, weil alle durcheinander reden. Aber irgendwie schaffe ich es, die richtigen Worte herauszuhören, ihre Aussprache zu imitieren und sie mir zu merken. Am Ende hört sich das in etwa so an: „Moi – bay – bey – boung – pram.“

So oder ähnlich erlebe ich das fast jeden Tag auf meiner Reise durch Kambodscha. Mal tobe ich mit einer Horde Jungs am Mekong-Strand herum und mache lustige Fotos von ihnen mit Algen im Gesicht. Mal bewundere ich zwischen Fisch- und Gemüseauslagen das Fotoalbum einer Marktfrau von der prachtvollen Hochzeit ihrer Tochter. Ein andermal besuche ich eine Kunstschule für benachteiligte Kinder und schaue den Schülern über die Schulter. Regelmäßig esse ich in Khmer-Restaurants, die z.B. Straßenkinder ausbilden.

So habe ich am Ende der Reise nicht nur zahlreiche Dschungeltempel mit ihren faszinierenden Steinmetzarbeiten besichtigt. Durch die vielen fröhlichen Erlebnisse mit den Menschen habe ich sie und ihr Leben in Kambodscha kennengelernt, war mitten dabei in ihrem Alltag. Mit zahlreichen lebendigen Erinnerungen fahre ich nach Hause und finde: Ich habe das Land nicht nur besichtigt. Ich habe Kambodscha ERLEBT!

Weitere Berichte über die typische Khmer-Küche, die dortige Art zu essen und über viele lokale Hilfsprojekte lesen Sie auf: www.ernesto-unterwegs.jimdo.com/kambodscha/

VerfasserIn des Reiseberichts: Ernesto, der Reiserabe

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