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Japan

Die Reise für Individualisten

Hier meditative Stille in Zen-Gärten und erhabene Natur, dort brodelnde Metropolen und hypermoderner Lifestyle – Japan bietet viele, mitunter überraschende Facetten!

Begegnungen in Augenhöhe erleben!

  • Alte Kaiserstadt Kyoto individuell entdecken

  • Pfeilschnell - Mit dem Shinkansen-Superexpress fahren

  • In die Geschichte Hiroshimas eintauchen

  • Faszinierende Supercity Tokyo erleben

  • Besuch des Fuji-Hakone-Nationalparks - Gipfelblick inklusive!

HotelÜberlandbusBahnfahrtKulturhöhepunkteNaturlandschaften
Reise im Überblick

Japan Reisen - Verlauf der Rundreise

Unser Reiseangebot „Japan für Individualisten“ ist die ideale Japantour für alle, die das Abenteuer individuellen Reisens mit den Vorzügen einer Gruppenreise verbinden wollen. Flughafentransfers, Hotel- und Bahnreservierungen und auch der Gepäcktransport vor Ort werden von uns für Sie organisiert. Dies gibt Ihnen wertvolle Zeit, sich ganz auf Dinge zu konzentrieren, die Sie in Japan auf eigene Faust entdecken wollen. Unsere qualifizierten deutschsprechenden Reiseleiter bieten Ihnen zu Beginn Ihrer Reise ein ausführliches Briefing. Sie erhalten alle notwendigen Informationen zur Reiseorganisation, aber natürlich auch aktuelle Tipps zu besonderen Sehenswürdigkeiten, den besten Plätzen für Ihre Kirschblütenfotos oder den beliebtesten Restaurants. Das kleine Einmaleins guten Benehmens in Japan fehlt ebenso wenig wie eine erste Einführung in die Landessprache. Begrüßen Sie Ihre Gastgeber mit einem freundlichen „konnichi wa“. Sie werden erstaunt sein, wie viele Türen sich Ihnen im Land der aufgehenden Sonne öffnen.


1. Reisetag: Flug Deutschland – Japan


Ihre Japan-Rundreise beginnt! Mit Lufthansa am frühen Nachmittag erfolgt der Abflug ab München nonstop nach Osaka. Flugzeit ab Frankfurt ca. 11 Stunden. (-/-/-)

2. Reisetag: Ankunft in Osaka – Transfer nach Kyoto


Guten Morgen in Japan, wo Sie auf dem Kansai International Airport nahe Osaka ankommen. Hier werden Sie durch Ihre Reiseleitung begrüßt und es erfolgt der Bustransfer (ca. 90 Minuten) nach Kyoto zu Ihrem zentral gelegenen Hotel. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Unternehmen Sie einen ersten Spaziergang zum architektonisch hochinteressanten Hauptbahnhof oder bummeln Sie in der Innenstadt durch die Marktstraße Nishiki-dori: Nirgendwo sonst lässt sich die Vielfalt der japanischen Küche so hautnah und eindrucksvoll erkunden. Die Reiseleitung kümmert sich derweil um die Ausstellung Ihrer Japan-Railpässe und die Platzreservierungen für Ihre Fahrten mit dem Shinkansen-Superexpress. Übernachtung in Kyoto. (-/-/-)

3. Reisetag: Alte Kaiserstadt Kyoto entdecken


Heute erhalten Sie ein ausführliches Briefing durch die Reiseleitung für die nachfolgenden Tage. Sie erhalten auch alle notwendigen Reisedokumente. Für das Vormittagsprogramm steht Ihnen ein Reisebus zur Verfügung. Nachmittags zeigt Ihnen Ihre Reiseleitung, wie einfach sich Kyoto mit öffentlichen Verkehrsmitteln entdecken lässt. Die ehemalige Kaiserstadt zählt mit ihrer Fülle an Kulturgütern zu den interessantesten Städten Ostasiens. Die wechselvolle Geschichte hat der Stadt ein einzigartiges kulturelles Erbe hinterlassen. Vormittags sehen Sie einige der schönsten Tempel und Zen-Gärten. Dazu zählen der Ryoanji-Tempel mit seinem berühmten Zen-Steingarten, die reizvolle Anlage des Goldenen Pavillons (Kinkakuji) und das Nijo-Schloss des Tokugawa-Shogunats, in dem Sie sich in das Palastleben jener Zeit zurückversetzt fühlen. Nachmittags locken die zahlreichen Geschäfte entlang der Straßen Shijo, Kawaramachi und Teramachi zu einem Bummel durch die Innenstadt. Abends erhalten Sie im Hotel von Ihrer Reiseleitung weitere Informationen zu Ihrer Weiterreise nach Hiroshima und in den Fuji-Hakone-Nationalpark. Im Anschluss steht ein gemeinsames Abendessen der Gruppe auf dem Programm. Lernen Sie in entspannter Atmosphäre Ihre Mitreisenden kennen und lassen Sie sich von der Reiseleitung die Vorzüge und Besonderheiten der japanischen Küche erläutern. (1xF/-/1xA)

4. Reisetag: Kyoto auf eigene Faust


Guten Morgen und noch einmal herzlich Willkommen in Kyoto. Die Stadt wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Hier sind einige Vorschläge zur Ausgestaltung Ihres Tages.

PROGRAMMIDEE 1: Im Umland von Kyoto gibt es wunderschöne Wälder, die im Frühjahr und Herbst zu Wanderungen einladen. Folgender Ausflug ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln mühelos zu bewältigen: Morgens Busfahrt in die westlich von Kyoto gelegene Bergregion Takao, die von Japanern besonders für ihre Herbstlaubfärbung gerühmt wird. Uralte Steintreppen führen Sie hinauf zum umwaldeten Tempel Jingoji, der sich malerisch an den Berg schmiegt. Sie folgen dem Flusslauf des Kiyotaka nach Arashiyama, einem der beliebtesten Ausflugsziele im Umland von Kyoto. Entlang alter Häuser und Bambuswälder wandern Sie auf schmalen Pfaden zum kulturhistorisch bedeutsamen Landschaftsgarten des Zen-Tempels Tenryuji, einem der ältesten und wohl auch schönsten Gärten Japans. Nach einem ereignisreichen Tag bringt Sie die Bahn am späten Nachmittag zurück nach Kyoto (Wanderzeit ca. 4 - 5 Stunden).

PROGRAMMIDEE 2: Besuchen Sie morgens zunächst den Fushimi-Inari-Schrein, dessen schier endlose Schreintor-Galerien zu einem ausgedehnten Spaziergang einladen. Der benachbarte Zen-Tempel Tofuku-ji mit seinem berühmten Eingangstor und seinen reizvollen Gärten ist besonders im Herbst einen Besuch wert. Lassen Sie sich nach einer Mittagspause am Kyotoer Hauptbahnhof in der imposanten Tempelhalle des Sanjusangendo von den 1.001 Holzstatuen der buddhistischen Gnadengottheit Kannon faszinieren. Auch den berühmten Heian-Schrein mit seiner zur Kirschblüte und im Mai besonders schönen Gartenanlage sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Im April und November sind die Tempelgärten im Stadtviertel Yasaka, der Eikando-Tempel und der berühmte Kiyomizu-Tempel mit seiner imposanten Terrasse abends kunstvoll illuminiert.

TIPP: Mit dem Fahrrad durch Kyoto: Kyoto eignet sich besonders gut für Erkundungen mit dem Fahrrad. Diese können z.B. am Hauptbahnhof gegen eine Tagesgebühr von ca. JPY 1.000 – 1.500 entliehen werden. (1xF/-/-)

5. Reisetag: Von Kyoto nach Osaka oder Nara


Ab heute ist Ihr Japan-Railpass gültig. Sie dürfen auf dem gesamten Streckennetz der Japan Railways (JR) nach Belieben fahren. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Ausflug in die dynamische Metropole Osaka. Sie können z. B. bei einem Besuch der Burganlage Osakas in Japans Geschichte eintauchen, Japans größtes und modernstes Meeresaquarium besuchen oder auch einfach nur in Umeda, Namba und Shinsaibashi durch die Glitzerwelt der Einkaufs- und Vergnügungszentren Osakas bummeln. Übernachtung in Kyoto.

Hinweis: Für die letzte Übernachtung in Kyoto steht Ihnen Ihr Hauptgepäck nicht zur Verfügung. Für diese Übernachtung nehmen die Teilnehmer lediglich ein praktisches Handgepäck (Tagesrucksack, Reiseumhängetasche) mit. Ihr Hauptgepäckstück wird heute Morgen separat nach Hiroshima verschickt. Es erwartet Sie nach Ankunft im Hotel am Abend des 6. Reisetags. Diese Art des Gepäcktransports ist in Japan allgemein üblich, da man in Zügen aus Gründen des Reisekomforts nicht mit großem Gepäck reist.

PROGRAMMIDEE: Ausflug nach Nara Unternehmen Sie einen Tagesausflug per Bahn nach Nara. Die Stadt war im 8. Jahrhundert die erste Hauptstadt Japans, von der aus dauerhaft regiert wurde. In dieser Zeit erblühten die Künste, die Literatur und das Theater, weshalb Nara auch als Wiege der japanischen Kultur bezeichnet wird. Fahren Sie zum außerhalb des heutigen Nara gelegenen Horyu-Tempel, einem der frühesten Zeugnisse buddhistischer Kultur in Japan. Der großartige Tempel wurde im Jahre 607 gegründet und beherbergt die ältesten Holzgebäude der Welt. Nachmittags können Sie bei einem ausgedehnten Spaziergang durch den Nara-Park zahmes Rotwild beobachten. Beeindruckend ist hier der „Daibutsu“, die größte bronzene Buddhastatue der Welt. Er wird im Todaiji-Tempel – noch ein Superlativ – dem größten Holzgebäude der Welt verehrt. Lassen Sie sich zum Abschluss des heutigen Tages von der Atmosphäre tausender Stein- und Bronzelaternen entlang des Weges zum Kasuga-Schrein bezaubern. (1xF/-/-)

6. Reisetag: Shinkansen-Fahrt: Weißes Schloss in Himeji & Hiroshima


Heute begeben Sie sich ohne Reiseleitung auf große Fahrt. Freuen Sie sich auf Ihre erste Erfahrung mit Japans Superexpresszug Shinkansen. Die Platzreservierungen wurden bereits für Sie vorgenommen. Einen Zwischenstopp in Himeji nutzen Sie für die Besichtigung der strahlenden „Burg des weißen Reihers“ (UNESCO-Weltkulturerbe). Japans größte und schönste Burg wurde im 17. Jahrhundert zu ihrer heutigen Form ausgebaut und erstrahlt nach umfassender Restaurierung wieder in ihrer ganzen Pracht (ca. 20-minütiger Fußweg vom Bahnhof Himeji zur Burg). Anschließend setzen Sie die Fahrt nach Hiroshima mit dem Shinkansen fort. Für den Transfer zu Ihrem zentral gelegenen Hotel sollten Sie ein Taxi oder die Straßenbahn nutzen. Gehen Sie im Anschluss auf kulinarische Entdeckungsreise. In den zahlreichen Okonomiyaki-Restaurants ist die „japanische Pizza“, eine lokale Spezialität, besonders schmackhaft. (1xF/-/-)

7. Reisetag: Individuelle Tagesgestaltung in Hiroshima


Sie können den ganzen Tag in der Stadt verbringen oder Ihren Japan-Railpass für einen weiteren Ausflug nutzen.

PROGRAMMIDEE: In Hiroshima werden Sie mit Japans jüngster Geschichte konfrontiert. Die Stadt war am 6. August 1945 Ziel des Abwurfs der ersten Atombombe. Besuchen Sie die Gedenkstätten mit dem Friedensmuseum und spazieren Sie durch den Friedenspark zum Atombomben-Dom. In der Inlandsee liegt die heilige Insel Miyajima, die Sie von Hiroshima nach kurzer Fahrt mit der Regionalbahn und per JR-Fähre erreichen. Bei Flut spiegelt sich das berühmte Tor des Itsukushima-Schreins, Japans vielleicht schönster Kultstätte des Shintoismus, rot glänzend im Wasser. Am späten Nachmittag Rückkehr per Regionalbahn zu Ihrem Hotel in Hiroshima. (1xF/-/-)

8. Reisetag: Der Berg ruft! Auf in den Fuji-Hakone-Nationalpark


Vormittags fahren Sie selbstständig mit dem Shinkansen-Superexpress von Hiroshima über Osaka nach Shin-Fuji. Hier erwartet Sie Ihre Reiseleitung und begleitet Sie auf eine Bustour entlang der fünf Seen rund um den 3.776 m hohen Fuji-san. Wegen seiner Bedeutung als heiliger Ort und Quelle künstlerischer Inspiration wurde der Vulkan 2013 als Weltkulturerbe in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Von Ihrem malerisch im Fuji-Hakone-Nationalpark gelegenen Hotel bieten sich bei klarer Sicht fantastische Impressionen des von den Japanern als Heiligtum verehrten Berges. 

Hinweis: Für die Übernachtung im Fuji-Hakone-Nationalpark steht das Hauptgepäck nicht zur Verfügung. Für diese Übernachtung nehmen die Teilnehmer lediglich ein praktisches Handgepäck (Tagesrucksack, Reiseumhängetasche) mit. Ihr Hauptgepäck wird separat nach Tokyo verschickt. Es erwartet Sie nach Ankunft im Hotel am Abend des 9. Reisetages.
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9. Reisetag: Kultur in Kamakura und willkommen in Toyko


Ihre Reiseleitung begleitet Sie heute bis Tokyo. Morgens geht es per Reisebus zunächst zum Arakura Sengen Schrein in Shimo-Yoshida. Bei gutem Wetter haben Sie in der Zeit der Kirschblüte an der Chureito-Pagode einen tollen Blick auf den Fuji-san. Im Anschluss bringt Sie der Reisebus nach Kamakura, im späten 12. Jahrhundert Sitz des ersten Shogunats. Die bedeutende Vergangenheit der heute beschaulichen Kleinstadt drückt sich in einer Vielzahl erhaltener Kulturdenkmäler aus. Besichtigung des Hasedera-Tempels mit seinen tausenden Jizo-Schutzheiligen der ungeborenen Kinder und des berühmten Großen Buddha. Nachmittags Weiterfahrt hinein in das schier endlose Häusermeer von Tokyo. Übernachtung in einem zentral gelegenen Hotel. Abends erhalten Sie ein Briefing für Ihre verbleibenden Tage in Japan. (1xF/-/-)

10. Reisetag: Tokyo - Erste Eindrücke der boomenden Metropole gewinnen


Tokyo ist die wahrscheinlich sicherste Großstadt der Erde. Zudem ist das öffentliche Verkehrsystem der Stadt perfekt organisiert, sehr komfortabel und absolut zuverlässig. Sie werden sofort erkennen, wie unproblematisch es ist, sich in Tokyo zu orientieren.

PROGRAMMIDEE: Lernen Sie die unterschiedlichen Gesichter Tokyos, eine der Megastädte der Erde, bequem per Metro kennen. Zunächst geht es nach Roppongi. Einen Akzent der Vertikale setzt hier der ultramoderne „Roppongi Hills Mori Tower“. Von der Aussichtsplattform in einer Höhe von 238 m bietet sich Ihnen ein großartiger 360-Grad-Panoramablick über die Stadt. Von hier aus kann man die gewaltigen Ausdehnungen von Metropolitan Tokyo ermessen. Anschließend besichtigen Sie den in einem weitläufigen Park eingebetteten Meiji-Schrein. Die Gedenkstätte erinnert an Kaiser Meiji und symbolisiert die starke Verbindung des Kaiserhauses mit dem Shintoismus, der alten Naturreligion Japans. Unternehmen Sie eine Bootsfahrt zur künstlichen Insel Odaiba mit Tokyos Stadtstrand und im Anschluss weiter nach Asakusa. Vom Wasser aus entdecken Sie immer wieder interessante und wechselnde Ansichten der Stadt. Werfen Sie einen Blick auf Tokyos neuen Publikumsmagneten, den Tokyo Sky Tree. Mit seinen 634 Metern ist er der höchste Fernsehturm und aktuell das zweithöchste Gebäude der Welt. In Asakusa mischen Sie sich unter die Gläubigen im Kannon-Tempel. Das Heiligtum ist der Göttin der Barmherzigkeit geweiht. Der Weg dorthin führt über die belebte Ladenstraße Nakamise-dori und durch das Donnertor mit der 750 kg schweren Laterne. Zum Abschluss des Tages bummeln Sie durch das vornehme Stadtviertel Ginza und genießen das modische Flair der eleganten Boutiquen und Geschäfte. (1xF/-/-)

11. Reisetag: Optionaler Ausflug nach Nikko, UNSESO-Weltkulturerbe


Heute ist der letzte Gültigkeitstag Ihres Japan-Railpasses. Nutzen Sie noch einmal das komfortable japanische Bahnsystem für einen Ausflug oder entdecken Sie heute weiter Tokyo auf eigene Faust.

PROGRAMMIDEE: Unternehmen Sie einen Ausflug per Bahn nach Nikko. Eingerahmt von der landschaftlichen Schönheit des Nikko-Nationalparks breitet sich ein weitläufiger Schrein- und Tempelbezirk (UNESCO-Weltkulturerbe) in der hügeligen Umgebung des Städtchens Nikko, etwa 120 km nördlich von Tokyo, aus. Sie beginnen Ihre Besichtigung im Taiyuin-Tempel. Beeindruckend sind die Schöpfungen der Holzschnitzkunst am Toshogu. Nikkos wichtigster Schrein wurde im 17. Jahrhundert zur Zeit der Blüte von Architektur und Kunst geschaffen. Am späten Nachmittag Rückkehr per Shinkansen nach Tokyo. (1xF/-/-)

12. Reisetag: Letze Erkundungen in Tokyo & Abschied nehmen


PROGRAMMIDEE: Ihr letzter Reisetag der Japan-Rundreise steht noch einmal ganz im Zeichen der Metropole Tokyo. Besuchen Sie vormittags den Rikugien, einen der schönsten Landschaftsgärten der Hauptstadt. Dies ist ein Ort der Stille, der Sie das Treiben in den umliegenden Straßen vergessen lässt. Ein Spaziergang durch den Ueno-Park führt Sie an einen der populärsten Plätze für das von den Japanern geliebte Hanami. Die „Betrachtung der Kirschblüte“ hat einen volksfestähnlichen Charakter und wird mitunter feucht fröhlich mit Gesang und Reiswein gefeiert. Inmitten des Ueno-Parks liegt das Tokyoter Nationalmuseum, eines der bedeutendsten Museen des Landes, welches Ihnen noch einmal die verschiedensten Aspekte der japanischen Kulturgeschichte vor Augen führt. Genießen Sie heute Abend das brodelnde Nachtleben der Stadt. Roppongi und Shibuya sind junge Stadtviertel, in denen Nachtschwärmer auf ihre Kosten kommen. (1xF/-/-)

13. Reisetag: Rückflug nach Deutschland


Auf Wiedersehen schönes Japan! Es erfolgt der Transfer zum Flughafen Haneda. Rückflug gegen 14.00 Uhr nach Frankfurt mit Ankunft am Abend gegen 18.00 Uhr. (1xF/-/-)

Herbstlaub in Kyoto

Ihr Reiseexperte:

Sie erreichen Ihre/n Ansprechpartner/in für diese Reise unter folgender Rufnummer:

Björn Schümann
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Termine und Preise

vonbisPlätzePreis% Preisbuchen
27.03.1908.04.19Es sind noch Plätze frei!
€ 3.349,-
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GARANTIERTE DURCHFÜHRUNG; Kirschblüte
31.03.1912.04.19Es sind noch Plätze frei!
€ 3.349,-
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GARANTIERTE DURCHFÜHRUNG; Kirschblüte; Hinflug nach Nagoya
13.04.1925.04.19Es sind noch Plätze frei!
€ 3.349,-
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GARANTIERTE DURCHFÜHRUNG; Kirschblüte im Fuji-Hakone Nationalpark;
18.05.1930.05.19Es sind noch Plätze frei!
€ 3.099,-
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GARANTIERTE DURCHFÜHRUNG
20.07.1901.08.19Es sind noch Plätze frei!
€ 3.249,-
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MINDESTTEILNEHMERZAHL: 12 Personen
28.09.1910.10.19Es sind noch Plätze frei!
€ 3.249,-
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GARANTIERTE DURCHFÜHRUNG
13.10.1925.10.19Es sind noch Plätze frei!
€ 3.249,-
unverbindliche Anfrage senden Verbindliche Buchung
Herbstlaubfärbung; Hinflug Nagoya; Rückflug über München
25.10.1906.11.19Es sind noch Plätze frei!
€ 3.199,-
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Herbstlaubfärbung

Zusatzbuchungen

LeistungPreis
Einzelzimmer-Zuschlag
395,-
Rail & Fly - Zugticket
innerdeutsch in der 2. Klasse
68,-

Leistungen

  • Economy-Flüge mit der Lufthansa ab München nach Osaka und zurück von Tokyo nonstop nach Frankfurt
  • 11 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels
  • 11 x Frühstück, 1 x Abendessen (Welcome-Dinner am Abend des 3. Reisetags in einem typischen japanischen Izakaya-Restaurant)
  • Flughafentransfers bei An- und Abreise
  • Ausreisesteuer in Höhe von 1.000 JPY pro Person
  • alle Bahnfahrten mit Japan-Railpass auf reservierten Plätzen in der 2. Klasse lt. Programm
  • Besichtigungen mit Bus am 3., 8. und 9. Reisetag inkl. Eintrittsgelder lt. Programm
  • Nutzung des hauseigenen Onsen (Thermalbad) im Hotel im Fuji-Hakone Nationalpark
  • qualifizierte deutschsprechende Reiseleitung am 3., 8. und 9. Reisetag lt. Programm
  • separate Gepäckverschickung Kyoto - Hiroshima (5. Reisetag) und Hiroshima - Tokyo (8. Reisetag) über Nacht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Reiseleitung (außer an Reisetagen, die unter den enthaltenen Leistungen ausdrücklich erwähnt sind)
  • Eintrittsgelder (außer 3., 8. und 9. Reisetag - hier bereits inkludiert)
  • Transportkosten für die genannten Programmideen
  • Taxikosten zum/vom Bahnhof am 6. und 8. Reisetag
  • Reiseversicherungen

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 1
  • Max. Teilnehmerzahl: 28

Weitere buchbare Leistungen

LeistungPreis
Separater Hin- bzw. Rückflug
Die Buchung eines separaten Hin- bzw. Rückfluges ist gegen Aufpreis möglich. Eine Flugstrecke muss jedoch mit der Gruppe geflogen werden.
75,-
Zubringerflüge ab Österreich
auf Anfrage & vorbehaltlich Verfügbarkeit ab vielen österreichischen Flughäfen
auf Anfrage
Zubringerflüge ab der Schweiz
auf Anfrage & vorbehaltlich Verfügbarkeit ab Zürich und Basel
auf Anfrage
Innerdeutsche Zubringer auf Anfrage buchbar, € 100,-
Flugaufpreis Premium Economy ab € 750,-
Flugaufpreis Business Class ab € 2.100,-
Voraufenthalt in Kyoto im Hotel Aranvert oder Hearton auf Anfrage
Verlängerung in Tokyo im Hotel Asakusa auf Anfrage

Hinweise

  • VORGESEHENE HOTELS:
    Kyoto: Hotel Aranvert / Hotel Hearton
    Hiroshima: Hotel Sunroute
    Fuji-Hakone NP: Hotel Jiragonno / Hotel Tominoko ab 2019: Regina Resort
    Tokyo: Hotel Viainn Asakusa
    Hoteländerungen bleiben vorbehalten!
  • Hinweis zu Nichtraucherzimmern in Japan:
    Leider verfügen Hotels westlichen Standards in Japan nicht über eine ausreichende Anzahl von Nichtraucherzimmern. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir daher Nichtraucherzimmer nicht ausdrücklich bestätigen können. Wenn Sie uns den Wunsch bei Buchung mitteilen, können wir diesen gerne vermerken.
  • Klima: Die Wintermonate Januar und Februar bieten an der japanischen Pazifikküste milde, trockene Tage ohne Frost. Nur sehr vereinzelt muss mit Schneefall gerechnet werden. Im Fuji-Hakone-Nationalpark und in Nikko liegt aber in der Regel Schnee. Bereits Mitte / Ende Februar erwarten Sie in Japan in den Großräumen Osaka / Kyoto und Tokyo an vielen Tagen frühlingshafte Temperaturen und ein trockenes Klima. Die Sehenswürdigkeiten sind weniger überlaufen. Der Frühling bietet die angenehmsten Reisemonate für eine Japanreise. Während der Kirschblüte, gewöhnlich zwischen Ende März und Mitte April, präsentiert sich das Land der aufgehenden Sonne von seiner besonders reizvollen Seite. Die Tagestemperaturen erreichen bereits 20 Grad Celsius. Allerdings ist das Wetter auch in Japan im April oft noch „launisch“. Vereinzelt können sogar noch Nachtfröste auftreten. Im Fuji-Hakone-Nationalpark und in Nikko erwarten Sie im Frühjahr deutlich kühlere Temperaturen. Im Mai erwarten Sie in Japan bereits sommerliche Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius.
  • Wir empfehlen der Jahreszeit entsprechende, legere Kleidung, für die höher gelegenen Gebiete zusätzlich Pullover und (Winter-) Jacke. Formelle Kleidung ist nicht erforderlich. Packen Sie nicht zu viel. Denken Sie jedoch an gutes Schuhwerk und Regenschutz. Im Inneren des Nikko-Schreins, in den Zen-Klöstern und im Nijo-Schloss in Kyoto läuft man auf Strümpfen. Besonders von Februar bis April sollten Sie zum Schutz gegen die kühlen Holzdielen ein zusätzliches Paar dickerer (Noppen)-Socken einpacken.
  • Nebenkosten: Die Nebenkosten für Verpflegung müssen nicht hoch sein. Preiswerte Gerichte finden Sie in zahlreichen Restaurants bereits ab rund EUR 10,- bis 12,-. Die japanische Küche hat mehr zu bieten als Sushi und rohen Fisch. Ihre Reiseleitung wird Ihnen bei der Auswahl der Restaurants und der Gerichte behilflich sein. Diese bieten umfangreiche Speisekarten mit abwechslungsreichen Fleisch-, Fisch-, Nudel- und Gemüsegerichten, aber auch europäische Gerichte wie Steak, Salat und Pasta finden Sie auf den Speisekarten.
  • Vor Ort werden folgende Sprachen gesprochen: Englisch, Japanisch
  • Änderungen des Tourverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.
  • Aufgrund des Erlebnisreisecharakters ist diese Reise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Gern beraten wir Sie bezüglich einer geeigneten Reise.

Einreise und Gesundheit

  • Einreise: Für die Einreise bei dieser Japan-Reise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit einen Reisepass. Der Reisepass muss für die Dauer des Aufenthalts gültig sein.
  • Sollten Sie eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche besitzen, so teilen Sie uns bitte bei Ihrer Anfrage und vor Buchung Ihre Nationalität mit, so dass wir Sie über die entsprechenden Einreisebestimmungen informieren können. Vielen Dank!
  • Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphtherie), ggf. Hepatitis A/(B). Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Atmosfair Beitrag

  • Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 4.980 kg.
    Durch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von € 114,- an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
    Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise

  • Die Anzahlung beträgt 20% des Reisepreises
  • Restzahlung: 21 Tage vor Reisebeginn
  • Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.

Generelle Hinweise

  • Veranstalter: a&e erlebnis:reisen GmbH.
    Die Durchführung erfolgt zusammen mit anderen namenhaften deutschen Reiseveranstaltern.
  • Stand: 24.05.2018 (BS)
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Lupe Unsere atemberaubenden Momente in Japan Unsere atemberaubenden Momente in Japan

Reisegeschichten

Unsere atemberaubenden Momente in Japan

"Die nächste große Reise buchen wir wieder bei a&e. Zu jeder Zeit hatten wir einen Ansprechpartner, unsere Wünsche wurden uns von den Augen abgelesen und die App hat die Planung und Navigation super einfach gemacht."

Susann & Stefan, Japan
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Unsere atemberaubenden Momente in Japan
Unsere atemberaubenden Momente in Japan

Unsere atemberaubenden Momente in Japan

Japan mit a&e zu bereisen war einer unserer schönsten Urlaube. Wir haben 14 Tage in Perfektion erlebt. Die Kombination aus Guides und Individualreise war perfekt. Die Guides haben uns eine Menge über Land und Leute erzählt und sind zu 100% auf unsere Bedürfnisse, unser Tempo und unsere Interessengebiete eingegangen. Es waren immer schöne, wenn auch intensive Tage und nur durch die Guides haben sich uns manche "Merkwürdigkeiten" erst erschlossen oder wir haben Dinge wahrgenommen, die uns sonst entgangen wären. Besonders toll fanden wir die Tempelunterkunft in Koyasan und unseren Aufenthalt in Hakone. Dort gab es die berühmten Onsen und landestypisches Essen, sodass wir uns noch lange an dieses tolle Erlebnis erinnern werden. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass alle Unterkünfte sehr gut und das Essen überall herausragend war. Die Hotels waren so ausgesucht, dass wir unser Gepäck nicht weit schleppen mussten und auch der Gepäcktransport hat einwandfrei funktioniert. Alle Hotels waren so gelegen, dass wir jederzeit noch etwas nach unserem Geschmack unternehmen konnten. Die nächste große Reise buchen wir wieder bei a&e. Zu jeder Zeit hatten wir einen Ansprechpartner, unsere Wünsche wurden uns von den Augen abgelesen und die App hat die Planung und Navigation super einfach gemacht. Gerne wieder und vielen Dank für dieses tollen Urlaub!

Wollen Sie auch Momente erleben, die Sie ein Leben lang begleiten werden? Dann durchstöbern Sie doch unsere Japan-Reisen oder lassen Sie sich von unserer Expertin Luisa Zierk eine maßgeschneiderte Reise nach Japan entwerfen. 

VerfasserIn des Reiseberichts: Susann & Stefan

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Unser Highlight in Japan

"Der Besuch des Gartens am frühen Morgen im Sonnenlicht war ein nicht mehr zu überbietendes Erlebnis. Immer wieder boten sich neue Blicke von überwältigender Schönheit."

Uta und Ulf K., Japan
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Unser Highlight in Japan

Unser Highlight in Japan

Höhepunkte waren für uns der Besuch des kaiserlichen Gartens Katsura in Kyoto. So möchten wir Ihrer Geschäftsleitung nochmals ausdrücklich dafür danken, dass Sie die Reservierung für uns übernahmen. Der Besuch des Gartens am frühen Morgen im Sonnenlicht war ein nicht mehr zu überbietendes Erlebnis. Immer wieder boten sich neue Blicke von überwältigender Schönheit. Dieser Garten zeigt in besonderem Maße die Gartenkunst der Japaner, das ganze ästhetische Feingefühl für die Gestaltung von Gartenanlagen wird hier deutlich.

Bekommen auch Sie bei Ihrer nächsten Reise, ein Gespür für die Besonderheiten Japans: Japan - Die Reise für Individualisten

VerfasserIn des Reiseberichts: Uta und Ulf K.

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Wiedersehen mit Japan

"Als ich am Morgen aus dem Fenster schaue, zeigt sich erst die Qualität meines Hotelzimmers, denn es bietet einen unverstellten Blick auf den Fuji-san, der im morgendlichen Sonnenlicht majestätisch und wunderschön aussieht."

RoWeSA, Japan
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Wiedersehen mit Japan
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Wiedersehen mit Japan
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Wiedersehen mit Japan
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Wiedersehen mit Japan
Wiedersehen mit Japan

Wiedersehen mit Japan

Samstag, 18. Oktober 2014
Manila – Osaka – Kyoto

Nach 18 Jahren kehre ich zurück nach Japan, wo ich in den 90-er Jahren 5 Jahre lang gelebt habe. (…) Es ist ein aufregender Moment, als ich aus dem Flugzeug steige und zum ersten Mal nach so langer Zeit wieder japanischen Boden betrete.

Der Flughafen Kansai (…) ist ein tadelloses Aushängeschild für Japan und gibt dem Besucher gleich den richtigen Eindruck von diesem Land. Alles ist makellos sauber, alles scheint bestens zu funktionieren, der Service ist perfekt, nur vor den Schaltern der JR (Japan Railways) gibt es eine Warteschlange. (…) Kurz vor 21:00 Uhr kommt der Zug – natürlich pünktlich auf die Minute – in Kyoto an. (…)

Sonntag, 19. Oktober 2014
Kyoto

Obwohl ich schon seit mehreren Tagen (in Thailand und den Philippinen) unterwegs bin, beginnt erst heute die eigentliche Reise. Sie heißt „Japan – Die Reise für Individualisten“ und wird u.a. von „a&e erlebnis:reisen“ Hamburg angeboten. Mit a&e war ich 2010 schon einmal unterwegs. Laos war das Reiseziel und die positiven Erfahrungen von damals waren Grund genug, erneut mit dieser Firma auf Reisen zu gehen. Am Vormittag treffen meine Mitreisenden beim Hotel in Kyoto ein. (…) „Reise für Individualisten“ – diese Bezeichnung ist für diese Tour sicherlich angemessen. Es ist zwar eine Gruppenreise, aber keine, bei der man geschlossen einem Führer mit buntem Fähnchen oder Regenschirm hinterher trabt, sondern die Organisation beschränkt sich fast ausschließlich auf die Buchung von Hotelzimmern und den Kauf von Eisenbahntickets. (…) 

Mein erstes Besichtigungsziel in Kyoto liegt im Stadtteil Fushimi, etwas außerhalb gelegen und mit der Straßenbahn erreichbar. Dort steht der Fushimi Inari-Taisha, ein der Gottheit Inari gewidmeter Shinto-Schrein. Das Besondere an diesem Schrein ist, dass Tausende, ja vielleicht sogar –zigtausende von roten Torii (große, meist rote Holztore) zum Schrein führen, der auf einem Hügel gelegen ist. Meist bildet nur ein Torii den Eingang zu einem Schreinbereich, hier aber gibt es ganze Alleen von Torii, durch die der Pilger oder Besucher auf Wegen und unzähligen Treppenstufen zum Schrein emporsteigt. Das schafft eine ganz besondere Atmosphäre. (…) 

Nach diesem ersten Höhepunkt meines persönlichen Japan-Programms ist der Besuch des Kyomizu-dera eine ganz kleine Enttäuschung. Der Tempel ist Weltkulturerbe, spektakulär an einem steilen Hang gebaut und gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kyoto. Heute aber sind nur Teile der Anlage zu besichtigen, da einige Gebäude wegen Bauarbeiten eingerüstet und gesperrt sind. Außerdem sind es wahre Menschenmassen, die vor allem auf der von Souvenirläden gesäumten Zugangsstraße nur ein langsames Voranschieben erlauben. Die unzähligen einheimischen Besucher bieten aber auch reizvolle Fotomotive, denn niemals zuvor habe ich so viele Kimonos in so kurzer Zeit und auf so kleinem Raum gesehen.     

Am Nachmittag sind wir mit unserem Reiseleiter Jochen verabredet, der nun einige Informationen und Erläuterungen zum Ablauf der folgenden Tage gibt und Fragen beantwortet. (Er) lädt uns dann ein, später gemeinsam mit ihm ein „sento“ zu besuchen, ein öffentliches Bad. Als wir uns dann aber später wieder treffen, bin ich der einzige, außer mir gibt es keine weiteren Interessenten für das Badevergnügen. (…) Männer und Frauen baden getrennt, und für ein „sento“ (mit normalem Wasser) gelten die gleichen Regeln wie für das besser bekannte „onsen“ (aus natürlichen mineralisierten Quellen), und die wichtigste ist, dass man das Badebecken nur in völlig gereinigtem Zustand besteigen darf. (…) Es geht sehr ruhig und gesittet zu, lautes Reden oder Lachen sind verpönt. Das Ganze ist ein Stück lebendige japanische Badekultur, das weniger der Körperreinigung als vielmehr der Entspannung dient. (…)

Montag, 20. Oktober 2014
Kyoto

Heute ist einer von zwei Tagen, an denen die Gruppe ausnahmsweise ein gemeinsames Programm absolviert, in dessen Verlauf einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Kyoto besucht werden:

Den Goldenen Pavillon oder Goldenen Tempel („kinkaku-ji“) kennt von Fotos wohl jeder, der sich auch nur ein bisschen für Japan interessiert. (…) Gelegen in einem wunderschönen Parkgelände und – wie es scheint – auf einem See gebaut, bietet der mit Blattgold überzogene Pavillon ein perfektes Fotomotiv. Seit 1994 zählt er zum Weltkulturerbe. Kaum weniger bekannt ist der Ryoanji-Tempel aus dem 15. Jahrhundert, und zwar wegen seiner Steine, denn hier befindet sich der weltberühmte Steingarten, bestehend aus 15 Felsbrocken, die – scheinbar zufällig – in einem Meer aus Kieselsteinen platziert sind. (…) Die Burg Nijo („nijo-jo“), erbaut vor 400 Jahren, Amtssitz und Residenz der Shogune, die hier jedoch nie tatsächlich gelebt haben, ist ein weiteres Weltkulturerbe in Kyoto. Die riesige Anlage ist bestens erhalten und liegt in einem gepflegten Parkgelände. Besonders sehenswert sind die aufwändig gestalteten Dienst- und Wohnräume der Shogune, die sich aber nicht hier sondern fast ständig in Edo (Tokio) aufgehalten haben.  

Es ist schade, dass wir den Silbernen Tempel („ginkaku-ji“) erst sehen können, als es schon dunkelt und es zudem leicht regnet, denn der Tempel am Fuß der Higashiyama-Berge – natürlich auch Weltkulturerbe – ist eine ganz besonders schöne Anlage, die aber immer im Schatten des bekannteren Goldenen Tempels steht.

Wir beschließen den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in einer Izakaya, einer japanischen Kneipe. Wir müssen die Schuhe ausziehen und werden dann an unsere kleinen Tische geführt. (…) Dann werden im Verlauf der nächsten 2 Stunden viele kleine Speisen oder Häppchen gereicht: Gemüse, Fisch und anderes Seegetier, Fleisch, natürlich Reis und Miso-Suppe, und dazu bestellt sich jeder seine Getränke, meist Bier. (…) 

Dienstag, 21. Oktober 2014
Kyoto

Als Ziel für den heutigen Vormittag habe ich mir Arashiyama ausgesucht, einen im Westen der Stadt gelegenen Vorort von Kyoto. (…) Wenn man aus dem Bahnhof Arashiyama auf die Straße tritt, glaubt man seinen Augen nicht zu trauen: Neben normalem Autoverkehr sieht man zahlreiche Rikschafahrer, die nur mit Muskelkraft ihr mit Passagieren besetztes Fahrzeug durch die Straßen ziehen, fast immer im Laufschritt. In Kalkutta wollte man dieses Verkehrsmittel vor Jahren schon einmal verbieten, weil es angeblich die Menschenwürde verletzt und dem Ansehen der Stadt schadet. Und nun findet man es ausgerechnet im technisierten und fortschrittsgläubigen Japan, und die menschlichen „Zugtiere“ – darunter auch Frauen! – machen keineswegs den Eindruck, als sei ihre Menschenwürde in Gefahr. Die Rikschafahrer von Arashiyama sind eine weitere Attraktion in dieser Stadt mit so vielen Sehenswürdigkeiten.  Die allermeisten Besucher kommen aber (…) um den Bambuswald von Arashiyama zu sehen. Hier wandert man auf einem mehrere Quadratkilometer großen Gelände durch Wälder von riesigen Bambushölzern. Auf den gut ausgebauten Wegen ist man links und rechts von 10 und mehr Meter hohen Bambusgehölzen umschlossen, so dass man sich fast wie in einer Kathedrale fühlt. Es herrscht eine ganz eigene Atmosphäre, die je nach Sonneneinstrahlung und Luftbewegung besondere Effekte erzeugt. (…)

Mittwoch, 22. Oktober 2014
Kyoto

Wie an jedem 22. Oktober findet auch heute in Kyoto das „Jidai Matsuri“ („Fest der Zeitalter“) statt, bei dem in einem großen farbenprächtigen Umzug Personen und Szenen aus der japanischen Geschichte und besonders aus der Stadtgeschichte von Kyoto dargestellt werden. Der Zug startet am Kaiserpalast, führt über 2 km durch die Stadt und endet nach 5 Stunden am Heian-Schrein. (…) Auf den großen Freiflächen des Palastes versammeln sich alle Teilnehmer, und von hier aus setzt sich der Umzug um 12:00 Uhr in Bewegung. (…) Man kann hautnahen Kontakt zu den Teilnehmern aufnehmen, sie ansprechen und fotografieren, alle sind freundlich und kooperativ. Es gibt Männer-, Frauen- und gemischte Gruppen in farbenprächtigen und aufwändigen Kostümen aller Art, teilweise auf Wagen oder Pferden, andere zu Fuß mit oder ohne Waffen und Rüstungen, es gibt Junge und Alte, und man sieht sorgfältig geschminkte Geishas und Maikos (Nachwuchsgeishas). (…) 

Später am Abend kehre ich noch einmal nach Gion zurück. Gion war einst der Geisha-Distrikt von Kyoto und gilt auch heute noch als Zentrum des Nachtlebens der Stadt. Echte Geishas wird man hier wohl nur noch schwerlich finden, und wenn, dann sind es sündhaft teure „Unterhaltungsdamen“, deren Job aber nicht mit Prostitution gleichzusetzen ist, sondern deren Unterhaltungskünste vor allem aus gepflegter Konversation, Singen, Tanzen und vollendeter Bedienung ihres Förderers (bzw. Kunden) bestehen. (…) Das „Nachtleben“ von Kyoto ist äußerlich sehr ruhig. Auf den Straßen von Gion geht es leise zu, laute Musik, schrille Leuchtreklame, lärmende Gäste, Betrunkene oder aufdringliche Anmacher sucht man hier vergeblich. (…)

Donnerstag, 23. Oktober 2014
Kyoto – Okayama – Hiroshima

Die erste Station der „Reise für Individualisten“ lassen wir hinter uns und verlassen heute Kyoto. Es war ein gelungener Auftakt, auch wenn Verbesserungsbedarf beim Wetter besteht. Ab heute besitzt jeder von uns einen „Japan Rail Pass“ im Wert von ca. 210 €, der für eine Woche gültig ist. (…) Wir nutzen den Pass für die Eisenbahnfahrten nach Hiroshima und Tokio, aber wer Lust und Zeit hat, kann ihn darüber hinaus für eigene Touren innerhalb des Geltungszeitraums einsetzen. Wir reisen heute gemeinsam von Kyoto über Okayama nach Hiroshima, und zwar ohne großes Gepäck. Wir machen es wie die Japaner, die sich ungern mit schwerem Gepäck durch die Eisenbahnwaggons quälen und lassen unsere großen Koffer von einem Unternehmen an den nächsten Bestimmungsort befördern. (…) Und dann besteigen wir am Superbahnhof von Kyoto den Shinkansen „Hikari“, der uns in 1½ Stunden nach Okayama bringen soll. (…) Unsere zweite Reise mit einem Shinkansen an diesem Tag dauert genau 40 Minuten, nämlich von 13:46 bis 14:26. Dann nämlich – und nicht eine Minute später – trifft der Shinkansen „Sakura“ in Hiroshima ein. (…) 

Nach Hiroshima kommen auswärtige Besucher vor allem aus 2 Gründen: erstens natürlich, um die Atombombenstadt Hiroshima zu sehen, bzw. das, was an den 6. August 1945 erinnert. Der zweite Grund ist der Schrein Itsukushimajinja, bzw. das weltberühmte rote Torii im Wasser vor der Insel Miyajima. (…) Wenn man nach Hiroshima kommt, sollte man, nein, muss man Okonomiyaki probieren, eine Spezialität dieser Stadt, und so ziehe ich am Abend los (…), um das berühmte Okonomiyaki kennenzulernen. (…) Um eine riesige Herdplatte („teppan“) sind 10-12 Sitze gruppiert, auf denen die Gäste Platz nehmen. Vor ihren Augen wird dann Schritt für Schritt das Okonomiyaki zubereitet, d.h. man kann jede Zutat und jeden Einzelschritt genauestens verfolgen. Exakt dies tue ich, denn längst habe ich beschlossen, Okonomiyaki zu Hause nachzukochen und meinen Gästen anzubieten. Allzu schwierig sollte es nicht sein, denn die Zubereitung ist nicht kompliziert und die Zutaten sind nicht zu exotisch: Pfannkuchenteig, dünne Nudeln, klein geschnittener Kohl, Sojasprossen, Schinken, Shrimps, ein Ei sowie Gewürze, Frühlingszwiebeln und anderes Grünzeug… (…) Der Spaßfaktor im Lokal ist beträchtlich, und außerdem schmeckt es richtig gut. 

Freitag, 24. Oktober 2014
H
iroshima

Meine Reisekameraden sind früh aufgebrochen, um mit der Bahn in Richtung Miyajima zu fahren und dann mit einer Fähre zur Insel überzusetzen, so wie es uns empfohlen wurde. Ich will aber schlauer sein als die anderen und mit einem Schiff direkt zur Insel Miyajima zu fahren. Ich bin um 08:00 Uhr an der Anlegestelle und bekomme dann ein Ticket für 09:00 Uhr. Ich habe also eine Stunde Zeit und nutze sie, um den Friedenspark von Hiroshima zu besuchen. (…) Unmittelbar neben dem Friedenspark steht die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer, über der die Atombombe am 6. August 1945 um 08:15 Uhr gezündet wurde. Ein Teil des Gebäudes blieb stehen, wurde im teilzerstörten Zustand konserviert und ist heute als „Atomic Bomb Dome“ ein weltbekanntes Mahnmal. Der Friedenspark selbst ist eine gepflegte Parkanlage mit der bekannten Friedensglocke und einem Friedensmuseum, mit zahlreichen Monumenten, Statuen und Gedenkstätten, darunter ein Mahnmal für die koreanischen Opfer des Atombombenabwurfs. Der Park ist eindrucksvoll aber nicht pathetisch, sondern ein Ort für ein würdiges Gedenken an die Hunderttausende Opfer, die der Atombombeneinsatz bis heute fordert.  

Pünktlich um 09:00 Uhr legt mein Boot (…) ab in Richtung Miyajima. (…) Nach ca. 20 km und 1 Stunde Fahrt kommt die Insel in Sicht. Wie der Fuji oder wie der Goldene Tempel in Kyoto ist auch das rote Torii im Meer vor der Insel Miyajima ein Symbol für Japan, das in keinem Katalog fehlen darf und das viele Titelbilder schmückt. (…) Jetzt, um 10:00 Uhr ist Flut, das Meer hat seinen Höchststand erreicht, und das berühmte Bauwerk steht im Wasser, wie man es aus unzähligen Fotos kennt. (…) Das Torii gehört zum Itsukushima-Schrein und soll die meistfotografierte Touristenattraktion Japans sein. Miyajima gehört zu den „3 schönsten Landschaften Japans“. Diesen Titel trägt die Insel seit 100 Jahren als Ergebnis einer landesweiten Umfrage. Wahrscheinlich war das berühmte Torii Grund für die Nominierung, aber die landschaftlich schöne Insel hat noch mehr zu bieten. Nämlich einen sehenswerten Tempel, den 535 m hohen Berg Misen und unzählige manchmal aufdringlich zahme Rehe. (…)

Ich treffe (einen Mitreisenden) und wir nehmen uns den Misen als Ausflugsziel vor. Man kann ihn zu Fuß erklimmen oder sich mit zwei Drahtseilbahnen zur Bergstation auf ca. 430 m befördern lassen. (…) Mit einmal Umsteigen trägt uns die Bahn bis zur Endstation, und von dort aus sind weitere gut 100 stramme Höhenmeter über Steintreppen und enge Pfade bis zum Gipfel zu bewältigen. (…) Das Wetter ist perfekt, die Sicht ist gut, und so bietet sich vom Gipfel ein grandioser Blick über die Insel, das Meer und das Festland. (…) 

Samstag, 25. Oktober 2014
Hiroshima – Shin Fuji

Nach 2 Tagen verlassen wir Hiroshima mit dem Shinkansen „Sakura“, um über Shin Osaka zum heutigen Tagesziel Shin Fuji zu gelangen. (…) Kurz nach Mittag rollt der „Kodama“ im Bahnhof Shin Fuji ein, wo schon jemand auf uns wartet. Von hier bis zur Ankunft in Tokio wird uns erneut unser Reiseleiter Jochen betreuen, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreut. Zum ersten Mal sind wir jetzt im eigenen Bus unterwegs. Das Wetter bessert sich, und bald ist der fast 3.800 m hohe Fuji in makelloser Schönheit zu sehen. (…) Heute Nachmittag haben wir alle ein gemeinsames Programm, und die erste Station hierbei sind die Shiraito-Wasserfälle. (…) Die Fälle sind zwar nur 25 m hoch, aber in einem Halbrund mit einer Breite von 200 m besonders schön. Dann machen wir einen Stopp am Motosu-See, einen der 5 Seen, welche die Seenlandschaft um den Fuji bilden. Von hier aus ist der Fuji in voller Pracht zu sehen, so perfekt mit dem See im Vordergrund, dass diese Sicht auf den Berg auf japanischen 1000-Yen-Banknoten abgebildet ist. (…)

Gegen 18:00 Uhr sind wir am heutigen Tagesziel, dem Hotel „Jiragonno“, einem abgeschieden in einem Waldgebiet liegenden Haus und – wie sich bald herausstellt – der bisher besten Unterkunft auf dieser Reise. (…) Am Abend gibt es ein ordentliches Buffet, zu dem einige von uns (…) den traditionellen Yukata angezogen haben, der zur Zimmerausstattung gehört. Der Yukata ist ein zwangloses und bequemes Bekleidungsstück für Frauen und Männer und wird gern in Badeorten oder in Ryokans (Hotels im japanischen Stil) getragen.  

Sonntag, 26. Oktober 2014
Fuji/Hakone – Kamakura – Tokio

Als ich am Morgen aus dem Fenster schaue, zeigt sich erst die Qualität meines Hotelzimmers, denn es bietet einen unverstellten Blick auf den Fuji-san, der im morgendlichen Sonnenlicht majestätisch und wunderschön aussieht. Wir haben eine lange Fahrt vor uns, als wir um 08:30 Uhr unseren Bus besteigen, und werden uns Tokio von Südwesten her nähern. (…) 

Kamakura, ca. 50 km südwestlich Tokio gelegen, (…) wäre nicht weiter bemerkenswert, wenn es hier nicht weltbekannte Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gäbe. Unser erster Weg führt zum Tempel Kotoku-in mit dem Großen Buddha („daibutsu“), einer riesigen Bronzestatue als Mittelpunkt. Der Daibutsu ist fast 800 Jahre alt, 13 m hoch, eines der Wahrzeichen von Japan, und entsprechend ist der Touristenandrang. (…) Die zweite bekannte Sehenswürdigkeit in Kamakura ist der Hasedera-Tempel, eine wunderschöne Anlage an einem Berghang mit gepflegten Gartenbeeten und einem tollen Ausblick auf die Sagami-Bucht. (…) Am Nachmittag setzen wir unsere Fahrt in Richtung Tokio fort. (…) Die Anfahrt über Yokohama Hafen und die Rainbow Bridge ist vielleicht die schönste Art, sich Tokio zu nähern. Zunächst fahren wir lange Zeit vorbei an den riesigen Hafenanlagen von Yokohama mit imponierenden Straßen- und Brückenkonstruktionen, bis schließlich die Rainbow Bridge in Sicht kommt. (…)

Montag, 27. Oktober 2014
Tokio

Unsere Unterkunft, das „Citadines Apart Hotel“, trägt ihren Namen zu Recht, denn das Haus bietet mehr als ein normales Hotelzimmer. (…) Dazu ist das Hotel bestens gelegen, nämlich umgeben von Restaurants und Läden und nur einige Minuten entfernt von einem der vielen Zugänge zum Bahnhof Shinjuku. (…) 

An diesem Abend steht für mich ein Höhepunkt meines Japan-Aufenthalts auf dem Programm: Ich treffe mich mit ca. 15 ehemaligen Kameraden, mit denen ich zusammen vor mehr als 20 Jahren ein Jahr lang am „Nationalen Institut für Verteidigungsfragen“ studiert habe. Einer von ihnen hat diesen Abend organisiert und die Kameraden aus Anlass meines Besuchs für heute im Lokal „Jiro“ in Kagurazaka zusammengetrommelt. (…) Jeder muss von sich berichten, ich natürlich zuerst, und es wird erzählt von den alten gemeinsamen Zeiten vor über 20 Jahren. (…)  Es werden Fotos gemacht, und die Stimmung ist bestens, und meine Sorgen bezüglich möglicher Sprachprobleme lösen sich im Verlauf dieses Abends in Wohlgefallen auf.

(…)

Mittwoch, 29. Oktober 2014
Tokio

Ein Besuch des „Tokyo Skytree“, mit 634 m immerhin das zweithöchste Gebäude der Welt, ist ein absolutes Muss. (…) Der Andrang ist nicht so schlimm wie erwartet. Hätte ich noch kein Ticket, müsste ich jetzt etwa 15 Minuten Schlange stehen. So aber kann ich an der Schlange vorbei zum Fahrstuhl, dem schnellsten der Welt, der die Besucher mit einer Geschwindigkeit von 600 m pro Minute bis in 345 m Höhe bringt. Der ungehinderte Blick von hier in alle Richtungen ist gigantisch, zumal das Wetter mitspielt und heute keine Wolke die Sicht trübt. Auch der Fuji (in 100 km Entfernung!) ist zu sehen. Wer ein bisschen Nervenkitzel mag, steigt eine Ebene tiefer auf 340 m, wo man durch einen Glasboden direkt in die Tiefe schauen kann. Der Eintritt für den Skytree ist mit 2570 Yen (ca. 18 €) nicht gerade preiswert, und man muss noch einmal mehr als 1000 Yen drauflegen, um auf die höchste Plattform in 450 m Höhe zu gelangen. Dort ist alles noch einmal um einen Tick spektakulärer, und wenn man auf einem Wandelgang um den Turm weiter nach oben geht, kann man dort auf der „Tembo-Gallerie“ beim „Sorakara-Punkt“ die mit 451,2 m für Besucher größtmögliche Höhe erreichen.   

Nicht weit entfernt vom Skytree liegt der Tempelbereich von Asakusa. Ich überquere den Sumida-Fluss und stehe dann vor dem „Kaminarimon“ („Donnertor“) mit dem über 100 kg schweren berühmten Lampion. Dort drängen sich – im Gegensatz zum  gestrigen Abend – in- und ausländische Touris für Erinnerungsfotos, und auf der Einkaufsstraße „Nakamise“ kommt man nur im Schneckentempo voran. Links und rechts gibt es Dutzende von Shops, die z.T. billigen Touristenkram, aber auch originelle Souvenirs und Waren aller Art anbieten. Am Ende der Straße stehen die 5-stöckige, 48 m hohe Pagode und der Senso-ji, Tokios ältester und wichtigster Tempel, vor dem sich die Gläubigen an einer großen Schale mit heiligem Rauch reinigen.  Am Abend versammeln sich die meisten von uns zu einem letzten gemeinsamen Abendessen in einem landestypischen Lokal unweit unseres Hotels. (…) 

Donnerstag, 30. Oktober 2014
Tokio

Für die allermeisten meiner Reisekameraden geht die Reise heute zu Ende. Am Vormittag treten sie vom Flughafen Haneda aus die Heimreise an. (…) Ich aber habe das Vergnügen, noch einige Tage in Tokio und danach in Thailand zu verbringen, bevor ich in die Heimat zurückfliege. (…)

Freitag, 31. Oktober 2014 – Dienstag, 4. November 2014
Tokio

Am Freitag erlebe ich am eigenen Leib, was in deutschen Fernsehberichten über Japan so gern gezeigt wird, wie nämlich weiß behandschuhte U-Bahn-Mitarbeiter die Passagiere in die Bahnen drücken. Ich bin gegen 09:00 Uhr unterwegs auf der Ginza-Linie in Richtung Shimbashi, also zu einer Zeit, wenn Millionen von Japanern auf dem Weg zur Arbeit sind. In einer langen Warteschlange stehe ich am Bahnhof Akasaka-mitsuke, als die Bahn einfährt. Viele Passagiere steigen hier aus, aber noch mehr wollen einsteigen, obwohl die Bahn jetzt schon überfüllt ist. Jetzt kommt der Typ mit den weißen Handschuhen zum Einsatz, indem er mit sanfter oder brutaler Gewalt nachhilft, wenn nichts mehr zu gehen scheint. (…) Ich werde ich in die Bahn geschoben, bekomme menschliche Arme, Beine und andere Körperteile in den Rücken gedrängt und gestoßen, mache das Gleiche bei anderen und lande schließlich halb auf dem Schoß eines glücklichen Passagiers, der einen Sitzplatz hat. Es herrscht eine unvorstellbare Enge, aber es geht ruhig und gesittet zu. Niemand sagt ein Wort oder beklagt sich. Man hat allerengste Berührung mit anderen Körpern, aber jeder Blickkontakt wird vermieden. (…) Der klaustrophobische Zustand in meiner heutigen Bahn bleibt so für etwa 3 Stationen, dann leert sich die Bahn, und man kann wieder normal stehen. (…)

Am Samstag treffe ich einen  guten alten Freund und Mitarbeiter aus früheren Zeiten wieder, Herrn Iwamura. (…) Ich treffe das Ehepaar Iwamura am Bahnhof von Shinjuku, und dann fahren wir eine Stunde lang mit der Keio-Bahn nach Westen. Unser Ziel ist der Berg Takao, knapp 700 m hoch und so etwas wie der „Hausberg“ von Tokio. Der Takao-san ist so populär – erklärt mir Iwamura – dass es dort auf den Wanderwegen an schönen Tagen oft zugeht wie auf einer belebten Einkaufsstraße in Tokio. Wenn in 2 oder 3 Wochen die in Japan so beliebte Laubfärbung ihren Höhepunkt erreicht hat, wird es hier an einem schönen Wochenende vermutlich nicht viel anders aussehen als zur Stoßzeit in der U-Bahn. (…) (Wir) marschieren tapfer los, immer bergauf, und je höher wir kommen, desto weniger andere Wanderer sehen wir. Der Wald um uns herum ist dicht und grün, z.T. auch schon bunt, denn die herbstliche Laubfärbung hat begonnen. Der Regen nervt zwar, aber die Wanderung macht trotzdem Spaß, die Nebelschwaden in den Bäumen schaffen eine ganz eigene Atmosphäre. (…)

Das war mein Wiedersehen mit Japan, 2½ erlebnisreiche Wochen, in denen es – auch das ist erwähnenswert – kein einziges fühlbares Erdbeben gab. Bis zu meinem nächsten Besuch wird es hoffentlich nicht wieder 18 Jahre dauern!

Lesen Sie den ausführlichen Bericht von RoWeSA...

VerfasserIn des Reiseberichts: RoWeSA

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