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Burma / Myanmar

Individualreisen & Sondergruppen

Auf individuellen Wegen durchs Goldene Land! Ob Flussfahrt, Tempelerkundung oder Stranderholung, lassen Sie sich von unseren Vorschlägen zu Ihrer ganz persönlichen Traumreise anregen.

Begegnungen in Augenhöhe erleben!

  • Burma individuell entdecken!

  • Reisen "handmade" nach Ihren Wünschen

  • Tagesgestaltung nach Ihrem Geschmack

  • Persönliche Schwerpunkte setzen

  • Luxus oder Abenteuer – Sie haben die Wahl!

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Reise im Überblick

Myanmar Reisen - Maßgeschneiderte Individualreisen nach Wunsch!

Sie haben besondere Reisewünsche? Für individuelle Klein- & Sondergruppen – von größeren Freundeskreisen bis zu Einzelreisenden – arbeiten wir je nach Wünschen, Budget und Vorstellungen Ihre ganz persönliche Traumreise nach Burma / Myanmar aus, natürlich auch in Kombination mit den Nachbarländern wie Thailand, Laos oder Kambodscha. Ob Abenteuer- oder Luxustour oder eine Kombination aus beidem: Gern planen und organisieren wir Ihre individuelle Reiseroute mit eigenen Interessen und Schwerpunkten. Übermitteln Sie uns Ihre Wünsche gerne direkt online über unser Abfrageformular (siehe Rubrik "Links/Reisetipps" rechts). Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!


Mystische Stimmung in der Pagodenlandschaft Bagans
Entdecken Sie das Goldene Land!

Burma – Begegnungen in Augenhöhe erleben!

„Nirgends haben sie eine solche Begabung zum Lachen wie in Burma“ – so heißt es. Burma ist eines der ursprünglichsten Länder, welches durch den Buddhismus geprägt ist und die Zeit scheint stehen geblieben zu sein im Goldenen Land! Unvergessliche Begegnungen und Momente, die in Erinnerung bleiben.

Entdecken Sie die Übersicht unserer Burma Reisen!

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  • Veranstalter: a&e erlebnis:reisen GmbH
  • Stand: 06.09.2016 (KS)
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Reisegeschichten

Mein Erlebnis in Burmas Osten

"Das wohl überraschendste Erlebnis war, bei Loikaw an einer animistischen Beerdigungszeremonie teilnehmen zu dürfen."

Judith N. , Burma / Myanmar
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Mein Erlebnis in Burmas Osten

Mein Erlebnis in Burmas Osten

Das wohl überraschendste Erlebnis war, bei Loikaw an einer animistischen Beerdigungszeremonie teilnehmen zu dürfen. Mein Guide hatte während eines Stopps davon erfahren und so fand ich mich als einzige Touristin inmitten der ganzen Dorfgemeinschaft wieder...

Machen auch Sie sich auf unerwartete, aber besondere Momente während Ihrer Myanmar-Reise gefasst:
Burma - Unberührter Osten

VerfasserIn des Reiseberichts: Judith N.

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Die Obstverkäuferin am Strand von Ngapali Beach / </br>Myanmar

"Ihr Gang war so anmutig und leicht und immer trug sie einen langen Longyi mit der passenden Bluse. Sie schaute eher schüchtern zu uns herüber und kam erst, nachdem wir ihr zugewinkt hatten."

Frau Prof. Dr. I. Neu, München, Burma / Myanmar
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Die Obstverkäuferin am Strand von Ngapali Beach / </br>Myanmar
Die Obstverkäuferin am Strand von Ngapali Beach / </br>Myanmar
Die Obstverkäuferin am Strand von Ngapali Beach / </br>Myanmar

Die Obstverkäuferin am Strand von Ngapali Beach / </br>Myanmar

Die letzten Tage unserer unvergesslichen Myanmar-Reise verbrachten wir am Strand von Ngapali Beach. Es waren relativ wenig Touristen da, unser Hotel nicht ausgebucht. Wir genossen das warme Meer, den Blick auf die bunten Fischer- und Ausflugsboote, die man zum Schnorcheln auf der kleinen Insel vor dem Strand buchen konnte. Ein langer, feiner Sandstrand lud zu ausgiebigen Spaziergängen am Meer ein – vorbei an kleineren Restaurants, an Verkaufsständen von Kunsthandwerk, an improvisierten „Massagesalons“, an exklusiven Luxushotels bis in das Dorf hinein – oder besser bis zu der Stelle, wo die Fischer und die Frauen des Dorfes ihre Netze ausbreiteten, säuberten und flickten. Hunde jagten den Krebsen nach, die sich beim Erschüttern der Erde durch Fußstapfen schnell in ihr Erdloch verzogen, bizarre Gemälde und kleine Sandhäufchen im Strand hinterlassend. Ein offensichtlich junger Hund wurde vor unserem Hotel nicht müde, Krebse in ihren Erdlöchern erhaschen zu wollen. Bei Sonnenuntergang spielten die jugendlichen Männer am Meer ausgiebig Fußball. Ein friedliches, freundliches Panorama.

Ab und an kam eine junge, offensichtlich schwangere Frau an unseren Strandliegen vor dem Hotel vorbei. Sie jonglierte anmutig einen sicher schweren Obstteller, der vor allem mit Kokosnüssen, Ananas, Orangen und Kiwis gefüllt war. Die Kokosnüsse stammten aus Myanmar, anderes Obst war zum Teil aus Thailand importiert. Ihr Gang war so anmutig und leicht und immer trug sie einen langen Longyi mit der passenden Bluse. Sie schaute eher schüchtern zu uns herüber und kam erst, nachdem wir ihr zugewinkt hatten. Sie nahm das Tablett mit den Früchten ab, setzte es auf den Strand und breitete ein buntes Tuch aus. Wir wollten gerne Kokosnüsse; sie wusch die mitgebrachte Machete mit Wasser aus der mitgeführten Plastikflasche ab und schnitt gekonnt wie mit einem Beil den oberen Teil ab, so dass wir die köstliche Kokosmilch frisch genießen konnten. Später kam sie noch einmal, um uns die Kokosnuss klein zu schneiden, so dass wir das frische Fruchtfleisch essen konnten. Manchmal kauften wir bei ihr Ananas. Stets war ihr flinkes, präzises Tun von einem freundlichen Lächeln begleitet, das ihren eleganten Bewegungen etwas Erhabenes verlieh. Welche Anmut, welche Eleganz und Schönheit – als Person, ihrer farblich  abgestimmten Kleidung und ihren Bewegungen. Wir plauderten etwas mit ihr und erfreuten uns an ihrer lächelnden, sanften Freundlichkeit, die auf die wunderbaren Früchte abfärbte und ihnen etwas Besonderes verlieh. Sie versüßte uns das ohnehin süße dolce vita am Ozean von Bengalen, der uns übrigens fast salzarm vorkam. Sie winkte uns nach der anfänglichen Schüchternheit schon von Weitem zu, und wenn sie wegging, hatten wir noch lange an ihrer Erscheinung Freude.

Der letzte Strandtag war gekommen, wir verabschiedeten uns von ihr. Sie käme nochmal, sagte sie, wir sollten bitte am Strand bleiben. Nach einer Weile kam sie wieder und brachte uns Geschenke: wunderschöne Armbänder aus Muscheln. Sie hatte sich genau überlegt, welches in Form und Farbe zu wem passt. Ob wir denn auch wiederkämen, nächstes Jahr, wollte sie wissen, dann käme sie mit dem Baby zum Strand… Die vielen Kokosnüsse und Ananasse, die wir so sehr am Strand von Ngapali unter der Sonne mit Meeresrauschen genossen hatten, tragen auch in der Erinnerung den Stempel ihrer Liebenswürdigkeit. Danke, du zauberhafte Obstverkäuferin.

Lesen Sie in zwei weiteren Berichten mehr über diese beeindruckende Reise von Frau Prof. Dr. I. Neu:

VerfasserIn des Reiseberichts: Frau Prof. Dr. I. Neu, München

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Wie „unser Buddha“ Mister Menu (Zavv Min OO) aus Myanmar Reiseleiter wurde

"'Unser Buddha' hat uns durch seine tiefe Verbundenheit mit seinem Beruf als Reiseleiter sein Land näher gebracht und durch sein Buddha-gleiches Strahlen in unseren Herzen verankert."

Frau Prof. Dr. I. Neu, München, Burma / Myanmar
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Wie „unser Buddha“ Mister Menu (Zavv Min OO) aus Myanmar Reiseleiter wurde
Wie „unser Buddha“ Mister Menu (Zavv Min OO) aus Myanmar Reiseleiter wurde
Wie „unser Buddha“ Mister Menu (Zavv Min OO) aus Myanmar Reiseleiter wurde
Wie „unser Buddha“ Mister Menu (Zavv Min OO) aus Myanmar Reiseleiter wurde

Wie „unser Buddha“ Mister Menu (Zavv Min OO) aus Myanmar Reiseleiter wurde

Während der Trekkingtour und den Busreisen gab es genug Gelegenheiten zu Gesprächen mit Min OO, Mister Menu, „unserem Buddha“ und dritten Reiseleiter der Myanmartour. Er erzählte uns, dass er in einem kleinen Dorf mit viel Landwirtschaft aufgewachsen ist. Wie so damals üblich mit den Großeltern und der Großfamilie im Umfeld. Seine Großmutter war für ihn ganz wichtig, weil sie der Bezugspunkt der Familie war; die Eltern arbeiteten und die Großmutter war weitgehend für seine Erziehung und den Haushalt zuständig. Sie hatte beobachtet, dass er im Unterschied zu seinen Geschwistern zwei linke Hände hatte, also nicht wirklich für die Feldarbeit, ein Händler- oder Handwerkerdasein taugte, was die Familientradition fortgesetzt hätte. Er war bei der Feld- und Gartenarbeit eher langsam und wenig bei der Sache. Beim Arbeiten und Laufen schaute er oft in den Himmel, als wollte er etwas daraus lesen. Sein Blick richtete sich seltener auf die Erde, was zu häufigem Stolpern und Unsicherheit in den Bewegungen führte. Seine Großmutter beobachtete dies scharf und leitete daraus die Schlussfolgerung ab, dass er wohl weniger zu den im Dorf üblichen Berufen geeignet sei und meinte, er solle doch besser weiterhin auf die Schule gehen und vielleicht etwas studieren. Sein Vater fand diese Empfehlung weniger gut, wollte er doch, dass er als sein ihm würdiger Sohn die Tradition des Händlerberufs fortsetzen sollte. Schließlich setzte sich seine Großmutter durch.

Er verließ als Kind auf der Schwelle zum Jugendlichen die Familie, um an einem weit von der Familie gelegenen Ort bei Mönchen im Kloster zu bleiben und die weiterführende Schule zu besuchen. Die Trennung von der Familie sei ihm durchaus schwer gefallen, doch die Freude am Lernen überwog. Schließlich schaffte er auf der High School das Abitur und ging zurück ins Dorf. Da er der Einzige im Dorf war, der über eine höhere Schulbildung verfügte, wurde er immer gerufen, wenn auswärtige Gäste, hoher Besuch oder Touristen kamen. Er zeigte ihnen das Dorf, erklärte die Sehenswürdigkeiten, wusste Geschichten aus seiner Kultur zu erzählen, erklärte Einiges zum Buddhismus und zu seiner Kultur, was mit großem allseitigen Wohlwollen aufgenommen wurde.

Eines Tages kam ein Ehepaar aus Kanada ins Dorf. Er führte sie herum, zeigte ihnen die Schönheiten des Dorfes, fand die richtigen Antworten auf die wissensdurstigen Fragen des Ehepaares und gewann ihr Herz dank seiner liebenswürdigen Art. Ja, „unser Buddha“ strahlte offensichtlich schon damals wie der Buddha-Mönch, das konnten wir uns nach den Erlebnissen mit ihm sehr gut vorstellen. Das Ehepaar war so begeistert, dass sie nächstes Jahr wiederkamen. Sie brachten ihm Geschenke mit und versicherten ihm, wie lange sie noch von ihrer ersten Reise und seiner Reiseleitung gezehrt haben, von seinen Geschichten, Erzählungen und seiner Begeisterung für sein eigenes Dorf, für Land und Leute. Auch beim zweiten Besuch verbrachten sie freudvolle Ferien unter seiner Obhut; schließlich ermunterten sie ihn, er solle doch Reiseleiter werde. Da er inzwischen in einem Hotel arbeitete, brauchte es eine Weile, bis er sich mit dem Gedanken vertraut gemacht hatte und beschloss, die Ausbildung zum staatlich zertifizierten Reiseleiter für Myanmar zu absolvieren. Gar nicht so einfach, denn er war nun verheiratet, seine Frau schwanger. Da die Ausbildung teuer war und er das Geld hierfür nicht aufbringen konnte, ging er nach Kuala Lumpur in Indonesien, um sich als Reiseleiter ausbilden zu lassen. Er konnte sich dort das teure Studium mit Nebenjobs eher finanzieren als damals in Myanmar. Geld zum Heimflug hatte er nicht und so sah er seine Frau und Familie erst nach vier Jahren nach absolviertem Examen wieder. Zu Anfang seiner Ausbildung wurde das Kind geboren. Mit seiner Frau und Familie telefonierte er ab und an, doch die Verbindung war schlecht. Er verstand am Telefon, dass er Vater einer Tochter geworden sei, was er mit seinen Kumpels in Kuala Lumpur ausgiebig feierte. Später stellte sich jedoch heraus, dass seine Frau einen Sohn zur Welt gebracht hatte, keine Tochter; es war vielmehr sein Bruder, dessen Familie zeitgleich um eine Tochter erweitert worden war. Er war also Vater eines Sohnes. Die mentale Umstellung von Tochter auf Sohn brauchte eine Weile, wie er sagte, also keine Tochter, sondern ein Sohn! Da war ein weiteres Fest fällig, ein ganz großes, mit seinen Kumpels in der Emigration.

Er schloss die Ausbildung ab und kehrte nach Myanmar zu seiner Frau zurück. Seinen Sohn lernte er also erst als fast Fünfjährigen kennen. Inzwischen ist auch eine Tochter mit großem Altersabstand zum Sohn geboren und sein größter Herzenswunsch in Erfüllung gegangen: Er arbeitet als Reiseführer für Touristen in Myanmar, voller Herzensengagement und Liebe für sein Land und seine Leute. Er führte uns an entlegene Stellen und dank seiner kenntnisreichen Erklärungen erfuhren wir so Manches, was nicht in den Reiseführern steht. Auf den malerischen lokalen Märkten wies er uns immer wieder darauf hin, dass die HändlerInnen vom Verkauf ihrer Produkte leben, und dass wir beim Kauf der feil gebotenen Waren das Geld auch für einen guten Zweck ausgeben, weil dies die lokale Bevölkerung unterstützt. Es trägt zu ihrem Überleben bei, zum Überleben einer traditionellen Gesellschaft von Kleinbauern, Händlern und Fischern, die sich in Zeiten zunehmender Industrialisierung und Globalisierung schwer tun. Die Touristen kommen gerade wegen dieser Zeugnisse einer weitgehend agrarischen Gesellschaft, gleichzeitig sind diese mit zunehmender „Modernisierung“ bedroht. Auf der anderen Seite werden an vielen Orten die alten Zeugnisse einer Hochkultur restauriert. „Unser Buddha“ hat uns durch seine tiefe Verbundenheit mit seinem Beruf als Reiseleiter sein Land näher gebracht und durch sein Buddha-gleiches Strahlen in unseren Herzen verankert. Seiner Großmutter sei Dank! Und ihm auch.

Lesen Sie in zwei weiteren Berichten mehr über diese beeindruckende Reise von Frau Prof. Dr. I. Neu:

VerfasserIn des Reiseberichts: Frau Prof. Dr. I. Neu, München

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Der schnarchende Buddha

"Der Abt empfing uns lachend in dem geräumigen Hauptsaal des Klosters, der von einem großen – goldenen – Buddha dominiert wurde."

Frau Prof. Dr. I. Neu, München, Burma / Myanmar
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Der schnarchende Buddha
Der schnarchende Buddha
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Der schnarchende Buddha
Der schnarchende Buddha
Der schnarchende Buddha
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Der schnarchende Buddha

Der schnarchende Buddha

Wir waren kaum in Yangon – der Hauptstadt von Myanmar – angekommen, als wir von der Schönheit der vielen, meist goldenen Buddha-Statuen wie verzaubert waren. Sie leuchteten in der Sonne und es kam uns vor, als würde das freundliche, meditative Lächeln unser Herz direkt erreichen. Endgültig wurden wir von der Kraft seiner Ausstrahlung in der Shwedagon-Pagode überzeugt, dem „goldenen Wahrzeichen“ von Yangon. So viele Buddhas in allen Größen, die goldenen Stupas, die eleganten Frauen in den edlen Kostümen, der Kombination aus Longyi mit der stets passenden Bluse, die Männer meistens mit ihrem traditionellen Sarong bekleidet, die andächtige Stimmung und Versunkenheit, dann wieder das muntere Plaudern – und die vielen Handys, natürlich auch die Mönche und (deutlich weniger zahlreichen) Nonnen, einige Touristen wohl aus allen Teilen der Welt. Über all diesem ebenso beschaulichen wie munteren Szenario thronen die über Ort und Zeit erhabenen Buddhas, häufig von Blumenmeeren und Früchten umgeben, in den wohltuenden Duft des Räucherwerkes gehüllt. Die Sonne ließ das Gold intensiv erstrahlen. Bisweilen waren die Buddhas in die Regenbogenfarben von elektrischen Lichterketten gehüllt – oder um den Körper Buddhas war ein kostbarer (meist gelber) Stoff mit bunten geometrischen Mustern drapiert. Wir kamen uns wie in einem Zauberland vor. Gleich vom ersten Tag an umwehte uns diese so angenehme Atmosphäre und wurde im Laufe der Reise durch die Besichtigung der zahlreichen Klöster zu allen Tageszeiten, bei gleißender Sonne und in der Farbenpracht des Sonnenuntergangs, noch intensiviert. Es kam uns vor, als würde der meditative Buddha unsere Wahrnehmung leiten. Immer wieder trafen wir auch Statuen des sitzenden „Buddhas“, eigentlich wohl ein Mönch, dessen lachendes, rundes Gesicht sowie sein wohlgerundeter Bauch eine ansteckende Fröhlichkeit verbreitete, zu dem dank des prallgefüllten Geld- und Gabensackes an seiner Seite noch die Aura des Wohlstandes hinzukam.

Während unserer Reise nach Myanmar (16. November bis 07. Dezember 2015) erlebten wir drei örtliche Reiseleiter; unser letzter war Mister Menu; sein rundes, freundliches Gesicht glich dem des Buddha-Mönchen, und seine Fröhlichkeit steckte ebenso an wie die der Statuen. Er begleitete uns von Pindaya aus Ende November 2015 in das Dorf und Kloster Ya Sa Kyi. Es ging mit ihm und dem munteren Küchenteam in Form von jungen Myanmaren etwa vier Stunden lang in die Shan-Berge – vorbei an Feldern, Baumbeständen, Wasserstellen, traditionellen Bambushäusern, Kühen und Ochsen – ein malerisches Bild, das die heitere Ruhe Buddhas auszustrahlen schien. Manchmal beobachtete uns ein hoch in den Bäumen singender Vogel; auch er schien uns von der Schönheit der Natur und der Pracht der Goldbuddhas zu singen. Schließlich erreichten wir das Palaung-Dorf Ya Sa Kyi, dessen Häuser mit individuellen Bemalungen in geometrischem Muster frisch renoviert in der Sonne strahlten. Die Muster hatten wir doch bei den Stoffumhüllungen der Buddha-Figuren schon gesehen! Kinder kamen uns lachend entgegen, freundlich winkende Frauen, die Wasser trugen, Männer und Frauen, die von der Feldarbeit kamen.

Weiter ging es zum noch höher gelegenen Kloster, in dem wir eine Nacht verbringen sollten. Der Abt empfing uns lachend in dem geräumigen Hauptsaal des Klosters, der von einem großen – goldenen – Buddha dominiert wurde. Wir kamen in dem Neubau unter, dessen weitläufiger, holzgetäfelter Schlafsaal im ersten Stock ebenfalls von einem fast überdimensional großen goldenen Buddha in der Mitte der hinteren Wand gleichsam bewacht wurde, den weitere kleinere weiße Buddha-Figuren zu seiner Linken und Rechten begleiteten und die hintere Seite des Raumes ausfüllten. Frisches Obst und Blumen als Opfergaben zu seinen Ehren verliehen dem Altar ein noch freundlicheres Ambiente, als das die in die Meditation versunkenen Figuren ohnehin schon taten. Der Altar war also der Treppe gegenüber am schmaleren Ende der Wand, so dass der Blick beim Hinaufgehen gleich auf ihn fiel. Das Sonnenlicht intensivierte den Goldschein Buddhas, was ihm eine würdevolle Weihe und etwas Majestätisches verlieh.

Wir bauten unser Schlaflager auf – Strohmatten und Decken in einer Reihe, mit seitlichem Blick auf den goldenen Buddha und den Altar. Es war wegen der Höhenlage des Klosters deutlich kälter als in den vorher besuchten Städten; zum Glück waren wir gut ausgerüstet! Zudem bereiteten uns die Köche OA und Minh Mi ein köstliches warmes Mahl in der Küche im Erdgeschoss. Der Koch OA hatte die Eier-Tüte während der ganzen Wanderung lang mit sich getragen, weitere Begleiter die Zutaten in Rucksäcken transportiert. Da uns das Küchenteam schon während der Trekkingtour hervorragend bekocht hatte, freuten wir uns auf das Abendessen, das sie im Kloster auf einer offenen Feuerstelle zubereiteten und das wir im Saal an tiefen Tischen auf dem Boden hockend genüsslich aßen. Es ergaben sich anregende Gespräche mit unserem Reiseleiter Mr. Menu, mit Min Oo, der uns so Manches auch von seiner Familie erzählte. Seine gute Laune war einfach ansteckend; dazu kam seine fröhliche Ausstrahlung – sein rundes, volles Gesicht und das freundliche Lächeln ließ einfach an den Buddha-Mönch denken. Wir gaben ihm deshalb den Beinamen „Unser Buddha“.

Er erzählte uns auch von dem noch sehr lebendigen Glauben an Geister, an die Nats, die bei Vollmondnächten besonders aktiv seien. Vielleicht begegneten wir ja später nachts dem einen oder anderen… Die Menschen in Myanmar bringen ihnen eine große Ehrfurcht entgegen und wollen sie mit Opfergaben wohlwollend stimmen. Ihre Statuen konnten wir auf dem Mount Popa bewundern. Schutzgeister, unterstützende und schädliche, die besänftigt werden wollen. Die Vielfalt und bunte Pracht ihrer zum Teil wie Menschen dargestellten Statuen machten es durchaus wahrscheinlich, dass wir dem einen oder anderen Nat auf dem Klostergelände begegnen könnten und sei es „nur“ ihrem Geist.

Es wurde rasch dunkel und der Mond tauchte das Kloster in das helle Licht einer sternenklaren Vollmondnacht, was dem Kloster eine besondere Stimmung verlieh. Wir konnten uns sehr gut vorstellen, dass Geister durch die Gebäude und auf dem Gelände vorbeihuschten, Schatten gab es genug. Wer weiß, vielleicht nisteten sie sich in ihren Verstecken oder sogar im Schutze von Buddha in seiner Nähe ein? In der Nacht sahen wir sie nicht wirklich – vielmehr begegneten wir auf dem Gang zu den entfernteren Toiletten dem ein oder anderen Mittouristen, die in den anderen Gebäuden schliefen und wie wir mit Taschenlampen durch das Gelände tapsten und der Wiese vor dem Kloster etwas zusätzlich Gespenstisches verliehen. Wenigstens ihre Schatten könnten schon etwas vom Geist der Nats haben…

Später nach dem reichhaltigen Essen legten wir uns auf unsere Matten. Unser Nachtlager war auf der Längsseite, beim Hinaufsteigen der Treppe auf der rechten Seite. Unser Reiseleiter, die Köche und weitere einheimische Personen hatten ebenfalls an dieser Seite ihre Nachtlager aufgebaut. Fahles Mondlicht schien in den großen Raum und verlieh dem goldenen Buddha etwas Geheimnisvolles. Wir kuschelten uns in die Decken; es wurde etwas klamm, doch gefroren haben wir nicht. Die zur Verfügung gestellten Decken wärmten gut – zudem bewährte sich unsere Ski-Unterwäsche. Jedenfalls war an dem immer lauter werdenden Schnarchen und Tönen aller Art klar abzuleiten, dass die meisten im Raum schliefen, nach einer Weile sicher alle. Als wir früh am Morgen aufwachten, drangen von der großen goldenen Buddha-Statue an der Schmalseite der Wand laute Schnarchgeräusche an unser Ohr. Erschrocken holten wir unsere Taschenlampen hervor und strahlten den majestätischen goldenen Buddha an. Wir setzten uns auf und schauten ihn fragend an, doch er lächelte weiterhin mildtätig und freundlich. Hatte sich ein Nat eingeschlichen?

Es war eindeutig: Tiefe, feste und gleichförmige Schnarchgeräusche hallten durch den großen Raum und zwar deutlich aus der Richtung von dem Buddha-Altar, wenn nicht von dem goldenen Buddha selbst. Wie das? Wir erforschten die Lage – und fanden die Auflösung des Rätsels vom schnarchenden Buddha: „Unser Buddha“ Reiseleiter hatte sich mitsamt seinem Schlaflager auf das Altarpodest neben dem goldenen Buddha verzogen. Als wir uns das Panorama näher ansahen, kam es uns vor, als müsste das so sein, war ihm doch in seiner freundlichen, ja fröhlichen Ausstrahlung etwas von Buddha oder dem lachenden Mönch eigen, dessen Statue wir immer wieder an verschiedenen Orten gesehen hatten und an dem alles rund war. Unser Buddha war also der schnarchende Buddha. Er hatte sich vor allzu lauten Schnarchern nachts schutzsuchend dorthin verzogen. Ob nicht vielleicht doch auch der goldenen Buddha und „unser Buddha“ im Gleichklang schnarchten, wissen wohl die Nats der Vollmondnacht in den Shan-Bergen am besten.

Lesen Sie in zwei weiteren Berichten mehr über diese beeindruckende Reise von Frau Prof. Dr. I. Neu:

VerfasserIn des Reiseberichts: Frau Prof. Dr. I. Neu, München

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Reisebericht aus Myanmar

"Und es geht einem schon das Herz auf, wenn man in die leuchtenden Kinderaugen schaut und sieht, wie sie sich über kleinste Geschenke wie Luftballons, Haarspangen oder einfache Kleidung freuen."

Hans-Peter Volk, Salzgitter, Burma / Myanmar
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Reisebericht aus Myanmar
Reisebericht aus Myanmar
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Reisebericht aus Myanmar
Reisebericht aus Myanmar
Reisebericht aus Myanmar

Reisebericht aus Myanmar

Schon seit längerer Zeit hatten wir mit dem Gedanken gespielt, nach Myanmar zu reisen. Insbesondere persönliche Empfehlungen von Bekannten haben uns bewogen, die Reise jetzt zu machen. Da das Land sich rasch verändert, haben sie uns den Ratschlag gegeben, möglichst bald zu fahren und nicht zu lange zu warten. Wir haben uns letztendlich für eine Individualreise mit deutschsprechender Reiseleitung entschieden.

Während der fast vierwöchigen Reise haben wir neben den üblichen Highlights eine Trekking-Tour im Goldenen Dreieck und zum Abschluss einen Segeltörn im Mergui-Archipel unternommen. Die Reise zu den vier großen Höhepunkten Myanmars begann in Mandalay. Dann ging es nach Bagan, von hier zum Inle-See mit Pindaya und zum Abschluss nach Yangon mit einem Abstecher zum Goldenen Felsen. Mit Ausnahme von Mandalay nach Bagan (diese Strecke haben wir teilweise per Schiff zurückgelegt) sind wir zwischen den einzelnen Stationen geflogen.

Es war ein strammes Besichtigungsprogramm. Die Zahl der besichtigten Pagoden und auch der Fabrikbesichtigungen war hoch, so dass wir vor Ort manchmal Ermüdungserscheinungen zeigten und wir uns immer mal wieder "overpagoded" fühlten. In der Rückschau war der Reiseablauf aber bis auf Kleinigkeiten optimal und es gibt nichts, worauf wir im Nachhinein hätten verzichten wollen.

Aus der Reise, in der sich Highlight an Highlight reihte, ist es schwierig, die ganz besonderen Höhepunkte herauszustellen. Drei seien explizit erwähnt:

  • Ein ganz besonderes, fast spirituelles Erlebnis ist Bagan mit dem mystischen Erleben der Tempelstadt. Insbesondere eine Ballonfahrt über die Tempel bei Sonnenaufgang ist ein absolutes Muss.
  • Ebenfalls ein einmaliges Erlebnis ist das Heißluftballonfestival in Taunggyi. Es ist absolut spektakulär und einmalig von Gruppen selbst hergestellte Heißluftballons in den Nachthimmel steigen zu sehen, an denen quasi als Korb ein Feuerwerk entzündet wird. Außerdem ist es eine besondere und komprimierte Form, Myanmar und seine Menschen kennenzulernen.
  • Nicht aus Myanmar abreisen darf man ohne die schönste aller Pagoden, die Schwedagon-Pagode, in Yangon gesehen und erlebt zu haben. In ihrem gesamten Erscheinungsbild ist Schwedagon vollkommen und sicher einer der schönsten Sakralbauten der Welt.


Das Trekking im Goldenen Dreieck von der Stadt Kengtung aus ist eine sehr empfehlenswerte Reiseergänzung und eine schöne Abwechslung zu der übrigen Reise. Die Natur und die Menschen stehen ganz im Vordergrund. Das Trekking in der bergigen, abwechslungsreichen Landschaft ist zwar anstrengend, bietet aber immer wieder herrliche Ausblicke. Der besondere Reiz der Wanderungen ist aber der Besuch der Bergvölker, die noch relativ unberührt und weitgehend abgeschieden von jeglicher Zivilisation leben. Diese Besuche waren durch einen örtlichen Führer, der die Leute gut kennt und deren Sprache spricht, sehr gut organisiert. Sie finden in einer natürlichen und herzlichen Atmosphäre statt. Und es geht einem schon das Herz auf, wenn man in die leuchtenden Kinderaugen schaut und sieht, wie sie sich über kleinste Geschenke wie Luftballons, Haarspangen oder einfache Kleidung freuen.

Nach diesem auch anstrengenden Teil der Reise war der mehrtägige Segeltörn im Mergui-Archipel ein schöner und erholsamer Abschluss der Myanmar-Reise. Auf einer zweimastigen 25-Meter-Segelyacht das auch touristisch nahezu unberührte Inselparadies zu erkunden, ist zwar eine nicht ganz billige aber absolut lohnenswerte Reiseergänzung. Es gibt keine schönere Form die smaragdgrüne Andamanensee mit ihren vielen Inseln, die pudrig weißen Sandstrände und die vielfältige Flora und Fauna über und unter Wasser kennenzulernen. Ausgedehnte Korallengärten laden immer wieder zum Schnorcheln ein. Die Betreuung an Bord, insbesondere auch die Verköstigung, ist hervorragend. Auch ein Besuch bei den Moken, den letzten Seenomaden, ist in der Tour mitenthalten.

Das Besondere und am meisten im Gedächtnis Haftende an unserer Myanmar-Reise sind aber nicht so sehr die touristischen Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem der Gesamteindruck aus einem faszinierenden, anfänglich uns fremden, geheimnisvollen Land und den ganz besonderen Menschen, die trotz teilweise bitterer Armut stets freundlich, herzlich und zuvorkommend waren. Hier sei ganz besonders unsere burmesische Reiseführerin Thae Su Su Naing erwähnt. Sie hat uns nicht nur kompetent und in einwandfreiem Deutsch viele Informationen über ihr Land vermittelt, sondern hat dies in einer so herzlichen Form getan, dass man sich nicht wie ein Tourist in einem fremden Land, sondern wie ein Mitglied der Familie vorkam, dem sie ihr Land zeigt.

Für die hervorragend ausgearbeitete und perfekt organisierte Reise möchten wir uns beim Team von a&e erlebnis:reisen ganz herzlich bedanken.

Zum Abschluss noch ein paar Bemerkungen zu den Reiseplanungen, die uns im Vorfeld besonders beschäftigt haben:

  • Die Hotels haben (mit geringen Einschränkungen das Princess Kyaing Tong Hotel in Kengtung betreffend) internationalen Standard. Der Service ist sogar meistens besser als in Deutschland.
  • Es ist völlig unproblematisch innerhalb Myanmar auch mit der Myanmar Airways zu fliegen. Die Flugzeuge sind relativ neu und die meist internationalen Piloten machen einen absolut seriösen Eindruck.
  • Die Heißluftballonfahrt in Bagan ist völlig ungefährlich. Wir sind schon an vielen verschiedenen Orten auf der Welt mit dem Ballon gefahren. Wir haben noch nie erlebt, dass eine Ballonfahrt so perfekt organisiert und so sicher ist.
  • Was macht man mit dem Geld? Obwohl offiziell zum 1. November 2015 im Tourismusgewerbe keine ausländischen Währungen mehr akzeptiert werden dürfen, ist es weiterhin üblich, dass die Rechnungen in den Hotels und deren Restaurants in US-Dollar ausgestellt werden. Will man mit Kyat bezahlen, wird der Dollarbetrag nach dem aktuellen Tageskurs in Kyat umgerechnet. In vielen, aber nicht in allen Hotels kann man mit Kreditkarte bezahlen. Manchmal wird dabei aber ein Aufschlag (ca. 3,5%) berechnet. In den großen Städten ist es in der Regel kein Problem, mit der Kreditkarte Kyat am Geldautomaten zu ziehen. Insbesondere in kleineren Städten(z.B. Kengtung) sind die Automaten aber oft außer Betrieb. Deshalb ist immer auf eine Bargeldreserve zu achten.
  • Die Bootsfahrt auf dem Irrawaddy von Mandalay nach Mingun (ca. 1,5 Std.) und zurück oder von Pakokku nach Bagan (ca. 3 Std.) ist völlig ausreichend. Längere Touren sind langweilig. Der Fluss ist sehr breit, so dass man die Uferregion schlecht sehen kann und auf dem Fluss selbst ist nur wenig los.
  • Bei einem geplanten Stopover in Bangkok ist das Hotel Ariyasom Villa unbedingt zu empfehlen. Es ist in jeglicher Hinsicht eine erholsame Oase inmitten der Großstadt.

VerfasserIn des Reiseberichts: Hans-Peter Volk, Salzgitter

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Unsere Erfahrungen in Burma

"Der Besuch der Shwedagon-Pagode im Abendlicht war unvergleichlich, auch die Bootsfahrt auf dem Inle-See bei Sonnenuntergang [...]"

die Vierergruppe aus München, Burma / Myanmar
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Unsere Erfahrungen in Burma
Unsere Erfahrungen in Burma

Unsere Erfahrungen in Burma

Der Besuch der Shwedagon-Pagode im Abendlicht war unvergleichlich, auch die Bootsfahrt auf dem Inle-See bei Sonnenuntergang und die Fahrt vom Flughafen in Heho durch die gelb und weiß blühenden Felder, auf denen Bauern mit den Ochsenkarren gearbeitet haben, waren sehr reizvoll.

Auf unserer Wanderung zum Kloster in der Nähe von Pindaya hatten wir als 4er-Gruppe außer unserem Führer noch einen Koch und 2 Träger dabei, die uns mittags unterwegs, abends im Kloster und auch noch zum Frühstück wunderbares Essen zubereitet haben.

Sie möchten auch einmalige Erfahrungen im malerischen Burma machen? Dann schauen Sie auf der Übersicht unserer Burma-Reisen nach und finden Sie die passende Reise.

VerfasserIn des Reiseberichts: die Vierergruppe aus München

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Meine Erinnerungen an Burma

"Neben den unvergesslichen Hightlights der Reise [...] wird uns die Fahrt über den Irrawaddy nach Mingun in bester Erinnerung bleiben."

D. Munzel, Burma / Myanmar
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Meine Erinnerungen an Burma

Meine Erinnerungen an Burma

Neben den unvergesslichen Hightlights der Reise - einem Ballonflug über den Pagodenwald in Bagan zum Sonnenaufgang und einem Rundgang durch das Herz von Angkor Wat - wird uns die Fahrt über den Irrawaddy nach Mingun in bester Erinnerung bleiben, auf der wir mit unserem Guide Artur und dem Schiffsingenieur nicht nur die Fahrt über den Fluss genossen, sondern auch mit viel Spaß über den Fußball in Deutschland und in Myanmar sowie über "J.J. Klop" (gemeint war Jürgen Klopp, früher Trainer bei Borussia Dortmund) gesprochen haben.

Sie möchten auch unvergessliche Momente im zauberhaften Burma erleben? Dann schauen Sie auf der Übersicht unserer Burma-Reisen nach und finden Sie die passende Reise.

VerfasserIn des Reiseberichts: D. Munzel

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Mein Moment in Burma

"In 2,5 Stunden vorbei an Dörfern mit ihren typischen Pfahlhäusern durch eine zwar flache, aber dennoch keineswegs uninteressante Landschaft... Eintönigkeit, Langeweile? Wohl kaum!"

Klaus-Peter Schmidt, Burma / Myanmar
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Mein Moment in Burma

Mein Moment in Burma

Ein besonderes Erlebnis - was mich betrifft: das beste! - ist die Bootsfahrt zum Sagar-See gewesen. Das sollte jeder, der an alten, morbiden Stupas und Pagoden und an der Natur interessiert ist (das ist allerdings Bedingung), unbedingt machen. In 2,5 Stunden vorbei an Dörfern mit ihren typischen Pfahlhäusern durch eine zwar flache, aber dennoch keineswegs uninteressante Landschaft... Eintönigkeit, Langeweile? Wohl kaum!

Das Ziel: Thaya Gone und Sagar... weitab vom Massentourismus. Entdecken... genießen... fotografieren... und zufrieden wieder 2,5 Stunden die Rückfahrt antreten.

Ein toller Tag - für mich der schönste der gesamten Reise!

Entdecken Sie die faszinierenden Landschaften Burmas: Burma - Individualreisen & Sondergruppen

VerfasserIn des Reiseberichts: Klaus-Peter Schmidt

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Eine Individualreise nach Burma / Myanmar

"Wir haben von dieser großartigen Reise mehr mitgenommen als die Eindrücke einer fremden Kultur... ; wir hoffen, das Lächeln der Menschen noch möglichst lange in uns spüren zu können."

H.P. Klüver, Burma / Myanmar
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Eine Individualreise nach Burma / Myanmar
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Eine Individualreise nach Burma / Myanmar

Ein Zollbeamter auf dem Internationalen Flughafen von Yangon bittet uns lächelnd zur Passkontrolle. Freundlich reicht er unsere Dokumente zurück und wünscht uns einen angenehmen Aufenthalt in Myanmar. Kurze Zeit später werden wir von einem ebenso freundlichen burmesischen Herrn in Empfang genommen. Dr. Thaung Tun Hlaing wird unserer Vierergruppe im Auftrag von a&e erlebnis:reisen für die Zeit unseres Aufenthaltes ein unvergesslich umsichtiger und kenntnisreicher Reiseleiter sein.

Gleich am ersten Tag blicken wir vom Ufer des Kandawgyi-Sees aus, an dem unser wundervolles gleichnamiges Hotel liegt, auf die im Goldglanz erstrahlende Shwedagon-Pagode. Um uns herum Menschen, die uns lächelnd ein freundliches Mingälaba (Guten Tag) zurufen. - Von den ersten Stunden bis zum Ende unseres dreiwöchigen Aufenthaltes lebten wir wie in einem Bad aus Freundlichkeit und lächelnden Gesichtern, genossen den Charme der Menschen und die Anmut ihrer Bewegungen.

Die Menschen Myanmars waren das eindrucksvollste Erlebnis unserer Reise. Die politische Welt dahinter blieb uns nicht verborgen, aber jeder Kauf einer Kokusnuss, jede Benutzung einer Toilette, jedes Essen in einem Restaurant oder jede Fahrt mit einer der einspännigen Pferdekutschen brachte den Menschen das, was ihnen am meisten not tut: Einnahmen, um überleben zu können in einem Land, dessen blutige Ereignisse vom Oktober 2007 die zarte Blüte des Tourismus fast zum Verdorren gebracht hat. Die Hotels waren leer, die Pagoden und Tempel nur von wenigen Touristen besucht und die Strände waren von paradiesischer Einsamkeit aber für den Burmesen ein trauriges Bild der Leere.

Myanmar ist zur Zeit ein absoluter Geheimtipp, bei dem Reisewünsche erfüllt werden, die nur noch als vergangene Träume zu existieren schienen. U Thaung, der während eines zehnjährigen Agrarstudiums in Deutschland perfekt unsere Sprache gelernt hatte und überdies häufig noch mit den ungewöhnlichsten Redensarten zu brillieren wusste, war nicht nur liebenswert und kenntnisreich, sondern bot uns eine fabelhafte Organisation mit „deutscher Zuverlässigkeit“, wie er gern betonte.

Was waren die Höhepunkte unserer unvergesslichen Reise? Abgesehen von den vielen Begegnungen mit den Menschen stand sicher der Eindruck, den die Shwedagon-Pagode in Yangon auf uns gemacht hat, an der Spitze der vielen Erlebnisse. Die Wirkung der 100 m hohen vergoldeten Pagode, die vielen Nebengebäude, Nischen, Tempel, Buddha-Statuen und Geisterschreine mischt sich mit den Gläubigen, den Mönchen, den andächtig Betenden zu einem überwältigenden Gesamterlebnis. - Und überall dieses Lächeln!

Die perfekt ausgearbeitete Rundreise führte uns von Yangon über Bago und Kyaikthiyo mit dem berühmten Goldenen Felsen, zum Inle-See mit seinem weichen Licht und den geschickten Einbein-Ruderern mit ihren Netzen und Reusen im Morgenlicht des über dem See liegenden Nebels. Atemberaubend der Blick von der Terrasse unseres aus Teakholz und Strohmatten gebauten Bungalows auf Stelzen im Wasser auf die im Dunst hinter den Bergen untergehende Sonne! Und abends wieder dieses freundliche Lächeln des Personals im Restaurant. 

Mandalay - ein Name wie ein Lied. Durch die Straßen der Stadt weht noch ein Rest-Hauch kolonialer Zeit, aber mehr auch nicht, denn das Stadtbild wird beherrscht von regem Autoverkehr mit meist weißen Fahrzeugen asiatischer oder japanischer Herkunft. Vereinzelt ragen Hochhäuser aus dem Meer der durch überhängende Dächer vor der Sonne geschützten Holz- und Steinbauten.

Das Jahrelange Embargo des Westens gegen die Regierung Myanmars hat Wunden in die Entwicklung des Landes geschlagen, aber vor einem hat es das Land bewahrt: Kein McDonald's, kein Kentucky-Fried-Chicken-Yankee auf übergroßen Werbewänden. Das Land ist amerikafrei, was dem Reisenden wohltuend auffällt.

Bagan, ein Dorf mit Riesenausdehnung und einem Pagoden- und Tempelwald am Ufer des Ayeyarwady, hat uns tief beeindruckt. In den frühen Morgenstunden steigen Heißluftballons in die kühle Morgenluft und bieten einen überwältigenden Blick über die rund 2.000 noch erhaltenen Backstein-Pagoden und Tempel, die sich langsam aus dem Nebel im ersten Tageslicht lösen. Und bei der Landung irgendwo auf einem Acker zwischen den antiken Zeugen wie aus dem Nichts: wieder die lächelnden Gesichter der Händler mit ihren Angeboten fern von Kitsch. Selbst wer es schafft, sich dem Charme dieser Menschen zu entziehen und nichts kauft, wird vor dem Rücktransport ins Hotel mit einem Lächeln verabschiedet.

Wir haben von dieser großartigen Reise mehr mitgenommen als die Eindrücke einer fremden Kultur, der Begeisterung über exotische Landschaften und den Genuss einer fabelhaften Organisation; wir hoffen, das Lächeln der Menschen noch möglichst lange in uns spüren zu können.

Danke a&e für diese unvergessliche Zeit!

VerfasserIn des Reiseberichts: H.P. Klüver

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