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Äthiopien

Historische Route im Norden

Äthiopien ist alt – älter, als wir es uns vorstellen können. Kaum sonst auf der Welt sind solche Reichtümer der menschlichen Vergangenheit zu sehen wie im Norden dieses faszinierenden Landes!

Begegnungen in Augenhöhe erleben

  • Bootsfahrt zu den farbenfrohen Inselklöstern im Tana-See

  • Die Felsenkirchen von Lalibela, das achte Weltwunder sehen!

  • Eindrucksvoller Kaiserpalalast in der Residenz Gondar

  • Naturparadiese am Blauen Nil und im Simien-NP

  • Aksum, der sagenumwobenen Königin von Saba nah

Hotel Gasthaus, Pension, Landhaus, Funduq Überlandbus, Vans Bootstouren, Kreuzfahrten leichte Wanderungen Kulturhöhepunkte Naturlandschaften
Kurzreiseverlauf

Äthiopien Reisen - Verlauf der Rundreise

Äthiopien ist alt – älter, als wir es uns vorstellen können. Im abessinischen Hochland mischt sich eine Jahrtausende alte, doch sehr lebendige christliche Tradition mit Elementen des Judentums. Die Klöster im Tana-See, die alte Hauptstadt Aksum, die Kaiserresidenz Gondar und die berühmten Felsenkirchen von Lalibela sind die beeindruckendsten Zeugnisse dieses Kulturkreises, die wir auf unserer Reise kennen lernen. Die historische Route gilt als eine der größten Schatztruhen Äthiopiens. Kaum sonst auf der Welt kann man solche Reichtümer der menschlichen Vergangenheit sehen wie im Norden dieses faszinierenden Landes. Erleben Sie eine Reise in die Vergangenheit und entdecken Sie kulturhistorische Höhepunkte Schwarzafrikas. Der einzige Staat Afrikas, der während des Kolonialismus seine Unabhängigkeit bewahren konnte, blickt auf eine lange Historie zurück. Äthiopien ist ein Vielvölkerstaat mit unterschiedlichen Ethnien, Religionen und Sprachen (annähernd 100). Auch landschaftlich besitzt Äthiopien eine einzigartige Vielfalt: vom fünfthöchsten Berg Afrikas (Ras Dashen 4.620 Meter) bis zu einer der tiefsten Regionen der Welt (Danakil-Depression – 110 Meter), von einer der heißesten und unwirklichsten Wüsten der Welt (Danakil) über den ostafrikanischen Grabenbruch mit seinen Seen bis hin zu den typischen ostafrikanischen Savannenlandschaften.


1.-2. Reisetag: Anreise nach Addis Abeba


Ankunft in Addis Abeba. Wir beginnen unsere Äthiopien-Entdeckungen in Addis Abeba (amharisch für „Neue Blume“). Unser fahrt führt auf den Entoto-Berg. Von hier genießen wir inmitten hoher Eukalyptusbäume den herrlichen Blick über die Stadt. Anschließend besuchen wir das National Museum, in der Besucher über das 3 Millionen Jahre alte Skelett von „Lucy“ informiert werden. Beim äthiopischen Volk ist „Lucy“ unter dem Namen „dinkenesh“, übersetzt „Du bist wundervoll“, bekannt. Weiter geht es zu der von alten Bäumen umgebenen, achteckigen St.-Georgs-Kathedrale, in der Haile Selassie 1930 gekrönt wurde. Sie ist die größte Kirche der äthiopischen Christen in Addis Abeba. Übernachtung im Hotel in Addis Abeba.(F/-/-)

3. Reisetag: Kombolcha: Afar- und Oromomarkt – afrikanischer Handelstrubel hautnah!


Heute machen wir uns auf den Weg nach Kombolcha. Unterwegs besuchen wir das Dorf Senbete. Sonntags findet hier der sehr farbenfrohe Markt der nomadischen Afar und der sesshafte Oromo statt. Die Afar leben hauptsächlich von der Viehzucht und in Küstennähe von der Fischerei, die Oromo stellen die größte Volksgruppe Äthiopiens dar. Die Händler kommen aus der ganzen Umgebung, um ihre Waren, darunter auch Vieh und Kamele, an den zahlreichen Ständen feil zu bieten. Unser Mittagessen nehmen wir unterwegs ein. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Kombolcha. Die Stadt liegt in der Region Amhara, rund 25 Kilometer südöstlich von Dessie. Sie ist eine der größten Städte des Landes. (F/M/A)

4. Reisetag: Woldya: Marktbesuch in Bati


Nach dem Frühstück brechen wir mit einer Lunchbox für den Tag auf und fahren in das geschäftige Städtchen Bati. Hier ist montags Markttag, und so bummeln wir erneut durch das quirlige Treiben und bestaunen die bunten Stände. Der Markt in Bati gilt als Äthiopiens größter Umschlagplatz für Rinder und Kamele und ist – nach dem Mercato in Addis Abeba – der zweitgrößte Markt des Landes. Aus dem östlichen Flachland bringen die Afar ihre Handelswaren auf Kamelrücken hierher, um sie zu verkaufen. Zu den wichtigsten Artikeln dieses Marktes gehören „Amoles“ (Salzbarren) aus der Danakil-Senke, Kaffee und Gewürze. Anschließend fahren wir weiter nach Woldya. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Woldya. (F/M/A)

5. Reisetag: Lalibela: Einzigartige Felsenkirchen erleben!


Auf unserer Fahrt nach Lalibela besuchen wir die eindrucksvollen Höhlenkirchen von Naktuleab. Unser Mittagessen nehmen wir unterwegs ein. Am Nachmittag erreichen wir dann die berühmten Felsenkirchen von Lalibela. Lalibela, einst blühende Hauptstadt einer mittelalterlichen Dynastie, ist heute nicht mehr als ein Dorf, das vor dem dominanten Hintergrund des Mount Abune Yosef kaum auszumachen ist. In diesem entlegenen Hochland schuf König Lalibela vor 800 Jahren ein verborgenes Juwel, das sicher war vor Eindringlingen. Mit Hilfe von zahllosen Steinmetzen und Schreinern (und der Legende nach auch einer nicht zu unterschätzenden Anzahl von Engeln) entstanden die turmartigen Gebäude unmittelbar aus dem Felsen. Einige liegen fast komplett verborgen in tiefen Gräben, andere stehen in Höhlen, die aus dem Felsen gehauen wurden. Sie alle sind untereinander mit einem komplizierten Labyrinth aus Tunneln und Gängen verbunden. Wir besichtigen die erste Gruppe dieser einzigartigen Kirchen, die als achtes Weltwunder gelten. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Lalibela. (F/M/A)

6. Reisetag: Lalibela: Kirchenbesuche und traditionelle Kaffeezeremonie


Heute machen wir eine Exkursion zu einer Felsenkirche außerhalb der Stadt. Entweder fahren wir mit dem Pkw zur Genete Mariam: Die aus weichem, rotem Vulkangestein geformte Felsenkirche beeindruckt durch zahlreiche Säulen und sehr gut erhaltene Malereien im Inneren. Oder wir machen uns zu Fuß oder mit einem Maultier auf den Weg zur Kirche Asheten Mariam, die auf dem Amba (Tafelberg) gelegen ist. Von hier können wir Lalibela und die bergige Umgebung wunderbar überblicken. Zum Mittagessen sind wir wieder zurück in unserem Hotel in Lalibela. Am Nachmittag startet dann die Besichtigung der zweiten Gruppe der Felsenkirchen. Um die aus dem Stein gehauen Monumente intensiv zu erkunden, braucht es einige Zeit, die sich aber in jedem Fall lohnt! Anschließend besteht die Möglichkeit, an einer traditionellen Kaffeezeremonie teilzunehmen, die ein wichtiger Bestandteil der äthiopischen Kultur ist. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Lalibela. (F/M/A)

7. Reisetag: Von der Yemerehenna-Kristo-Kirche nach Mekele


Nach dem Frühstück brechen wir auf, um die eindrucksvolle Yemrehanna-Krestos-Kirche zu besichtigen. Die Kirche Yemrehanna Krestos wurde vom gleichnamigen König, dem Vorgänger Lalibelas, in aksumitischer Bauart in einer Höhle erbaut. Besonders ihre Wandmalereien im Inneren faszinieren die Besucher. Die Kirche befindet sich am Eingang einer natürlichen Höhle und von hier bietet sich ein spektakulärer Blick in die umliegenden Täler. Bei der Weiterfahrt durchqueren wir das von Felstürmen dekorierte Hochland nach Mekele. Unser Mittagessen nehmen wir unterwegs ein. Vorbei an Sokota erwarten uns immer wieder fantastische Ausblicke auf eine grandiose Landschaft. Mekele ist die Hauptstadt der Region Tigray im äußersten Norden Äthiopiens und liegt rund 500 Kilometer nördlich von Addis Abeba. In Mekele finden sich eine Universität und einer der größten Fahrzeugbauer Äthiopiens (Mesfin). Abendessen und Übernachtung im Hotel in Mekele. (F/M/A)

8. Reisetag: Felsenkirchen von Tigray besuchen


Heute stehen die Felsenkirchen von Tigray auf dem Programm. Entweder wir sehen Degum Selassie, in deren Bau möglicherweise der Uranfang des Konzepts der Felsenkirchen zu suchen ist, und die malerisch gelegenen Felsenkirche Abraha Atsbeha und Wukro Cherkos, eine der ältesten Felsenkirchen des Landes. Oder wir besuchen die Kirchen Medhanealem Adikesho, Michael MahalZenghie und Petros Paulos mit ihren zauberhaften Wandmalereien. Unser Mittagessen nehmen wir unterwegs ein. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Hawsen oder Adigrat. (F/M/A)

9. Reisetag: Aksum, einst Hauptstadt der sagenumwobenen Königin von Saba


Nach dem Frühstück brechen wir auf zur Fahrt nach Aksum. Auf dem Weg sehen wir den Berg Debre Damo mit seinem charakteristisch abgeflachten Gipfel. Ganz oben, auf einem Felsen am Gipfel ist das alte Kloster Debre Damo gebaut, das wir besichtigen. Das Kloster, dessen Entstehung bis zur aksumitischen Zeit zurück reicht, besitzt angeblich die älteste noch erhaltene Kirche ganz Äthiopiens. Weiter geht es nach Yeha, Äthiopiens erste bekannte Hauptstadt. Hier hatte die Hochzivilisation des Landes ihren Ursprung. Wir besuchen die imposanten Ruinen des Mondtempels von Yeha, der im 5. Jahrhundert vor Christus erbaut wurde. Anschließend fahren wir weiter nach Aksum, der früheren Hauptstadt der Königin von Saba, wo wir die berühmten Stelen erkunden. Das Ensemble bestand einst aus sieben Granitsäulen. Die größte, mit einer Höhe von 33 Metern und einem Gewicht von mehr als 500 Tonnen zugleich auch der größte Monolith der Welt, zerbrach vermutlich schon bei ihrer Errichtung. Die Säulen bestehen aus Granit, sind aus einem einzigen Stück gehauen und tragen die gleichen Verzierungen. Sie gelten als Wunder der Baukunst des alten Aksum. Außerdem besichtigen wir die Kathedrale der Heiligen Maria von Zion, das wichtigste sakrale Gebäude der Stadt. Hier soll in einer geheimen Kapelle die verschollene Bundeslade ruhen – so erzählt die äthiopische Legende. Auch das Bassin und der Palast der Königin von Saba stehen auf unserem Programm. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Aksum. (F/M/A)

10. Reisetag: Debark, das Tor zum Semien-Nationalpark


Heute führt uns unsere Reise nach Debark, das Tor zum Simien-Nationalpark. Auf der Fahrt genießen wir die herrlichen Ausblicke auf die Simien-Berge auf einer der landschaftlich schönsten Strecken Äthiopiens. Dabei geht es durch eine bizarre Bergwelt mit unglaublichen Schluchten, Tafelbergen, Serpentinen und durch tief eingeschnittene Flusstäler. Unser Mittagessen nehmen wir wieder unterwegs ein. Jeder Besuch der Simien-Berge beginnt zwangsweise in Debark – denn hier befindet sich das Hauptquartier für den Nationalpark, wo der Eintritt zu bezahlen ist und wo die Reisenden Guides und Scouts zugewiesen bekommen. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Debark oder in der Semien Lodge im Simien-Nationalpark. (F/M/A)

11. Reisetag: Wanderungen im Simien-Nationalpark


Die Simienberge stechen durch etliche 4.000er-Gipfel und den höchsten Berg Äthiopiens, Mount Ras Dashen (4.620 Meter), allein optisch aus dem Hochland Äthiopiens hervor. Im Südwesten des Gebirges befindet sich der 179 km² große Simien-Nationalpark, der auf Höhen zwischen 2.000 und 4.430 Metern liegt. 1978 wurde der Park in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen. Eindrucksvoll ist die endemische, d. h. nur in Äthiopien vorkommenden Flora und Fauna; darunter die abessinische Rose, der äthiopische Steinbock, der Blutbrustpavian und der äthiopische Wolf. Wir genießen den ganzen Tag bei Spaziergängen die fantastischen Ausblicke auf das Simiengebirge. Wir wandern zu den Ginbar-Wasserfällen und bewundern in Geech oder Buhawit die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Unser Mittagessen nehmen wir in den Bergen ein. Zum Abendessen sind wir zurück in unserem Hotel in Debark, wo wir auch übernachten. (F/M/A)

12. Reisetag: Gondar: Zur Kaiser-Residenz und ins Dorf Falashia


Unsere heutige Fahrt führt uns nach Gondar, Residenz des Kaisers Fasilidas im 17. Jahrhundert. Fasilidas war verantwortlich für den Bau der ersten schlossähnlichen Paläste in Gondar und begründete damit eine Tradition, die von den meisten seiner Nachfolger fortgeführt wurde. Die königlichen Bauten trugen zum glanzvollen Ruhm der Stadt bei. Wir sehen den eindrucksvollen zweistöckigen Palast des Kaisers, von dessen rechteckigem Turm man einen Blick auf den Tana-See in der Ferne hat. Auch den Badepalast Fasilidas´ besichtigen wir, in dem einmal jährlich das farbenprächtige Timkatfest stattfindet. Anschließend erkunden wir den Empress-Mentewab-Palast und die Kirche Debre Birhan Sellasie mit ihren wunderschönen Deckengemälden – vielleicht die schönste aller Kirchen von Gondar, die auch die „Dreieinigkeitskirche auf dem Berg des Lichtes“ genannt wird. Der Tag wird abgerundet durch den Besuch des Dorfes Falashia, in dem äthiopische Juden leben. Der Ort liegt etwa einen Kilometer nördlich der Stadtgrenze von Gondar und ist bekannt für seine eigenwilligen Kunstwerke. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Gondar. (F/M/A)

13. Reisetag: Bootsfahrt auf dem Tana-See – Weiterfahrt nach Bahar Dar


Der Tana-See ist der größte See Äthiopiens. Da er nur bis zu 14 Meter tief ist, staksen die Einheimischen ihre Papyrus-Kanus (Tankwas) mit langen Stöcken durch seine Fluten. Von Bergen umrahmt bietet er ein schönes Panorama. Besonders sehenswert sind die etwa 37 Inseln im See, auf 20 von ihnen stehen interessante Kirchen und Klöster von historischem und kulturellem Wert. Wir fahren zunächst nach Gorgora, wo wir ein Boot besteigen, das uns über den See fährt. Unterwegs bewundern wir einige der farbenfrohen Inselklöster, darunter Narga Selassie am Westufer der Dek-Insel, der größten Insel im Tana-See. Wir sehen außerdem die Klöster Asua Mariam und Ura Kidane Mehret, dekorativ mit einem riesigen, kegelförmigen Strohdach und sehr lebendigen Wandmalereien, die Szenen aus der Bibel darstellen. Unser Mittagessen nehmen wir unterwegs ein. Spätnachmittags erreichen wir schließlich Bahar Dar, die Stadt an der Südspitze des Tana-Sees. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Bahar Dar. (F/M/A)

14. Reisetag: Zu den Wasserfällen des Blauer Nils & nach Debre Markos


Am Morgen fahren wir zu den beeindruckenden Wasserfällen des Blauen Nils. Die Fälle werden in ihrer Heimat „Tis Isat“ genannt, „Rauch des Feuers“. Sie sind das eindrucksvollste Schauspiel auf dem gesamten Flusslauf des Weißen und des Blauen Nils. Mehr als 45 Meter hoch und auf einer Breite von bis zu 400 Metern stürzt der Wasserfall den Abgrund hinunter und produziert dabei eine Gischt, die Besucher noch in einem Kilometer Entfernung durchnässt. In diesem Wasserschleier bilden sich über der Schlucht schimmernde Regenbögen und im ständigen Sprühregen gedeiht ein üppiger Regenwald. Anschließen fahren wir weiter nach Debre Markos, auf 2.400 Metern Höhe gelegen. Den Namen verdankt die Stadt ihrer Hauptkirche, die im ausgehenden 19. Jahrhundert errichtet wurde und St. Mark gewidmet ist. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Debre Markos. (F/M/A)

15. Reisetag: Debre-Libanos-Kloster & zurück nach Addis Abeba


Durch die tiefe Schlucht des Blauen Nils fahren wir zum Debre-Libanos-Kloster. Besichtigung der Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert, die auch heute noch zu den religiösen Zentren Äthiopiens zählt. Aufwendige Mosaike und Buntglasfenster des bedeutenden äthiopischen Künstlers Afewerk Tekle schmücken die moderne Kirche der Anlage. Von hier haben wir einen herrlichen Blick über das Jema-Tal und beobachten mit etwas Glück die endemischen Blutbrustpaviane (Gelada Baboons). Nach der Besichtigung einer alten portugiesischen Brücke treten wir die Rückfahrt nach Addis Abeba an. Übernachtung in Addis Abeba. (F/M/-)

16. Reisetag: Besichtigungen in Addis Abeba/ Start der Heimreise


An unserem letzten Tag in Äthiopien stehen noch einige spannende Besichtigungen in Addis Abeba auf dem Programm, darunter der Besuch des Ethnologischen Museums, das einen guten Überblick über Handwerk, Kultur und Kunst Äthiopiens vermittelt. Außerdem besichtigen wir die Kirche der Dreifaltigkeit, die 1941 nach einem europäischen Entwurf erbaut wurde und an die Befreiung von der Besetzung durch Italien (1936-1941) erinnern soll. In der Krypta befindet sich die Gruft des Kaisers Haile Selassie I. Anschließend geht es noch über den farbenprächtigen Mercato (oder Addis Ketema, „Neue Stadt“), den größten Openair-Markt im ganzen östlichen Afrika zwischen Kairo und Johannesburg. Je nach Flugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen. (F/-/-) Falls Sie an der Verlängerungsoption in den Süden teilnehmen möchten, fällt eine zusätzliche Nacht in Addis Abeba an (Start jeweils am Sonntag wegen der Markttage).

VERLÄNGERUNGSOPTION: Der Süden


Omo-Tal und Rift Valley-Seen (7 Tage/ 6 Nächte)
Der Süden Äthiopiens beeindruckt durch seine Naturschönheit und das traditionelle Stammesleben in den Dörfern. Der Große Grabenbruch (Rift Valley) führt direkt durch Äthiopien und stattet das Land mit einigen spektakulären Landschaftsmerkmalen aus, die von heißen, trockenen und unfruchtbaren Orten zu einer Kette von schönen Seen reichen. Unsere Route in den Süden verbindet den Besuch der tierreichen Seen-Region mit einer erlebnisreichen Fahrt zu den Dorfstämmen im Omo-Tal. Erleben Sie die Hamer, Karo und Dorze mit ihren lebendigen Traditionen.

17. Reisetag: Auf in den Süden nach Arbaminch


Unsere Verlängerung in den Süden Äthiopiens beginnt am frühen Morgen mit einer langen Überlandfahrt nach Arbaminch. Unterwegs genießen wir eine traumhafte Aussicht in die grüne Landschaft Äthiopiens. Zudem besuchen wir Dörfer der Guraghe und Wolayta. Die verschiedenen Volksgruppen Äthiopiens haben sich ihre traditionsreiche Lebensweise bewahrt und leben in friedlichem Austausch miteinander. Wir lassen uns verzaubern von dieser anderen Welt und bestaunen unter anderem ihre eigentümliche Dorf-Architektur. Gegen späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel und entspannen im Hotel mit wunderschönem Ausblick über den Chamo- und den Abaya-See. (F/M/A)

18. Reisetag: Von falschen Bananen zu Flusspferden auf dem Chamo-See


Auch heute begegnen wir den traditionell lebenden Äthiopiern – wir besuchen ein Dorf der Dorze in Chencha! Hier bekommen wir einen Einblick in das typische Alltagsleben auf dem Land. In der Region wird die Ensete-Pflanze angebaut, die der Bananenpflanze sehr ähnlich sieht und daher auch als "falsche Banane" bezeichnet wird. Die Staude trägt keine essbaren Früchte. Aus ihrem inneren Mark lässt sich allerdings Kulinarisches zaubern: Wir erleben, wie daraus das traditionelle Brot Kotcho hergestellt wird. Natürlich nehmen wir eine Kostprobe! Beim Spazieren durch das Dorf mit den ungewöhnlichen "elefantenköpfigen Häusern" beobachten wir die Weber bei der Arbeit. Am Nachmittag geht es auf den Chamo-See, ein Paradies für Naturliebhaber! Per Boot erkunden wir die Ufer des Sees auf der Suche nach urtümlichen Krokodilen, imposanten Flusspferden und farbenfrohen Wasservögeln wie den Pelikanen. Abends genießen wir einem traumhaft schönen Sonnenuntergang über dem See. (F/M/A)

19. Reisetag: Begegnung mit den Konso, Tsemay und Hamer


Wir machen uns auf den Weg nach Turmi. Im schwer zugänglichen Hochland leben die Konso, hier besuchen wir eine traditionelle Siedlung, die an den Hang gebaut ist. Unsere Fahrt führt uns weiter vorbei an den Dörfern der halbnomadisierenden Tsemay. Sie leben am Ufer des Weyto von Ackerbau und Viehhaltung. Bevor wir unser Ziel am Abend erreichen, begegnen wir Mitgliedern der Völkergruppe der Hamer, deren Heimat das Omo-Tal ist. Übernachtung in einer einfachen Lodge. (F/M/A)

20. Reisetag: Zu Gast bei den Stämmen des Südens


Ein schöner Tagesausflug liegt vor uns: In unmittelbarer Nähe des Omo-Flusses leben die Nyangatom. Um ihr verwunschenes Dorf zu erreichen, überqueren wir bei Kangate den größten Fluss in Äthiopiens Süden mit kleinen Booten und spazieren durch schöne Landschaft. Nach dieser besonderen Begegnung fahren wir weiter in ein Dorf der Minderheit der Karo, die nur in drei Dörfern des Flussgebietes leben. Diese Volksgruppe ist bekannt für ihren faszinierenden Körperschmuck. Die Männer bemalen sich mit Kreidefarben u.a. in Leoparden-Mustern an Gesicht und Oberkörper und posieren gern für Besucher als kraftvolle Jäger. Wie alle Völker des Südens erwarten die Dorfbewohner einen Obolus, wenn man Fotos von ihnen machen möchte. Vor den Toren des Dorfes eröffnet sich ein traumhafter Blick über den Omo. Zurück in Turmi erleben wir die Hamer auf ihrem traditionellen Markt mit Perlenschmuck, Holzfiguren und anderen Schnitzarbeiten. Eine zweite Nacht logieren wir in unserer einfachen Lodge. (F/M/A)

21. Reisetag: Farbenprächtiger Markt und mehr...


Wir tauchen ein in das bunte Treiben des traditionellen Donnerstagsmarktes der Tsemay und Erbore im Key Afer Dorf. Hier erwarten uns handgemachte Schmuckstücke, Kunstwerke aus der Region und Vieles mehr! Durch das Gebiet der Derase und Konso im Tal des Weyto kehren wir nach Arbaminch zurück. (F/M/A)

22. Reisetag: Rift-Valley – im Reich der Seen


Wir fahren durchs Rift Valley bis zum Awasa-See. Hier bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf die Landschaft mit reicher Vogelwelt. Es besteht die Möglichkeit, während einer Bootstour über den See zu entspannen bevor wir uns auf den Weg zum Langano-See machen. Das Gebiet um den See ist ein idyllisches Naturparadies mit bis zu 400 unterschiedlichen Vogelarten sowie den endemischen Wenneys, Blutbrustpaviane oder Dscheladas genannt. Genießen Sie das Naturidyll zu Fuß oder vom Rücken eines Pferdes (exkl.) aus oder relaxen Sie am See. Übernachtung in einer idyllisch gelegenen Eco-Lodge direkt am See. (F/M/A)

23. Reisetag: Langano-See und Rückkehr nach Addis Abeba


Vormittags bleibt Zeit für individuelle Erkundungen. Das Mittagessen nehmen wir in unserer gemütlichen Eco-Lodge am Ufer des Langano-Sees ein und genießen zum letzten Mal den traumhaften Ausblick. Unsere Reise neigt sich dem Ende und am Nachmittag geht die Fahrt zurück nach Addis Abeba. Wir lassen die eindrucksvolle Reise mit einem letzten gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Restaurant ausklingen und werden mit einheimischen Tänzen verabschiedet! (F/M/A) (Abends Start des Rückfluges mit Ankunft am folgenden Reisetag.)

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Äthiopien - Historische Route im Norden

Termine und Preise

von bis Plätze Preis Buchung
04.05.12 19.05.12
2.150,-
25.05.12 09.06.12
2.150,-
 
15.06.12 30.06.12
2.150,-
 
06.07.12 21.07.12
2.150,-
 
03.08.12 18.08.12
2.150,-
 
07.09.12 22.09.12
2.150,-
 
05.10.12 20.10.12
2.250,-
 
02.11.12 17.11.12
2.250,-
 
21.12.12 05.01.13
2.250,-
 
04.01.13 19.01.13
2.250,-
 
01.02.13 16.02.13
2.150,-
 

Zusatzbuchungen

Leistung Preis
EZ-Zuschlag
250,-
VERLÄNGERUNGSOPTION ab 2 Pers.
Der Süden – Omo-Tal und Rift Valley-Seen (7 Tage / 6 Nächte) im DZ
1.590,-
EZ-Zuschlag Verlängerung
100,-
Zusatznacht in Addis Abeba im DZ****
50,-
Zusatznacht in Addis Abeba im EZ****
75,-

Leistungen

  • 15 Übernachtungen in Hotels / Lodges im DZ
  • Verpflegung: tägliches Frühstück, 13 x Vollpension (F = Frühstück, M = Mittagessen oder Picknick-Lunch, A = Abendessen)
  • Rundreise mit Bus / Kleinbus
  • Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • LEISTUNGEN DER VERLÄNGERUNG (optional dazu buchbar): 6 Übernachtung in landestypischen Mittelklassehotels/ Lodges im Doppelzimmer. Verpflegung wie aufgeführt (F = Frühstück, M = Mittagessen oder Picknick-Lunch, A = Abendessen), alle Transfers und Besichtigungen laut Detailprogramm, Deutschsprechende Reiseleitung (Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Internationale Flüge
  • Getränke und weitere bzw. nicht angegebene Verpflegung
  • Visagebühren (z.Zt. USD 20,-; vorbehaltlich Änderungen)
  • Fakultative / optionale Ausflüge
  • Ggf. örtliche Flughafen- und Ausreisegebühren bzw. -steuern (personengebunden und vor Ort zahlbar)
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherungen

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 2
  • Max. Teilnehmerzahl: 14

Programmhinweise

  • Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung der Flüge Frankfurt – Addis Abeba – Frankfurt behilflich. Preise je nach Verfügbarkeit und Saison. Anschlussflüge ab anderen deutschen Flughäfen, bzw. Rail &Fly Ticket sind evtl. buchbar. Bitte anfragen!
  • Verlängerungsexpedition in die DANAKIL-SENKE: Auf Anfrage bieten wir Ihnen gern ein einwöchiges Expeditionsprogramm in diese einzigartige Naturlandschaft mit Vulkankratern und Wüsten an.
  • Wir bitten Sie um große Flexibilität und Offenheit für spontane Ereignisse. Natürlich werden wir alles daran setzen, den geplanten Reiseablauf einzuhalten. Es kann jedoch sein, dass organisatorische, politische und aktuelle Gründe eine Anpassung des Reiseablaufes im Interesse der Teilnehmer erfordern – bitte seien Sie hierauf vorbereitet. Die Reise erfordert auch die Mithilfe der Teilnehmer, so sollten Selbstständigkeit, Mithilfebereitschaft, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung selbstverständlich sein.
  • Änderungen des Tourverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.

Einreise & Gesundheit

  • Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass und ein Visum. Der Reisepass muss noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Das Visum kann bei Einreise am Flughafen erteilt werden.
  • Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (Gelbfieberimpfung nur erforderlich, sofern man aus einem Infektionsgebiet einreist). Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), Hepatitis A/(B) und ggfs. eine Malaria-Prophylaxe. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
  • Restzahlung vor Reisebeginn: 21 Tage
  • Sofern in Einzelfällen seitens der örtlichen Leistungsträger andere Bedingungen zur Anwendung kommen (z.B. bei Kreuzfahrtprogrammen), informieren wir Sie hierüber in der Rubrik "Programmhinweise". Sofern bei den (Gruppen-)Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.

Generelle Hinweise

  • Stand: 21.10.2011 (PT)
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