Tadschikistan
Legendärer Pamir-Highway
Hochgebirgslandschaften mit spektakulärem Gipfelpanorama, der Wachan-Korridor, die Wüste in Murgab und der Karakul-See ziehen an uns vorbei auf der Reise entlang des Pamir-Highways. Wir begegnen Nomaden mit Yak-Herden und wohnen in Jurten und Pamiri-Häusern
Begegnungen in Augenhöhe erleben
Erleben des Alltaglebens der Kirgisen, Wachani und Pamiri
Eindruckvolle Panoramablicke in den Hindukusch vom Karakul-See
Wohnen im traditionellen Pamiri-Haus
Jakzüchter begegnen uns im Ost-Pamir
Kirgisische Nomadenkultur mit Übernachtung in Jurten
Zu Gast bei den Ruschani im Bartang Tal
Geoglyphen und Felszeichnungen entlang der alten Seidenstraße entdecken
Ethnische und landschaftliche Vielfalt im Wachan-Korridor
Kurzreiseverlauf
Ankunft in Duschanbe. Sie werden durch den Reiseleiter am Flughafen abgeholt. Nach kurzem Aufenthalt im Stadtzentrum (Geld tauschen o.ä.) beginnt unser Abenteuer: die Fahrt über den Pamir-Highway, der bereits 70 km östlich von Duschanbe mit der Schlucht des Wachscht beginnt. Unterwegs gibt es viel zu entdecken und wir legen immer wieder Fotopausen ein. Wir erreichen die Grenze des Autonomen Gebietes Gorno Badachschan (russisch: GBAO). Nach einer kurzen Passkontrolle geht es weiter und der erste große Pass steht bevor: Der Charurabot-Pass mit 3.252 m gehört zu den flacheren Gebirgspässen unserer Reise. Den ganzen Sommer über stehen die Wiesen in voller Blütenpracht. Nach der Passabfahrt tauchen wir in das Pjansch-Tal ein und erreichen gegen Abend unser Ziel. Übernachtung im privaten Gasthaus in Kalaichum. (F/M/A)
Weiter geht es durch das Pjansch-Tal. Dieses Gebiet zählt zum westlichen Teil des Pamir. Besiedelt wird die Region vor allem von Pamiri, welche eine ostiranische Sprache sprechen. Höhepunkte dieses Reiseabschnittes sind die afghanischen Terrassendörfer auf der anderen Flussseite. Wir biegen in ein Seitental des Pjansch ein und folgen dem Flusslauf des Bartangs. Das Bartang-Tal ist noch abgeschnittener von der Zivilisation als der Pamir-Highway. Unterwegs haben wir herrliche Sicht auf die Jasgulem-Kette und den Pik Wudor (6.132 m). Gegen Abend erreichen wir ein Kischlak (tadschikisch: Dorf) wo wir für 2 Tage bei den Ruschani zu Besuch sein werden. Das Volk der Ruschani spricht ebenfalls eine ostpersische Sprache, welche sich stark vom Tadschikischen, als auch vom Pamiri unterscheidet. Übernachtung bei einer Gastfamilie/ privates Gasthaus. (F/M/A)
Der heutige Tag steht im Zeichen der Berge. Auf einer leichten Wanderung wollen wir die Bergwelt des West-Pamir erkunden. Beeindruckend sind hier die Wacholderwälder, welche teilweise über 1000 Jahre alt werden. Auf der Tour haben wir die Möglichkeit die scheuen Tibet-Königshühner, Blaumerlen und Schmutzgeier zu sehen. Gehzeit etwa 7-8 Stunden. Übernachtung bei einer Gastfamilie/ privates Gasthaus. (F/M/A)
Über einen namenlosen Pass verlassen wir das Bartang-Tal und finden uns landschaftlich und kulturell in einer völlig anderen Region wieder. Hier auf den Hochebenen des Ost-Pamir, die zwischen 3.500 und 4.000 m liegen, finden wir fast vegetationslose Hochgebirgswüsten, welche von Salzseen dominiert werden. Die raue Landschaft ist seit Urzeiten Siedlungsgebiet der Kirgisen. Diese unterscheiden sich in Sprache, Kultur und Bräuchen sehr stark von den Pamiri. Wir sind zu Gast bei kirgisischen Nomaden im Kök-Bel-Tal. gegen Mittag erreichen wir unser Zeil und so bleibt am Nachmittag noch zeit für eine Wanderung (Gehzeit 2-3 Stunden). Übernachtung in einer Jurte oder bei einer Gastfamilie. (F/M/A)
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir in die Region des Karakul-Sees. Unterwegs wollen wir uns Geoglyphen und einen Meteoritenkrater anschauen. Kurz vor dem Karakul-See kommen wir wieder auf dem Pamir-Highway, welchen bis kurz vor Duschanbe folgen werden. Der Karakul ist das größte Gewässer des Landes und liegt auf einer Höhe von fast 3.914 m. Am See brüten die extrem seltenen Streifengänse. Im Hintergrund taucht bei guter Sicht die Silhouette des Pik Lenin (7.134 m) auf. Landschaftlich einer der Höhepunkte der Reise! Übernachtung bei einer Gastfamilie/ privates Gasthaus. (F/M/A)
Aufgrund der teilweise sehr schlechten Straßenbeschaffenheit, sich schnell ändernder Wetterverhältnisse und daraus resultierende Ereignisse (Erdrutsche, Hochwasser etc.) haben wir diesen Tag als Reservetag auf dem schweren Abschnitt zwischen Bartang und Karakul eingebaut. Sollte die Zeit nicht für Fahrten genutzt werden, besteht die Möglichkeit einer Wanderung im Gebiet des Karakul-Sees: Nach dem Frühstück brechen wir zu einer Wandertour direkt in die Berge am See auf. Der Anstieg über die 4.000er-Marke ist zwar beschwerlich, jedoch zur Belohnung hat man dann mehrere grandiose Panoramablicke auf den See (Gehzeit 6-8 Stunden). Übernachtung bei einer Gastfamilie / privates Gasthaus. (F/M/A)
Wir begeben uns in Richtung Alitschur. Vor Murgab nehmen wir den höchsten Straßenpass auf ehemals russischem Gebiet in Angriff. Am Ak Bajtal-Pass (4.655 m!) können wir mit viel Fortune die extrem scheuen Marco-Polo-Schafe erspähen. In Murgab, der Hauptstadt des Ost-Pamirs, legen wir einen kurzen Stopp auf dem Bazar ein. In einem Eco-Tourismus-Projekt-Laden besteht die Möglichkeit handgefertigte Produkte der Region zu erwerben, wie beispielsweise Filzteppiche oder Filzschuhe. Unser Ziel ist ein abgelegenes Ail (kirgisisch: Dorf) auf der Hochebene von Alitschur (3700 m). Übernachtung bei einer Gastfamilie oder in einer Jurte. (F/M/A)
Eine schöne Tageswanderung in der Hochebene liegt vor uns. Ein letztes Mal wandern wir in der rauen Landschaft des Ost-Pamirs. Das Gebiet beherbergt einige Juwelen der Fauna Tadschikistans: Hier kann man den Mongolenregenpfeifer und das Tibet-Flughuhn beobachten. Immer wieder ziehen Steinadler und Schneegeier ihre Kreise. Bemerkenswert ist auch der Reichtum an Hochgebirgsblühern: verschiedene Wildzwiebeln, Enzian und Wermut säumen den Pfad (Gehzeit 6-8 Stunden). Übernachtung bei einer Gastfamilie oder in einer Jurte. (F/M/A)
Lange Überfahrt von der Hochebene des Ost-Pamir in den Wachan-Korridor (150 km). Wir erklimmen zuerst den Chargusch-Pass (4.344 m). Nach einiger Zeit kommt eine verlassene Grenzstation, an der pro Tag etwas nur 3-5 Autos vorbeikommen. Wir folgen dem Verlauf des Pamir-Flusses. Auf der anderen Flussseite sind mitunter Kamel-Karawanen zu sehen. Man könnte denken, die Zeit sei hier stehen geblieben. Die Menschen transportieren Holz, Mehl und Kartoffeln in die entlegenen Teile des afghanischen Teils des Wachan-Korridors wie vor 100 Jahren. Zu Zeiten Marco Polos war der Wachan ein Zweig der Seidenstraße. Kurz vor Langar weitet sich das Tal am Zusammenfluss von Pamir und Wachan und es eröffnet sich der Blick in eines der schönsten Täler Mittelasiens. Wir sind zu Gast bei unserem Freund Edgor, der mit seiner Familie ein gemütliches Gasthaus in Langar (2.200 m) betreibt. Übernachtung in einem traditionellen Pamiri-Haus. (F/M/A)
Am Vormittag nehmen wir uns Zeit, um die bedeutenden Felszeichnungen von Langar anzuschauen. In einer 2-3stündigen Wanderung erreichen wir die knapp 2000 Petroglyphen, welche zu den größten Ansammlungen weltweit gehören. Darstellungen von Steinböcken, Kamelen und Pferden sind typisch. Dagegen sind die so genannten Sonnenmenschen oder andere Sonnenkult-Bilder eher rar. Wir fahren weiter in das Nachbardorf (ca. 20 km). Dort wollen wir eine Stupa und die Höhlen buddhistischer Mönche bestaunen. Kulturvielfalt Zentralasiens! Übernachtung in einem traditionellen Pamiri-Haus. (F/M/A)
Ein kulturhistorisches Kleinod erwartet uns: Der Sonnenstein im Kischlak (tadschikisch: Dorf) Wrang wurde vor mehreren Hundert Jahren errichtet und diente dazu, die Frühjahrs- und Herbstsonnenwende zu bestimmen. Anschließend schauen wir uns das Geburtshaus eines Asketen an. Es liefert uns viele Informationen über die Religion der Ismailiten sowie über Bräuche und Geschichte der Wachani. Danach geht es weiter im Wachan-Tal. An manchen Stellen eröffnet sich der Blick auf einige der 6.000er und 7.000er des Hindukusch, denn der afghanische Wachan-Korridor ist an einigen Stellen so schmal, dass man die pakistanische Grenze sieht. Am Nachmittag besichtigen wir auf einer ca. zweistündigen Wanderung die alte Festungsruine von Jamchum aus der Zeit der Sogden. Von der Ruine aus hat man einen wunderbaren Panoramablick auf den grandiosen Wachan-Korridor (Gehzeit insgesamt 2-3 Stunden). Wenn noch Zeit bleibt, können wir in den heißen Quellen von Bibi Fatima ein Bad nehmen. Eine wohltuende Erholung! Gegen Abend erreichen wir Chorog und gehen in einem typischen Pamiri-Restaurant essen. Übernachtung in einem Gästehaus in Chorog. (F/M/A)
Wir besuchen den Botanischen Garten, vor dem sich die Stadt wie ein Teppich ausbreitet. Danach brechen wir auf und folgen weiter den Verlauf des Pjansch. Noch einmal können wir die kunstvoll angelegten Terrassenfelder auf der afghanischen Flussseite und die fragilen Hängebrücken bewundern. In einer urigen tadschikischen Tschajchana (tadschikisch: Teestube) legen wir eine Rast ein. Unmittelbar nach Überschreiten des Charurabot-Pass (3.252 m) kommen wir in ein Dorf auf der anderen Passseite (Strecke ca. 320 km). Übernachtung in einem privaten Gästehaus. (F/M/A)
Vormittags Überfahrt nach Duschanbe (ca. 180 km), der Hauptstadt Tadschikistans. Wir kommen am größten Projekt des Landes, dem Rogun-Staudamm vorbei, welcher einmal der größte Schüttdamm Mittelasiens werden soll. Highlights auf diesem Abschnitt sind die beeindruckenden geologischen Formationen und die Schlucht des Wachscht-Flusses. Nach Ankunft in der Hauptstadt können wir uns im Nationalmuseum umschauen, wo sich die größte Buddha-Figur Mittelasiens befindet. Auf dem Programm stehen wahlweise eine alte Moschee aus dem 17. Jahrhundert, der “Grüne Bazar” oder der Botanische Garten. Abschiedsessen in einem Restaurant. Übernachtung im **Hotel. (-/-/-)
Am frühen Morgen Transfer zum Airport. Es heißt Abschied nehmen vom Pamir und seinen Bewohnern!
Tadschikistan Reisen - Verlauf der Rundreise
Eine Expeditionsreise zu dem letzten weißen Flecken der ehemaligen Sowjetunion! Noch vor kurzem lag der Pamir im touristischen Dornröschenschlaf. Nicht umsonst wurden die schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen als eine der letzten Gebiete dem Russischen Reich Ende des 19. Jahrhunderts einverleibt. Als Tadschikische Sowjetrepublik in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts gegründet, erlebte das Land nach der Unabhängigkeit 1991 einen wirtschaftlichen Niedergang ohnegleichen, von dem es sich erst langsam erholt. Ein Großteil des Landes wird vom Gebirgssystem des Pamir eingenommen. Ein Hochgebirge, welches es in Bezug auf Schönheit, Mannigfaltigkeit der Tier- und Pflanzenwelt, ethnischer Vielfalt und Unerschlossenheit mit anderen innerasiatischen Gebirgen wie Hindukusch, Tien Shan oder Karakorum mühelos aufnehmen kann. Erleben Sie die Bräuche und den Alltag der Bewohner des Pamirs: Backen Sie zusammen mit den Wachani das Non, beobachten Sie, wie Kirgisen ihre Yaks melken oder seien Sie zu Gast in einem Wohnhaus der Pamiri. Besonders beeindruckend ist, dass sich in dieser Region die nomadische Lebensweise der Kirgisen und Tadschiken erhalten hat. Wie vor 500 Jahren ziehen sie mit ihren Schaf- und Yakherden auf die Sommerweiden und stellen ihre Jurten auf. Während der Wanderungen werden Sie die heißen Quellen von Bibi Fatima, die Petroglyphen im Wachan-Korridor und den Lebensraum der extrem seltenen Marco-Polo-Schafe und Schneeleoparden unterhalb der Gletscher entdecken können. Auf dem einsamen Pamir-Highway, Teil der berühmten Seidenstraße, durchqueren Sie den West- und den Ost-Pamir, erleben intensiv die Landschaften und die überwältigende Gastfreundschaft der Pamir-Bewohner in der familiären Geborgenheit privater Unterkünfte.
1. Reisetag: Ankunft in Duschanbe & Beginn des Pamir-Highways
Ankunft in Duschanbe. Sie werden durch den Reiseleiter am Flughafen abgeholt. Nach kurzem Aufenthalt im Stadtzentrum (Geld tauschen o.ä.) beginnt unser Abenteuer: die Fahrt über den Pamir-Highway, der bereits 70 km östlich von Duschanbe mit der Schlucht des Wachscht beginnt. Unterwegs gibt es viel zu entdecken und wir legen immer wieder Fotopausen ein. Wir erreichen die Grenze des Autonomen Gebietes Gorno Badachschan (russisch: GBAO). Nach einer kurzen Passkontrolle geht es weiter und der erste große Pass steht bevor: Der Charurabot-Pass mit 3.252 m gehört zu den flacheren Gebirgspässen unserer Reise. Den ganzen Sommer über stehen die Wiesen in voller Blütenpracht. Nach der Passabfahrt tauchen wir in das Pjansch-Tal ein und erreichen gegen Abend unser Ziel. Übernachtung im privaten Gasthaus in Kalaichum. (F/M/A)
2. Reisetag: Bartang-Tal – Leben in aller Abgeschiedenheit
Weiter geht es durch das Pjansch-Tal. Dieses Gebiet zählt zum westlichen Teil des Pamir. Besiedelt wird die Region vor allem von Pamiri, welche eine ostiranische Sprache sprechen. Höhepunkte dieses Reiseabschnittes sind die afghanischen Terrassendörfer auf der anderen Flussseite. Wir biegen in ein Seitental des Pjansch ein und folgen dem Flusslauf des Bartangs. Das Bartang-Tal ist noch abgeschnittener von der Zivilisation als der Pamir-Highway. Unterwegs haben wir herrliche Sicht auf die Jasgulem-Kette und den Pik Wudor (6.132 m). Gegen Abend erreichen wir ein Kischlak (tadschikisch: Dorf) wo wir für 2 Tage bei den Ruschani zu Besuch sein werden. Das Volk der Ruschani spricht ebenfalls eine ostpersische Sprache, welche sich stark vom Tadschikischen, als auch vom Pamiri unterscheidet. Übernachtung bei einer Gastfamilie/ privates Gasthaus. (F/M/A)
3. Reisetag: Trekking im Ruschan / Bartang-Tal
Der heutige Tag steht im Zeichen der Berge. Auf einer leichten Wanderung wollen wir die Bergwelt des West-Pamir erkunden. Beeindruckend sind hier die Wacholderwälder, welche teilweise über 1000 Jahre alt werden. Auf der Tour haben wir die Möglichkeit die scheuen Tibet-Königshühner, Blaumerlen und Schmutzgeier zu sehen. Gehzeit etwa 7-8 Stunden. Übernachtung bei einer Gastfamilie/ privates Gasthaus. (F/M/A)
4. Reisetag: Zu Gast bei kirgisischen Nomaden im Kök-Bel-Tal
Über einen namenlosen Pass verlassen wir das Bartang-Tal und finden uns landschaftlich und kulturell in einer völlig anderen Region wieder. Hier auf den Hochebenen des Ost-Pamir, die zwischen 3.500 und 4.000 m liegen, finden wir fast vegetationslose Hochgebirgswüsten, welche von Salzseen dominiert werden. Die raue Landschaft ist seit Urzeiten Siedlungsgebiet der Kirgisen. Diese unterscheiden sich in Sprache, Kultur und Bräuchen sehr stark von den Pamiri. Wir sind zu Gast bei kirgisischen Nomaden im Kök-Bel-Tal. gegen Mittag erreichen wir unser Zeil und so bleibt am Nachmittag noch zeit für eine Wanderung (Gehzeit 2-3 Stunden). Übernachtung in einer Jurte oder bei einer Gastfamilie. (F/M/A)
5. Reisetag: Karakul-See – Landschaftserlebnis pur!
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir in die Region des Karakul-Sees. Unterwegs wollen wir uns Geoglyphen und einen Meteoritenkrater anschauen. Kurz vor dem Karakul-See kommen wir wieder auf dem Pamir-Highway, welchen bis kurz vor Duschanbe folgen werden. Der Karakul ist das größte Gewässer des Landes und liegt auf einer Höhe von fast 3.914 m. Am See brüten die extrem seltenen Streifengänse. Im Hintergrund taucht bei guter Sicht die Silhouette des Pik Lenin (7.134 m) auf. Landschaftlich einer der Höhepunkte der Reise! Übernachtung bei einer Gastfamilie/ privates Gasthaus. (F/M/A)
6. Reisetag: Wanderung am Karakul-See
Aufgrund der teilweise sehr schlechten Straßenbeschaffenheit, sich schnell ändernder Wetterverhältnisse und daraus resultierende Ereignisse (Erdrutsche, Hochwasser etc.) haben wir diesen Tag als Reservetag auf dem schweren Abschnitt zwischen Bartang und Karakul eingebaut. Sollte die Zeit nicht für Fahrten genutzt werden, besteht die Möglichkeit einer Wanderung im Gebiet des Karakul-Sees: Nach dem Frühstück brechen wir zu einer Wandertour direkt in die Berge am See auf. Der Anstieg über die 4.000er-Marke ist zwar beschwerlich, jedoch zur Belohnung hat man dann mehrere grandiose Panoramablicke auf den See (Gehzeit 6-8 Stunden). Übernachtung bei einer Gastfamilie / privates Gasthaus. (F/M/A)
7. Reisetag: Von Murgab zur Alitschur-Hochebene
Wir begeben uns in Richtung Alitschur. Vor Murgab nehmen wir den höchsten Straßenpass auf ehemals russischem Gebiet in Angriff. Am Ak Bajtal-Pass (4.655 m!) können wir mit viel Fortune die extrem scheuen Marco-Polo-Schafe erspähen. In Murgab, der Hauptstadt des Ost-Pamirs, legen wir einen kurzen Stopp auf dem Bazar ein. In einem Eco-Tourismus-Projekt-Laden besteht die Möglichkeit handgefertigte Produkte der Region zu erwerben, wie beispielsweise Filzteppiche oder Filzschuhe. Unser Ziel ist ein abgelegenes Ail (kirgisisch: Dorf) auf der Hochebene von Alitschur (3700 m). Übernachtung bei einer Gastfamilie oder in einer Jurte. (F/M/A)
8. Reisetag: Wanderung im Hochgebirge: Tierbeobachtung inklusive!
Eine schöne Tageswanderung in der Hochebene liegt vor uns. Ein letztes Mal wandern wir in der rauen Landschaft des Ost-Pamirs. Das Gebiet beherbergt einige Juwelen der Fauna Tadschikistans: Hier kann man den Mongolenregenpfeifer und das Tibet-Flughuhn beobachten. Immer wieder ziehen Steinadler und Schneegeier ihre Kreise. Bemerkenswert ist auch der Reichtum an Hochgebirgsblühern: verschiedene Wildzwiebeln, Enzian und Wermut säumen den Pfad (Gehzeit 6-8 Stunden). Übernachtung bei einer Gastfamilie oder in einer Jurte. (F/M/A)
9. Reisetag: Chargusch-Pass (4.344 m) und Fahrt in den Wachan-Korridor
Lange Überfahrt von der Hochebene des Ost-Pamir in den Wachan-Korridor (150 km). Wir erklimmen zuerst den Chargusch-Pass (4.344 m). Nach einiger Zeit kommt eine verlassene Grenzstation, an der pro Tag etwas nur 3-5 Autos vorbeikommen. Wir folgen dem Verlauf des Pamir-Flusses. Auf der anderen Flussseite sind mitunter Kamel-Karawanen zu sehen. Man könnte denken, die Zeit sei hier stehen geblieben. Die Menschen transportieren Holz, Mehl und Kartoffeln in die entlegenen Teile des afghanischen Teils des Wachan-Korridors wie vor 100 Jahren. Zu Zeiten Marco Polos war der Wachan ein Zweig der Seidenstraße. Kurz vor Langar weitet sich das Tal am Zusammenfluss von Pamir und Wachan und es eröffnet sich der Blick in eines der schönsten Täler Mittelasiens. Wir sind zu Gast bei unserem Freund Edgor, der mit seiner Familie ein gemütliches Gasthaus in Langar (2.200 m) betreibt. Übernachtung in einem traditionellen Pamiri-Haus. (F/M/A)
10. Reisetag: Wachan – Felszeichnungen von Langar
Am Vormittag nehmen wir uns Zeit, um die bedeutenden Felszeichnungen von Langar anzuschauen. In einer 2-3stündigen Wanderung erreichen wir die knapp 2000 Petroglyphen, welche zu den größten Ansammlungen weltweit gehören. Darstellungen von Steinböcken, Kamelen und Pferden sind typisch. Dagegen sind die so genannten Sonnenmenschen oder andere Sonnenkult-Bilder eher rar. Wir fahren weiter in das Nachbardorf (ca. 20 km). Dort wollen wir eine Stupa und die Höhlen buddhistischer Mönche bestaunen. Kulturvielfalt Zentralasiens! Übernachtung in einem traditionellen Pamiri-Haus. (F/M/A)
11. Reisetag: Wachan – Festung Jamchun & Thermalquelle Bibi Fatimi
Ein kulturhistorisches Kleinod erwartet uns: Der Sonnenstein im Kischlak (tadschikisch: Dorf) Wrang wurde vor mehreren Hundert Jahren errichtet und diente dazu, die Frühjahrs- und Herbstsonnenwende zu bestimmen. Anschließend schauen wir uns das Geburtshaus eines Asketen an. Es liefert uns viele Informationen über die Religion der Ismailiten sowie über Bräuche und Geschichte der Wachani. Danach geht es weiter im Wachan-Tal. An manchen Stellen eröffnet sich der Blick auf einige der 6.000er und 7.000er des Hindukusch, denn der afghanische Wachan-Korridor ist an einigen Stellen so schmal, dass man die pakistanische Grenze sieht. Am Nachmittag besichtigen wir auf einer ca. zweistündigen Wanderung die alte Festungsruine von Jamchum aus der Zeit der Sogden. Von der Ruine aus hat man einen wunderbaren Panoramablick auf den grandiosen Wachan-Korridor (Gehzeit insgesamt 2-3 Stunden). Wenn noch Zeit bleibt, können wir in den heißen Quellen von Bibi Fatima ein Bad nehmen. Eine wohltuende Erholung! Gegen Abend erreichen wir Chorog und gehen in einem typischen Pamiri-Restaurant essen. Übernachtung in einem Gästehaus in Chorog. (F/M/A)
12. Reisetag: Von Chorog, Stadt am Fluss, durch das Pjansch-Tal
Wir besuchen den Botanischen Garten, vor dem sich die Stadt wie ein Teppich ausbreitet. Danach brechen wir auf und folgen weiter den Verlauf des Pjansch. Noch einmal können wir die kunstvoll angelegten Terrassenfelder auf der afghanischen Flussseite und die fragilen Hängebrücken bewundern. In einer urigen tadschikischen Tschajchana (tadschikisch: Teestube) legen wir eine Rast ein. Unmittelbar nach Überschreiten des Charurabot-Pass (3.252 m) kommen wir in ein Dorf auf der anderen Passseite (Strecke ca. 320 km). Übernachtung in einem privaten Gästehaus. (F/M/A)
13. Reisetag: Zurück in der Hauptstadt Duschanbe
Vormittags Überfahrt nach Duschanbe (ca. 180 km), der Hauptstadt Tadschikistans. Wir kommen am größten Projekt des Landes, dem Rogun-Staudamm vorbei, welcher einmal der größte Schüttdamm Mittelasiens werden soll. Highlights auf diesem Abschnitt sind die beeindruckenden geologischen Formationen und die Schlucht des Wachscht-Flusses. Nach Ankunft in der Hauptstadt können wir uns im Nationalmuseum umschauen, wo sich die größte Buddha-Figur Mittelasiens befindet. Auf dem Programm stehen wahlweise eine alte Moschee aus dem 17. Jahrhundert, der “Grüne Bazar” oder der Botanische Garten. Abschiedsessen in einem Restaurant. Übernachtung im **Hotel. (-/-/-)
14. Reisetag: Start der Rückreise
Am frühen Morgen Transfer zum Airport. Es heißt Abschied nehmen vom Pamir und seinen Bewohnern!
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Termine und Preise
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* Sonderreise: Tadschikistan - Vollständiger Pamir Highway (18 Tage)
Gerne senden wir Ihnen den ausführlichen Reiseverlauf auf Anfrage zu!
Zusatzbuchungen
| Leistung | Preis |
|---|---|
| Einzelzimmer-Zuschlag (nur 1 Nacht möglich) | € 50,- |
Leistungen
- Übernachtungen: 1 x in einfachem Hotel / DZ in Duschanbe, 2 x in einfachen privaten Gasthäusern (2-3-Bettzimmer) und 5 x in Gastfamilien im Mehrbettzimmer (3-6 Pax), 2 x in traditionellen Pamiri-Haus im Mehrbettzimmer, 3 x in Jurten oder Gastfamilien abhängig vom Standort der Jurten im Mehrbettzimmer (4-8 Personen pro Jurte)
- Verpflegung: Vollpension, Expeditionsküche
- Rundreise mit geländegängigen CAE-Minibus oder Bus, Ausflüge und Besichtigungen laut ausführlichem Detailprogramm
- Permit für Trekkingtouren
- Deutsch sprechender, lokaler Guide mit landeskundlichen Kenntnissen
Nicht enthaltene Leistungen
- Internationale Flüge
- Ggf. örtliche Flughafen- und Ausreisegebühren bzw. -steuern (personengebunden und vor Ort zahlbar)
- Visagebühren Tadschikistan z.Zt. EUR 50,00 (für Aufenthalt 15 Tage), Bearbeitung und Rückversand durch Visa-Service ca. EUR 25,00 (Änderungen vorbehalten!), Antrag 4 Wochen vor Reisebeginn
- Trinkgelder und persönliche Ausgaben
- Reiseversicherungen
TeilnehmerInnen
- Min. Teilnehmerzahl: 8
- Max. Teilnehmerzahl: 14
Programmhinweise
- Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung der Flüge nach Duschanbe behilflich. Preise je nach Verfügbarkeit und Saison. Die Termine sind auf die derzeitigen Flugtage von Somon Air abgestimmt. Hier gibt es schon günstigste Flüge ab EUR 700,-p.P. inkl. Tax. Von Deutschland aus gibt es generell Verbindungen mit Air Baltic, Turkish Airlines, Air Astana und Somon Air von verschiedenen deutschen Flughäfen. Die Daten variieren hier zum Teil recht regelmäßig, so dass eventuell eine Zusatznacht am Anfang oder Ende der Reise in Dushanbe anfällt. Gern buchen wir auch ein innerdeutsches Rail&Fly-Ticket für die Anreise mit der Bahn zum Flughafen hinzu. Bitte anfragen!
- Ein Wort zu den Unterkünften:
Bitte beachten Sie, dass Einzel/Doppelbelegung nur in dem Hotel in Duschanbe möglich ist. In den Jurten, bei den Homestays bei Familien und in den einfachen Gasthäusern auf dem Lande handelt es sich um Mehrbettunterkünfte, die je nach Gruppengröße verteilt werden. Wir bemühen wir uns um Doppel/Dreierbelegung, dies ist jedoch abhängig von der Gruppengröße, da es hier nur eine sehr begrenzte Zimmeranzahl gibt. Bitte beachten Sie, dass überwiegend nur einfache sanitäre Einrichtungen vorhanden sind (Gemeinschafts-Bad/ WC, z.T. Außentoilette). - Die Wandertouren sind technisch einfach und für normale körperliche Kondition ohne Wandererfahrungen gut zu bewältigen. Aufgrund der Höhenlage können einzelne Wanderabschnitte jedoch manchmal konditionell anstrengend sein. Vorausgesetzt werden dazu Durchhaltevermögen auf den langen Überlandfahrten und die Bereitschaft, auf Komfort zu verzichten.
- Aufgrund von Erdrutschen, zerstörten Brücken oder anderen Unwägbarkeiten der Straßenverhältnisse des Landes kann sich der Tourverlauf der Reise im Vorfeld oder auch noch unterwegs ändern.
- Tadschikistan ist ein weitestgehend vom Tourismus unerschlossenes Land. Es handelt sich bei dieser Reise um eine echte Expedition! Die Unterkünfte in den abgelegeneren Regionen entsprechen nicht europäischen Maßstäben, sondern sind zum Teil äußerst einfach. Vor allem die Straßenverhältnisse sind je nach Witterungsbedingungen zum Teil außerordentlich schwierig (Schlaglöcher, Serpentinen etc.), so dass manche Überlandstrecken sehr mühsam und zeitlich nicht immer im Rahmen des ausgeschriebenen Programms zu bewältigen sind. Programmänderungen - auch kurzfristig vor Ort - müssen wir uns daher ausdrücklich aus organisatorischen, politischen und aktuellen Gründen vorbehalten. Wir bitten Sie daher bei einer Reise in diese spannende, aber touristisch doch kaum erschlossene Region um eine gute Portion Abenteuerlust, Offenheit, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung! Für die manchmal strapaziösen Überlandfahrten werden Sie dafür vor Ort durch ursprüngliche Landschaft mit reicher Tierwelt und beeindruckende Erlebnisse mit den freundlichen Menschen dieser Region entschädigt.
Einreise & Gesundheit
- Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass. Dieser muss noch mindestens bis 6 Monate nach dem Rückreisedatum gültig sein. Ebenso besteht für Tadschikistan Visumspflicht. Kosten für die Visagebühren und Einholung siehe obenstehend.
- Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (Gelbfieberimpfung nur erforderlich, sofern man aus einem Infektionsgebiet einreist). Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), Hepatitis A und Typhus. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.
Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
- Restzahlung vor Reisebeginn: 21 Tage
- Sofern in Einzelfällen seitens der örtlichen Leistungsträger andere Bedingungen zur Anwendung kommen (z.B. bei Kreuzfahrtprogrammen), informieren wir Sie hierüber in der Rubrik "Programmhinweise". Sofern bei den (Gruppen-)Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.
Generelle Hinweise
- Veranstalter: a&e erlebnis:reisen - ae abenteuer & exotik Begegnungsreisen GmbH. Die Durchführung der Reise erfolgt in Zusammenarbeit mit einem befreundeten örtlichen Veranstalter.
- Stand: 29.12.2011 (PT)


















